Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
Larissima

Rezidiv nach BIMAX/ Genioplastik?!

Hey Ihr da draußen :)

Ich will hiermit in Erfahrung bringen, ob und wie sich eventuell bei Euch ein Rezidiv nach BIMAX eingestellt hat?!

Bei mir ist die BIMAX jetzt 15 Monate her und wurde durchgeführt, da ich aufgrund einer damals fortschreitenden Kiefergelenksarthrose einen Höhenverlust am Kiefer erlitten hatte und ein offener Biss daraus resultiert ist.

Ich war super zufrieden mit dem Biss danach und ein halbes Jahr später kam die Zahnspange auch raus :) war alles prima und alle haben mich um meine tollen Zähne beneidet ^^

Dann war jetzt vor fast 5 Monaten die Genioplastik (Kinnkorrektur) um 8mm und danach war eigentlich der Biss auch noch vollkommen in Ordnung, nur hat mein engeres Umfeld mit der Zeit bemerkt, dass meine Unterlippe schmäler geworden ist, bis sie jetzt letzendlich auch mir wirklich schmäler aufgefallen ist.

 

Nur habe ich jetzt seit rund einem Monat wieder zunehmend Probleme mit den Kiefergelenken bemerkt und habe meinen Biss jetzt beobachtet und er ist deutlich schlechter:

Ich kann frontal bei "geschlossenem" Biss die Zunge durch die Schneidezähne schieben, habe keinen vollständigen Zahnkontakt an den vorderen Zähnen, wenn ich auf die Backenzähne beiße, wobei ich da auch nur das Gefühl habe, rechts vollständig zuzubeißen.

Hinzu kommt das mein Unterkiefer gegenüber dem Oberkiefer nach hinten versetzt aussieht und dass meine Unterlippe gegenüber der Oberlippe bei Mundschluss fast verschwindet......

 

Also Leute: ich bin mehr als verzweifelt mit der jetzigen Situation und mich würde interessieren, ob jemand ähnliche Probleme kennt oder hat?!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

-Werbung-

-Werbung-

Hallo Larissima,

 

das hört sich schon nach einem Rezidiv, vor allem wenn Du die Zunge durch die Schneidezähne schieben kannst an und Rezidive sind leider auch nach einer gewissen Zeit immer noch möglich, wie ich selber aus leidvoller Erfahrung weiss. Ich würde an Deiner Stelle so schnell wie möglich einen Termin beim KC oder wenigstens beim KFO machen, um zu überprüfen, ob es zu einem Rezidiv gekommen ist, insbesondere da Du schreibst, dass Du wieder unter Problemen mit dem Kiefergelenk hast.

 

Alles Gute für Dich!

 

Irene

 

PS: Hast Du das Metall noch drinnen oder ist es bei der Genioplastik entfernt worden? Wobei ich von jemanden hier im Forum weiss, die ein Rezidiv mit Metall im Kiefer hatte.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hey Irene!
Vielen Dank für Deine Antwort :)

Ich befürchte es leider auch, dass es eins ist :( Das Metall wurde vor fast 5 Monaten entfernt, als die Kinnkorrektur war (hat ja net gedacht jemals wieder da operiert werden zu müssen ;) )

Und das mit der Zunge ist halt wenn ich es provozier mit dem Vorschieben - die Zungenruhelage ist oben am Gaumen....ich vermute halt, dass die Lücke wieder zu groß wird und sie sich da durchmogeln kann....
 

Habe auch schon meinen KC kontaktiert und gehe morgen Nachmittag dahin.....aber ich will einfach mal meine Ruhe haben, und jetzt fängt das wieder an :(

Da Du auch ein Rezidiv hattest - wie hat sich das bei Dir geäußert? Ich mein musste dann nochmal ne BIMAX gemacht werden, oder wie haben die es bei Dir behoben, und trägt die KK die Kosten beim Rezidiv?

