ferim

OP ohne Splint möglich? Oder wird da dann nur per "Augenmaß" operiert?

Hi,

 

hatte nie einen Splint zu Gesicht bekommen oder im Mund gehabt (vielleicht während der OP?)

 

mir wurde danach auch gesagt, dass kein Splint nötig gewesen wäre.

 

ist die OP ohne Splint möglich? Oder wird da dann nur per "Augenmaß" operiert?

Wurden bei euch Röntgen/MRT-Aufnahmen mit dem Splint gemacht um die Stellung der KG zu kontrollieren?

 

LG

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Hallo Ferim!

 

Bei mir wurde auch ohne Splint operiert (UKVV mit Kinnplastik). Ein Splint war auch nie erwähnt worden.

Ich glaube, mein Chirurg macht das immer so und operiert tatsächlich nach "Augenmaß"... Meine Zimmernachbarin hatte bei Bimax mit Kinnplastik auch keinen Splint. Wie er bei der OP gemessen hat, weiß ich natürlich nicht, habe es ja nicht gesehen... Bei uns beiden ist das Ergebnis sehr gut geworden.

 

Allerdings muss ich hinzufügen, dass ich in Frankreich operiert wurde, wo die Methoden vielleicht etwas anders sind. Aber möglich ist es auf jeden Fall.

 

Lg, Iris

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Mhhhh ich glaube, dass während der OP immer ein Splint benutzt wird. Allerdings haben nicht alle eine Anprobe des Splints und einige wie zB. auch ich, müssen den Splint nach der OP nicht tragen. Wenn man also ohne Splint aus der Narkose aufwacht und vorher auch keinen Splint anprobieren musste, heisst das noch lange nicht, dass während der OP auch keiner benutzt wurde. Ich glaube eher weniger, dass ein guter KC nur nach Augenmass operiert. Bei einer Bimax dürfte das recht schwierig werden...

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Während der OP habe ich es natürlich nicht gesehen...

Allerdings weiß ich nicht, wann ein Splint hätte hergestellt werden können, da die Abdrücke die ganze Zeit entweder bei der KFO oder bei mir waren. Erst am Abend vor der OP habe ich sie in der Klinik abgegeben.

Am Morgen vor der OP, die für 10:00 Uhr angesagt war? Die meiner Bettnachbarin für ca. 7:30 Uhr?

Ich weiß zwar nicht, wie lange die Herstellung eines Splints dauert, aber das kommt mir etwas knapp vor.

Der Chirurg ist auf jeden Fall sehr erfahren und macht ca. 700 Operationen im Jahr. Vielleicht geht es dann ja doch ohne Splint?

Es ist auch nie irgendetwas vermessen worden. Vor der OP habe ich den Chirurgen zwei Mal gesehen, Minuten vorher hat er einen letzten schnellen Blick auf meine Zähne geworfen und sicherlich die Röntgenbilder und Abdrücke betrachtet.

Ich habe wirklich keine Ahnung, wie er das vermessen hat.

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danke für die Infos!

 

@IrisS freut mich, ist ja noch gar nicht lange her :-)

 

Bei mir passts halt nicht so richtig, und hätte mich interessiert ob andere eben ihren Splint "anprobieren"

 

Der Splint ist doch auf die Position "danach" eingeschliffen oder? Würde ja bedeuten, wenn der OK Vorverlagert wird könnte man diesen gar nicht anprobieren,da man ja ggf. nicht weit genug den UK nach hinten schieben kann? Oder habe ich hier einen Denkfehler?

 

LG

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@ ferim wenn z.B. der Oberkiefer vorverlagert wird, dann kann man ja trotzdem den Splint zunächst nur am Oberkiefer einsetzen und dann nur am Unterkiefer. Es geht glaube ich bei der Splintanprobe präoperativ auch eher darum, dass die Zähne in die Schiene passen und nicht um eine Simulation des Endergebnis durch Vorschieben/Hinterschieben der Kiefer...

 

Und ich glaube auch nicht, dass ein Chirurg ohne Splint operiert. Denn durch die Narkosemittel entspannt sich ja auch die ganze Unterkiefermuskulatur und der Kiefer steht nicht so, wie er es im normalen Zustand tut. Deswegen wird ja auch ein Ausgangssplint erstellt, der eingesetzt wird und dann die eigentliche Ausgangslage im wachen Zustand darstellt...

