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17Again

OP (UK-VV) oder Kompromissbehandlung?

31 Beiträge in diesem Thema

Ich habe das Thema zwar schon mal in meinem "Deckbissbehandlung als Erwachsene"-Thread diskutiert, wollte aber mal einen neuen anfangen, da die Fragestellung sich nun geändert bzw. klarer heraus kristallisiert hat und der Titel das Problem nicht mehr wieder gibt.

Es folgt ein Roman ;-):

Zu meiner Situation:

Ich bin Mitte dreißig und hatte früher (nach abgeschlossenem Wachstum, dank meiner an mir völlig desinteressierten Eltern) lange eine feste Spange. Ich habe eine Retrognathie im UK (ca. 6mm).
Nach Abschluss meiner ersten Kfo-Behandlung hatte ich (da nur dental und nicht skelettal gearbeitet wurde) einen Überbiss im Schneidezahnbereich, der sich aufgrund fehlender Retention im Laufe der letzten 15 Jahre zurück zum Deckbiss gemausert hat, der mittlerweile so schlimm ist, dass ich mir mit den oberen Schneidezähnen die unteren eindrücke und unangenehmen Frontzahnkontakt habe.
Der Biss im Backenzahnbereich ist leicht distal (aufgrund der UK-Rücklage), aber gut verzahnt. Meine Zähne sind gesund und abgesehen von der Deckbissposition der Schneidezähne auch gerade.
Abgesehen von der Schneidezahnkontakt-Problematik habe ich keine Schmerzen, ich leide nicht unter Verspannungen oder Kopfschmerzen, ich kann gut abbeißen und kauen (seit ich Schneidezahnkontakt habe, natürlich nicht mehr so gut), ich knirsche nicht, habe keine Atemprobleme, keinen Zahnabrieb oder was man sonst noch alles haben kann und bin mit meinem Aussehen voll und ganz zufrieden - so zufrieden, dass ich sehr drunter leiden würde, würde es sich ändern.
Ich habe beim KFO auch die nicht ganz billige Untersuchung der Kiefergelenke machen lassen, bei der herauskam, dass die Gelenke völlig gesund sind und die Muskeln kräftig.
Da ich mich nun schon seit drei Monaten beim Essen, Sprechen und überhaupt bei allem wegen des Schneidezahnkontaktes immer verkrampfe, habe ich mittlerweile allerdings ein "komisches" Gefühl im Kiefer. Besser kann ich es nicht beschreiben. Es tut aber nicht weh.

So kann es natürlich nicht bleiben mit den Frontzähnen, daher habe ich mich auf zum KFO gemacht mit diesem Ergebnis:

Die Komplettlösung:
Nun rät mir der KFO natürlich zur UK-VV um 6 mm, um das Problem vollumfänglich zu lösen. Dem würde natürlich die KFO-Behandlung mittels Lingualspange vorausgehen (ich lege den allergrößten Wert auf eine unsichtbare Behandlung). Da mein Biss dank der ersten KFO-Behandlung die KIG-Kriterien nicht mehr erfüllt, also zu gut ist, bekomme ich nichts von der KK erstattet, ich darf also für Behandlung, OP und KH-Aufenthalt selbst blechen. Die Incognito-Spange hat man mir schon mit 10.000 Euro in Aussicht gestellt. Die OP kommt noch oben drauf. Dauer mit OP: 2 Jahre + x.
Dem ganzen Prozedere folgt natürlich Retainer oben und unten (für immer) und Schienen nachts (auf unbestimmte Zeit, aber irgendwie auch für immer, zumindest immer mal wieder).

Der Kompromiss:
Alternativ könnte ich mir nur die Schneidezähne wieder gerade stellen lassen. Das Ganze würde mittels Invisalign passieren, 14 Schienen (ca. ein halbes Jahr), Kosten ca. 4000 Euro.
Dem würden auch Retainer und das konsequente Tragen von Aufbissschienen nachts folgen (idealerweise für immer, da der Deckbiss sonst wieder kommen könnte). Außerdem sollen diese Schienen ja auch die Gelenke entlasten. Das hätte natürlich zur Folge, dass ich wieder einen Überbiss vorne hätte, da der UK ja nicht mitrückt. Als ich diese Situation schon mal hatte, hatte ich damit keine Probleme, ich habe es nicht mal bemerkt.


Ich bin gegen die OP. Ich finde, dass ich keine Probleme habe, die einen derart schweren und belastenden Eingriff rechtfertigen. Die Risiken sind nicht zu unterschätzen und ich wüsste im Gegensatz zu den Leuten hier im Forum, die es gemacht haben, eben nicht, wofür ich es tue und wie ich mich motivieren sollte, diese schlimme Zeit durchzustehen. Und ich habe Angst, dass ich nach der OP Probleme bekomme, die ich vorher nicht hatte.

