Carsten will ne Spange

Warum ist das so verdammt schwer, endlich wieder den Schritt zu tun ... ???

Wie kann das sein, dass ich mich wochenlang in dieses Thema einlese, mir eigentlich total sicher bin, dass ich eine Spange will ... Kieferorthopäden raussuche, wirklich monatelang gut mit dem Gedanken klar komme bald wohl eine Spange zu tragen ... Und dann passiert irgendwas komisches, jemand äussert sich abfällig, man ist in einer Situation in der man froh ist (noch) keine Spange zu haben, irgendwas ... Und man zweifelt wieder ALLES komplett an :( Ich schiebe die Entscheidung schon viel zu lange vor mir her. Ich weiss, dass eine feste Spange nicht schlimm ist - ich hatte schon mal eine ... Trotzdem frage ich mich in jeder Lebenssituation: "Wie wäre das jetzt, wenn ich jetzt eine Spange hätte ... ???" Und immer diese Frage: Halt ich das durch ??? Geht das wieder schief ??? Meine Spange hat doch früher schon nur wenig gebracht, warum also NOCHMAL ??? Ich rotiere nur noch im Kreis rum und pendele zwischen: "Geh es endlich an, JETZT !!!" "Lass den Quatsch, du bist auch  ohne Spange klargekommen" "So schlimm siehst du auch nicht aus, dass du dir das wieder antun müsstest" und "Es macht Sinn, es ist nicht schlimm, TU ES EINFACH, wenn du es doch die meiste Zeit wirklich willst ... " Ich hab alles fünf Mal bedacht und krieg trotzdem den ersten Schritt nicht wieder hin und fahre nur emotional Achterbahn ... Mann ey, es sind doch nur ein paar Gramm Metall und so eitel bin ich doch eigentlich nicht mal ... Es kann doch nicht so schwer sein !!! :(

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

-Werbung-

-Werbung-

Kenne ich. Musste auch sehr lange nachdenken. Mir war es zu Anfang sogar auch ziemlich peinlich mit der Klammer. Aber irgendwann habe ich mir gedacht: Ach egal, in 2 Jahren werden die Leute wieder dumm gucken und zwar wenn die Klammer raus ist und ich mit meinem verdammten Katalog-Grinsen vor ihnen stehe. Also geh einfach hin zum Kfo und lass dich nicht beirren. Wenn dich deine Zähne stören, dann wird das immer so bleiben. 

Willst du für immer unzufrieden in den Spiegel gucken? Nein! Dass man Schiss hat zwischendurch, besonders bezüglich der Reaktion anderer , ist normal und man steht da schnell drüber. Wenn es medizinisch sinnvoll ist, es zu behandeln und du es auch eigentlich willst, dann Augen zu und durch :-)

 

Viel Glück!

1 Person gefällt das

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

das kenn ich auch. ich bin schon Ü40 und habe zeit 3 wochen eine spange!!!!! ich habe es jahre lang überlegt. meine 3 kinder haben alle eine spange gehabt. jetzt bin ich dran. wo ich die spange zum ersten mal in spiegel geschaut habe, dachte ich na so schlim sieht es nicht aus, jetzt fangt die veränderung an. ich habe  mich danach gefreut.

was andere leute denken hat mit auch angst gemacht.  aber ich muss sagen viele leute sagen das die auch gerne es machen würde aber trauen sich nicht!!!!

bei mir was es ablolute meditinisch notwendig zu machen. meine kifi sage " ich bin eine herausföderung"!!

habe mut und mach es, du wirst sehen, es ist alles halb so schlim!!!

 

good luck

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich kenne das auch...mit 25 hatte sich alles verschoben und erst mit über 30 bin ich zum KFO. Hatte bei mir aber auch finanzielle Gründe. Und natürlich bist Du eitel, denn sonst würdest Du darüber nicht nachdenken, Deine Zähne zu regulieren!

Und das ist gut so!!!

 

Es ist ganz anders als früher. Ich hatte damals auch eine feste Spange und fühlte mich gequält und wollte das nicht mehr. Jetzt habe ich diese Erfahrung noch mal machen dürfen und kann sagen, war nicht schlimm!!!

 

Ich habe in der Zeit mit fester Spange sogar jemanden kennen gelernt (sind immer noch zusammen ;O) ) und meine Freunde haben mir im nachhinein gesagt, dass sie das total mutig und klasse von mir fanden, dass ich das gemacht habe!

