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Skorpiony

KFC ignoriert vertikalen Missstand - Was nun?

Hallo ihr Lieben.

 

Ich (w/24 J.) habe ein ziemlich großes Problem und brauche eure Hilfe. Ich versuche mich möglichst sinnig auszudrücken, falls es Verständnisschwierigkeiten gibt, einfach nachfragen.

 

Vorab: Ich stehe noch komplett am Anfang der Behandlung, bis auf 3 Beratungsgespräche (1x KFO + 2x KFC) wurde bei mir noch nichts gemacht.

 

Es sieht so aus, dass ich eine saggitale (8mm) und vertikale (~10mm) Verkürzung des OKs habe, der UK ist, zumindest meinem Empfinden nach, völlig normal ausgeprägt.

 

Aufgrund der OK-Verkürzung sieht mein Mittelgesicht natürlich entsprechend aus, OK-Zähne selbst bei extremem Lachen kaum sichtbar, wenn ich lache (was ich nie tuhe), verzieht sich mein Mittelgesicht nach hinten, die Nase geht nach unten, da erzähle ich euch ja wohl nix Neues...

 

Um dieses "nette" Gesicht zu verstecken, kompensiere ich diesen Zustand, was mir bei geschlossenem Mund auch sehr gut gelingt. Mund zu = Ich sehe zu 100% normal aus. Ich lasse meinen Mund etwa 1cm auf, damit mein Gesicht "lang" genug ist und schiebe parallel mit der Zunge meine Oberlippe nach vorne, sodass das Lippenbild gleichmäßig ist. So "laufe" ich seit 15 Jahren rum, damit die Fehlstellung zumindest auf den ersten Blick nicht auffällt.

 

So, wenn ich mich selbst operieren müsste, würde ich folgendes tun:

- OKVV

- OK runtersetzen, um die 10mm-Vertikalverkürzung zu beheben (Knochentransplantation)

- UK wird nur leicht nach unten geschwenkt, um eben passend zum OK die nötige Gesichtslänge zu bekommen

 

Und jetzt komme ich zum problematischen Punkt: Die beiden KFCs wollen bei mir eine normale 08/15 Bimax machen: OK (schätzungsweise) 5mm vor, UK zur Angleichung 3mm zurück. Und damit bin ich selbstverständlich überhaupt nicht einverstanden, da sich mein Eindruck eben doch sehr doll mit dem der Chirugen beißt.

 

Während des 1. Beratungsgesprächs (Ärztin) wurde ich nur grob aufgeklärt. Es wurde mir oberflächlich der Behandlungsablauf erklärt, Fragen hatte keine, da ich dann doch irgendwo mit der Situation überfordert war bzw spontan nicht auf die wichtigen Dinge nicht gekommen bin. Nachdem ich dann reichlich selbst analysiert habe (s. oben), vereinbarte ich zur Abklärung einen 2. Termin.

 

Und was soll ich sagen? Das war eine absolute Katasthrophe. Der Arzt ist nichtmal ansatzweise auf die Problematik eingegangen, dass bei mir durch die vertikale OKverkürzung wohl definitiv eine Knochentransplantation nötig wäre. Desweiteren hat es ihn auch nicht interessiert, dass ich bewusst meinen Mund offenlasse, also den UK nach unten klappe, um ein "normallanges" Gesicht zu haben. Er ließ sich nicht davon abbringen, dass bei mir eine einfache Bimax gemacht werden müsste. Dass dabei dann später wohl nur die Zähne selbst richtig stehen, mein weiteres Problem (OK zu niedrig/daher unteres Gesichtsdrittel zu kurz) aber immer noch bestehen würde, wurde selbst nach mehrfachem Hinweisen meinerseits konsequent ignoriert. Ein befriedigendes Ergebnis gab es nicht: Bimax und fertig.

 

So, was nun? Klar, KFC wechseln. Tja, da sagt aber die liebe Krankenkasse "Nein". Die Behandlung wurde genehmigt, wenn ich mich woanders operieren lassen will, ginge das auf meine eigene Kappe. Summa Summarum kann ich mir das überhaupt nicht leisten.