Mein KFO macht mir deswegen die Hölle heiß und arbeitet mit Angstmachen. Er erzählt mir, dass ich wenn ich die OP nicht mache, Riesenprobleme bekommen werde. Außer "möglicherweise Gelenksprobleme" konnte er mir aber keine konkreten nennen. Wenn ich nach der OP frage, bekomme ich nur zu hören, dass das eine Kleinigkeit sei, vergleichbar mit der Entfernung der Weisheitszähne (die übrigens sehr schlimm für mich war, sehr schmerzhaft und es hat Tage gedauert, ehe ich wieder aufstehen oder essen konnte). Aus dem Forum hier weiß ich, dass das nicht ansatzweise vergleichbar ist und finde diese Art der verzerrten Darstellung nicht in Ordnung.
Morgen habe ich einen Termin bei einem zweiten KFO für eine zweite Meinung und eine objetivere Darstellung der Risken. Außerdem suche ich auch einen neuen KFO, ich mag diese Art der Behandlung nicht.

Einge haben ja schon im anderen Thread ihre Meinung gepostet, es wäre lieb, wenn ich noch weitere Meinungen bekommen könnte. Mache ich das Richtige, wenn ich keine OP mache? Welches Risiko gehe ich damit ein? Ist ein Überbiss und eine UK-Rücklage wirklich so risikoreich, dass man lieber die OP mit allen Risiken auf sich nehmen sollte?


Lieben Dank schon mal!
 
 
 

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Ich finde die KC übertreiben es gänzlich. Wenn du mal dich im Umfeld umsehen würdest, würdest du bemerken, dass sehr viele Leute keinen perfekten Biss haben und trotzdem sehr alt und beschwerdefrei werden.

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Hey 17Aigain,

 

geh bitte mal in mein Bilderthread (Oleanders Kfo-Odysee) und schaue dir meine Geschichte an + meine Beisserchen.

 

Du wirst sehen, dass ich eine Varainte ohne OP mache - trotz der Fehlstellung und mein Kfo mich nie genötigt hat, mir das mit der OP doch bitte zu überlegen.

Er sieht auch keine negativen Konsequenzen für später, wenn ich alles "konservativ" machen lasse.

 

Eine Frage war auch bei mir - kann es zu späteren Problemen kommen, wenn ich das ohne OP wage?!

Denn auch wenn ich bis vor kurzem ein paar Zweifel hatte - so konnten diese im Gespräch geklärt werden.

 

Schade das manche Fachärzte mit den Ängsten der anvertrauten Patienten "spielen". :(

 

Es ist nicht immer nötig (schon gar nicht wenn man keine anderen Probleme bis auf die Ästhetik hat) sich gleich das volle Programm zu geben.

Zudem ist es unverschämt dich so zu drängen, vor allem wenn du alles selbst finanzieren musst.

 

Man kann auch mit einem gewissen Überbiss leben. Hätte mich auch mit 5-6mm abgegeben.

Mein Kfo meinte aber das es am Ende höchstwahrscheinlich etwas weniger werden wird.

 

Auch wenn bei mir 2 Zähne weichen müssen und meine Situation nicht ganz deinem Problem entspricht, so hole dir ruhig noch andere Möglichkeiten ein.

Wenn es bei mir konservativ klappt, sollte es bei dir doch auch gehen, deine "Baustelle" ist doch weniger umfangreich?!

 

Der erste Weg ist nicht immer der beste Weg! :)

 

VG,

Oleander

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Oh danke, ihr helft mir schonmal sehr mit Eurer Meinung!

 

Oleander, danke für den Hinweis, das werde ich mir ansehen, wenn ich das Paßwort bekommen habe.

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KFO Nr. 2 ist erstmal auch für die OP. Er hat noch ein Herbstscharnier ins Rennen gebracht, meinte aber dass der Erfolg da fragwürdig ist. :sad:

 

Er meinte aber auch, dass man nicht mit Sicherheit sagen kann, dass ich mal Probleme bekommen werde, ich müsse also für mich abwägen, welches Risiko schwerer wiegt, das der Fehlstellung oder das der OP....

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Ich muss ehrlich sagen, dass ich das an deiner Stelle einfach nochmal sacken lassen würde und überlegen würde, was ich möchte.

 

Ich kann deine Gedanken völlig nachvollziehen - ich habe und hatte bis auf ein Knacken im Kiefergelenk (also auch nicht viel mehr als dein Schneidezahnkontakt) keinerlei Probleme. Ich find mich hübsch, ich mag meine Zähne, ich kam immer gut klar. Bis es dann eben hieß, dass eine OP und eine erneute Zahnspangenbehandlung nötig wären.

 

Ich hatte meine Zahnspange als Teenie, danach waren die Zähne prima. Mit 19 war ich erstmals wieder beim KFO, weil alles zurückgewandert war. Mit 28 habe ich mich zur erneuten Behandlung entschieden. Blöd gesagt, hätte ich mir das mit 19 überlegt, wäre ich heute schon lange fertig. Aber mit 19 hatte ich noch keinen Leidensdruck. Nun kam es langsam wieder, das Knacken wurde lauter, bedenklicher, der Mund blockierte. War alles eher unschön. Und von heute auf Morgen war der Wille da, die Sache anzugehen - und zwar komplett.