 

Also, trau Dich :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo und guten Morgen!

 

Habe mich gerade nicht in dein Thema eingelesen, möchte aber dennoch meinen "Senf" dazugeben...

 

Wichtig: Ist die Spange bei dir medizinisch notwendig, oder geht es nur um die Ästhetik?

 

Weißt du, ich wäre gerade gern in deiner Situation, denn bei mir soll eventuell auch eine OP erfolgen, nur wegen der Angst davor und der unterschiedlichen Meinungen habe ich bis heute noch nichts unternommen. Und ja, verdammt, ich weiß, wie schrecklich die Entscheidungsphase ist...

 

Ohne OP hätte ich schon längst Brackets auf den Zähnen, darauf bin ich sicherlich nicht scharf, wäre aber froh und auch irgendwie stolz, dass sich endlich etwas tut. Schiefe Zähne sind nicht so schön, eine Spange dagegen zeigt doch einfach, dass man etwas macht.

 

Bei mir verstehen die Leute nicht, warum ich keine Zahnspange habe/hatte. Das sind diejenigen, die nicht betroffen sind. Sie wissen nicht, dass man ohne OP (älter als 18 Jahre) aus kosmetischen Gründen selbst zahlen muss, sie wissen auch nicht, welche medizinischen Probleme dahinter stecken können, und dass OPs manchmal nicht zu vermeiden sind... So scheinbar bei mir.

 

Also, schau einfach, wie groß dein persönlicher Leidensdruck ist.

Oder könnte es sein, dass du ein Typ bist, der immer alles richtig machen möchte? Sozusagen ein Perfektionist und daher die Angst, dass sich hinterher wieder alles verschiebt? Dagegen könntest du dir ja einen festen Retainer einbauen lassen, nach der Behandlung.

Oder aber bist du ein Mensch, der sämtliche Dinge vor sich her schiebt, also unter "Aufschieberitis" leidet?

Ich kann es nicht beurteilen.

 

Hoffe, du kannst mit den Denkanstößen etwas anfangen und ich habe weder dir noch sonst jemandem in irgendeiner Form auf den Schlips getreten. :-)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo,

also ich bin nun auch mittlerweile 33 ( seit einer Woche ;-)) und habe seit 8 Monaten eine Spange. Dachte auch am Anfang, wer soll mich jetzt noch attraktiv finden? Bin sehr eitel. Die ersten Tage wars echt nicht angenehm, trotz oben Keramikbrackets fand ichs nicht schön. Meine Bekannten und Freunde fanden es alle nicht schlimm und viele haben gesagt, dass die eigentlich auch eine Spange bräuchten, sich aber nicht trauen oder kein Geld dafür haben. Mittlerweile hat sich eine Bekannte auch dazu überwunden.

Mein Mann und meine Tochter finden es auch normal. Es gab wirklich noch keinen Menschen, der irgendwas schlechtes über die Spange gesagt hat. Eher halt,dass ich die nicht bräuchte, weil meine Zähne doch schön sind, aber die sehen die UK Rücklage nicht und meine Verspannungen deswegen ja auch nicht, weswegen ich auch eine OP machen lassen muss.

Das einzige, was mich momentan nur stört, dass der KFO recht langsam vorgeht.  Geduld ist einfach nicht meine Stärke.

Also, wenn du einmal am Tag an deine Zähne denkst und sie nicht gerne zeigst, dann mache es. Ohne OP hast ja ausser der visuellen Geschichte nichts zu befürchten. Sonst bereust es bestimmt dein restliches Leben lang oder machst es in paar Jahren doch.

So gehts mir auch, mit 21Jahren gesagt bekommen, dass ich eine UKVV bräuchte. Habe nur gedacht, ich lass mir doch nicht den Kiefer brechen. Und was ist jetzt, so lange zeit danach lasse ich es doch machen.

 

LG

kleine

 

LG

kleine

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hach, wenns doch nur die Spange wäre :)

 

Ich bin ja auch eine von den Kandidaten hier, die operiert wurde.

Leider neige ich auch dazu, Sachen zu "zerdenken" und habe Entscheidungsprobleme. Deswegen bin ich doppelt froh, dass ich als der ZA zu mir sagte, er würde das mit einer Spange + OP machen, ich schon beim KFO auf der Matte stand und dann ging alles ganz schnell. Ich hatte gar keine Zeit zu überlegen bzw. hab ich mir die nicht gelassen - Gott sei Dank!

