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supersasi

Zahnarzt gegen UK-VV

Hallo,

habe nächste Woche meinen Termin zur Uk-Vv in Aachen.

Hatte heute nochmal einen Termin bei meinem Zahnarzt zwecks Vorsorge, und der ist seltsamerweise total gegen meine OP!?!

Ich hatte mich vor einem Jahr ohne das Wissen meines Zahnarztes auf zum Kieferortophäden gemacht. Dort habe ich aufgrund der Fehlstellung von einem Zentimeter die Behandlung sofort von der Krankenkasse genehmigt bekommen.

Es ist nicht so, dass ich unter starken Schmerzen leide, für mich war es überwiegend eine Frage der Optik. Sicherlich wär ich froh, wenn die permanenten Nasennebenhöhleninfekte, das Knirschen, das Knacken und das leichte Schnarchen ein Ende hätten,... allerdings weiß ich nicht ob hierfür die Fehlstellung ursächlich ist.

Mein Zahnarzt bezweifelt hier einen Zusammenhang. Er sagte heute total abwertend zu mir, ein funktionierendes System soll man nicht zerstören und sowas wie wahre Schönheit kommt von innen???

Wenn er recht hat, wieso stufen dann Orthopäde und Chirurg die OP als sinnvoll ein?

Kennt das jemand???

Auch aus meinem Freundes- und Familienkreis kommt nur negatives Feedback, ich werde regelrecht bedrängt die Operation abzusagen???

Hilfe, weiß jetzt gar nicht so recht weiter?? Jemand ähnliche Erfahrungen?

Susanne

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Ich habe auch schon öfters gelesen, dass kieferops viel zu oft unnötig gemacht werden.

Es ist keinesfalls gesagt, dass man mit einer leichten fehlstellung nicht alt werden kann ohne beschwerden.

das wird von den kf oftmals dramatisiert.

jede op birgt auch risiken die man nicht unterschätzen sollte.

wenn du soweit keine starken beschwerden hast, dann würde ich mich keiner op unterziehen.

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Susanne, du bekommst bestimmt noch viel positives Feedback von den Leuten, die es schon hinter sich haben.

Ich habs auch noch vor mir und hab mir viele OP-Berichte durchgelesen, die wirklich Mut machen.

Vor allem die Bilder, vorher-nachher und wie viel besser es den Leuten mit der korrekten Kieferstellung und Bissstellung geht.

Lies dich mal durch, wenn dein KFO die OP vorgeschlagen hat wird er auch gute Gründe dafür haben und wenn du das auch machen möchtest, dann ziehs durch!

 

lg,

Ramona

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Hallo Susanne,

 

ich würde an Deiner Stelle nicht auf den Zahnarzt hören.

Bei Problemen wie Knirschen und Knacken von einem "funktionierenden System" zu sprechen, finde ich doch sehr merkwürdig. Vielleicht hat er sich ja schon ausgerechnet, welche Kronen und Brücken er Dir verpassen kann, wenn Deine Zähne in den nächsten Jahren immer mehr kaputtgehen? Ist vielleicht übertrieben von mir, aber ich habe selbst schon merkwürdige Dinge erlebt.

Und eine Fehlstellung von einem Zentimeter kann man auch nicht mehr als "leichte Fehlstellung" bezeichnen.

Im Zweifelsfall würde ich eher einen Zahnarztwechsel erwägen. Such Dir einen, der Dich bei dieser Sache unterstützt und nicht gegen Dich arbeitet.

 

Und Dein Familien- und Freundeskreis kann die Situation sicherlich nicht beurteilen. Die kennen das Problem nicht aus eigener Erfahrung und bemerken die Fehlstellung noch nicht einmal. Auch wenn Du die Sache "nur" aus optischen Gründen machst, liegt hier eindeutig ein funktionelles Problem vor, sonst hätte die Kasse die Behandlung nicht so schnell genehmigt.

 

Klar kann Dir keiner garantieren, dass die Probleme nach der OP verschwinden, aber ohne sie wird es auf jeden Fall nicht besser.

Außerdem könntest Du die OP jetzt doch nicht mehr so kurzfristig absagen? Denn die Zähne stehen ja jetzt durch die Spange bereit für die OP und die Fehlstellung ist noch krasser als vorher? Zumindest war es bei mir so.

