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Ambrosia

Nur lose Spange bei 8 mm Überbiss?

Hallo,

 

Ich bin neu hier und habe eine Frage bezüglich meiner angehenenden Behandlung.

Und zwar überlege ich schon seit Monaten ob ich mich mit meinen 30 Jahren wieder in kieferorthopädische Behandlung begebe (hatte ich bereits als Kind, ist aber alles wieder verschoben), da ich immer mehr Probleme mit meinem Kiefergelenk hatte (und rein optisch stört es sowieso).

 

Ich habe mich, nach dem ich hier auf das Forum gestoßen bin, dazu überwunden einen Termin beim KFO zu machen.

Der KFO ist mir wirklich sympathisch und ich habe das Gefühl gut mit ihm zusammenarbeit zu können, nur hat mich eine Sache stutzig gemacht, denn er hat mir bei meiner Fehlstellung (8mm Überbiss, zu schmaler Ober- und Unterkiefer sowie Engstand der vorderen Frontzähne), lediglich zu einer herausnehmbaren Spange geraten (Vorschubdoppelplatte). Ich bin nur so stutzig weil ich so oft gehört habe, dass lose Spangen bei Erwachsenen ausschließlich als Retainer benutzt wird.

Zahlen müsste ich die Behandlung selbst da ja keine OP nötig sei. Es ist jetzt auch nicht so tragisch, die Behandlung grob geschätzt würde mich ca. 1500-1800 Euro kosten, was jetzt für eine KFO-Behandlung wirklich nicht soooooo teuer ist, als Behandlungszeitraum hat er mir ca. 10-12 Monate genannt! Eigentlich ist das ein Traum wenn es wirklich nur mit der losen klappt und das in der kurzen Zeit und ganz ohne OP, aber ich möchte wenn ich mich schon wieder in KFO-Behandlung begebe und so viel Geld dafür ausgebe, dass das Ergebnis diesmal auch dauerhaft stabil bleibt. 

 

Hat jemand Erfahrung mit einer losen Zahnspange bei einer ähnlichen Ausgangssituation?

 

LG

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Uiiii,

 

na da wäre ich aber gespannt ob das wirklich so funktionieren könnte.

Da wäre ich aber auch ein wenig skeptisch.

 

Meinst du eine Zweitmeinung/ Beratungsgespräch bei einem anderen Kfo würde dich stören?

 

Du musst bedenken, dass eine lose Spange sehr viel Konsequenz von dir erfordert.

Und ob das was am Überbiss regeln kann?

 

Falls jemand eine kompetente Meinung hat oder du dich entschließt noch einen anderen Kfo zu konsultieren, dann bitte halte uns mal auf den Laufenden.

Sehr interessantes Thema.

 

Viele Grüße :)

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Melde Dich nochmal falls das wirklich klappt. Das wäre äußerst interessant, und ich lerne immer gern dazu.

Aber um mal bei meinem aktuellen Wissensstand zu bleiben: Eine Wachstumsförderung für den Unterkiefer mit herausnehmbaren Geräten ist nur bei Kindern zu erwarten, und es finden sich Studien, die selbst das in Frage stellen. Bei Erwachsenen kann man mit dem Herbst-Scharnier oft noch etwas erreichen, aber auch dabei ist bei Weitem keine reine skelettale Veränderung möglich. Was man bei einem Erwachsenen mit einer herausnehmbaren Apparatur erreichen kann ist zum einen das Kippen von Zähnen. Wenn der große Überbiss nicht durch eine Unterkieferrücklage sondern durch nach vorn gekippte obere Schneidezähne zustande kommt, kann das vielleicht ein Bisschen bringen. Zum anderen kann man dem Patienten vielleicht beibringen, in der Öffentlichkeit den Unterkiefer vorzuschieben . Das nennt sich "Sunday Bite" und gilt gemeinhin nicht als Erfolg.

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hatte ich bereits als Kind, ist aber alles wieder verschoben

 

...ist für mich bei solchen Themen immer der ausschlaggebende Satz. Ich meine: Wenn sich eine erste kieferorthopädische Behandlung  über die Jahre komplett zurückbildet, dann wird eine vergleichbare kieferorthopädische Behandlung zu dem gleichen Ergebnis führen.

 

Der Körper sucht sich die Wege, die für ihn bequem sind - und wenn das eine Fehlbildung beinhaltet, dann kann man das nur mit skellettalen Veränderungen beheben. Ansonsten bleiben die Strukturen doch die gleichen, wieso sollte es dann also reichen?