 

In meinen Augen kann man sich nicht zu etwas zwingen, dessen Sinn man nicht sieht. Ich stelle nur folgende Überlegung anheim: Du HATTEST schon eine konservative Zahnspangenbehandlung und dennoch nun diese Probleme. Mir sagte damals ein KFO, ich hätte zwei Möglichkeiten: Es so zu lassen oder den Weg zu gehen - dann aber komplett. Er meinte, Kompromisse a la "Nur ein bisschen Zahnspange" wären sinnfrei - das würde die Kieferstellung nicht beheben. Zudem sieht man ja, wo wir heute sind - und wieso sollte eine zweite Behandlung das ändern können?

 

Für mich war einfach die Überlegung zu groß, dass im Zweifel in 10 Jahren alles wieder so ist - und dann kann man eben alle 10 Jahre eine neue Zahnspange kaufen, wird das Problem aber auf Dauer auch nicht los.

 

Wenn es dir hilft, kannst du ja auch mal hier lesen:

 

Ich kann jedenfalls jetzt schon sagen, dass ich die Schritte, die bei mir seit Februar gelaufen sind, trotz optischer und sprachlicher Einschränkungen nicht bereue. Auch wenn ich vorher zufrieden war- ich wusste ja nicht, wie es besser sein kann, weil ich schon 28 Jahre damit gelebt habe. Wenn ich dann daran denke, was noch kommt, erfüllt mich manchmal schon eine Vorfreude.

 

Die Sorge, mich optisch zu verschlechtern, bleibt aber. Aber viele Vorher-Nachher-Bilder sprechen eine andere Sprache und ein kritsicher Blick auf mein Profil auch.

 

Ich bin auch dagegen, alles zu optimieren, was nicht nötig ist. Von daher bin ich insofern "froh", dass ich gleich KIG 5 eingestuft wurde und in einer Woche die Behandlungszusage von 100 % hatte. Das war für mich ein klares Indiz dafür. Was ich getan hätte, wenn ich das nicht gehabt hätte, weiß ich nicht - die Entscheidung ist eben höchst individuell und kann nur von dir selbst getroffen werden.

 

So lange du es nicht weißt, würde ich die Entscheidung vertagen. Kompromisse wären aber eher nicht mein Ding. Dennoch bleibt es eine ziemlich unangenehme Entscheidung. Mir sagte mal ein KFC, dass es doch deutlich schwerer wäre, wenn man nicht "müsste" - der Druck, so eine Entscheidung quasi "freiwillig" zu treffen, wäre enorm. Er meinte, es wäre leichter, wenn jemand den Fuß gebrochen hat und eine OP sein muss - bei den Kiefersachen kann man zuwarten, es sein lassen - und niemand weiß, wie schlimm es nun wirklich mal wird.

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Hallo Goriwyn,

 

danke für den Link zu Deiner Geschichte. Wobei Du schon mehr Probleme hattest als ich. ;-)

 

 

Die Gedanken, die Du schilderst, mache ich mir natürlich auch.

 

Das mit dem Sacken lassen ist bei mir so eine Sache. Ich kann leider nichts vertagen.

Der Schneidezahnkontakt ist für mich unerträglich und schränkt meine Lebensqualität sehr ein. Ich bin es nun mal gewohnt, dass mein Biss perfekt ist.

Der Kontakt ist auch erst seit wenigen Wochen da und die Zeit arbeitet hier gegen mich. Insofern habe nicht allzu lange Zeit nachzudenken.

 

 

Zum Gedanken, dass ich schon mal eine konservative Zahnspangenbehandlung hatte und nun wieder Probleme: Ja, aber ich hatte nach der ersten Behandlung keinerlei Retention. Jetzt würde man mich nicht mehr ohne Kleberetainer und Nachtschienen ins Leben entlassen, insofern ist - laut KFO - nicht davon auszugehen, dass meine Probleme (=der Deckbiss) jemals wiederkommen. Ich muss nur konsequent die Schiene jede Nacht tragen, was für mich völlig ok wäre. Insofern würde eine zweite "Kompromissbehandlung" mein Problem lösen und zwar völlig und dauerhaft. Es blieben nur hypothetische Probleme wie "ich könnte evtl. mal Kiefergelenksprobleme bekommen". Mir dafür den Kiefer brechen lassen? Ich weiß nicht...

 

Was mein Kiefergelenk angeht: Dieses ist laut Untersuchung überdurchschnittlich gut, besser als bei den meisten ohne Fehlstellung. Es knackt auch nicht (außer ich mache ganz, ganz wilde Verrenkungen). Was, wenn das nach der OP schlechter wird? Alles schon vorgekommen.