 

Ich wünsche Dir alles Gute,

 

Lg, Iris

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Wenn du eine UK Fehlstellung von 1cm hast und man dir jetzt die Zahnspange wieder entfernen würde, dann würde das vermutlich nicht stabil so bleiben.

Bei etwa 3mm UK Rücklage kann man den Sinn einer OP anzweifeln, dafür wären mir die Risiken und der Aufwand zu groß, aber bei 10 ?

 

Man kann zwar mit Kleberetainern einiges erreichen, aber bist du so jetzt mit der Kaufunktion  und Ästhetik zufrieden ?

 

Zahnärzte sind auch nur Menschen, die eine Meinung haben. Und nur weil sie Zahnärzte sind, heißt das leider noch lange nicht, dass sie auch viel Ahnung von KFO haben. Manch einer schon, andere nicht. Mir hat mein ehemaliger ZA auch von der KFO-Behandlung abgeraten (von der OP sowieso). Das ging aber gar nicht (Kiefergelenksprobleme, Sprachbeeinflussung, kein vernünftiges kauen, Ästhetik etc), weshalb ich den ZA gewechselt habe und nun in KFO Behandlung bin.

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Hallo ;-),

 

danke für die positiven Feedbacks.

 

Heute morgen hatte ich meinen OP-Vorbereitungstermin,.. der Kieferchirurg hat nicht schlecht gestaunt als ich ihm von der Meinung  meines Zahnarztes erzählte. Er rät mir definitiv zur OP, er meinte theoretisch könnte man auch den Oberkiefer operieren, da er ein Stück zu weit unten ist. Da es mich aber nicht stört würde er es nicht unbedingt als notwendig erachten.

 

Habe meine Fehlstellung seit dem ich denken kann, daher weiß ich gar nicht wie es ist etwas richtig abzubeißen ;-),..oder ohne knirschen zu schlafen, weiß nur von meinen Bettnachbarn, dass es nicht immer angenhem ist neben mir die Nacht zu verbringen :D.

Hatte ursprünglich sogar einen Überbiss von rund 16 mm, die vorderen Zähne sind dann überkront worden (dümmste Sache die ich im Leben gemacht habe),.. diese Kronen durfte mir mein Zahnarzt bereits 2 mal neu machen ;-),..

Laut Aussage des Orthopäden drücke ich mir die Kronen mit der Zunge aber wieder komplett schief, da die Zunge nicht ausreichend Platz hat so wie es jetzt ist, das bedeutet das auf Dauer wieder neue Kronen fällig wären,...

 

Die Zähne stehen jetzt nach der einjährigen Behandlung optimal (aufgrund der Kronen habe ich nur unten Brackets), denke allerdings, dass sie sich ohne OP wieder in alle Richtungen bewegen würden.

 

Ich werde wacker bleiben und am Donnerstag hoffentlich nicht vom OP-Tisch springen ;-),..

 

PS: die geplante Kündigung einer meiner Lebensversicherungen habe ich aber vorest doch noch bis nach der OP verschoben,.. mußte die "Aufklärung" unterschreiben, da es sich hier ja um eine "Wahl-OP" handelt,... :P

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Also, wenn das der gleiche Zahnarzt ist, der dir die Schneidezähne überkront hat, dann wechsle ganz schnell den Zahnarzt. Der sieht wohl wirklich schon seine Euro flöten gehen, die er an dir noch verdienen wollte. Sowas ist wirklich schlimm, dass es so einige Ärzt gibt, die nur an den Patienten verdienen wollen und sie daher nicht richtig behandeln.

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Mein (jetzt ehemaliger) Zahnarzt hat mir auch von der OP abgeraten "für mich sind sie kein OP-Fall". Hat mich damals auch ganz schön verunsichert, besonders weil auch meine Familie dagegen ist. Er hat sich aber bei anderen Dingen auch nicht besonders vertrauenswürdig verhalten und deshalb hab ist mir seine Meinung egal.

Schon eigenartig, das sich ausgerechnet Zahnärzte scheinbar immer wieder negativ zu geplanten Operationen äußern.