 

Davon ab: Die Spange kann deine Zähne bewegen und in Reih und Glied stellen. Die Kieferstellung behebt sie aber nicht. Frage ist also, ob die Kieferstellung in Ordnung ist - bei 8mm Überbiss spricht viel dafür, dass das nicht der Fall ist.

 

Ergo: Ich würde mir eine Zweitmeinung einholen.

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Ich denke nicht das es funktioniert. Außerddm erscheint mir der Preis zu günstig und die Behandlungsdauer zu kurz. Hol dir unbedingt eine Zweitmeinung.

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Also ich habe ja auch mit 20, also nach dem Wachstum, bestenfalls in den letzen Minuten dieses, einen Twin Block und einen Aktivator getragen, um einen Rückbiss zu korrigieren, der aber in gewissem Ausmaß aus einer Kieferschwenkung resultierte. Ob diese Korrektur von Dauer ist, kann ich dir aber nicht sagen. Außerdem kostet meine Behandlung fast 6000 Euro mit Twin Block, Aktivator, Brackets und Retainer + Retentionsschiene und dauert jetzt bald 3 Jahre. Ich hatte auch 8 mm Überbiss, wobei angeblich die Frontzähne vorgeneigt standen und der Skelettale Rückbiss kleiner gewesen sein soll ( 1/2 Prämolarenbreite).

Bislang habe ich eine UK-Position deutlich weiter vorn. 

Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich einen Sonntagsbiss antrainiert bekommen habe, da ich nicht  weiß was man sich darunter genau vorzustellen hat, und woran man den bemerkt. 

Vielleicht kannst du mir da helfen Mush?

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Die Grenzen sind ein wenig fließend. In der Regel ist es so, dass man den Unterkiefer aus dem "richtigen" Zubiss, der sogenannten Zentrik um 1 bis 2 mm nach hinten schieben kann. Bei 3 mm wäre ich jetzt nicht unbedingt tief besorgt, aber wenn man den Unterkiefer um, sagen wir, 5-8 mm zurückziehen kann, spricht das dafür, dass die Zentrik auch weiter hinten ist. In diesem Fall wäre der gewohnheitsmäßige Zubiss weiter vorn als die Zentrik und man könnte von einem Sunday Bite sprechen.

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Hallo Leute,

 

ich möchte mich auch mal zu Wort melden. Ich bin 25 und werde auch mit einer losen Zahnspange behandelt. Ich hatte einen Kreuzbiss hinten und vorne. Mein Unterkiefer schien auch zu weit vornegewandert zu sein, da die Verzahnung im Seitenbereich gar nicht stimmte. Und den Unterkiefer zurückziehen konnte ich auch nicht. Er war einfach in der Stellung. Vorschieben ging schon. Jetzt bin ich schon 2 Monate in Behandlung und es hat sich schon einiges getan. Die retrudierten Zähne sind jetzt protrudiert worden und seit etwa 2 Wochen habe ich Gummizüge (Klasse 3-Gummizüge). Gestern habe ich mal 2 ausprobiert und mein Unterkiefer war dann hinter dem Oberkiefer, was ich allein durch die Bewegung des Unterkiefers nicht hingekriegt habe.

 

Also was ich sagen möchte, dass es durchaus möglich ist mit loser Zahnspange behandelt zu werden. Ich war ja am Anfang auch total überrascht und etwas skeptisch, weil man ja immer liest, dass eine lose Zahnspange nur für Kinder gedacht ist. Dem ist aber nicht so. In einigen Fällen ist die Behandlung schon möglich. Z.B. waren bei mir beiden Bögen sehr harmonisch, aber nur etwas gleichmäßig eingedrückt (Zähne gleichmäßig retrudiert). Es war also nichts schief und ich hatte keine gedrehten Zähne.

 

PS: Mich würde eigentlich auch interessieren, was die Gummizüge eigentlich bei mir gemacht haben? Die Muskulatur umgestellt? Ich war früher als Kind in KFO Behandlung und erinnere mich, dass ich schon damals die Tendenz hatte, den Unterkiefer etwas vorzuschieben (weils gemütlicher war?). Ist es normal, dass sich das Mundöffnen nach dem Gummitragen etwas komisch anfühlt?

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Hallo,

 

ich  habe mir heute nach den super schnellen Antworten hier eine Zweitmeinung eingeholt. 

Wirklich schlau bin ich nicht geworden!

