Pegasos

Wie lange feste Spange tragen bis zur OP / wovon abhängig?

In ein paar Wochen geht es bei tatsächlich mit der festen Spange los, habe schon einen Termin zum Abdrücke machen und zum Einsetzen der Spange.

Hab mich hier schon etwas eingelesen und die Tragezeiten der festen Spange sind ja deutlich unterschiedlich.

 

Viele jugendliche Patienten haben ihre Spange ja locker mal 3 Jahre +, während ein paar wenige die Spange nur ein paar Monate tragen müssen.

 

Ich gehe jetzt mal von dem Fall aus, dass, wie bei mir, die Spange als OP-Vorbereitung dient.

Bei mir steht entweder eine Unterkiefer-Rückverlagerung, oder eine Bimax mit zusätzlicher Oberkiefer-Vorverlagerung an.

 

Im Krankenhaus sagte man mir, dass 1 Jahr mit der festen Spange ausreichen sollte, was ich schon ziemlich kurz fand.

Liegen die unterschiedlichen Zeiten hauptsächlich daran, dass der Biss bzw. die Zahnstellungen so unterschiedlich sein können, oder liegt das daran, wie gut sich die Zähne verschieben lassen?

 

Wenn es zur Beurteilung hilft, kann ich auch noch die genaue Diagnose abtippen.

Irgendwie ist mir nicht ganz wohl bei dem Gedanken an die OP, aber je schneller alles vorbei ist, desto besser.

 

Gruß,

Pegasos

 

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Die Tragezeiten hängen in der Tat zum einen vom Grad der Fehlstellung ab und zum anderen von der Mitarbeit der Zähne, die wandern bei jedem anders schnell.

Die langen Tragezeiten die man "bei Jugendlichen" kennt, sind aber solche aus der Vergangenheit. Da hat sich in der Behandlung insbesondere wegen neuer, besserer Materialien (Thermodrähte, selbstligierende Brackets) viel getan, so dass es heute generell nicht mehr so lange dauert wie früher.

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Hey Pegasos,

 

nun will ich dir auch mal antworten ;)

Ja genau, ich denke auch, dass es an beidem liegt, Fehlstellung und wie schnell deine Zähne sich bewegen.

 

Wenn man dir im KH bereits gesagt hat, sie denken mal 1 Jahr, sei froh, meist schlagen Ärzte einen etwas längeren Zeitraum an, denn alles was dann drunter liegt, ist schön für den Patienten! ;-)

Du sagst, du findest das kurz?? Sei doch froh, dass du nicht länger mit der Spange rumlaufen musst. Ich wünschte diese Episode wäre schon vorbei bei mir, kann die letzte OP gar nicht erwarten!

 

Hab nur Mut für deine OP! Was mir wahnsinnig geholfen hat, ist mich so gut wie möglich zu informieren, natürlich auch oder vor allem in diesem Forum. Ich muss sagen, dass ich seit vielen Jahren mit meiner Kiefergeschichte hadere. Hätte ich vorher alles gewusst, dass das alles gar nicht soo schlimm ist, hätte ich das alles schon viel früher gemacht und hätte jetzt bereits mein neues ICH...

 

Je nachdem wie du das vertragen kannst, schau dir auch OP-Videos an, mir hat auch das die Angst ein wenig genommen.

Bei meinen ganzen Recherchen im Net bin ich auch noch auf eine HP einer jungen Frau gestossen, die die ganze Prozedur hinter sich hat und über alles berichtet hat, auch anhand von Fotos & Videos. Ich weiß nur nicht ob ich hier so einfach die Site posten kann.. Bei Interesse schick mir einfach eine PN, dann geb ich dir den Link durch.

 

LG und hoffentlich viele Sonnenstrahlen die nächsten Tage

Sabi

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Meiner Ansicht nach hängt die Tragedauer in erster Linie von der "Schiefheit" deiner Zähne ab. Meine waren ziemlich gerade, mussten nicht stark verschoben und etwas gekippt werden (nur einer gedreht), schau in meiner Signatur - ich hatte quasi nur ein reichliches halbes Jahr die Spangen vor der OP.

Wenn es aufgrund der Fehlstellung in deinem Mund allerdings aussieht wie Kraut und Rüben (entschuldige den flapsigen Ausdruck), dann braucht es natürlich länger vorher.

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Was ist denn schlimmer im Sinne von "braucht länger"?

Wenn viele Zähne gedreht oder verschoben sind oder wenn man kippen muss?

 

Mein Gebiss an sich schaut garnicht so übel aus, lediglich 1-2 Zähne sind auf jeden Fall sichtbar schief.

Es ist eher das Problem, wie die Zähne aufeinandertreffen oder es eben gerade nicht tun.

 

Bei mir sind einige Zähne leicht gedreht, aber auch nicht extrem.

Aber vor allem sind viele Zähne, insbesondere die Front im Unterkiefer, wegen eine KFO-Behandlung im Kindesalter ordentlich gekippt, weshalb der Biss nicht passt.

