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bykalp

Angst ist wieder da....

Guten Morgen an Alle,

nach mehreren Monaten des Verdrängens beschleicht mich wieder die Angst vor meiner geplanten UKVV in der Paracelsus-Klinik in München. Der Operateur wird Prof. Dr. Dr. P. aus München sein.

Habe nun seit Januar die Bracketts auch unten geklebt bekommen. Das ist alles ganz ok soweit. Gestern war ich mal wieder beim Zahnarzt wegen PZR und die Zahnfleischtaschen werden leider nicht besser, hatte eine Parodontosebehandlung 2009 vor Kfo. Teilweise wurden die Bracketts oben auf Kronen geklebt, bei den Frontzähnen. Die Kronen sind eigentlich schon so alt, dass sie erneuert gehören, aber das bringt's ja jetzt auch nicht mehr, alles macht die Parodontitis nicht besser.ich bin diejenige in unserer Familie die am meisten Zahnpflege betreibt und trotzdem ist alles nicht zufriedenstellend.

Außerdem habe ich nun wieder die panische Angst vor der bevorstehenden OP. Wird nicht mehr allzu lang dauern. Am meisten habe ich eigentlich Angst vor der Narkose und vor der Antibiotika-Gabe nach der OP, da ich allergisch bin. Gestern war ich so deprimiert, dass ich meinem Zahnarzt gesagt habe , ich breche alles ab, wenn er mir nur sagt, dass er jetzt mit den Zähnen irgendwas anfangen kann -sprich Implantate oder sonstiger Zahnersatz. Wollte mir wirklich alle Zähne ziehen lassen. Denn was bringt es denn wen zum Schluss die Zähne gerade stehen und der Biss stimmt, aber die Zähne rausfallen, weil Parodontitis?

Kann mich jemand bestärken oder mir Mut zusprechen? Bin seit gestern ziemlich Down.

Liebe Grüße und ruhige Osterfeiertage.

Bykalp

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Liebe Bykalp,

tut mir leid, dass es dir gerade nicht so gut geht. Zur Narkose: ich musste in den vergangenen 5 Jahren 2x operiert werden, einmal davon 5 Std. Ich hatte auch so riesige Angst vor der Narkose - und da sind wir nicht die einzigen - ich hatte zum Glück ein so tolles Anästhesiegespräch mit einem so verständnisvollen Arzt, dass ich seitdem gar keine Angst mehr davor habe. Ich wünsche dir, dass du auch ein gutes Gespräch haben wirst, das dir die Ängste bisschen nehmen kann. Hast du wegen deiner Zahnfleischproblematik schon mal mit dem KFC gesprochen? Ich habe auch einige Kronen und eine Brücke und gelegentlich Zahnfleischprobleme. Mein Zahnarzt ist von meinem gesamten Vorhaben wenig begeistert und sieht auch so viele Probleme, und auch, dass wahrscheinlich einige Kronen nach der Behandlung ersetzt werden müssten. Ich kann meine Zahnreinigung auch beim KFO machen lassen, die sind momentan etwas verständnisvoller ;-) Mein KFC  sieht  auch keine Problem, er meinte, zunächst einmal wird die "Kiefergeschichte" durchgezogen und anschließend dann die Nachbehandlung der Zähne in Angriff genommen. Wenn man sich darauf einstellt, dass das eine oder andere sowieso neu gemacht werden soll, gibt es mittlerweile viele Möglichkeiten, sogar Zahnfleischtransplantationen, so dass nach erfolgter Kieferumstellung auch der Zahn- und Zahnfleischstatus nahezu perfekt hergestellt werden kann. Ich kann deine Sorge verstehen, aber im Moment hätte ich mehr Vertrauen zu meinem KFO und KFC :382:

Ich wünsche dir auch schöne Ostern

Boki

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Guten Morgen und DANKE @ Boki, Momentan ist einfach alles blöd.... Eigentlich will ich ja auch alles durchziehen . Nein ich habe noch nicht mit dem KFC gesprochen, habe mich vor einem Jahr ml kurz dort vorgestellt und das war's. Er ist in München und ich bin auf dem Land ca. 60 km, ich habe mehr Kontakt zu kfo und ZA momentan. Lieb von Dir, mir zu antworten, komme mir momentan sehr allein vor. Viele Grüße Bykalp

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Sind die Kronen denn auch in irgend einer Weise defekt (undichte Ränder, freliegender Zahnhals etc) ? Nur dann müssen sie ersetzt werden. Nur weil sie alt sind (wie alt ? ) müssen sie nicht unbedingt erneuert werden.

 

Wie tief sind denn deine Zahnfleischtaschen an den Problemzähnen und wie sieht die Pflege aus ? Vielleicht einfach mal bei einem anderen Zahnarzt vorstellen und eine Zweitmeinung einholen.

 

Auf jeden Fall nicht den Kopf in den Sand stecken. Eine Lösung wird sich finden.

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Hallo laplace, vielen Dank für Deine Antwort.. Ja, die Kronen sind undicht und das Zahnfleisch ziemlich wulstig bei den Kronen, zur Pflege ich gehe 2 mal im Jahr zur PZR, werde vielleicht erhöhen, ich nehme zwischenraumbürstchen und habe gestern von der Assistentin eine homöopathische Zahnpasta empfohlen bekommen, die nehme ich seit gestern. Sie will mir in einem nächsten Termin die Zwischenräume ausmessen und die passenden Bürsten raussuchen. Ich bin wirklich diejenige die bei uns die meiste Zahnpflege betreibt, aber scheinbar nicht genug. In meiner Kindheit ist viel falsch gelaufen.... Bin bei kfo gewesen und habe damals (30 Jahre her) eine lockere Zahnspange für oben bekommen und einen damals sogenannten lipbumper für unten. Durch die Schmerzen habe ich mir beides in der Nacht immer rausgemacht und geweint. Damals war das noch nicht so, meine Kinder haben auch kfo hinter sich und wenn die Schmerzen hatten oder irgendwas nicht gepasst hat, bin ich beim kfo auf der Matte gestanden und habe um Abhilfe gebeten. Kurzum die Behandlung wurde abgebrochen später so mit 16 ist meine Mutter mit mir noch mal zu einem anderen Gegangen und der meinte nur, es wäre am besten mir mit 18 oder 20 alle Zähne ziehen zu lassen und dann 3 Zähne machen zu lassen :-( von da an, hatte ich es nicht mehr so mit Zahnärzten und kfo. Leider muss ich wirklich eingestehen dass ich das ganze habe ziemlich Schleifen lassen, erst mit 26 bin ich nach vielen Jahren wieder zum ZA. Habe dann die Front überkront bekommen und nun bin ich fast 41 und sitze hier und könnte heulen, weil ich damals die Schmerzen nicht ausgehalten habe, jetzt kann ich es ja auch. Es wäre besser gewesen die kfo hätte mir eine feste reingemacht und fertig, aber es ist halt schon 30 Jahre her. Ja, so war es. Sorry ist lang geworden. Grüße und frohe Ostern für Dich

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....

Außerdem habe ich nun wieder die panische Angst vor der bevorstehenden OP. Wird nicht mehr allzu lang dauern. Am meisten habe ich eigentlich Angst vor der Narkose und vor der Antibiotika-Gabe nach der OP, da ich allergisch bin. Gestern war ich so deprimiert, dass ich meinem Zahnarzt gesagt habe , ich breche alles ab, wenn er mir nur sagt, dass er jetzt mit den Zähnen irgendwas anfangen kann -sprich Implantate oder sonstiger Zahnersatz. Wollte mir wirklich alle Zähne ziehen lassen. Denn was bringt es denn wen zum Schluss die Zähne gerade stehen und der Biss stimmt, aber die Zähne rausfallen, weil Parodontitis?

Kann mich jemand bestärken oder mir Mut zusprechen? Bin seit gestern ziemlich Down.