 

Es gibt wirklich schlimmeres als eine Zahnspange. Und abgesehen davon, dass noch niemand etwas blödes gesagt hat bis jetzt, ich bin jetzt auch sehr kritisch anderen "Zähnen" gegenüber. Will heissen, wenn mich ein Kommentar von jemanden bezüglich meiner Spange treffen "soll", muss derjenige schon sehr perfekte Zähne haben - ansonsten kann ich das gar nicht für voll nehmen. Weiss man ungefähr was ich meine? Vielleicht ist das auch Selbstschutz aber ich fahre recht gut damit und finde es super dass ich (so wie wir alle hier) auch mit über 20/30/40 etwas TUN! Somit hat also keiner, der NIX tut, eine Berechtigung darüber zu urteilen - denen sind wir ja schon einen großen Schritt voraus :)

 

Packs an, wenn sie mal drin ist, brichst du nicht mehr ab und die Brackets bringst du selber nicht runter :D;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

"Zerdenken" triffts wohl genau ... :/  Also mein Leidensdruck hält sich in Grenzen. Natürlich gibt es leichte funktionelle Probleme durch meinen frontal offenen Biss, aber eine OP rechtfertigt das nicht. Das wäre mir einfach zu riskant und zu heftig. Eine Spange wäre für mich durchaus in Ordnung, jedoch weiss ich nicht genau, wie "in Ordnung" das für mein Umfeld wäre ... (Kundenkontakt und so ... Bin nämlich auch schon 40 ...) Also Perfektionist bin ich sicher nicht, aber die suboptimale erste KFO Behandlung nervt mich seit Jahren ... Der Weg ist einfach noch nicht zu Ende und das Ziel nicht erreicht ... :( Ein Aufschieber bin ich normalerweise auch nicht. Nur waren es immer die Umstände, die verhindert haben, dass ich etwas unternehme. Im Studium (wo eine Spange echt akzeptabel gewesen wäre) fehlte das Geld, danach (Bewerbungen) fand ich es unpassend, jetzt ist es das Alter ... Aber wenn nicht jetzt, wann dann ??? Ich lese dann oft, dass offene Bisse gern operiert werden (aber Sorry - das ist es mir nicht Wert), ich lese dann von frontalen Gummizügen, die ich mir im Alltag für mich einfach nicht vorstellen kann. Dann kommen halt die Reaktionen von Bekannten dazu. Gut - bei denen, die von meinem Wunsch wissen herrschte eine weitestgehende Entspanntheit vor, aber es gab halt auch diejenigen, die einen echt runtergezogen haben ... Zudem habe ich etwas Sorgen, dass ich es anfange, es dann wieder nichts richtiges wird und ich mich dadurch völlig "zum Horst" mache ... Diesmal wäre erneutes Scheitern einfach keine Option mehr. Das macht den Anfang nicht leichter .... 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Zu den Gummizügen usw. kann ich dir nichts sagen, zum Kundenkontakt aber schon:

Ich bin im Vertrieb tätig und mache teilweise auch Kundenbesuche wo ich wirklich vor Chefs rießiger Konzerne sitze und unsre Firma vorstelle (zum Beispiel). KEINEN KUNDEN interessiert sich in Wirklichkeit dafür, ob sein gegenüber eine Zahnspange trägt oder nicht. Das ist die Realität.

Ich hatte natürlich genau die selben Bedenken wie du; die ersten paar Tage am Telefon genuschelt und da muss ich natürlich profesisonell und überzeugend rüberkommen (im Auto nach Hause hab ich geweint). Der erste Kundenbesuch, ich dachte die starren mir sicher alle auf die Spange. Blödsinn. Das Nuscheln bzw. der S laut im englischen (wenn überhaupt) stellt sich nach wenigen Tagen ein. Der 1. Kundenkontakt geht vorbei und danach wirst du merken: es interessiert niemanden; es wird nicht mal wahrgenommen! Und dann läuft alles sowas von normal, das garantiere ich dir :-)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Natürlich gibt es leichte funktionelle Probleme durch meinen frontal offenen Biss, aber eine OP rechtfertigt das nicht. Das wäre mir einfach zu riskant und zu heftig.

