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Feuerblume

Verdrahtung?

Hallo Leute,

 

ich hab mich jetzt dazu entschieden wegen meinem offenen Bisses eine eine Kieferorthopädiesche Bahandlung mit OP machen zu lassen. Dazu soll vom Oberkieferknochen hinten etwas weggesägt werden, sodass der OK nach vorne geschwenkt werden kann um der offenen Biss zu schließe. ( Le Fort I-Osteotomie)

Ich bin in der Klinik in Augsburg am Pferseepark.

 

Was mich aber sehr wundert ist, dass bei mir geplant ist, die Kiefer eine Woche lang miteinander zu verdrahten. Hier im Forum hab ich aber jetzt schon ganz oft gelesen, dass das veraltet ist und kaum noch gemacht wird.

Also wieso wird das dann bei mir gemacht? Hat das vielleicht doch irgendeine Positive Wirkung, z.B. dass der Kiefer stabieler ist und so das ganze nicht falsch zusammen heilen kann? Oder wisst ihr was der Grund dafür sein könnte?

 

Wurde bei euch denn verdrahtet? Und wenn ja warum?
Was findet ihr denn besser? Verdrahten oder nicht?

 

Danke
LG Feuerblume

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Hallo Feuerblume,

 

wie du recht hast, ist die Verdrahtung eine alte Methode.

Mein KFC führt ein Schonendes Operationsverfahren ohne "Verdrahtung" der Kiefer. Mir wurden auch im Krankenhaus berichtet, wie das damals mit dem Draht war und es war wohl alles andere als schön und heu zu tage gibt es da bessere Fixierungen, wie den Splint und einfach Stramme Gummis, die den Kiefer auch stabil fixieren.

 

Spontan fällt mir nichts ein, was wirklich positiv und ein Vorteil haben soll.

 

Am Ende musst du wissen, ob du die OP dort trotzdem machen willst, nur es wird wie du schon sagtest, selten noch gemacht.

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Hallo Feuerblume! Bin vor knapp 3 Wochen durch einen Arzt aus der mkg pferseeklinik operiert worden (Bimax) und war eine Woche komplett zugeschnürt. Die Woche war nicht ganz ohne und ich war heilfroh als ich "aufgemacht" wurde. Jetzt mit gummis ist es eindeutig besser! Bei weiteren fragen helfe ich gerne weiter. Lg P.S. Du bist bei den pferseeklinik Ärzten in besten Händen!

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Hallo Feuerblume,

 

der erste KC aus meinem aktuellen Schwung hätte auch für eine Woche verdrahtet. Als ich ihn drauf angesprochen hatte, weil ich vorher im Forum gelesen hatte, dass heute eben vor allem Gummis und Splint zur Fixierung genutzt werden, meinte er, dass er es vor allem macht, da er beobachtet hat, dass die Leute dann weniger Schmerzen haben, wahrscheinlich weil dann keinerlei Bewegungen mehr möglich sind. Kann ich in gewissem Sinne auch bestätigen, aber da können auch andere Faktoren eine Rolle spielen.

 

Ich hatte vor 26 Jahren schon einmal ein OK-VV und war damals für 2 Wochen verdrahtet und kann mich nicht an irgendwelche Schmerzen erinnern. Letztes Jahr hatte ich eine Bimax und danach Splint und Gummis, wobei ich den Eindruck hatte, dass diese bei mir deutlich weniger straff als bei vielen anderen waren. Die größten Schmerzen hatte ich zwar durch die Magensonde, aber auch im Oberkieferbereich habe ich im KH im OK-Bereich gemerkt, wenn es wieder Zeit für ein Schmerzmittel wurde. Es wurde aber einiges im OK gemacht, so dass es wahrscheinlich nicht der direkte Vergleich ist und die 25 Jahre Altersunterschied könnten auch etwas ausmachen.

 

Ich habe aber die 2 Wochen Verdrahtung nicht als besonders traumatisch in Erinnerung, es kann aber inzwischen auch im Nebel der Zeit verschwunden sein. Und ich weiß leider aus eigener Erfahrung, dass es mit der Verdrahtung möglich ist, sich zu erbrechen.

 

Liebe Grüße!

 

Irene

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Hallo Feuerblume,

 

ich hatte letztes Jahr im Juni meine Osteotomie des UK. Also UK Vorverlagerung und meine Kiefer waren auch 10 Tage lang verdrahtet nach der OP.

Erst nach 10 Tagen hat man das geöffnet und mir Gummis eingesetzt.

Ich musste dann immer eine Drahtschere bei mir tragen, falls ich erbrechen muss. =/

Warum kann ich dir nicht sagen, mir hat es nicht geschadet, war jetzt aber nicht wirklich angenehm. =/

Aber ich hab es durchgestanden. Ich denke die Kiefer brauchten den Halt einfach auch, so wie bei einem gebrochenen Bein ein Gips dran kommt. Immerhin werden

die Knochen durchtrennt und die müssen ja erstmal ruhig gestellt werden dann.

 

Liebe Grüße Stine

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Hallo allerseits,

 

ich kann nun natürlich den Wahrheitsgehalt dieser Aussage nicht bestätigen aber da ich vor 2 Wochen zur Erstberatung beim Chirurgen war hat er mir erzählt das es im wesentlichen 3 Methoden gäbe die jeweils davon abhängen wie operiert wird.

 

Die Verdrahtung wird laut seiner Aussage nur dann gemacht wenn der Kiefer nur sehr locker mit Schrauben fixiert wurde (ich hoffe ich gebe das richtig wieder) Weil der Kiefer nach der OP dann eben nicht richtig fest ist und daher fixiert werden muss. (Seine Worte waren "schwammig"). Die endgültige Position wird also mit Hilfe des Drahtes erreicht.

 

Andere Ärzte verwenden statt des Drahtes stramme Gummizüge was zwar minimal lockerer ist letztendlich aber ebenfalls keine Mundöffnung zulässt. Die Gummizüge dienen in diesem Falle dann wohl zur Feineinstellung um die Kiefer in die gewünschte Position zu rücken während des Heilprozesses.

 

Mein Chirurg meinte er operiere so das nach der OP nur ein Splint und 2 lockere Gummizüge nötig sind weil er die Kiefer bereits mit den Schrauben fest aufeinander einstellt und daher keine großen Nachkorrekturen nötig sein sollten.

 

Ich bin jedenfalls sehr gespannt wie das im nächsten Jahr wird geplant ist eine Bimax.

Ich stehe nun ja noch ganz am Anfang sprich KK hat noch keine Genehmigung gegeben soll aber laut KFO und KC kein Problem werden.

Sobald es bei mir richtig losgeht werde ich ebenfalls ein "Tagebuch" führen.

 

Um es zusammenzufassen:

 

Draht ältere Methode was jedoch nicht bedeuten muss das damit schlechtere Ergebnisse erzielt werden.

Alle Angaben ohne Gewähr da von einem Laien verfasst.

 

 

Grüße

 

Morgoth

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