 

Ich tippe die Diagnose mal ab:

- Skelettale Dysgnathie: Leichte maxiliäre Retrognathie, erhebliche mandibuläre Prognathie und Laterognathia sinistra, Frontal offener Biss

- Im OK recht gut ausgeformter Zahnbogen

- Im UK eine stark nach lingual gekippte und eng stehende Front sowie eine flache Spee-Kurve; Mesialbiss 1 1/2 PB rechts und 1/2 PB links;

untere Mittellinie 2 mm links; frontal offener Biss; Overjet 0 mm, Overbite -2 mm

 

Es erstaunt mich allerdings, dass du alle Termine schon so weit im Vorraus hast.

Wie hast du das denn geschafft? ;)

 

Gruß,

Pegasos

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Hi,

 

meinst du mich mit den Terminen? Die Frage verstehe ich aber nicht ganz...

 

Ich denke, das Gesamtpaket macht es aus. Schief ist wahrscheinlich auch nicht ganz der richtige Begriff... wenn die Zähne alle "gerade" stehen, kann ja z.B., wie bei dir, noch etwas an der Speekurve (die Hufeisenform, so weit ich weiß) zu machen sein.

Insgesamt hört sich deine Diagnose für mich als Laien aber nach nicht allzu langwierig an...

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Ja, meinte dich.

Mich hat gewundert, dass du, siehe deine Signatur, alle Terime schon fest bekommen hast.

Dachte, dass man die alle immer erst sehr kurzfristig vorher bekommt.

 

Meine Diagnose kann ich auch nur schwer einschätzen.

Schaut halt nicht alles krumm und schief aus, aber eben ordentlich gekippt.

Keine Ahnung, ob das auch viel Arbeit ist.

Die Retrognathie und die Progenie interessieren ja auch nur in Bezug auf die OP.

 

Gruß,

Pegasos

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Das mit den Terminen verstehe ich immer noch nicht so ganz... KFO hat normalerweise ein paar Wochen Vorlauf, OP ein paar Monate. Den Termin für Oktober habe ich nur deswegen gemacht, weil im September bei mir nicht geht. Die anderen Termine waren doch schon...

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Ach?

Bei mir läuft das irgendwie kurzfristiger.

Muss einfach paar Wochen vor der OP beim Krankenhaus aufschlagen,

die schauen sich dann alles nochmal an und dann wird die OP angesetzt.

Aber ein paar Monate vorher hab ich meine Termine dann noch nicht.

 

Keine Ahnung, ob es bei der ME dann anders ist.

Meine KFO-Termine habe ich aber auch "nur" ein paar Wochen im vorraus.

 

Gruß,

Pegasos

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Hallo Pegasos,

 

gerade so etwas wie eine Metallentfernung ist ja nun definitiv (meist) eine geplante OP und da kann man als Patient auch gut sagen, dass man diese zu einem bestimmten Zeitpunkt hätte, vor allem wenn man sich Monate vorher meldet. Bei mir sind es zwischen "ja, es sieht gut aus, fassen wir die ME ins Auge" und dem eigentlichen OP-Termin zwei Monate, aber vorher wäre es bei mir aus unterschiedlichen Gründen nicht gegangen. Und ich habe auch bei anderen OP schon gesagt, ich hätte gerne den OP-Termin in 3 Monaten, da passt es am besten rein und das war eigentlich nie ein Problem.

 

Irene

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Bei mir war die Anweisung: machen Sie einen Termin für die ME aus, irgendwann ab Semptember bis Januar...

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Ich hatte meine Spange auch ziemlich genau ein Jahr, bis ich op-bereit war. Bei mir gabs ein paar Verzögerungen, weil kurzfristig kein Termin frei war und dann der nächste erst nach Betriebsferien (z. B. an Weihnachtdn). Sonst hätte ich es auch 1 oder 2 Monate schneller geschafft.

Das mit den OP-Terminen ist wohl abhängig wie ausgebucht die Klinik ist. In Heidelberg musste ich 2 Monate warten, längere Wartezeiten scheinen üblich zu sein. Da ist es natürlich ratsam, sich den Wunschtermin schnell zu sichern. In der LMU München hätte man der Termin spontan 2 oder 3 Wochen vor OP festlegen können.

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Ja, die in Heidelberg sind OP-technisch nicht besonders flexibel... Da muss man wirklich mind. 3 Monate vorher Bescheid sagen. Und wie ich jetzt leider erfahren musste sind die Vorbereitungstermine dann auch nicht mehr verhandelbar :-(

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nope - nicht mal der vor der ME... hat mich auch die optimale Woche gekostest, da ich am Di davor nicht kann... immerhin muss man für die ME nicht am Tag vorher einrücken

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Okay. Bei der Metallentfernung gibt das auch wirklich Sinn. Das eilt ja dann nicht mehr.

Aber werde mir merken, mir frühzeitig meine Wunschtermine zu sichern ;)

Muss aber jetzt erstmal herausfinden, was mein KFO für eine Behandlungsdauer geplant hat.

 

Ich hoffe ja immernoch auf eine kurze Behandlungszeit.

Oder die Behandlung muss etwas länger als ein Jahr dauern - kann die Hitze nicht ertragen.

Wenn dann noch eine OP dazukommt ... ohje.

 

Gruß,

Pegasos

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