Hi Carsten,

weiß leider gerade nicht genau, welche Fehlstellungen du hast. Habe/hatte von Natur aus keinen seiitlichen oder frontal offenen Biss, dieser enstand durch kfo Behandlung, und ich muss sagen, ich empfand besonders den frontal offenen Biss als ganz schlimm, abgesehen von der irregulären Verzahnung, die, da nur Kontakt an zwei Zähnen auf einer Seite, gar nicht bestand. Probleme, Beschwerden, Schmerzen, alles verschlimmert, und das trotz iwelcher Aufbissschienen. Wie ist deine Seitenzahnsituation, regulär, gesichert? Bist du beschwerde-, schmerzfrei, und kannst nur nicht normal ab-/beißen? Dann könnte ich dein Zögern gut verstehen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Du hast dich ja bereits dazu entschlossen, dass du eine Spange willst - dann ist doch das Anliegen, dass man sie so schnell wie möglich reinbekommt, um sie entsprechend früh wieder draußen zu haben :) Ich hab die Spange wirklich noch nicht lang, dennoch verbleiben von den 18 eingeplanten Monaten noch 15.. die Zeit vergeht so schnell, man muss nur den ersten Schritt machen, sonst ärgert man sich vermutlich sein Leben lang :)


Ich muss auch sagen, dass ich absolut garkeine schlechten Erfahrungen gemacht habe, was die Reaktionen Anderer angeht. Wenn man selbstbewusst auftritt, wird man auch weiterhin "für voll" genommen und den meisten fällt das sogar garnicht (mehr) auf. Also keine Sorge!

 

Ich bin auch richtig glücklich, dass es endlich losgegangen ist.. so ist auch erst ein Ende in Sicht :D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Dagmar / Hallo Trulla86 ;)

 

Ja - ich bin weitestgehend beschwerdefrei ... Ich hab mich mit dem Problem beim Abbeissen so gut arrangiert, dass ich von den funktionellen Problemen selbst erst so richtig etwas mitbekommen habe, als man mich hier im Forum dahingehend gefragt hat. Ich lispele auch nicht und die Zunge ist da, wo sie sein soll (soweit ich das beurteilen kann). Es betrifft bei mir wirklich nur die Schneidezähne und ganz leicht die Eckzähne, die keinen Kontakt haben. Ich kenne es nicht anders und es verschiebt sich auch nichts.

 

Trotzdem stört mich das irgendwo. Ich hatte mindestens 2 Jahre lang schon als Kind eine feste Spange, was aber so gut wie nichts bewirkt hat ... Zumindest nichts Dauerhaftes. Die Behandlung war von allen Seiten lustlos, lästig und wenig gelungen.

 

Das alles und die Tatsache, dass ich eigentlich ganz gut so zurecht komme, schliesst für mich eine OP aus. Ich will weder den Stress, noch das Risiko und eigentlich nichts davon auf mich nehmen. Die Spange wäre für mich ok, denn anders werde ich dieses Thema für mich wohl nie abschliessen können.

 

Mein Horror ist einfach, dass es letztendlich eben doch auf eine OP rausläuft, dass ich Massnahmen brauche, die das Sprechen einschränken (selbst wenn es kurzfristig ist wäre es nicht denkbar) Eine Lingualspange fällt also aus, aus Kostengründen und vor allem deshalb, weil sich meine Zunge schon an Zahnkanten ab und zu gern wund scheuert ... Ich nehme an, dass es eine endlose Nerverei wäre mit den Brackets innenliegend. Will ich einfach nicht haben.

 

Auch machen mir die Elastics Sorgen, die mir ein Kieferorthopäde schon bei der allerersten Nachfrage prophezeit hat ...

 

Aber ja, es stimmt - ich ärgere mich schon sehr lange über die unbefriedigende Situation und habe über die Jahre immer wieder mit dem Gedanken gespielt, einen Neustart zu machen ... Das wird auch erst dann enden, wenn ich es dann letztendlich getan habe ... Ich habe hier schon mal auf dieses Video hingewiesen, weil es fast hundertprozentig meinen IST-Zustand beschreibt. Ein klein wenig mehr Überbiss habe ich noch, aber ansonsten sieht es bei mir genau so aus. Leider ist es aber so, dass mir zu der darin gezeigten Methode eigentlich noch keiner genaueres sagen konnte ...

