Hallo Miteinander,

 

mein OP-Termin in Pforzheim rückt immer näher. Am 29.04.2013 habe ich dort meine Bimax und werde so langsam doch nervös.

 

Meine GNE wurde im Dezember 2011 in Ruit gemacht, im Dezember 2012 hatte ich eine ambulante Kortikotonie, ebenfalls in Ruit.

 

Mit den Ärzten war alles Bestens, sowohl bei der ambulanten OP als auch bei der stationären GNE habe ich mich bei ihnen gut aufgehoben gefühlt.

 

Auf Station habe ich mich dort aber nicht wirklich gut aufgehoben gefühlt. Das Pflegepersonal war mit uns Kieferpatienten irgendwie überfordert. Die Kieferpatienten waren alle auf der Urologie-Station untergebracht. Im Prinzip nicht tragisch, aber wenn man sich eine Toilette mit den Urologie-Patienten teilen muss... das war dann doch sehr ekelig. Einmal war die Toilette voller Blut (auch die Wand über der Kloschüssel) und ich war noch gar nicht richtig fit (bin erst kurz vorher von der Aufwachstation gekommen). Ich habe eine Schwester darauf aufmerksam gemacht, aber sie hat sich nicht gerührt. Ich hatte drei Möglichkeiten: entweder ich putze selber die Toilette, gehe auf eine Besuchertoilette am Ende des Ganges oder eben ich "schwitze es raus". Ich ging, obwohl ich noch das OP-Hemd an hatte, auf die Besuchertoilette. Die Toiletten waren wirklich sehr unhygienisch und ich nahm dann lieber in Kauf immer auf die Besuchertoiletten zu gehen.

Auch mit dem Essen war das so eine Sache. Am Tag nach der OP hat man mir ein nettes Vesper mit Vollkornbrot, Käse und Wurst gebracht. Ich habe die eine Schwester gleich darauf angesprochen, weil ich ja noch gar nichts essen konnte - und auch nicht durfte. Sie meinte dann, dass sie da nichts machen könne. Die Kantine hat ein Fehler gemacht und da sei nun niemand mehr. Ich hatte hunger, mir war schwindelig, ich war einfach am Ende. Die Schwester hat es dann gut gemeint und meinte, dass sie mir das Vollkornbrot gegen ein Toastbrot tauschen könne... hat man da noch Worte:-) Ich war an dem Tag sowieso nicht gut drauf und dann noch das... echt, mir sind die Tränen gekommen. Mein Mann hat mir dann Babynahrung gekauft und ich war dann eben "Selbstversorger".

 

Deshalb meine Frage, ob jemand schon im Kinikum Pforzheim war und mir evtl. ein bisschen berichten kann.

 

Ich freue mich über Eure Erfahrungen:-)

 

Liebe Grüße
Steffi

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Hey, ich war bereits zwei mal dort, einmal zur GNE und vor kurzem zur Bimax.

Du brauchst wirklich keine Angst zu haben, Pforzheim ist, nach meinen Erfahrungen, ein sehr gutes Krankenhaus, auch für Kieferpatienten. Soweit ich das weiß, war früher ein KFC in Pforzheim ansässig, welcher wohl in Rente gegangen ist.

Somit haben die Schwestern und die Station viel Erfahrung. Mir taten sie sogar teilweise echt leid, weil ich in den ersten 3 Tagen sehr anstregend war, aber sie haben es echt toll gemeistert. Und sonst, das Essen ist für ein Krankenhaus sehr lecker, selbst die Suppen und das Pürierte empfand ich als abwechslungsreich. Neuerdings bekommt man sogar hochkalorische Energiedrinks. Die Betten sind sehr bequem, alles einstellbar, mit kostenlosem TV (Kopfhörer mitnehmen!!), die Toiletten waren sauber, wobei man sie teilen muss und sonst war auch alles sehr sauber. Jeden Tag wurde geputzt, man konnte mit den Grünen Schwestern reden und ein MKG Arzt hat immer Bereitschaftsdienst. Zwischen Mittags und Abends ist Visite. Wir hatten einen sehr großen Balkon, das Zimmer ist sehr groß und hoch.

 

Ich kenne zwar Ruit nicht, aber nach deinem Bericht bin ich echt froh in Pforzheim gewesen zu sein.

 

Für deine Bimax wünsche ich dir alles Gute!

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Hey Mik,

DANKE für Deine Info! Da bin ich schon ein wenig beruhigt. Hört sich gut an.

Das "seltsame Gefühl" bleibt, aber das hat sicher jede/r. Vor der Intensiv graust es mir, kann aber nicht sagen wieso.