LG

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Larissima,

 

den ersten Teil des Rezidivs hatte ich '88, ein Jahr nach meiner OK-VV. Ich weiß nur noch, dass plötzlich der OK weiter hinten war, kann aber nicht mehr sagen, wie weit es war. Damals habe ich nur eine lose Spange bekommen, die im OK sass und eine Drahtbogen zum UK hatte. Ich kann jetzt nicht mehr sagen, ob es dann langsam mit dem OK nach hinten ging oder ob es irgendwann eher schlagartig war. 2010 hatte ich den Eindruck, dass es jetzt endgültig aussah wie vor über 20 Jahren und nachdem mir mein ZA auch bestätigt hatte, dass sich da was verändert, war ich beim KFO. Aber da war so eindeutig (wieder) eine Progenie, dass die Tatsache, dass es ein Rezidiv war, keine Rolle gespielt hat. Es wurde dann ein Bimax, wobei im OK auch noch einiges "aufgeräumt" werden mußte, da der OK nie sauber verknöchert war.

 

Zu Kostenübernahme bei Rezidiv können Dir wahrscheinlich eher Lippi und Corona85 weiterhelfen, beide sind nach einem Rezidiv erneut operiert worden.

 

Liebe Grüße!

 

Irene

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ok danke :) dann hoffen wir mal, dass die das hier auch lesen..... o.O

 

Da hast Du ja auch schon gut was mitgemacht..... :(

 

LG

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Also wen es interessiert:
Laut KC ist es ein Rezidiv, aber er will jetzt erstmal den KFO um Meinung bitten, ob da was kieferorthpädisch machbar wäre, da seine erste Vermutung war, dass evtl ein Frakturspalt der Bimax sich aufgedehnt haben könnte.

Kiefergelenksdiagnostik soll auch gemacht werden - aber irgendwie erst nach dem KFO!

Werde mir auf jeden Fall noch Meinungen einholen, da ich mit meiner jetzt vorhanden Schmerzen in den Kiefergelenken, dem wieder offenen Biss und der schmalen Lippe auf keinen Fall rumlaufen will, und mir nicht denken kann, dass der KFO das alleine hinbekommt, denn wenn die Zahnspange dann irgendwann wieder entfernt wird, dann fang ich doch wieder (wenn auch erst vllt 1 Jahr später) von vorne an, ODER?????

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Mh-eventuell,aber wenn ich den Unterkiefer in die "ursprüngliche" Situation nach vorne schiebe, habe ich eine normal kräftige Unterlippe....wäre die dann nicht auch eher verschwunden, wenn es an der Genio liegen würde?!

Vielen Dank fürs Antworten ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Also wen es interessiert:

Laut KC ist es ein Rezidiv, aber er will jetzt erstmal den KFO um Meinung bitten, ob da was kieferorthpädisch machbar wäre, da seine erste Vermutung war, dass evtl ein Frakturspalt der Bimax sich aufgedehnt haben könnte.

Kiefergelenksdiagnostik soll auch gemacht werden - aber irgendwie erst nach dem KFO!

Werde mir auf jeden Fall noch Meinungen einholen, da ich mit meiner jetzt vorhanden Schmerzen in den Kiefergelenken, dem wieder offenen Biss und der schmalen Lippe auf keinen Fall rumlaufen will, und mir nicht denken kann, dass der KFO das alleine hinbekommt, denn wenn die Zahnspange dann irgendwann wieder entfernt wird, dann fang ich doch wieder (wenn auch erst vllt 1 Jahr später) von vorne an, ODER?????

 

Hallo Larissima,

 

ist beim KC geröngt worden oder hat er es sich nur einfach angeschaut? Wenn er vermutet, dass ein Frakturspalt (im UK oder im OK) sich aufgedeht hat, hört es sich ja nicht an, als ob er eine genaue Ursachenforschung gemacht hat.

 

Beim KFO würde ich auf alle Fälle nachhaken, ob es dann nur ein "Hinbiegen" ist, oder ob es eine wirkliche Lösung wäre. Beim Drübernachdenken über mein eigenes Rezidiv würde ich sagen, dass man damals auch nur noch versucht hat, es mit einer losen Spangen wieder hinzubiegen (ich kann aus der Erinnerung aber leider nicht mehr sagen, wie erfolgreich es war), es aber sinnvoller gewesen wäre, nochmals zu operieren, statt ein Jahr später das Metall zu entfernen und kein Wort drüber zu verlieren, dass der OK zwar stabil war, aber nicht vollständig verknöchert war. Es muss Dir natürlich klar sein, ob Du nochmals operiert werden willst, oder ob Du mit "Hinbiegen" leben willst und kannst, was sich aber momentan nicht danach anhört.

