29 Beiträge in diesem Thema

Nun melde ich mich mal wider ca. 23 Monate nach meiner Unterkiefervorverlagerung.

Was ist geschehen. Der Kieferorthopäde teilte dem Chirurgen schriftlich Stark ausgeprägte Arthrose die schmerzhaft ist.

 

Nun wird es wohl vor Gericht gehen. Der Streitwert ist enorm hoch. Der KFO hat die Behandlung abgebrochen weil ich Ihn Anwaltlich zur Rechenschaft ziehen werde. Er schreibt aber der Krankenkasse das die Behandlung mit Erfolg abschlossen wurde. Die Retentionsüberwachung will er nicht weiter führen. Die Metallschienen befinden sich noch im Kiefer.

 

Die Kieferöffnung ist sehr stark eingeschreckt 

 

 

Schaut euch einfach das Bild an und urteilt selber.  

 

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warte, wen wirst du jetzt anklagen? KFC oder KFO?

 

& du hast jetzt 1 knappes jahr nach er UKVV schmerzen & arthrose?
Ohje, das macht mir Angst :/


Gute Besserung !

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Nun beim es kommt darauf an beim Zahnarzt kann ich den Mund nur mit einem Gummikeil aufhalten. Maximal 10 min danach eine Pause die Öffnung ist auf ca. 28 bis 32 mm eingeschreckt. Das Innenohr tut auch ab und zu total weh weil alles zusammenhängt. 

 

Aber ich bin bestimmt ein Einzelfall und mit 44 Jahren ein alter Zossen ;.-) Es wird bei Dir schon werden.

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Hallo!

 

Ich verstehs jetzt auch nicht ganz..... wie meinst du: Wer hat hier den Fehler begangen?Der KFO oder der KFC?

 

Auf alle Fälle sieht es für mich als Laie so aus, als hättest du einen Überbiss!?

 

Was willst du jetzt als nächstes tun zur Therapie?ReOP?

 

Ich nehme an ,du hast es schon mit Physio probiert? Die hat mir irrsinnig gut bei meinen Ohrschmerzen geholfen!

 

Wie macht sich das alles bei dir bemerkbar....ausgenommen bei der Mundöffnung und den Ohrschmerzen.....

 

Das hab ich nämlich auch und dachte das wäre noch normal ....*bammel*

 

Auf alle Fälle wünsche ich dur gute Besserung und möglichst wenig Stress wegen der Gerichtskosten usw...hoffe du kriegst das wieder hin!!

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Nun ein Überbiss währe es ja wenn der Oberkiefer über den Unterkiefer stehen würde. 

Den Fehler haben beide gemacht da die Kommunikation der beiden Ärzte mehr als schlecht war.

Physiotherapie ca. 50 x   Aber die schmerzen bleiben. Es kommen auch Kopf und Nackenschmerzen dazu.

 

Eine Arthrose ist ja degenerativ was soll man da noch machen :-(   

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Nun ein Überbiss währe es ja wenn der Oberkiefer über den Unterkiefer stehen würde. 

Den Fehler haben beide gemacht da die Kommunikation der beiden Ärzte mehr als schlecht war.

Physiotherapie ca. 50 x   Aber die schmerzen bleiben. Es kommen auch Kopf und Nackenschmerzen dazu.

 

Eine Arthrose ist ja degenerativ was soll man da noch machen :sad:   

 

also hast du jetzt einen negativen überbiss und wenn du zusammenbeisst wird der UK gegen das gelenk gedrückt?

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Es wurde eine Unterkiefervorverlagerung durchgeführt. Auf dem Bild kannst Du sehen das nun der Unterkiefer zu weit vorne steht.

Gute 6 Monate nach der Op hatten die Backenzähne keinen Kontakt, dadurch Endstand eine Kompression im Kiefergelenk. 

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Es wurde eine Unterkiefervorverlagerung durchgeführt. Auf dem Bild kannst Du sehen das nun der Unterkiefer zu weit vorne steht.

Gute 6 Monate nach der Op hatten die Backenzähne keinen Kontakt, dadurch Endstand eine Kompression im Kiefergelenk. 

 

also wie ich dachte. dann müsste man dich doch eigentlich mit einer aufgeklebten schiene / splint, die die kompression vermeidet (auch beim essen, nicht herausnehmbar), schmerzfrei kriegen.

hat das jemand probiert?

wenn das funktioniert könnte man es dann permanent machen indem man den OK nach vorne holt. oder den UK zurück, aber wenn ich mir das bild ansehe dann eher das erste.

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Das mit der Schiene wurde besprochen, eine Garantie gibt es allerdings nicht das es mit der Schiene funktioniert.

Leider will das auch keiner bezahlen. Weder die Krankenkasse noch der oder die Verursacher. Mein Zahnarzt sagte das

es sehr kompliziert wird und sehr teuer alles wieder hin zu bekommen :-(

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Den Fehler haben beide gemacht da die Kommunikation der beiden Ärzte mehr als schlecht war.