 

Was würdet ihr an meiner Stelle machen? Wie war es bei euch? Habt ihr dem KFC blind vertraut oder gab es Meinungsverschiedenheiten? Wie koorperativ war euer KFC? "Durftet" ihr mitentscheiden oder hatte der Arzt das alleinige Sagen?

 

Unter diesen Umständen möchte ich mich selbstverständlich nicht operieren lassen und werde natürlich erst gar nicht mit der Behandlung anfangen. Wäre alles glatt gelaufen, hätte ich nämlich schon seit gut 6 Wochen die Spange drin und würde im Aug operiert werden...

 

Liebe Grüße & Danke!

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Lässt du dich in Deutschland behandeln? Falls ja, dann verstehe ich nicht weshalb die Krankenkasse sagt, dass du nicht zu einem anderen Kieferchirurgen gehen kannst. Denn es wird ja im Behandlungsplan nicht festgelegt welcher Kieferchirurg die Op letztendlich macht. Da musst du unbedingt nochmal nachfragen. Es kann sein, dass du für ein Beratungsgespräch bei einem anderen KFC selbst dafür zahlen musst, weil die KRankenkassen nur ein Beratungsgespräch pro Quartal einplanen.

 

An deiner Stelle würde ich nämlich einen weiteren KFC aufsuchen...

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Hey,

Also meine ganz persönliche Meinung ist erstmal den Fall flach halten. Ich war bei meinen kfc ganz zum Anfang nur einmal um mich allgemein über die Op zu informieren weil mein kfo dies voraussetzte. Ganz an Anfang wurde gesagt es es würde ein Uk Operation werden ohne dabei irgendwelche Angaben was genau gemacht wird zu sagen, da sich dies noch immer ändern könnte. Jetzt sechs Wochen vor dem op Termin meinte mein kfo das es wohl doch sinniger wäre ne bimax zu machen (ok dachte ich, bin der selben Meinung auch) also gings zum kfc und es wurden Termin ausgemacht. 2,5 Wochen vor der op werden die abdrücke genommen und denn kurz danach nochmal ein gespräch was genau gemacht wird.

Meine Meinung zu sowas ist erstmal abwarten was passiert denn kfc kannste immernoch wechseln wenn so weit ist, aber genau so könnte es sein das sich was operiert wird immernoch ändert. Da du ja noch ganz an Anfang bist ist alles offen du weißt ja noch garnicht nie deine Zähne sich bewegen und wie sie wenn du op bereit bist überhaupt stehen.

Ich selbst arbeite als ergotherapeutin und kann op auch auf den Tod nicht ab wenn Eltern mir sagen sollen was und wie ich mit dem Kindern arbeiten soll. Das ist meine Entscheidung und ich bin in diesem Fall der Experte! Klar nehme auch ich Rücksicht auf die familiäre Situation und dem was den Eltern zu schaffen macht aber in jetztendlich bestimme ich das Vorgehen.

Aus diesem Grund habe ich mich auch nicht in meine Behandlung eingemischt, denn die sind die Experten und nicht ich und ein Veto kann ich immernoch einlegen!!!

Wie gesagt ist meine persönliche Meinung

Ganz liebe grüße und für dich weiterhin alles gute auf deinen weg und ich bin mir ziemlich sicher das das alles gut wird, denn die meisten sind froh diesen Schritt trotz vieler bedenke gemacht zu haben und sind mit dem Ergebniss super zufriedm

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Hi,

 

Ich schließe mich SabiMausiii an. Bei mir wurden beim Erstberatungsgespräch auch nur allgemeine Dinge erklärt. Sowohl die KFO als auch die KFC konnten gar nichts genaues sagen. Was genau wie um wieviele mm verschoben wird, wirst du erst einige Wochen vor der OP erfahren. Dann kannst du immer noch mit dem KFC reden und ihn gegebenenfalls wechseln.