 

Und: Ich bin nach KIG so eingestuft, dass die Kasse nicht das Geringste zahlt, trotz OP. Was sagt mir das?

 

Du hast Recht, das Schwerste ist, sich zu etwas zu zwingen, dessen Sinn man nicht sieht. Und ich sehe ihn nicht. Statt dessen sehe ich die Risiken der OP. Wenn irgendetwas schief geht, wenn ich eine taube Stelle zurückbehalte, mein Kiefer danach knackt, ich mir nicht gefalle...wie soll ich damit leben? Wie soll ich mir das jemals verzeihen?

 

Was spricht dagegen, erst den Kompromiss zu machen und für den Fall dass ich Probleme bekomme, das Ganze nochmal anzugehen? Und wenn nicht, dann nicht.

Ist das nicht ein Risiko, das man eingehen sollte, eingehen muss? Bin ich mir das nicht schuldig?

 

Wenn die Antworten auf diese Fragen so klar wären, würde ich hier nicht schreiben....

Ja, die Freiwilligkeit ist genau mein Problem...

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Hallo 17again!

 

Ich kann mich sehr gut in deine Situation hinein versetzen (sogar inklusive dem völligen Desinteresse meiner Erziehungsberechtigten im Kindes-/Jugendalter). Hatte damals auch schon eine Behandlung mit loser Spange, die sich wieder völlig rezidiert hat...

 

Mit 21 habe ich dann mal einen Gang zum KFO gewagt, mal gucken, was sich machen lässt. Als der mir mit der OP kam, habe ich sofort das weite gesucht und jahre lang das Thema wieder weit ins hinterste Eckchen meines Bewusstseins geschoben. Schließlich verspürte auch ich überhaupt keine Probleme. Einzig und allein stört mich die Ästhetik. Aber nun auch nicht so sehr, dass ich mich dafür unters Messer legen würde.

 

Jetzt mit 25 hat mich dann doch aber wieder jeden Morgen der Blick in den Spiegel wegen meiner Hasenzähnchen gestört und ich hab es nochmal versucht. War bei 3 KFOs, die auch alle sagten, dass eine OP notwendig sei, mir aber auch anboten eine Kompromissbehandlung zu machen. Allerdings mit der ernsthaften Einschränkung, dass die OP eigentlich die einzig wahre Behandlung sei.

 

Auch mir wurden schlechte Zukunftsprognosen in Aussicht gestellt. Kiefergelenke, Zahnabnutzung, Ausfallen der Zähne, Zahnfleischleiden, etc. Das alles, owbohl auch ich derzeit überhaupt keine solchen Beschwerden habe (auch keine Kopfschmerzen, Zähneknirschen, o.ä.). Da fiel mir die Entscheidung natürlich auch nicht leicht.

 

Letztlich habe ich mich für die OP entschieden. Warum? Weil ich meiner jetzigen KFO absolut vertraue. Und da ist der Unterschied zu deiner Situation. Wenn du deinem KFO nicht vertraust (wozu nach deinen Schilderungen auf jeden Fall Anlass besteht), hat das überhaupt keinen Sinn. Egal für welche Behandlung du dich entscheidest, du musst dem KFO vertrauen. Ihr müsst ein vernünftiges Verhältnis zueinander haben. Such dir also unbedingt einen neuen KFO. Ich weiß, die Zeit drängt. Aber lieber solltest du dich ein paar Wochen mehr von deinen Zähnen nerven lassen, als eine falsche Entscheidung zu treffen, die du wohlmöglich ein Leben lang bereust...

 

Welche Entscheidung du dann triffst, wird sich zeigen. Ich würde jedenfalls die OP auch nicht völlig ausschließen. Dass du Probleme bekommen wirst, ist zwar nicht sicher, aber auch nicht ausgeschlossen. Das Problem mit den möglichen Folgen ist, dass man wenn es dazu kommt, auch nicht mehr viel dagegen machen kann. Und wenn du dann ständig aufwendige Zahnbehandlungen brauchst, ist das auch nicht grad ein Zuckerschlecken. Wenn die Kiefergelenke doch irgendwann abnutzen, ist das sogar irreparabel.

Und zur OP: Sicher ist das kein einfacher Weg. Aber schau wie viele es hier im Fourm gepackt haben. Und alle sind dann doch nach einiger Zeit froh, dass sie es gemacht haben. Außerdem sind die Risiken auch nicht soooo hoch. Es ist ja mittlerweile für viele KFCs eine absolute Routinebehandlung.

 

Ich kann wirklich nachvollziehen, dass es in unserer Situation unheimlich schwer ist. Insofern ist es wirklich für diejenigen einfacher, die wirklich schon arge Probleme haben und sich dann immer sagen können "ich weiß wofür ich das mache/gemacht habe". Ob die Entscheidung für die OP die richtige war, kann ich dir leider auch noch nicht sagen... Das wird sich erst in einigen Monaten zeigen...