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Bei mir gab es insgesamt 3 Splints: der erste hat vor der OP gepasst (für die Modell-OP aus Ausgangsbasis), der zweite nur währenddessen (zur Verlagerung des OK) und der dritte war der End-Splint. Es wurde vor der OP ein DVT mit Splint Nr. 1 gemacht, nach der OP dann eines mit Splint Nr. 3.

Splint Nr.2 und Nr.3 können natürlich vor der OP nicht anprobiert werden!

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@Iris: Ich weiss übrigens auch nicht, ob mein KC mit Splint operierte, aber ich nehme es mal an. Ich musste nie einen anprobieren und hatte nach der OP auch keinen. Ich denke aber, dass auch bei mir das System mit den 3 verschiedenen Splints oder einem Sandwichsplint angewandt wurde. 

Ich denke, dass mein KC die Splints anhand der Abdrücke und der DVT machen liess. 

 

Wenn bei dir aber keine DVT gemacht wurde und er nie Abdrücke hatte, dann hat er wohl auch keinen Splint erstellen können. 

Bei einer reinen UK VV kann ich mir ja noch vorstellen, dass nach Augenmass operieren funktioniert. Schliesslich hat man da den OK als fixen Anhaltspunkt und der UK muss einfach an den OK angepasst werden. So gesehen dient quasi der OK als Splint. Aber bei einer OK OP oder Bimax geht das wohl kaum.

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meiner hat auch drei verwendet... der blaue splint war die ausgangssituation... der rosa splint war für den OK während der Op, weil ja der Ok zuerst passen muss und der weiße Splint für nach der OP! Hab ich alles bei meinem Studententermin mitgelernt ;)

Lg Corina

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Hi,

 

Ich hatte meine Bimax OP am Mittwoch und bin momentan etwas verwirrt.

 

Ich befinde mich seit ca. 1 1/2 jahren in einer Invisalign Behandlung und nach erfolgreicher "Begradigung" stand nun die OP an.

 

Ca. 1 Woche vor der OP wurden Abdrücke genommen zu Herstellung eines Splints, den ich jedoch nie zu gesicht bekommen habe. Dieser wurde also nur während der OP verwendet.

 

Da mein OK im hinteren Bereich noch etwas zu schmal war, habe ich seit einigen Wochen mit einer anderen losen Zahnspange gearbeitet um den Kiefer hinten (und vorne minimal) zu dehnen. Da es bis zum OP Termin nicht vollständig realisierbar war hat mein KC sich dazu entschieden zusätzlich nach der Bimax OP eine Gaumennatschwächung durchzuführen, damit man die Dehnung des OK mit schnellerem Erfolg durchführen kann.

 

Die OP ist laut KC gut verlaufen und ich konnte auch schon Freitags (Mittwochs OP) das Krankenhaus verlassen. Natürlich mit dicken Backen und genügend Schmerzmitteln so wie Antibiotika. Die lose OK Zahnspange und die untere Invisalign Schiene hat mir der KC während der OP eingesetzt und diese sollten auch bis heute im Mund bleiben. Die Mundhygiene war dementsprechend bis heute äußerst bescheiden. Eine Mundspülung musste bislang reichen.

 

Nun war ich heute wie bereits gesagt zur ersten Nachkontrolle. Dabei hat der KC mir die Zahnspangen entnommen und ich konnte eine erste Zahnreinigung durchführen. Anschließend wurden neue 3D Röntgenbilder erstellt. Der KC sagte das alles nach Plan wäre, jedoch habe ich etwas Bauchschmerzen jetzt wo ich mir mein Gebiss endlich selber mal soweit ich den Mund aufbekomme anschauen kann. Die beiden Kiefer scheinen nicht wirklich mittig aufeinander zu sitzen. Wenn ich zubeiße dann ist der Zwischenraum zwischen den beiden Schneidezähnen nicht in einer Linie mit dem passenden Zwischenraum im UK. Das gleiche merke ich durch fühlen mit der Zunge auch hinten. quasi fühlt es sich so an als wäre der UK zu weit nach links bzw. der OK zu weit nach rechts Positioniert.

 

Die bedenken habe ich auch meinen KC gleich mitgeteilt, woraufhin er sagte das das so nach Plan sei und der KO das ganze noch richtig fein einstellen könnte.