 

Bei mir ist es umgekehrt. Mein OK ist zu weit unten. Ich hab meiner KFC erzählt, dass ich totale Angst hab, dass man nach der OP die obere Zahnreihe überhaupt nicht mehr sieht. Das wäre für mich eine Katastophe! Sie hat mir dann erklärt, dass der OK nur ganz wenig nach oben verlagert wird. Der OK wird nämlich zusätzlich auch geschwenkt (hinten nach oben). Das hat mich sehr beruhigt. Obwohl ich das bei den KFC-Terminen vor der OP sicherheitshalber nochmal ansprechen werde. ;-)

 

Das beste ist ganz offen mit den Ärzten zu reden. Wenn man erklärt bekommt wieso etwas gemacht wird, dann nimmt einem das die Angst.

 

lg

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Hallo!

 

Erstmal Danke für eure Antworten.

 

@Flo89: Ja, ich werde in Deutschland operiert. Ich habe mit meiner KFO gesprochen und wollte mich nach einer anderen Klinik erkundigen. Daraufhin sagte sie mir, dass das nicht ginge, da die Behandlung dort schon beantragt und genehmigt wurde. Bei der Krankenkasse hat man mir das bestätigt, die Op wäre im August, wenn ich das selbst "storniere", würden mind. die reinen Op-Kosten nicht erstattet werden.

 

@Yuffie: "Das beste ist ganz offen mit den Ärzten zu reden. Wenn man erklärt bekommt wieso etwas gemacht wird, dann nimmt einem das die Angst."

 

Na, aber genau das ist bei mir ja nicht geschehen. Der 2. Arzt machte mir zusätzlich Angst (und einen sehr inkompetenten Eindruck), weil er mein Anliegen komplett ignorierte. Es geht schließlich auch um die Knochentransplantion und deren Risiken. Ich möchte nunmal über das Gesamtpaket bescheid wissen. Es geht mir nicht um die Millimeter. Dass man mir heute nicht sagen kann, ob 1mm mehr oder 3mm weniger, weiß ich natürlich, das verlange ich auch gar nicht. Dass man allerdings den Punkt "Verlagerung nach unten" generell ausschließt und mir dann, obwohl ich bestimmt 5,6x nachgefragt habe, auch nicht erklärt, wieso das bei mir nicht nötig ist, ist kein adäquates Ergebnis. Vorallem eben auch, weil ich diesen Missstand erfühle/sehe und das letztendlich einen großen Einfluss hat, da 10mm in der Länge fehlen. Bei einer kleinen vertikalen Verkürzung würde ich mich ja nicht aufregen - Aber eine 1cm Lücke zwischen den Zähnen lassen? Ich muss mit dem UK halt "hochbeißen", überdehne also die Gelenke, da geht es ja auch nicht nur um die Optik, sondern auch um die Funktion.

 

@Sabi: Wenn die Eltern deiner Patienten etwas nicht verstehen oder skeptisch sind, ist es deine Aufgabe, die Bedenken durch eine entsprechende Beratung zu beseitigen. Warum darf ich das nicht verlangen? Ich weiß nicht, ich fühle mich halt nicht gut aufgehoben und ich möchte mich nicht in eine ungewisse Zukunft stürzen. Der Zahnstand selbst spielt bei meinem Problem keine Rolle, mir geht es rein um die Höhe und die fehlt ja auch, wenn die Zähne ordentlich stehen. Mein Gesicht ist im unteren Drittel insgesamt zu kurz und das wäre es nach einer normalen Bimax immer noch. Ich mir bin sicher, dass Du bei deiner Arbeit auch das Gesamtpaket einschließt und nicht nur die Hälfte erledigen möchtest und das sollen meine KFCs genauso machen. Und Danke für deine Wünsche, schade, dass ich sie jetzt schon einlösen muss...