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Danke für die vielen Meinungen hier, ihr seid toll!

 

 

Ich denke zwar immer noch drüber nach, komme aber von meiner Anti-OP-Auffassung irgendwie nicht weg.

 

Es geht einfach nicht...es geht nicht. Es gibt keinen emotionalen Zustand, in dem das für mich auch nur ansatzweise ok wäre.

 

Ach, die Zukunftsprognosen, jaja, Ärzte und ihre Schhreckenszukunftsvisionen. was nicht alles passieren könnte. Oder auch nicht. Ein Kiefergelenk verschleißt jedenfalls nicht von heute auf morgen irreparabel, das macht sich schon vorher bemerkbar. Vielleicht sterbe ich aber auch vorher an Krebs oder werde vom Bus überfahren. Oder die Medizin entwickelt sich weiter und man kann Gelenke reparieren. Oder, oder, oder...

 

Für den Arzt mag das eine Routinebehandlung sein, für den Patienten jedoch nicht. Jeder, der schon mal einen gebrochenen Knochen im Körper hatte, weiß das. Ich finde es auch unverantwortlich, wie Ärzte einen brutalen Kieferbruch (denn nichts anderes ist es) zum "kleinen Eingriff" runterspielen. Da muss man sich auch nichts vormachen.

Und was wenn man der eine von 1000 ist, wo was schief geht?

 

Kiefergelenksprobleme, Zahnabnutzung, Ausfallen der Zähne und Zahnfleischleiden können uns allen im Alter drohen, davor schützt auch keine OP. Verringert sie das Risiko? Mag sein. Mag aber auch nicht sein.

Ich habe einige Freunde, die keine Kieferfehlstellung haben, dafür knacken die Kiefergelenke, dass sich die Balken biegen.

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Hey 17Again ;)

 

Die Frage des Kieferknackens hatte ich meinem Kfo auch gestellt und es nichts schlimmes. Es ist ein normales Geräusch, so wie bei mir auch mal die Knie Knacken oder mein Ellenbogengelenk etc.

 

Solche Geräusche können vielfältige Ursachen haben.

Von: da ist dringend Abklärungsbedarf weil fürchterliche Schmerzen mit einhergehen - bis hin: alles ok - es knackt dann eben ab und an.

 

Meines knackt auch manchmal und bei mir ist alles ok.

 

Versuch es auf die konventionelle Methode (ich wage mich da ja auch ran), denn 10/ 20 Jahre später - wer weiss was dann ist.

Wahrscheinlich fallen uns dann die Zähne vom gespritzten Essen aus ;)

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;-)

 

Und bei mir knackt es nicht mal...und ich hab gerade erst TÜV für meine Kiefergelenke bekommen. :-)

 

 

Also, mein Plan ist wie folgt:

 

Ich hab noch einen Termin bei einem 3. KFO gemacht (auch wegen des Vertrauensverhältnisses, ein neuer Arzt wäre nicht verkehrt...) und ich habe einen Beratungstermin bei einem Kieferchirurgen. Diese Termine werde ich auf jeden Fall wahrnehmen. Information hat noch keinem geschadet. Danach werde ich mich dann entscheiden.

 

Aber ich denke, meine Tendenz ist klar (sofern sich nicht noch neue Erkenntnisse aus den Gesprächen ergeben)...

 

Jetzt muss ich mal ein bißchen runterkommen und auf andere Gedanken kommen... :487:

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Wobei Du schon mehr Probleme hattest als ich. ;-)

[..]

Das mit dem Sacken lassen ist bei mir so eine Sache. Ich kann leider nichts vertagen.

Der Schneidezahnkontakt ist für mich unerträglich und schränkt meine Lebensqualität sehr ein.

 

Ich will dir nichts einreden, aber das ist für mich irgendwie widersprüchlich. Ich bin ja nicht zum KFO gegangen, weil ich den Zustand unerträglich fand, ich fand das Knacken eher "beunruhigend".

 

Ja, letztendlich hieß es bei mir sogar: Kann sein, dass das Knacken trotzdem bleibt, kann sogar sein, dass das damit nichts zu tun hat. Ich habe den ganzen Kram - im Rückblick - auch nur wegen "Es wird vermutlich schlimm" auf mich genommen und eben wegen der Gelenke, die angeblich "nicht gut aussehen". Ich habe und hatte zu keinem Zeitpunkt Schmerzen oder Bissprobleme und fand den Zustand auch nie "unerträglich". Ich muss sagen, meine Lebensqualität hat sich erst eingeschränkt, als ich wusste, dass ich das angehen muss oder eben nicht - also eher von der Entscheidungsfindung her. Vielleicht wäre es besser gewesen, ich hätte es nie gewusst ;)

 

Wie auch immer, es gibt natürlich keinen "Wer hat es am Schlimmsten"-Wettbewerb, bei dem es darum geht, rauszufinden, bei wem so eine Behandlung total wichtig ist und wer sie sich besser sparen könnte.

