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Cheshire-Cat

UKVV 25.03.2013 Katharinenhospital Stuttgart

Momentan bin ich noch im Krankenhaus, jedoch möchte ich hier meine ersten Eindrücke mit Gleichgesinnten teilen.

Kurze Zusammenfassung:

Tag 1: OP (Unterkiefervorverlagerung), Dauer ca. 2 Stunden, Magensonde, Tape, Kühlmaske, Kortison

Tag 2: Nachbehandlung: Gummis wurden eingesetzt, damit das Gebiss in die richtige Position gerückt wird, da der Unterkiefer dazu neigt, sich in seine alte Position zurückzuverlagern, Röntgenbilder wurden gemacht, Mundspülung 3x täglich verwenden, Kühlmaske, Kortison gegen Schwellung

Tag 3: Geduscht Hals abwärts, Magensonde+Tape bye bye, bekomme Brühe zum essen. Mundspülung nach jeder Mahlzeit verwenden, Gesicht immer noch sehr geschwollen, Kortison, natürlich Küüüüühlmaske

Tag 4: Kontrolle in der Augenambulanz (habe Probleme beim abwechselnden schließen und öffnen der Augen), letztes Mal Kortison, Kühlmaske, durfte endlich mal was anderes essen außer Brühe (Pudding)

Tag 5: endlich wieder richtig geduscht, Endkontrolle, Splint wurde entfernt, neue Gummis eingesetzt und ab nach Hause! Habe aber noch so ein Drahtgestell im Oberkiefer; ich vermute mal, um die Gummis einhängen zu können, da ich im OK eine Lingualspange trage

Für mich sehr störende Faktoren:

- Magensonde

- Blubbern im Bauch, Blähungen (habe das "Astronautenfutter" nicht so gut vertragen)

- wunde Lippen (habe Bepanthen bekommen, hat gut geholfen)

- beleidigter Nerv am Auge

- heftigen Schwellungen (hätte nicht gedacht, dass mein Gesicht in der Lage ist, so anzuschwellen)

- ständiger Druck auf Zähne und Muskulatur aufgrund der starken Gummis

- Gummis ziehen den Unterkiefer so weit nach vorne, dass ein umgekehrter Rückbiss entsteht (keine Ahnung, ob das so gewollt ist, habe zum Glück in einigen Tagen einen Kontrolltermin)

Update 07.04.13:

Die Tage daheim waren nicht gerade angenehm, da die Gummis sehr stark meinen Kiefer zusammen gepresst haben. Ohne Schmerztabletten war ich nicht in der Lage zu schlafen.

Schwellungen: Die Schwellungen sind erst ca. 2 Wochen nach der OP etwas weniger geworden. Zum Glück ist das Wetter im Moment nicht so toll, so dass ich eine Wintermütze tragen und meine Hamsterbacken verstecken kann.

Taubheit: Unterlippe rechts, Kinn und Zähne im Unterkiefer zu 100% taub, aber das Kribbeln tritt immer häufiger und länger auf (2 Wochen post OP)

1.Kontrolltermin: 10 Tage nach der OP hatte ich meinen 1. Kontrolltermin. Fäden wurden gezogen (nicht gerade angenehm, aber auszuhalten). Ich habe meine liebe Ärztin darum gebeten, mir keine zu starken Gummis einzusetzen. Habe zum Glück nur einen lockeren Gummizug reinbekommen. Habe ein Rezept für Krankengymnastik bekommen. Werde auf jedem Fall, wenn möglich, nächste Woche mit der Therapie anfangen

Essen: Bis zum ersten Kontrolltermin habe ich mich von Suppe, Brei und Joghurt ernährt. Hatte ständig Hunger und war dadurch dauergereizt. Beim Kontrolltermin hat mir meine Ärztin gesagt, ich dürfe alles essen, was ich mit der Gabel zerdrücken kann, da die Mundöffnung im Moment gerade mal 1,6 cm beträgt. Ich soll natürlich keine Nüsse knacken... Habe auch schon z.B. Nudeln oder Pommes gegessen, aber ich merke schon, dass ich nicht so gut kauen kann (Ananasstücke waren dann doch zu hart für mich).

Mundhygiene: Putze meine Zähne mit einer Kinderzahnbürste, reinige die Brackets mit Interdentalbürstchen, verwende Munddusche (da kommen die richtig fiesen Brocken raus) und spüle den Mund mit Mundspülung (Paroex Gum u. Listerine)

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Ja, würde mich, als ukünftige Leidensgenossin auch interessieren... :373:

Durftest du denn schon wieder nach Hause?#

 

Liebe Grüße

Ness

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habe meine kurze Zusammenfassung vervollständigt. bin seit gestern wieder zu hause und fühle mich total schlapp. die schwellungen im gesicht haben sich minimal reduziert, so dass ich jedes mal einen schock bekomme, wenn ich mich zufällig im spiegel sehe. es sieht so aus, als ob ich eine maske aufhätte (erinnert mich an "der verrückte pofessor")

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