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Hallo,

 

ich habe einen Kreuzbiss, einen Oberkieferengstand und einen Überbiss von ca. 8 mm gehabt. Meine Zahnärztin sagte mir damals, da könne man  nichts mehr machen. Ich habe mich dann selbst darum gekümmert und eine OP genehmigt bekommen: Es wurde eine Gaumennahterweiterung vorgenommen und ich habe danach eine Zahnspange (bin jetz 5 Wochen Post-OP) bekommen. Danach soll noch der Unterkiefer vorverlegt werden. Auch ich wurde immer wieder gefragt, warum ich das überhaupt noch machen lasse in meinem Alter (bin bereits 52 Jahre), so schlimm wäre es doch gar nicht. Naja, wenn man ich etwas in den Kopf gesetzt hat... .Das ganze zieht sich bestimmt noch 1-2 Jahre hin und ich hoffe, es lohnt sich. Bisher habe ich alles ganz gut überstanden und an die Zahnspange habe ich mich auch schon gewöhnt. Ich glaube, ich würde es wieder machen. LG.

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Es freut mich zu lesen, dass die meisten zufrieden sind mit der Entscheidung die OP durchgeführt zu haben. Jetzt sind es noch 2 Tage bis zur OP und ich habe noch nicht abgesagt,.. bin also zuversichtlich, dass ich am Donnerstag nicht vom Tisch springe. :-)

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Ich glaube, dass für viele Zahnärzte so eine Op das schlimmste ist, das die in ihrem Studium zu sehen bekommen und daher liegt so eine Op von der Dramatik am oberen Ende ihrer Skala, während sie für einen Chirurgen wahrscheinlich eher unspektakulär ist. Außerdem haben viele ZA keine Ahnung von Fehlbissen und so weiter. Meine Zahnärztin hat mir auch die Hölle herbeibeschwört als ich so eine Op in Erwägung gezogen habe. Bei 1cm ist in den meisten Fällen die Op sicher alternativlos. Zumindest wenn wirklich die UK Rücklage an sich ein cm oder mehr ist.

 

Wenn dir der Kfo/Kfc logisch erklären und zeigen konnte, warum es nur so geht, würde ich nicht auf den ZA hören.

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Hallo Susanne,

 

von meinem Zahnarzt hatte ich keine negativen Reaktionen, aber von zwei Ärzten, als ich wegen einer anderen OP im KH war. Diese OP war meiner Bimax sogar relativ ähnlich, auch dort wurde ein Knochen gewollt durchtrennt, Knochen (+Knorpel) von einer anderen Stelle entnommen und in den eigentlichen Defekt eingebaut, nur wurde in diesem Fall der Knochen wieder genauso wie vorher zusammengefügt, da man ohne die Durchtrennung nicht an das Problem rangekommen wäre. Und da die OP von Prinzip so ähnlich waren, fand ich die negativen Reaktionen sehr interessant. Die Ärztin konnte ich überzogen, als ich ihr von meinen funktionellen Problemen wie nicht richtig abbeissen und kauen zu können berichtete. Der andere Arzt war der Anästhesist, und der macht auch Narkosen bei Kiefer-Umstellungsosteotomien. Da dürfte dann eher leviathans Theorie zutreffen, als Anästhesist sieht er natürlich nur die OP, und die ist ziemlich heftig (ich glaube, es ist wirklich gut, dass wir in Vollnarkose sind). Er sieht aber natürlich nicht die Veränderungen, die die OP normalerweise auf die Lebensqualität hat, es ist einfach ein geniales Gefühl, wenn man richtig abbeissen kann und im Prinzip alles essen kann, selbst wenn man es nicht ständig nutzt (und die optische Verbesserung ist auch nicht zu verachten).

 

Übrigens fand ich die 8 Wochen mit festverdrahtetem Splint bei mir deutlich weniger einschränkend als die 6 Wochen an Krücken mit maximal 20 kg Belastung, mit dem Splint muss man nur bei der Essensauswahl dran denken, mit Krücken ist jeder einzelne Schritt eine Belastung, selbst wenn es nur auf die Toilette ist.

 

Alles Gute für die OP!

 

Irene

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Hallo Irene, vielen lieben Dank. Leider musste OP aufgrund von Erkältung verschoben werden :-/. Hoffe, schnell einen neuen Termin zu bekommen. Lg, Susanne

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