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Pusteblümchen

RIchtiges VOrgehen???

Hallo zusammen,

nachem ich mich schon seit längerem munter durchs Forum gelesen habe, habe ich mich nun endlich auch zu einem Eingriff gegen meinen Kreuzbiss und Progenie durchgerungen und war nun gestern beim KFO zur Besprechung. Allerdings bin ich mir nun doch sehr unsicher über das Vorgehen.

Also ganz allgemein ist er auch FÜR eine OP.

Er möchte mich erst zu einer Sammelberatung in die MKG Klinik schicken, dann soll ich mir das Ganze überlegen und 1 Monat später bekomme ich dann erstmal im UK eine fese Zahnspange. Auf die Fragen, ob denn eine GNE nötig sei, weil mein Oberkiefer mir etws schmaler vorkommt, antwortete er mir, dass man das dann schauen müsse und wahrscheinlich nicht vorher durch eine GNE gemacht wird, sondern erst in der richtigen OP durch eine Trennung des Oberkiefers. Jetzt ist meine Frage, ob das möglich ist und das so gemacht wird, weil ich hier im Forum bisher nichts davon gelesen habe.

Außerdem meinte er, dass die ganze Sache zwar ein Riesenaufwand sei, jedoch für ihn als KFO relativ einfach, weil er ja erstmal nur 2 Kiefer alleine perfekt ausformen muss und nicht sofort darauf achten muss, ob sie auch zueinander passen.

Kllngt natürlich logisch, aber auch ein wenig "halbherzig" wie ich finde.

Was sagt ihr denn zu dem Ganzen? Ich habe ziemlich Schiss, muss ich sagen und hoffe einfach, dass ich an die richtigen Leute gerate.

 

VIelen Dank für eure Antworten

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Hallo Pusteblümchen!

 

Bei mir wurde es ähnlich gemacht, wie es bei dir geplant ist.

Nach langer Absprache zwischen Kfo und Kfc, wurde entschieden: Spange - Bimax

Nach ca. 2 Jahren Spange, hatte ich die Bimax im Mai 2012. Dabei wurde bei mir der Oberkiefer 2-geteilt und so verbreitert.

Momentan wird noch die Feinarbeit gemacht, die Spange kommt im Juli 2013 raus.

 

Hoffe konnte ich dir helfen, wenn du weitere Fragen hast, kannst dich gerne melden!

 

Lg, Findus

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Hi Findus,

vielen Dank für die schnelle Antwort. Ja super, dann ist das wohl doch ein gängiges Verfahren. Hast du dann nicht jetzt ne Megalücke zwischen den Schneidezähnen?

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Nein, hatte nur eine kleine Lücke zwischen den Scheidezähnen, der OK musste bei mir nur um ca. 2-3mm verbreitert werden.

Diese Lücke ist mittlerweile wieder ganz verschwunden. :)

 

Lg,

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Das ist wirklich bei jedem anders! Ich hab beispielsweise im UK schon die Spange drin, im

OK steht ne GNE an und im Anschluss dann die Spange!

Ich denke es kommt auf drauf an wie schmal der OK wirklich ist!

Ist also alles möglich :-)

Viel Erfolg für deine Behandlung!

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Laut meines KFC ist eine Verbreiterung des OK während einer Umstellungsosteotomie ab ungefähr 6mm zu rezidiv gefährdet. Ich glaube er hat darüber sogar eine Dissertation geschrieben. Deshalb hatte ich eine GNE, welche ich im Vergleich zur Bimax, als nicht so sehr belastend empfand.

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Hallo Pusteblümchen,

 

es stimmt schon, die meisten mit einem schmalen OK haben das volle Programm mit GNE und Umstellungs-OP, aber es gibt auch Leute wie Findus und mich, bei denen bei der OK bei der Umstellungs-OP geteilt und verbreitert wurde. Und schau mal unter dem Stichwort "Segment-Osteotomie", da solltest Du auch noch einiges finden. Bei mir war zwar immer wieder eine GNE angedacht, fand aber aus unterschiedlichen Gründen nicht statt (laaange Geschichte) und deshalb wurde der OK bei der Bimax unter anderem zweigeteilt und nach hinten hin keilförmig verbreitert. Hatte aber auch so seine eigenen "Nebenwirkungen", durch die relativ starke Verbreiterung ist die Gaumenschleimhaut während der OP eingerissen, so dass ich nach dem OP mit Fäden im Gaumen aufwachte, obwohl mir vorher keine Fäden im Gaumen versprochen wurde. Um das Rezidiv zu verhindern, von dem mik schreibt, wurde mir eine bioresorbierbare Platte über den Gaumen gesetzt. Leider hat irgendwie niemand dieser Platte die Spezifikation vorgelesen, dass diese sich still und heimlich abbauen soll und sie ärgert momentan mich und meine HNO doch immer wieder (siehe die hinteren Teile meines Erfahrungsberichtes). Der Splint war für 8 Wochen festverdrahtet mit dem OK und hatte einen Gaumenbügel zur zusätzlichen Stabilisierung und ich hatte noch weitere 4 Monate einen Gaumenbügel. Ich würde beim Termin bei den MKG-lern das Thema ansprechen, um zu sehen, welche Option diese bevorzugen. Kannst dann auch noch nachhaken, wie es mit der Rezidivgefahr bei den einzelnen Optionen aussieht, war bei mir ein extrem wichtiges Thema. Ach ja, durch die keilförmige Verbreiterung hatte ich vorne ein minimales Zahnlückchen, dass sehr schnell wieder zu war.

 

Dein KFO hat im Prinzip vollkommen recht, dass er sich erst einmal vor allem um die Zahnbögen kümmern muss und der Biss ihm erst einmal relativ egal ist, da dieser durch den KC eingestellt wird. In meinem kieferchirurgischen Gutachten steht für die Zeit vor der OP "Kieferorthopädische Ausformung der Zahnbögen unabhängig von Okklusion und Artikulation", Okklusion ist die Verzahnung, Artikulation die Unterkieferwegungen, aber im Prinzip sagt dieser Satz genau das gleiche aus, was Dein KFO gesagt hat, hört sich nur etwas geschwollener an.

 

Soweit ich es als Laie beurteilen kann, hört es erst einmal relativ vernünftig an, was Dein KFO gesagt hat.

 

Liebe Grüße!

 

Irene

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