 

Liebe Grüße

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Hallo Skorpiony,

 

ich hatte die Bimax bei einem anderen KC als demjenigen, der an der Antragstellung beteiligt war und der versucht hat, die GNE durchzuführen und diese aus gutem Grund abgebrochen hat. Ich hatte vor dem KC-Wechsel mit meiner (gesetzlichen) KK telefoniert gehabt und diese hatte mit dem Behandlerwechsel überhaupt kein Problem. Ich hatte extra gefragt gehabt, ob irgendwelche Formalitäten zu erledigen seien, aber da war überhaupt nichts. Der KK war eigentlich nur wichtig, dass die OP überhaupt nur durchgeführt wird, wo war ihr egal, außer dass ein Versorgungsauftrag besteht, aber das ist eine andere Geschichte.

 

Irene

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Hey,

Also grundsätzlich wird ein kfo Wechsel problematisch, so stand es auch in meinem Schreiben von der kk das dieSe Nur in Ausnahmefallen geduldet wird. Aber wenn du es wirklich möchtest eigentlich nicht beim kfc das da eigentlich kein genauer im Antrag aufgelistet wird. Mein kfo sagte zu mir wenn ich mich bei denn kfc mit dem es i.d.R. Zusammenarbeitet nicht wohlfühle solls ich mir ruhig ein zweiten oder dritten ansehen, war aber für mich nie nötig.

Klar ist es meine Aufgabe den Eltern bei Fragen zurseite zu stehen und ihn erkläre was und warum ich das mache, das ist ganz klar und selbstverständlich aber wenn sie z.B. Irgendeine Wahrnehmungsstörung haben entscheide ich wie ich damit arbeite und denn entscheid ich ob ich in die hängematte oder aufs rollbrett gehe mit dem Kind, und es gibt immer Eltern die mir versuchen vorzuschreiben was ich mit dem Kindern machen soll NEIN!!!! Ich bin die Fachfrau, und ich entscheide

Lg

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Wenn der Arzt nicht auf meine Fragen eingeht, dann frage ich halt nochmal und nochmal und nochmal. Wenn das nicht hilft, dann handelt es sich um einen Arzt bei dem ich mich nicht gut aufgehoben fühle. Dann würde ich einen anderen Arzt suchen. Manchmal muss man leider bei mehreren Ärzte vorsprechen.

 

Es geht auch nicht um die mm-Anzahl. Bei mir wird es vielleicht nötig sein das OK zu "teilen". Das erfahre ich aber erst wie gesagt ein paar Wochen vor der OP. Der KFO versucht so viel wie möglich mit der Zahnspange zu erreichen. Auch wenn du der Meinung bist, dass deine Zähne passen und das Hauptproblem die Kiefer sind: Es kann trotzdem sein, dass die Zahnspange schon mal einige mm ausgleicht und die OP die restlichen mm korrigiert. Das kann man als Laie nicht beurteilen.

 

Was man sehr wohl sagen kann ist, was man sich erwartet. Der Arzt sollte dir dann erklären können warum das geht oder auch nicht geht und wie sein Plan ist.

 

Ich wünsche dir, dass du einen kompetenten Arzt findest, der dich gut beraten kann!

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Hallo!

 

Danke für die weiteren Antworten.

 

@Yuffie:

 

"Es kann trotzdem sein, dass die Zahnspange schon mal einige mm ausgleicht und die OP die restlichen mm korrigiert. Das kann man als Laie nicht beurteilen."

 

Meine Zähne stehen deswegen schon (fast) ordentlich, weil ich bereits als Teenager 3 Jahre lang eine feste Spange hatte und daher bei mir keine großartige Ausformung der Zahnbögen mehr nötig ist. Die Zähne sind zwar heute noch nicht op-fertig, aber eben nahezu. Desweiteren weiß ich auch nicht, wie man eine 1cm-Lücke, die vom letzten Backenzahn bis zu den Schneidezähnen geht, mit einer Spange verringern möchte. Ich habe ja keinen frontalen offenen Biss, sondern einen kompletten großen Abstand im gesamten Zahnbereich.

 

Liebe Grüße

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