Die Kieferorthopädin hat mir gesagt, dass mit einer normalen Zahnspange lose oder fest, mein Überbiss nicht reguliert werden kann da mein Unterkiefer um einen ganzen Zahn nach hinten verschoben ist! Da sie nur rein kieferorthopädisch behandelt konnte sie mir nicht sagen, ob bei mir eine medizinische Notwendigkeit für eine OP vorliegt und mir geraten, dass ich mich in einer Uniklinik vorstellen soll!  Das Problem ist nur, das waren die einzigen Kieferorthopäden die ich hier im Ort habe, die anderen 2 haben entweder einen Patientenannahmestopp oder mir wurde ausdrücklich geraten diesen zu meiden (laut anderer Patienten würde es sich bei diesem Kfo um Patientenmassenabfertigung handeln)! :(

Ich muss mir überlegen was ich mache, aber ich denke ich versuche es mit der losen! Eine andere Möglichkeit sehe ich grade nicht, vielleicht klappt es ja wirklich!

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Hallo,

 

ich  habe mir heute nach den super schnellen Antworten hier eine Zweitmeinung eingeholt. 

Wirklich schlau bin ich nicht geworden!

Die Kieferorthopädin hat mir gesagt, dass mit einer normalen Zahnspange lose oder fest, mein Überbiss nicht reguliert werden kann da mein Unterkiefer um einen ganzen Zahn nach hinten verschoben ist! Da sie nur rein kieferorthopädisch behandelt konnte sie mir nicht sagen, ob bei mir eine medizinische Notwendigkeit für eine OP vorliegt und mir geraten, dass ich mich in einer Uniklinik vorstellen soll!  Das Problem ist nur, das waren die einzigen Kieferorthopäden die ich hier im Ort habe, die anderen 2 haben entweder einen Patientenannahmestopp oder mir wurde ausdrücklich geraten diesen zu meiden (laut anderer Patienten würde es sich bei diesem Kfo um Patientenmassenabfertigung handeln)! :(

Ich muss mir überlegen was ich mache, aber ich denke ich versuche es mit der losen! Eine andere Möglichkeit sehe ich grade nicht, vielleicht klappt es ja wirklich!

Hat der erste KFO abdrücke und Röntgen gemacht? Und der Zweite?

 

Manchmal sieht man nämlich nicht direkt, was die Unterkieferrücklage/vorlage (Rücklage in deinem Fall) verursacht. Was du machen könntest, ist den ersten KFO zu fragen, warum er bei dir zuversichtlich ist, dass es mit loser ZS klappen werde.

 

PS: Hier noch ein Link, der für dich interessant sein könnte: http://www.kieferorthopaede-frankfurt.com/Gummizuege/gummizuege.html

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Die Grenzen sind ein wenig fließend. In der Regel ist es so, dass man den Unterkiefer aus dem "richtigen" Zubiss, der sogenannten Zentrik um 1 bis 2 mm nach hinten schieben kann. Bei 3 mm wäre ich jetzt nicht unbedingt tief besorgt, aber wenn man den Unterkiefer um, sagen wir, 5-8 mm zurückziehen kann, spricht das dafür, dass die Zentrik auch weiter hinten ist. In diesem Fall wäre der gewohnheitsmäßige Zubiss weiter vorn als die Zentrik und man könnte von einem Sunday Bite sprechen.

Ok, danke, dann würde ich mich derzeit wahrscheinlich doch eher nicht in diese Gruppe einordnen. Mit Mühe komme ich auf der Seite zu der der Uk früher geschwenkt war  ca. eine Bracket-Breite rückwärts, wobei der UK dann aber auch wieder zu der Seite schwenkt. Wenn er mittig ist, kommt er nicht ganz so weit zurück. Auf der anderen Seite würde ich sagen ist maximal 1-2 mm drin. Ich hoffe einfach mal, dass dies so bleibt.

Der Arzt sprach meiner Erinnerung nach auch damals davon, dass das Gelenk mit 20 noch relativ "juvenil" sei. Vielleicht daher diese Entscheidung...

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Ganz ehrlich? Stell dich in einer Uniklinik vor, wo KFO & KFC zusammenarbeiten. Die Chirugen können dir sagen, ob es medizinisch notwendig ist und ob eine Operation benötigt wird..wenn ja, wirst du für die Kosten wohl nicht aufkommen müssen.

 

Ich habe einen Überbiss von 14mm und eine lose Zahnspange ist undenkbar. Wie es nun bei 8mm ist, weiß ich nicht, halte ich aber auch schon für etwas weit..

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