 

Natürlich ist eine KIG-Einstufung ein Indiz. Ich weiß nicht, ob ich was machen würde, wenn ich keine hätte.

 

Vermutlich würde ich so lange neue KFO besuchen, bis ich ein genaueres Bild habe.

 

Weißt du denn überhaupt - sorry, wenn ich es überlesen habe - ob das Problem nur zahnstellungsbedingt ist, oder auch kieferbedingt?

 

Für mich war mein Röntgenbild zum Beispiel recht aufschlussreich. Da habe ich Dinge gesehen, die mich von der Vorstellung "nur" vorstehende Zähne zu haben, schnell kuriert haben. Wenn man dort eindeutige skellettale Verformungen sieht, ist es ja doch was anderes, als wenn die Kiefer gut stehen und nur die Zähne betroffen sind.

 

Wie gesagt, ich würde mich weiter informieren, vielleicht mal rausfinden, ob überhaupt eine KIG Stufe vorliegt usw.

 

Komplett selber bezahlen ohne eindeutige medizinische Indikation (was die KIG-Einstufung für mich ja schon irgendwo darstellt) würde ich mich vermutlich nicht.

 

Ich hoffe, die Antwort hilft dir weiter, ich habe jetzt in Arbeitspausen geschrieben und hoffe, es ist nicht zu sehr Stückwerk. :)

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Ich schreibe auch in Arbeitspausen, deswegen vielleicht auch etwas wirr ;-)

 

Ich unterscheide für mich zwei Probleme: Den Schneidzahnkontakt (macht mir Probleme) und die Kieferfehlstellung (macht mir keine Probleme, Gelenk sieht wie gesagt sehr gut aus).

 

Die Kieferrücklage hat den Schneidzahnkontakt zwar verursacht (dadurch, dass die unteren Schneidezähne die oberen nicht stützen), aber das heißt nicht, dass man den Kiefer versetzen muss, um den Schneidezahnkontakt zu beseitigen.

 

Der Schneidezahnkontakt ist unerträglich und muss natürlich behandelt werden, daran besteht ja aber auch gar kein Zweifel. Dazu genügt aber auch eine konservative Behandlung, die die Zähne gerade stellt. Mittels Retainern kann hier auch ein stabiler Zustand hergestellt werden. Der Retainer übernimmt dann die Stützfunktion, die die unteren Zähne nicht erfüllen (ich hätte dann einen kleinen Überbiss vorne). Insofern ist dieses Problem ohne OP dauerhaft stabil zu lösen. (Zu den Retainern: Auch mit OP müsste ich die ein Leben lang drin lassen, insofern auch hier keine Verbesserung durch OP - nur dass ich mir ohne Überbiss vermutlich dauernd den Retainer abbeiße).

Ich finde, man muss nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen.

 

Mein KFO hat die KIG-Stufe doch bereits geprüft. Ich weiß nicht, wie die Stufe heißt, ich weiß nur dass sie so ist, dass ich keine Erstattung bekomme.

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PS: Over and out...

 

Seid mir nicht böse, wenn ich mich hier ein paar Tage hier zurückziehe, ich brauche jetzt ein bißchen Abstand, ich heule seit Tagen fast in einer Tour, das ganze Thema macht mich fertig.

 

Ich melde mich dann wieder... :473:

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Danke für die vielen Meinungen hier, ihr seid toll!

 

 

Ich denke zwar immer noch drüber nach, komme aber von meiner Anti-OP-Auffassung irgendwie nicht weg.

 

Es geht einfach nicht...es geht nicht. Es gibt keinen emotionalen Zustand, in dem das für mich auch nur ansatzweise ok wäre.

 

Ach, die Zukunftsprognosen, jaja, Ärzte und ihre Schhreckenszukunftsvisionen. was nicht alles passieren könnte. Oder auch nicht. Ein Kiefergelenk verschleißt jedenfalls nicht von heute auf morgen irreparabel, das macht sich schon vorher bemerkbar. Vielleicht sterbe ich aber auch vorher an Krebs oder werde vom Bus überfahren. Oder die Medizin entwickelt sich weiter und man kann Gelenke reparieren. Oder, oder, oder...

 

Für den Arzt mag das eine Routinebehandlung sein, für den Patienten jedoch nicht. Jeder, der schon mal einen gebrochenen Knochen im Körper hatte, weiß das. Ich finde es auch unverantwortlich, wie Ärzte einen brutalen Kieferbruch (denn nichts anderes ist es) zum "kleinen Eingriff" runterspielen.

Klar Ärtze machen gerne solche Prognosen, die wissenschaftlich auch eher keinen Halt haben. Denn alles was über einen gewissen Zeitraum hinausgeht ist nicht vorhersagbar. Das verstößt ganz eindeutig gegen die Heißschenbergsche Unschärfe Relation.