 

 

Hallo Bykalp,

 

es hilft wahrscheinlich nur bedingt, aber selbst eine prothetische Versorgung soll um einiges einfacher sein, wenn die Kiefer richtig zueinander stehen, die UK-VV würde sich also auch dann lohnen, wenn die Zähne im schlimmsten Falle ausfallen würden.

 

Zum Thema Angst vor der Narkose solltest Du Dir diesen Faden mal durchlesen: . Und selbst mit 41 bist Du ja noch nicht wirklich alt (war bei meiner Bimax übrigens 42), so dass auch gute Voraussetzungen für die OP gegeben sind.

 

Zur Antibiotika-Gabe: Weisst Du, auf welche Antibiotika Du allergisch reagierst? Antibiotika sind ja erst einmal ein Sammelbegriff und fassen sehr unterschiedliche chemische Substanzen zusammen, was bedeutet, dass Du nicht notwendigerweise auf alle Antibiotika allergisch reagieren mußt. Die Antibiotika-Allergie ist aber eine Information, die Dein KC unbedingt braucht, damit darauf eingegangen werden kann, insbesondere falls ein spezielles bestellt werden muss.

 

Liebe Grüße!

 

Irene

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Guten Morgen Irene und frohe Ostern,

herzlichen Dank für Deine nette Antwort. Ja, das kann ich mir schon vorstellen, dass eine prophetische Versorgung mit richtig stehendem Kiefer einfacher ist. Ich habe sowieso vor mir nach alldem Implantate machen zu lassen. Ich habe extra dafür eine Zusatzversicherung abgeschlossen.

Zum Antibiotikum ist zu sagen, dass mir der KC gesagt hat, dass nach der OP Penicillin gegeben wird. Ich bin auf zwei andere allergisch. Meine Angst ist aber die: ich weiß ja nicht, ob ich nicht auch auf das Penicillin allergisch reagiere.... Beim letzten Mal meinte mein Hausarzt auch, dass das nichts mit dem zu tun hat auf das ich reagiere und trotzdem war wieder was. Auf der anderen Seite ist es ja schon mal gut, dass ich dann schon im Krankenhaus bin...ich werde die sowieso dann Nerven und bei jeder Möglichkeit drauf aufmerksam machen,dass ich allergisch bin.

Mit der Narkose ist es bei mir auch so, wie wahrscheinlich bei vielen, ich habe Angst nicht mehr aufzuwachen. Tja was soll ich sagen, lieber wurde ich auf und davon rennen.

Liebe Grüße, bykalp

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Hallo, bezüglich der Narkose-Angst: ich habe mal gelesen, dass etwa 7 Patienten von 1 Million narkotisierten Patienten an der Narkose sterben (nicht mehr aufwachen, etc.). Dabei muss man beachten, dass heutzutage auch noch 80-90-jährige guten Gewissens operiert werden und bei den Narkoseinduzierten Sterbefällen halt die meisten alte Menschen mit Vorerkrankungen sind...was ich im Grunde sagen will ist, dass das Risiko bei einem Autounfall zu sterben höher ist, als an einer Narkose zu sterben, gerade als junger Mensch ohne Vorerkrankungen. Und du müsstest ja auch in Narkose gelegt werden, wenn dir z.B. notfallmäßig der Blinddarm entfernt werden müsste oder Ähnliches. Also mach dir da zu keinen großen Kopf

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Hallo flo,

Theoretisch weiß ich das ja, nur der Kopf macht sein eigenes Kino und ich lass mich da dann voll drauf ein.... Jetzt habe ich mir auch noch die Negativ-Berichte durchgelesen, jetzt ist es alles noch schlimmer.. Ich weiß, dass ich wenn ich alles in die Wege geleitet habe, bestimmt keinen Rückzieher machen werde, aber erstmal werde ich am Dienstag einen Termin bei einem andern kfo ausmachen. Ich will einfach mal eine zweite Meinung hören. Mein Zahnarzt will das schon lange, aber ich wollte immer nicht. Wahrscheinlich bringt das zwar jetzt auch nichts mehr, da die Zähne ja für die UKVV vorbereitete werden und wurden, aber wer weiß vielleicht passiert ein Wunder und es sagt mir jemand, dass ich doch keine OP brauche. Trägt hier eigentlich irgendwer ein Herbstscharnier? Evtl. Über 40? Ich habe im Internet darüber gelesen, viele gibt es wohl nicht, aber scheinbar gibt es doch den einen oder anderen Fall.