 

Nun verstehe ich jedoch nicht warum der KC das bei der OP nicht direkt "100%" aufeinander ausgerichtet. War es keine gute Arbeit seinerseits oder welchen Hintergrund könnte das haben? Ich halte den Versatz nicht für minimal, sondern schon für recht ordentlich. Wie kann der KO sowas überhaupt wieder "richten"?

 

Sonst passt alles glaube ich sehr gut. Ich war es bislang gewöhnt das ich nur hinten auf wenigen Backenzähnen aufbeiße und hatte dementsprechend einen offenen Biss. Nun ist es für mich extrem ungewohnt das nun plötzlich auch meine vorderen Zähne sich berühren, aber das ist ja nunmal normal ;) Die Schwellung ist speziell heute und Gestern ordentlich zurück gegangen. Die Lymphdrainage heute hat nochmal sehr gut geholfen. Sonstige Nebenwirkungen hatte ich keine. Wenn nun noch die Zähne richtig aufeinander passen würden, dann wäre ich mehr als zufrieden.

 

Viele Grüße

 

Manuel

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Hallo ferin,

 

bei mir wurde 2 Wochen vor OP ein Wachsabdruck genommen. Von diesem wurde ein erster Kunststoffsplint gefertigt, der eine Woche später anprobiert wurde und dort nochmals angepasst wurde. Mit diesem Splint wurde dann zwei spezielle Röntgenbilder aufgenommen, die bei der Aufnahme eher an eine gymnastische Übung erinnerten und auf denen man die Position des Kieferköpfchens im Gelenk sehr gut zu sehen kann (ist übrigens mein Profilbild). Ausgehend davon wurden dann der Zwischensplint und der Endsplint gefertigt. Ich bin mir nicht sicher, ob ich den Zwischensplint bewußt gesehen habe, der Endsplint wurde am Tag vor der OP im UK anprobiert, im OK war es nicht möglich, da mein OK in der OP auch noch hinten keilförmig verbreitert wurde.

 

Irene

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Bei mir wurde auch ohne Splint operiert (UKVV mit Kinnplastik). Ein Splint war auch nie erwähnt worden.

Ich glaube, mein Chirurg macht das immer so und operiert tatsächlich nach "Augenmaß"... 

 

Na dann Toi Toi Toi. Bei mir fingen die Probleme 10 Monate nach OP an (Hörsturz, Ohrendruck, Kiefergelenkbeschwerden, Nackenschmerzen etc.)

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Hi zusammen,

 

ist ein Splint zweiteilig? Ich habe noch nie einen gesehn oder sonstwas. Dachte, das ist ein Teil, sodass UK+OK "festgehalten" werden im richtigen Verhältnis. Dass davon 3 gemacht werden muss/sollten/könnten ist mir erst recht nicht bewusst (gewesen).

 

@schoko: bei mir wurden Abdrücke, Wachsbiss und diese Registratur gemacht. Kein DVT, Röntgen waren eventuell auch schon ein halbes Jahr alte Aufnahmen.

 

@manuel: mir wurde auch vom KC gesagt, der KFO würde noch alles richten. Es kann aber auch sein, dass man seine eigenen Fehler abschieben möchte (von der kritischen Seite betrachtet). Wenn der Zanhkontakt insgesamt ganz gut passt und nur die Mittellinie nicht, und auch beim Kauen keine Beschwerden auftreten, hört sich das für mich schonmal ganz gut an!

 

@ldw: bei mir hat es sofort nach der OP nicht richtig gepasst und seitdem wird das Kiefergelenk, Nacken, Rücken, Kopf etc. Stück für Stück schlechter. Langsam glaube ich auch dass die Messungen falsch waren oder sonstige Dinge abgelaufen sind, über welche ich jetzt nicht hier rätseln möchte.

 

LG ferim!

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Der spling ist ja nur ein plastikteil, das beim zusammenbeissen zwischen den zwei zahnreihen liegt..... sonst nix... der ist auch nur am OK befestigt :)

der splint dient auch (also bei mir war es so...) um die beiden kiefer ein wenig zu entlasten.... bei mir um speziell den OK, der ja nach vorne gekippt worden ist, zu entlasten. Vielleicht wird deswegen alles schlimmer... weil der doc da irgendwas vergessen hat.... hmmm

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danke für die Antwort corina!

 

habt ihr denn alle nur einen Splint gehabt, oder mehrere? Vor allem interessiert mich, ob ihr vor der OP diesen Splint anprobiert habt (Vorsplint) ?

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