 

Hattest Du eigentlich Logopädie? In vielen Fällen liegt ein offener Biss auch an einer falschen Zungenlage bzw. Schlucktechnik. Bei mir dürfte die falsche Zungenlage auch mit dazu beigetragen habe, dass der OK nicht an der neuen Stelle gebliegen ist.

 

Liebe Grüße!

 

Irene

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hey :)

freut mich, dass Du nochmal schreibst!
Alsoooooo:

Ich hatte Logopädie vor der OP und nach der OP meinte der KC, dass ich nicht mehr lispeln würde (was eh minimalst vorher war) und es war auch wirklich weg - und jetzt ist das wieder bissl da :(

Bezüglich des Frakturspaltes hat er ein OPG gemacht und meinte, da wäre nix! Meine Kiefergelenke wären verändert, aber das wären sie schon immer meinte er (wo er ja auch recht hat, aber ich mein man müsste gucken, ob die sich nicht noch weiter abgebaut haben, da ich ja wie gesagt auch vermehrt Probleme hab).

War die letzten Tage ganz schlimm, konnte ohne Ibu garnicht existierten und die Lymphknoten waren auch wieder mal geschwollen, was ja schon für einen entzündlichen Prozess dadrin spricht :(

Ich bin morgen bei KFO und bin mal gespannt was der sagt - ich denke da ehrlich gesagt eher so wie Du ;) ich möchte nicht irgendeinen Versuch starten, wo es dann nach einem Jahr nach Entnahme der Zahnspange heißt, dass der Biss wieder aufgeht....

Außerdem habe ich ganz ehrlich die Befürchtung, dass damit auch zum Einen das Problem mit der Lippe net gelöst wird, und zum Andren der Kiefer vllt schmäler gemacht wird, um das alles jetzt halt wieder zusammenzuziehen, und dann bekomm ich (um auf oben zurückzukommen) bestimtm Probleme mit der Zungenfunktion, da sie ja in ihrer "Entfaltungsfreiheit" eingeschränkt wird.

Hinzukommt, dass ich durch die Genioplastik drei abgestorbene Zähne im UK habe, welche zwar mit einer Wurzelkanalbehandlung versorgt wurden, aber ich befürchte, dass eine kieferorthopädische Manipulation nicht grade gut sein wird o.O ?!

Du siehst (oder ihr) ist schon alles net so leicht :( und ich muss irgendwie meinen Kopf für mein Studium auch frei bekommen, wobei das im Moment alles andre als leicht ist.....

VLG

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo,

 

das Rezidiv kann von zu starken Muskeln kommen (haben den Kiefer nach hinten gedrückt) oder was auch immer mal passiert, dass der OP Spalt sich nicht ausreichend fest verknöchert hat. So ein Rezidiv tritt meist nach der Plattenentnahme auf, da die Platte bis dahin den Knochen hält. Da Du ja auch eine Genioplastik hattest kann es sein, dass sich der Muskelzug verändert hat. Da Dein Rezidiv nach der Genioplastik und ME kam, ist beides möglich, wobei man dann ggf. auf dem OPG sehen müsste, ob an der OP Stelle was ist. Im Zweifelsfall lass ein DVT anfertigen.

 

Wegen der Kostenübernahme: Die Kasse zahlt das normal. Bei mir wurde nochmal ein Antrag gestellt mit allen Unterlagen und dann ging es zum Gutachter. Da Du ja einen offenen Biss vorne hast, müsste das bei Dir auch durchgehen. Bei mir war aber damals die Behandlung offiziell abgeschlossen. Wenn Dein KFO noch keinen offiziellen Abschluss gemacht hat, ist es noch einfacher. Dann muss er nur den KFO Teil verlängern und Dein KC kann Dich nochmal ins Krankenhaus einweisen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0