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j0ker

Wie ist die richtige Ruheposition des Kiefers?

Hallo zusammen,

 

ich habe mal eine kurze Frage: Wie genau ist die richtige Ruheposition des Kiefers?

 

Der Hintergrund ist der, dass mir bei meinen ersten Ausflügen in die KFO-Welt eröffnet wurde, dass ich eine falsche Zungenlage habe, also dass meine Zunge eher unten im UK liegt. Ich habe mich informiert und weiß nun auch, dass man die Zunge oben eng am Gaumen mit der Spitze kurz vor den OK-Schneidezähnen halten sollte.

 

Da ich in der letzten Zeit aufgrund eines kleinen OP-Eingriffs Fäden auf der UK-Innenseite hatte, die ich aufgrund der Schmerzen nicht mit der Zunge berühren wollte, habe ich automatisch begonnen, meine Zunge etwas höher am Gaumen zu halten. Dies versuche ich nun so weit es geht beizubehalten und mir so eine bessere Zungenlage anzutrainieren (eine logopädische Behandlung werde ich evtl. später auch noch beginnen).

 

Dabei fällt mir auf, dass nun in der Ruheposition (mit der Zunge oben am Gaumen und geschlossenem Mund) mein Kiefer relativ weit geöffnet ist. Schwer zu sagen, wie viel genau... vielleicht so ca. 1 cm Offenstand vorne an den Schneidezähnen. Ich muss mich bewusst "anstrengen", den Kiefer in der Ruheposition ganz oder fast zu schließen und so zu halten.

 

Ist das normal, den Kiefer in der Ruheposition so weit zu öffnen? Oder hat man den Kiefer normalerweise eher fast oder ganz geschlossen?

 

Danke und viele Grüße

j0ker :)

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Hallo j0ker,

ich hab mal bei mir drauf geachtet, also meine Zunge sitzt so, wie sie sein soll.

Und meine Zähne bzw. UK und OK berühren sich in entspannter Haltung auch nicht. Ich hab eher das Problem, wenn ich angespannt bin, dass ich dann sozusagen richtig "verbissen" bin, also die Zähne fest zusammenbeiße. Und dagegen hab ich ja meine Relaxschiene bekommen.

Bin schon gespannt, was die anderen sagen.

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Hey Joker,

 

im Netz habe ich das gefunden:

 

Die Zunge
liegt meist nicht in der korrekten Ruhelage (im Idealfall hat die Zungenspitze einen leichten, flächenhaften Kontakt mit dem harten Gaumen hinter den oberen Schneidezähnen, ohne diese zu berühren), sondern liegt auf dem Mundboden und legt sich an oder zwischen die Zähne. Beim Schlucken hebt sich der Zungenmittelteil nicht an den harten Gaumen, die Zungenspitze drückt gegen oder zwischen die Zähne. Die Zungenränder sind oft verdickt, gerötet oder zeigen Abdrücke der Zähne. Die Zungenbeweglichkeit ist häufig eingeschränkt. Möglicherweise liegt ein verkürztes Zungenbändchen (Ankyloglossie) vor.

Quelle: http://www.bessersprechen.de/mft.htm

 

und kann gerne morgen bei meinem Kontrolltermin mal meinem Kfo löchern.

Wenn ich schon durch seine Spontanität ("Kunststoffschuh"-Hyrax) mehr leiden muss, kann er für sein Geld auch was erzählen ;)

 

Ich kann gar nicht so genau sagen, wie meine Lage wäre aber momentan kann ich sagen, dass ich keine Ruhelage habe, die Frage kann ich also morgen gut einbinden.

 

Grüße

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Danke euch beiden schon mal. Ich muss sagen, ich habe früher auch nie auf meine "Kieferruhehaltung". Ich glaube, ich habe meinen Kiefer schon immer so leicht geöffnet gehalten, nur eben früher immer mit der Zunge unten im UK mit der Spitze an den UK-Schneidezähnen.

 

Und im Netz habe ich zu der "richtigen" Kieferhaltung (falls es diese denn gibt) quasi nichts gefunden. Das was Oleander da gefunden hat, beschreibt ja die Zungenhaltung, dazu gibt es überall Infos. Wenn du deinen KFO morgen zur Kieferhaltung fragen kannst, gerne! :)

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Dabei fällt mir auf, dass nun in der Ruheposition (mit der Zunge oben am Gaumen und geschlossenem Mund) mein Kiefer relativ weit geöffnet ist. Schwer zu sagen, wie viel genau... vielleicht so ca. 1 cm Offenstand vorne an den Schneidezähnen. Ich muss mich bewusst "anstrengen", den Kiefer in der Ruheposition ganz oder fast zu schließen und so zu halten.