 

Gefühlsmässig würde ich auch eher meinen, dass bei mir die unteren Backenzähne eher zurück in den Kiefer müssten als die oberen, aber ansonsten trifft es ganz gut die Situation bei mir.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Moin Carsten,

 

just my two cents: Love it or change it!

 

Einige deiner Gedanken und Sorgen sind mir nicht fremd. Auch ich (ü40) fragte mich zu Beginn der Kfo-Behandlung, wie wohl mein Umfeld darauf reagieren wird und machte mir Sorgen über möglicherweise ablehnende Reaktionen meiner Mitmenschen.

So bin ich in mich gegangen und habe überlegt, ob ich meinen Zahnstatus weiterhin akzeptieren kann oder ob ein Veränderung her muss: Ganz klar Veränderung!

 

Betreffend meiner Ängste und Sorgen habe ich überlegt, was von mir, privat oder beruflich, in meinem Alter erwartet wird und vor allem, wozu ich meinen Kunden in Krisensituationen rate: INFORMIEREN und ENTSCHEIDEN!

Zauderst Du, so verunsicherst Du dein Umfeld und machst dich angreifbar - entsprechend sind dessen Reaktionen. Entscheidest Du, so zeigst Du deinem Umfeld Stärke und jeder wird deinen Mut respektieren. Eine eingehende Information über die Thematik vorrausgesetzt.

 

Selber habe ich mich binnen weniger Tage an die Brackets gewöhnt und mittlerweile sind diese ein Teil von mir. Negative Reaktionen habe ich bisher nicht erlebt und ich bin mir (mitlerweile) sicher, es wird sich auch kein halbwegs intelligenter Mitmensch abfällig über meine Brackets äußern.

Und wenn ich heute in den Spiegel schaue, so sehe ich Zähne, die mit Brackets besser ausschauen als vor Beginn der Behandlung ohne.

 

Ach ja..., ich denke, ein Aspekt sollte nicht übersehen werden: Eine Zahnspange zu tragen ist auch ein Staussymbol, welches sich nicht jeder leisten kann, ob finanziell oder psychisch!

 

Also tief Luft holen und rann an den Spaß - zeig Deiner Umwelt, dass Du es Dir wert bist - alles weitere ergibt sich von ganz allein.

 

Viele Grüße vom Artemisia :113:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Carsten,

 

ich bin jetzt 28 und habe schon lange überlegt gehabt (min. 3 Jahre) ob ich es wagen soll.

Im Okt. 12 entschloss ich mich, nachdem meine Eltern finanzielle Unterstützung zugesagt haben, endlich aktiv zu werden.

Ich machte 3 Beratungsgespräche und bin jetzt seit letzter Woche in Behandlung.

Wenn du so lange nachdenkst und hier sogar Infos und rfahrungen suchst, denke ich solltest du aktiv werden. Denn Denken und Nachdenken bewirkt nichts. Ich wollte nie etwas in Richtung Kieferbrechen und jetzt wird zu Anfang ne GNE gemacht.

Also auch wenn die Behandlung nicht unbedingt den idealen Vorstellunge entspricht, sollte man das Ziel sich immer vor Augen halten. Ich arbeite neben meinem Studium an der Kasse und soll jetzt minimum 6-8 Wochen die GNE-Apparatur tragen.

Und weisst du was, mir ist es sowas von egal was die Leute denken werden, denn ich tue etwas für meine Gesundheit und die Zukunft meiner Zähne. Ich habe sehr schiefe Schneidezähne und einen sehr schmalen OK und einen Überbiss aber nie gesundheitliche Probleme. Mir geht es nur um die Ästhetik und die ist es mir 5000€ und ein Haufen Schmerzen und evtl. komischen Blicke wert.

 

So wie du nachdenkst und dir den Kof zerbrichst solltest du vielleicht ertsmal dein Selbstbewusstsein ein wenig aufbauen und dann einfach deine Bedenken wegschieben und ei paar Termne machen.

 

Wünsche dir alles gute egal wie du dich entscheidest.

 

LG

Wie sieht es denn mit der evtl. OP aus? Wenn es medizinisch notwendig ist, beteiligt sich die KK an OP und Weiterbehandlung.

Zudem gibt es Ratenzahlung bei den misten Kfo´s. Finanziell kann man also gut kalkulieren.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden