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Hilfe! Lähmung nach OP?!

Hallo an alle!

Ich weiß, dass sich das jetzt vielleicht ein bisschen übertrieben anhört, doch ich suche dringen jemanden der Erfahrungen mit eine OP an Ober- und  Unterkiefer gemacht hat. Denn mein Problem ist, dass ich eine ziemlich extreme Fehlstellung hab. Meine Zähne stehen jetzt nach mehreren Zahnspangen(fest und herausnehmbar) zwar super, doch da mein Oberkiefer zu weit unten ist, habe ich ein sehr kurzes Kinn( wenn man es noch Kinn nennen will).  Ich weiß nicht wie viele mm das sind, aber als kleines Beispiel: ich kann wenn ich die Zähne zusammenbeiße noch die Zunge zwischen die Lücke schieben ;) Mittlerweile habe ich durch die Überlastung auch Zahn- und Kieferschmerzen, was mich dazu bringt nun doch an eine Op zu denken. Ich habe verdammt Angst, weil ich viel von Lähmungen gehört habe und wollte deshalb wissen, wie das bei euch war.

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hi,

 

Wo hast du von Lähmungen gehört/gelesen? Das wär mir neu.

 

Ich hab bei meiner KFC extra nachgefragt. Lähmungen kommen nicht vor. Taube Stellen oder Stellen bei denen das Gefühl nicht 100%ig wiederkommt jedoch schon. Das ist individuell unterschiedlich. Manche haben nach der OP oder nach einigen Monaten wieder volles Gefühl, anderen bleiben taube kleine Stellen.

 

lg

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Da schliess ich mich yuffie an. Lähmungen sollten def. nicht vorkommen! Sonst wurde echt ein  Fehler gemacht. 

Taubheitsgefühle sind dagegen ganz normal und sollten in den meisten Fällen auch wieder weg gehen mit der Zeit.

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hi,

 

Wo hast du von Lähmungen gehört/gelesen? Das wär mir neu.

 

 

lg

Ich hab  schon ein paar Nächte am PC verbracht und dabei in Foren ( ich gebe zu  Seriosität fragwürdig) Erfahrungsberichte gefunden, in denen Leute geschildert hatten, dass sie nach schweren Korrekturen immer noch Probleme haben. Es sind so Stichpunkte gefallen wie : Sabbern, ungenaue Aussprache, auf die Lippe beißen, nicht trinken können, essen wie ein Kleinkind....

Naja dazu kommt, dass eine Bekannte von mir auch eine OP hatte und nun Jahre später von regelmäßigen Kopfschmerzen gequält wird. Ebenfalls mein Vater( ich bin noch nicht Volljährig) erzählt mir andauernd wie hoch das Risiko doch sei( wobei er nicht unbedingt für die OP ist). Er spielt gezielt meine Angst vor solchen Folgen wie anhaltendes "Sabbern" aus und ihr könnt euch vorstellen, dass ich wirklich verunsichert bin.

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Ebenfalls mein Vater( ich bin noch nicht Volljährig) erzählt mir andauernd wie hoch das Risiko doch sei( wobei er nicht unbedingt für die OP ist). Er spielt gezielt meine Angst vor solchen Folgen wie anhaltendes "Sabbern" aus und ihr könnt euch vorstellen, dass ich wirklich verunsichert bin.

 

Dein Vater ist, sorry, echt ein ...

 

Du machst die ganze Sache, weil Du Schmerzen hast und damit sich etwas bessert, und ihm fällt nichts anderes ein, als Dir noch mehr Angst zu machen.

Aber sei Dir sicher, daß schon viel schiefgehen muß, bis wirklich etwas dramatisches entsteht.

Wenn Du bei einem guten, geübten Chirurgen bist, wird dieser im Regelfall dafür sorgen, daß die Gefühlsirritation vorübergehend ist.

Aber klar, JEDER, der sich (speziell den Unterkiefer) operieren lässt, egal bei welchem Arzt, muß damit rechnen, daß er dafür einen Preis bezahlt und die Taubheit bleibt. Spreche ausführlich mit Deinem Chirurgen darüber, er kann Dir bestimmt die Angst nehmen und erklären, welche Risiken konkret vorliegen.

 

Und diese Internet-Dramatik ist standard, nur zum Glück hier im Forum nicht. Vergiss nicht, daß die allerschrecklichsten Stories immer nur einen Google-Klick entfernt sind, obwohl das extrem seltene Fälle sind, wo man noch nicht mal alle Hintergründe kennt - wer weiß, was da wirklich abgelaufen ist.

 

ciao

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die vollständige taubheit, die man direkt nach der OP haben kann, fühlt sich etwa so an wie nach einem zahnarztbesuch mit lokaler betäubung. das bleibt aber nicht, ausser in einzelfällen, wovon ich keinen kenne.

 

wenn deine fehlstellung so schwer ist wie du schreibst stellt sich die frage nach den risiken für dich sowieso nicht, und du solltest dir den gefallen tun dich nicht nächtelang damit zu beschäftigen. welche alternative bleibt dir denn?

bei leichten fehlstellungen kann man überlegen, ob sich das risiko lohnt. bei dir lohnt es sich doch auch, wenn dir leichte gefühlsstörungen zurückbleiben (keine lähmungen).

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bei leichten fehlstellungen kann man überlegen, ob sich das risiko lohnt. bei dir lohnt es sich doch auch, wenn dir leichte gefühlsstörungen zurückbleiben (keine lähmungen).

Hat jemand von euch langfristige Gefühlsstörungen? Ist das schlimm? Ich kann mir das nur vorstellen wie nach einer Betäubungsspritze beim Zahnarzt.

 

   LG

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HAllo,

Ich will dir keine angst machen aber bei mir ist es leider passiert..bei mir wurde der nerv ramus marginalis mandibulae irgend wie verletzt dadurch habe ich lähmung im unterlippe und kinn..mein kinn und unterlippe zieht nach links wenn ich mein mund zu mache.nach 2 monaten post op wurde es aber leicht besser aber noch lange nicht wie es sein muss:(mein chrirug sagt das es reversible ist.

Also Lähmungen können auftreten 100%ausgeschlossen ist es nicht.

 

Gefühlsstörungen sind selbstverständlich aber die gehen weg,bei mir sind sie aber noch da unterlippe und kinn ist noch komplett taub.

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Bei mir wurden auch Ober- und Unterkiefer operiert. Ich hab eine leichte Gefühlsstörung zurückbehalten (leichte Taubheit unter der Unterlippe, gelegentlich auch in der Lippe selbst). Es gibt Tage, wo es mich nervt, und andere, wo es mir egal ist. 

Vielleicht geht es im LAufe der Zeit noch etwas mehr zurück, mein Eindruck ist, daß es sich (langsam) gebessert hat.  Oder ich hab mich dran gewöhnt

 

Die Fehlstellung hat mich (ehrlich, wirklich) mehr gestört, obwohl ich kein perfektes Ergebnis hab (Unterkiefer müsste eigentlich noch ein paar mm weiter vor) . 

 

Meiner Meinung nach ist die beste "Risikovermeidungsstrategie" zu einem Krankenhaus zu gehen, wo die OP wirklich häufig (!) durchgeführt wird. Das ist bei so einem Eingriff echt wichtig. Du willst jemanden, der so eine OP ständig macht. 

Ich hab mich bei meinem KH gut betreut gefühlt. 

 

Eine hundertprozentige Sicherheit hat man leider nie bei OPs. Aus dem Forum kenne ich wenig Horrorgeschichten, aber sogar die, die außergewöhnlich schlimme Nachblutungen hatten, scheinen alle wieder ganz fit zu sein. 

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Oh, und zum Thema sabbern und Lippenmuskulatur etc: Direkt nach der OP hab ich auch gesabbert, aber das ist wieder zurückgegangen. Meine Logopädin hat mir erklärt, daß bei Leuten mit meiner Fehlstellung die Lippen-und Zungenmuskulatur davor schon beeinträchtigt ist , das kann man nur durch Training verbessern / wegbekommen. Ich bin leider nicht das Beispiel für große Trainingsdisziplin in der Hinsicht...

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