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Bin nicht sicher, ob ich die Beschreibung/en so richtig verstanden habe, aber normalerweise sollte der UK in der Schwebe-Ruhe ca. 2 - 3 mm hinter und unter der (zentrischen) Schlussbissposition sein bei entspannt geschlossenen Lippen.

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Interessant... Also das heißt dass der Kiefer einfach ein kleines bisschen (2-3mm) geöffnet sein soll, sofern keine pathologischen Verschiebungen des UK nach vorne/hinten/zur Seite vorliegen, richtig? In meinem Falle würde ich damit den Kiefer also etwas zu weit geöffnet halten?

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Hm, also je länger ich meine "Zungen- und Kieferruheposition" erforsche ;) , desto mehr fällt mir folgendes auf: Wenn ich meine Zunge komplett entspanne und dann wie "vorgeschrieben" nach oben an den Gaumen drücke, dann berührt die Zunge komplett die OK-Schneidezähne, was ja nicht sein soll. Der Grund könnte sein, dass ich einfach eine relativ lange Zunge habe (ich konnte z.B. auch früher schon im Gegensatz zu vielen anderen Menschen mit meiner Zungenspitze meine Nasenspitze berühren).

 

Wenn ich nun meine Zunge aktiv etwas nach hinten ziehe, damit die Spitze nicht mehr die Schneidezähne berührt, dann wird die Zunge ja etwas "dicker", was dann eine etwas größere Kieferöffnung mit sich zieht, außer wenn ich dann aktiv meinen Kiefer wieder etwas weiter geschlossen halte (damit er nur noch die 2-3 mm geöffnet ist). Dies könnte also ein Grund für die relativ weite Kieferöffnung in der Ruheposition sein.

 

Oh Mann, ganz schön kompliziert, das Ganze... ;)

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Hallo j0ker,

ich weiß ja nicht, ob man da etwas ändern kann, wenn es anatomisch bedingt ist, dass deine Zunge wirklich so viel größer ist als normal. Unsere Tochter hatte aber auch die Zunge immer an die vorderen Schneidezähne gedrückt und musste ziemlich lange zum Logopäden und  t ä g l i c h   ihre verschiedenen Übungen machen (für die Zunge und für die Lippen), die sie schriftlich dokumentieren musste. Es war sehr mühsam, sie dazu zu motivieren, wir haben sie meist gemeinsam gemacht. Die Logopädin konnte den Erfolg sogar messen. Und es war immer ein schöner Augenblick, wenn es ein großes Lob  gab. Und letztlich hat sich dieser Aufwand auch gelohnt, die Zunge ist jetzt brav dort, wo sie hingehört, und erst dann konnte mit der KFO-Behandlung begonnen werden.

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Naja, ob meine Zunge soo viel größer als normal ist, weiß ich nicht. :) Sie scheint halt einfach ein etwas größeres/längeres Exemplar zu sein. Und bei Kindern ist das soweit ich weiß auch sowieso kritischer, da sich der Kiefer ja noch im Wachstum befindet und dann eine falsche Zungenlange mehr Schaden ausrichten kann als bei einem Erwachsenen. Aber ich möcht ja sowieso mal zu einem Logopäden gehen.

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Seid ihr alle noch vor euren Kiefer-Ops? Ich habe die Bimax hinter mir und entsprechend jetzt einen "perfekten" Biss wie mein Chirurg sagte. Bei mir steht der Kiefer auch in Ruheposition nicht offen, sofern ich deine Beschreibung richtig verstanden habe. Meinst du, dass die Zähne sich nicht berühren?

 

 

Die falsche Zungenposition hatte ich auch, die Zunge ist dadurch beim Schlucken jedes mal gegen die OK-Zähne geraten und hat dadurch den Schiefstand meiner Zähne noch verschlimmert. Durch eine lange und mühsame Zeit bei der Logopädie ist das jetzt aber vollständig behoben. 

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Hallo Schneebär,

nein, da habe mich wohl etwas unklar ausgedrückt. Mit "offen" meine ich keinen offenen Biss oder sowas, sondern einfach dass ich meinen Kiefer etwas öffne, das geht ja auch mit geschlossenem Mund.

Ich bekomme auch keine Bimax o.ä. (nur vielleicht eine GNE), d.h. mein Biss ist bis auf die durch meine schiefen Zähne und den etwas engen Oberkiefer beeinträchtigte Verzahnung eigentlich in Ordnung.

Hältst du denn in der Ruheposition OK und UK komplett geschlossen, so dass sich die Zähne komplett berühren? Ich eben nicht, sondern ich halte den Kiefer etwas offen.

Darf ich fragen, was für eine logopädische Therapie du bekommen hast (myofunktionelle Therapie?)? Und welcher Arzt hat dir die verschrieben und wurde die von der Krankenkasse bezahlt?

Viele Grüße

j0ker

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