Nochmal allen vielen Dank, die meine Geschichte lesen.

Liebe Grüße

Bykalp

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Hallo Bykalp,

 

Kopfkino ist bei so etwas natürlich immer schlecht und Negativ-Berichte finden sich im Internet natürlich auch viel leichter als die positiven Berichte, die in den allermeisten Fällen ja gar nicht geschrieben werden. Wie flo.89 oben schon geschrieben hat, beziehen sich die Zahlen, die man finden kann, natürlich auf alle OPs, ich glaube nicht, dass es Zahlen gibt, die nach Alter aufschlüsseln und dann noch nach schweren Vorerkrankungen oder nicht.

 

Meine ganz persönliche Meinung ist, wenn (selbst in unserem Alter :-)) bei der Narkose etwas richtig schief läuft, war es Karma und wenn nicht bei der OP passiert wäre, dann wäre es ein Autounfall auf dem Weg ins KH gewesen oder es wäre einem eine Deckenplatte im KH auf den Kopf gefallen oder man wäre am Essen erstickt und selbst wenn man die OP abgesagt hätte, wäre man dann eine Treppe heruntergefallen oder der Balkon, auf den man gerade tritt, stürzt mit einem ab, .... Und selbst bei "sexy cora" hat man bei der Autopsie noch einen (gutartigen) Hirntumor gefunden, wer weiss, wie lange sie ohne den Narkosezwischenfall noch gut gelebt hätte.

 

Zum Herbstschanier kann ich nicht wirklich etwas sagen. Was ich dazu gesehen habe, kann es bei Kindern und Jugendlichen tatsächlich das Knochenwachstum des UK anregen. Bei Erwachsenen kann es meiner Meinung nach nur das Kieferköpfchen im Kiefergelenk nach vorne ziehen und ich weiss nicht, inwieweit sich das Gelenk tatsächlich umbauen kann. Wenn das Kieferköpfchen zu weit hinten sitzt, kann es sinnvoll sein. Falls Du drüber nachdenkst, würde ich genau nachfragen, was das Herbstscharnier mit dem Kiefergelenk anstellt. Und genau nachhaken, wie es mit der neuen Position der UK nach einigen Jahren aussieht, bleibt alles stabil oder wie häufig kommt es zu Rezidiven?

 

Liebe Grüße!

 

Irene

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Herbst bei über 40 ist so eine Sache. Das kommt drauf an, wie weit der UK zurück ist. Sind es nur 2-3mm könnte man einen Versuch riskieren. Bei 6-7mm (eine Prämolarenbreite) sind die Aussichten wohl eher schlecht.

 

Zum OP Risiko: Klar bringt so eine OP diverse Risiken mit sich und niemand unterzieht sich so einer OP, wenn es andere Möglichkeiten gibt. Wenn es nicht anders geht, musst du entscheiden ob du die nächsten 40 Jahre mit der Fehlstellung und deren Problemen weiterleben willst oder ob du dieses Risiko eingehst. Wie Schokolädchen schon schrieb, besteht auch im täglichen Leben das Risiko von Unfällen etc, das geht manchmal schneller als man denkt.

 

Wenn du bei so einer OP nicht wieder aufwachst, dann ist das in erster Linie für deine Mitmenschen (Familie, Freunde) ein schwerer Verlust. Du selbst kannst dir dann logischerweise keine Vorwürfe mehr machen, warum du dich auf den OP-Tisch gelegt hast.

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