Kurzprognosen hingegen sind meist sehr treffend.

 

Dennoch du kannst einen einfach Knochenbruch nicht mit einem chirugisch feinen Schnitt eines erfahren Operatuers vergleichen. Komplett unterschiedliche Geschichten. Die Knochen liegen danach nahezu plan aufeinander, im Gegensatz zu einem Bruch. Heilungsstörungen gibt es und diese dürfen auch nicht ignoriert werden. Dennoch ein bisschen Hoffnung und Vertrauen sollte man schon haben.

 

Hol Dir viele Meinungen ein von Ärtzen mit guter Reputation.(jameda als Anlaufstelle). Aber vorallem Unikliniken. Diese arbeiten einfach deutlich vernetzer als privat niedergelassene . Als ruhig mal eins zwei Unikliniken aufsuchen und gute niedergelassene.

Auf keinen Fall auf Werbe Seiten im Internet stöbern. Meist mehr Schein als Sein.(Gibt natürlich Ausnahmen)

 

Wenn du jetzt keine Probleme hast, dann wird die  nächsten 5 Jahre vermutlich auch nicht gleich der Kiefer rausfallen. Du musst selbst entscheiden ob du die möglichen Langzeitfolgen in Kauf nimmst oder nicht. Aber kein Artzt kann sagen, dass wird sicher so eintreten.

Denn lustigerweise ist nicht mal der Tod empirisch sicher. Ein Unsterblicher würde ausreichen, um diese Behauptung zu entkräften:)

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Seid mir nicht böse, wenn ich mich hier ein paar Tage hier zurückziehe, ich brauche jetzt ein bißchen Abstand, ich heule seit Tagen fast in einer Tour, das ganze Thema macht mich fertig.

 

Ich weiß ganz genau, wies dir geht - also fühl dich mal gedrückt. Es ist und bleibt ein ätzendes Thema, da man mit jeder Entscheidung das Gefühl hat, es wäre doch falsch.

 

Lass das einfach mal sacken und denke in Ruhe darüber nach. Wenn sich das Ganze mit Zahnspangen und Retainern beheben läss, dann wäre das doch super! Und selbst wenn nicht, kann man die Entscheidung, ob man doch noch eine OP braucht, vertagen.

 

Eventuell wäre es dann wirklich sinnvoll, erstmal nur auf Zahnspangen zu gehen und zu sehen, wie es in 10 Jahren aussieht.

 

Mit welcher Art von Zahnspange, würde ich mir dann noch überlegen. Für mich wäre Invisalign nichts, weil ich zu gerne zwischendurch esse und auch gerne mal einen Kaffee trinke. Jedes Mal die besabberte Schiene rauszuräumen, wäre nicht mein Fall ;)

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Jetzt bin ich doch noch mal kurz hier reingesprungen... ;-)

 

Danke fürs Drücken :smile:

 

Es stimmt, ich habe immer das Gefühl, dass ich mich falsch entscheide, egal, was ich mache. Entweder muss mit einer falschen Zahnstellung und den möglichen Folgen leben oder ich muss mich der OP (mit möglichen Folgen) unterziehen. Finde ich beides ziemlich ätzend. Der Unterschied ist nur, dass man die OP nicht mehr rückgängig machen kann, während man die Zahnstellung auch später immer noch mittels OP korrigieren kann. 

 

Um wirklich in Ruhe drüber nachzudenken, habe ich mit dem KFO besprochen, dass ich evtl. eine Übergangs -Schiene bekomme, die den bösen Schneidezahn zumindest soweit auf Abstand hält, dass ich wieder kauen kann. Mein "komisches Gefühl" im Kiefer ist nämlich ein leicht verspannter Kaumuskel, der daher kommt, dass ich den Kiefer nun beim Essen und Sprechen immer einziehe, um den Schneidezahnkontakt zu vermeiden.

 

 

Eine paar Fragen stelle ich mir noch:

Man will mir ja in der OP den UK 6 mm vorverlegen. Das bedeutet doch, dass ich ohne OP bei gerade gestellten Schneidezähnen einen Überbiss von ca. 6 mm +/- x hab. Sind es denn eher weniger als 6 mm, weil ja doch immer etwas zu viel operiert wird oder eher mehr, weil ein kleiner Überbiss ja normal ist und man das noch draufrechnen muss. Und müsste die KK bei einem Überbiss größer 6mm nicht die Kosten der OP übernehmen? Bei mir tut sie das ja nicht. Fragen für den KFO, ich weiß. Sind mir nur gerade erst eingefallen.