Mit der Aussage eine Klage anzustreben ist nicht wirklich sinnvoll. Wenn ein Patient einen Behandlungsfehler vermutet muß er das beweisen. Dazu werden vom Gericht die Unterlagen angefordert

und ein Sachverständiger beurteilt das.

Schlechte Kommunikation ist wohl nicht toll, aber bestimmt kein Behandlungsfehler.

Das ganze dauert in Deutschland zwischen drei und fünf Jahren. Mehr als Schmerzensgeld kommt dabei nicht raus. Das bringt die Kiefergelenke und den Biß aber auch nicht in Ordnung.

Bevor du den Weg gehen willst würde ich dir raten erstmal das Gespräch mit den Behandlern zu suchen und abklären was da denn nun zu tun ist. Dass manche Fehlbisse nachoperiert werden müssen

ist zwar nicht toll aber auch nicht unüblich und kein Behandlungsfehler.

Nur Kommunikation ist das Wichtigste. Wenn du das Faß mit Anwalt und Co aufgemacht hast gibt es kein zurück. Und vor allem während der Prozeß läuft darf kein Anderer an die Sache dran.

Daher würde ich mir das gut überlegen...

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Natürlich ist die fehlende Kommunikation zwischen den Ärzten kein Behandlungsfehler, jedoch das dadurch resultierende Ergebnis. 

Die bei mir vor der OP und nach der OP erstellten MRT Aufnahmen sind absolut eindeutig. Und wurde bereits durch drei unabhängige 

Radiologen bestätigt. Ich denke Menschen sollten für Ihre Fehler einstehen können. Ob die Angelegenheit vor einem Gericht entschieden wird 

ist ja nicht unbedingt notwendig. Gesprächsbereitschaft besteht von meiner Seite in jeden Fall immer.  

Ich habe gegenüber den Ärzten immer die Problematik geschildert, aber einer hat es auf den andren geschoben. Nun "Zahnarzt" welchen Schritt hättest Du gemacht. Wenn Du Patient wärst?  

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Mir fällt da gerade etwas ein: ist bei dir diese sogenannte Modell-OP gemacht worden, die man meist selbst bezahlen muss?

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Ich weis leider nicht was eine Modell OP sein soll. So etwas wurde auch nicht besprochen und auch nicht angeboten.

Alle Untersuchungen wurden vom Kieferorthopäden durchgeführt der Kiefer Chirurg schaute nur 2 x mal in den Mund rein.

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Hm... wie soll ich es erklären?

 

Bei mir muss vermutlich auch eine UKVV gemacht werden. Kurz vor der OP werden Abdrücke gemacht. Dann wird am Modell "operiert". :-)

So stellen sie fest, um wieviel der UK vorverlagert oder geschwenkt werden soll. Dann Splintanfertigung, sozusagen eine Schiene.

Wenn der UK lose ist, also während der OP, wird der Splint mithilfe der Brackets am OK befestigt, dann entsprechend der UK wie vorher festgelegt, dort passgenau ebenfalls befestigt.

So ungefähr stelle ich mir das vor.

 

Nun, die KK bezahlen das scheinbar nicht oder nur selten? Muss ich gegebenenfalls selbst übernehmen.

 

Haben sie denn bei dir nach (schlechtem) Gefühl verlagert?

Warst du bei einem erfahrenen KFC? Also bei einem, der diese Dysgnathie-OPs schon zig Mal gemacht hat?

 

Mensch, das tut mir sooo leid!!!

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Nun "Zahnarzt" welchen Schritt hättest Du gemacht. Wenn Du Patient wärst?  

 

 

 

Wenn ich beim Behandler nicht weitergekommen wäre hätte ich bei der Zahnärztekammer angerufen. Dort hätte man mir gesagt, dass es die Möglichkeit gibt die Sache kostenfrei bei 

einem Gutachter der Kammer begutachten zu lassen.

Da bekommst du: eine fachlich unabhängige Meinung und definitiv Gewissheit ob sich rechtliche Schritte lohnen oder nicht. 

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aber ein gutachter gibt einem dann höchstens die bestätigung, dass etwas nicht stimmt. es wäre doch super eine anlaufstelle zu haben, wo einem sofort geholfen wird. egal ob behandlungsfehler oder unfall nach einer op. je länger ich auf eine neue op warte desto kaputter werden meine zähne.

ist versehentlich ein behandlungsfehler passiert, bringt es eh nichts rechtliche schritte zu gehen, es wird wohl kaum ein kfc zugeben.

deswegen muss eine anlaufstelle geschaffen werden,in der chirurgen ausschließlich rezidiv-geplagten patienten usw helfen. ich finds komisch, dass sogar uni-kliniken ablehnen dürfen und einem sagen, sie würden nicht wissen was eine gewisse schlössmann bzw dal pont-op-methode sei.