Dir wünsche ich GUTE BESSERUNG!

Viele Grüße Steffi

P.S.: Waren tatsächlich so wenige Forumsmitglieder in Pforzheim?

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Das einzigst etwas Negative (was mich aber nicht stört) ist, dass die Station im Altbau ist und somit von den Einrichtugen etwas älter ist. Aber dafür ist alles schön groß dimensioniert und wenn die Hygiene gut ist, was will man mehr?
Nach der Bimax-OP ist man über Nacht auf der Intensiv-Station. Das ist auch gut so. Man wird dort umfangreicher versorgt. Was sehr empfehlenswert ist, deck deinen Hals gut zu, verlang einfach ein warmes Tuch und auf der Station trage einen mittelwarmen Schal, denn die Kühlmaske kühlt sehr gut, aber man läuft eben Gefahr sich zu erkälten. Deshalb Schal anziehen :-)

 

Ich selbst empfang die Bimax im Vergleich zur GNE schon heftig, aber die Ärzte und Schwestern tuen alles, damit es möglichst erträglich und komfortabel ist.

 

Jetzt 1 1/2 Wochen post OP bin ich aber so froh, es gemacht zu haben. Zwar sieht man noch nicht so viel vom Biss, da ich noch einen Splint trage, aber das Ergebnis von außen, trotz Schwellungen ist echt schön geworden.

 

Weiterhin alles Gute und keine Panik, das machst du schon!

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Das mit dem Altbau macht mur auch nichts aus. Bin sehr beruhigt, dass das Pflegepersonal gut ist:-)

Ich glaube schon, dass die Bimax um einiges heftiger ist als die GNE. Ich versuche, mich nicht verrückt zu machen. Das mit dem Schal ist eine gute Idee! Danke:-) Nach der GNE hatte ich die Maske auch oft an und empfand die Kühlung angenehm. Tatsächlich bekam ich aber eine schöne Erkältung.

Es freut mich für Dich, dass es Dir schon besser geht und das Ergebnis vielversprechend aussieht.

Eigentlich kann ich es gar nicht mehr erwarten. Hört sich sicher komisch an;-) Die Bimax war für Dez.2012 geplant. Da musste dann aber eine kleine OP eingeschoben werden. Dann hieß es "Februar". man stellte dann aber fest , dass die Gesichtsnerven im Weg sind u.es musste Platz geschaffen werden. Aber jetzt ist es ja nicht mehr so lange. Bald hab auch ich es geschafft;-)

Dir wünsche ich weiterhin alles Gute!

LG Steffi

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Wenn euch die Kühlmaske zu kalt eingestellt war - die Temperatur ist regulierbar!!! In Heidelberg war mein Gerät auf 18 Grad eingestellt, das war zum kühlen genau richtig, ich brauchte keinen Schal und habe mich auch nicht erkältet! Einfach mal fragen...???

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Echt blöd, dass bei dir soviel dazwischen gekommen ist und du solange warten musstest. Diese Warterei auf die OP ist wirklich die schlimmste Zeit.

Aber sei froh, dass die Ärzte so penibel sind, stell dir vor ihnen fällt sowas bei der eigentlichen OP auf.

 

Du brauchst also gar keine Angst haben, du und die Ärzte scheinen perfekt darauf vorbereitet zu sein.

 

Für deine Bimax drücke ich dir ganz fest die Daumen, es wird bestimmt super!

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@ Vardite. 48h nach der OP sollte die Maske auf 16 - 18°C eingestellt sein und man soll permanent, außer beim Essen, kühlen. Danach ist es glaub nicht mehr so tragisch, da stellte ich das Gerät auch ab und zu auf bis zu 20°C und die Maske trug ich nicht mehr rund um die Uhr. Aber trotzdem, war es mir einfach zu kalt, es fühlte sich wie ein sehr sehr kalter Eisbeutel an.

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Ich werde auf jeden Fall mal einen Schal mitmehmen, daran trage ich ja nicht schwer;-) Vielleicht ist ja nach meiner OP warm u.ich bin dankbar, wenn die Kühlmaske kälter eingestellt ist. Meine letzten beiden OPs waren ja immer im Winter.

Bin auch sehr froh, dass die Ärzte so gut vorbereitet ans Werk gehen. Die Warterei auf den OP-Termin war zwar nervig u.manchmal auch frustrierend, aber dafür passt jetzt alles soweit . Hab leider auf Vorrat gegessen u.hab die Befürchtung, das mir das bleibt :-( Mit Sport ist danach ja erst mal nix. Egal, es gibt schlimmeres. Dann passt der Körper wenigstens zur Schwellen im Gesicht;-)

LG Steffi

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