 

hat dein chirurg einen gesichtsbogen während der op angelegt? modell-op an sich ist eh wichtig, meine ich.

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@Steve: Wenn sich die bisher von mir aufgesuchten KFOs uneinig sind, ob bei mir eine UKVV nötig ist (die ich auch nicht unbedingt möchte), an wen kann ich mich mich wenden?

Meine gesetzliche KK wird mich nach Einreichen der Unterlagen zu einem Gutachter schicken, aber der wird ja sicherlich eher ein Wirtschaftlichkeitsgutachten erstellen, denke ich.

 

Bin für Tipps sehr dankbar!

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Ich habe die Unterlagen über die KK bei einem Gutachter eingereicht. 

Eine Untersuchung fand nicht statt. Er könnte sich aber an hand der Dokumentation einige Ungereimtheiten nicht erklären und er währe kein 

Radiologe um die MRT Aufnahmen auszuwerten. Ansonsten auf dem Papier sah es für den Gutachter gut aus.

Wie war das noch mit eine Krähe hackt der andren kein Auge aus. 

 

Der Gutachter der KK vertritt auch nur die KK nicht den Patient. Als Patient musst du deine Interessen selbständig vertreten und das habe ich gemacht. 

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Die müssen sich ja nicht einig sein. Viele Wege führen zum Ziel. Ist doch erstmal wichtig was du willst, nicht was die Kieferorthopäden wollen.

Wenn sich deine Wünsche technisch nicht umsetzen lassen wirst du eh keinen finden der das macht.

Der Kassengutachter beurteilt nur, ob die Behandlung überhaupt Sache der Krankenkasse ist oder nicht (gemäß den kieferorthopädischen Indikationsgruppen)

Wenn keine OP geplant ist wird auch die Kasse nichts übernehmen. 

Wenden kannst du dich an den nächsten Kieferorthopäden, oder den übernächsten usw.  :480:

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die ganzen ratschläge zu gutachten & co hängen doch davon ab, was du jetzt erreichen willst.

bist du dir sicher, dass ein behandlungsfehler vorliegt und bist du auf schmerzensgeld in 2 jahren aus? dafür macht es keinerlei sinn, irgendwelche gutachten zu beauftragen, die dir selbst keinen informationsgewinn bringen. nur der gerichtlich bestellte gutachter ist relevant. vorgerichtliche vergleiche sind im medizinbereich, mit der kunstfehlerversicherung als eigentlichem gegner, eine absolute seltenheit. also brauchst du auch dafür keine gutachten.

auf diesem weg das nötige geld für eine weiterbehandlung jetzt zu bekommen kannst du vergessen, das dauert viel zu lange.

 

wenn du eine 2. OP brauchst ist der weg, dir einen KFC zu suchen der das normal und ohne nachweis eines behandlungsfehlers mit der krankenkasse abrechnet. da zählt also nur die meinung dieses KFCs. oder wenn er sich absichern will, schreibt er dir einen befund dem der MDK der krankenkassen vorher zustimmt.

 

am schwierigsten wirds sicher mit den KFO-kosten, wenn dir dafür jetzt das geld fehlt. du kannst versuchen zu bestreiten, dass die behandlung abgeschlossen war, und den KFO wechseln. aber auch wenn dir das gelingt kommen da sicher kosten auf dich zu.

eine neue behandlung genehmigt zu bekommen hat die gleichen kriterien wie ganz am anfang, hat also nur aussicht auf erfolg wenn die dich jetzt z.b. in einen frontalen kreuzbiss reinoperiert haben (sieht im bild so aus, aber entscheidend ist die zahnstellung).

 

viel erfolg!

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Klar, viele Wege führen nach Rom, man kann von Deutschland aus auch über Nord- und Südpol hinpilgern ...

 

Fun,

scheint, dass es dir so ähnlich ergangen ist wie ldw ua, mit oder ohne kfc Eingriff. Wünsche dir, dass du doch noch einen verständnisvollen und fähigen KFO findest!

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Sorry, noch etwas in eigener Sache und im speziellen @Steve:

 

Du schreibst, es sei wichtig, was man (ich?) will, und nicht, was die KFOs wollen...

Ähm, ich möchte eine Einschätzung haben, ob meine Nacken- und BWS-Schmerzen sich stoppen, oder bestenfalls verbessern lassen durch eine UKVV oder eben konventionell. 

Diesbezüglich kann ich als Laie aber nichts einschätzen. Und dafurch, dass sie unterschiedlicher Meinung sind, kommt es mir komisch vor. Manchmal wirkt es wie Pfusch. Nur schön etwas gerader rücken, die Beisserchen, darum geht es doch nicht bei mir...

Oder wissen die KFOs es auch nicht, weil sich die Patienten nach abgeschlossener Behandlung nicht mehr bei ihm blicken lassen, sondern mit ihren Beschwerden bei Physiotherapeuten und Co. unterwegs sind? 

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