 

Dann hatte ich ja mal eine feste Spange. Als die rauskam, waren alle Zähne, auch die oberen Schneidzähne sehr gerade (und soooo schön). Dann muss ich doch damals schon so einen Überbiss gehabt haben, denn der UK kann sich doch in den letzten Jahren nicht verkleinert oder zurückgezogen haben (oder??? Die restlichen Zähne passen ja auch noch, deswegen gibts ja auch keine KIG-Einstufung). Warum ist mir das dann nichtmal aufgefallen? 6 mm ist nicht riesig, aber auch nicht winzig. Wenn ich mir so im Spiegel ansehe, wie die Zähne jetzt stehen, wäre da nach den Geradestellen schon eine deutliche Lücke - wobei ich das in mm schlecht einschätzen kann.

Und: Ist so ein Überbiss denn eigentlich schlimm? Kam mir damals nicht so vor. Ich hab den ja auch nicht bemerkt. Abbeißen war kein Problem.

Wenn man mir mit 19 einen Retainer geklebt hätte und auch länger auf nächtliche Retention geachtet hätte, wäre meine Zähne vermutlich noch mehr oder weniger so wie nach der ersten Spange - und ich hätte kein Problem und wäre damit superglücklich. Wenn ich diesen Zustand mit wenig Aufwand wieder herstellen kann und dann mit Retainern halten kann, würde das mir persönlich völlig ausreichen.

 

 

Zur Art der Spange:

Für mich kommt nur Invisalign oder Incognito in Frage. Da ich ja schon mal von 15 bis 19 eine feste Spange hatte, kommt was Sichtbares nicht mehr in Frage, damit bin ich durch.

 

Ich hab auch viel darüber gelesen, dass Invisalign im Alltag wegen des nicht einfach mal was essen odertrinken können ziemlich einschränkt. Bei einer längeren Behandlung würde ich deswegen Incognito eindeutig vorziehen - Invisalign klingt einfach zu nervig - ich will im Büro meinen Kaffee schlürfen oder vorm Fernseher naschen können.

 

Andererseits habe ich dank Spange Nr. 1 eine ausgeprägte Abneigung gegen Metall im Mund - ich hasse das. Und das Verletzen (davon kann ich auch noch ein Liedchen singen) und Lispeln soll ja bei Incognito auch um einiges schlimmer sein als bei Invisalign.

Deswegen denke ich, dass ich bei einer Behandlungsdauer von einem halben Jahr die Aligner-Variante doch vorziehen würde. Ist zwar unbequem, aber ein paar Monate kann ich das hinnehmen.

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Um das Thema abzuschließen:

 

Ich habe mich nun endgültig gegen die OP entschieden.

 

Ich hätte durch die OP viel zu verlieren und wenig zu gewinnen. Ein Überbiss bzw. eine Frontzahnstufe von um die 3-4 mm ist mir keine OP wert (denn darauf wird es nach der konservativen Behandlung letztlich hinauslaufen). Da ich ohnehin für den Rest meines Lebens (auch mit OP) im OK und UK Permanentretainer tragen muss, werden die Schneidezähne ohnehin mechanisch gestützt und werden nicht mehr kippen. Dazu kommt dann noch die Schiene für nachts, um dem ganzen noch mehr Stabilität zu verleihen und evtl. knirschen durch den entstehenden Spielraum im Frontzahnbereich vorzubeugen.

 

Ich bin sehr glücklich und erleichtert mit meiner Entscheidung. Ob es die richtige war, wird die Zeit zeigen, aber ich bin sehr optimistisch. :-)

 

Demnächst gehöre ich also zu den Invisalign-Trägern und freue mich schon auf meine wieder geraden und lückenlosen Schneidezähne :356:

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Gut das du dich entschieden hast :)

 

Wünsche dir alles Gute für deinen Behandlungsweg (gehe ja auch den Weg ohne OP und denke dass das Ergebnis gut werden wird).

 

LG

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Huhu,

 

14 Schienen klingen ein wenig nach der Lite-Variante. Da hast du keinerlei Anrecht auf mehr als 14 Schienen und auch kein refinement, falls man nach den erten Schienen noch Korrekturbedarf hat. Klär das bitte in jedem Fall ab! Die meisten benötigen noch ein paar Schienen mehr als gedacht...

 

Und natürlich kannst du trinken und auch essen ;-) Man wird übrigens sehr flexibel mit der Zeit. Trinken tue ich alles mit den Schienen - man wechselt ja eh alle 2 Wochen :-D Und essen auch, wenns mal sein muss ;)

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Dankeschön!

 

@BlackBetty88: Danke für den Hinweis! Es ist tatsächlich die Lite-Variante. Es ist aber so, dass bei mir so wenig gemacht werden muss (nur gekippte Schneidezähne gerade stellen und die Mini-Lücke zwischen den oberen Schneidezähnen schließen), dass die 14 Schienen laut KFO mehr als ausreichend sein sollten.

 

Echt, Du isst mit den Schienen? Was kann man denn damit kauen? Trinkst Du viel Kaffee/Tee oder auch mal Rotwein? Wie ist das da mit dem Verfärben? Passiert das sofort oder erst nach dem fünften Kaffee, geht das beim Putzen wieder weg etc.? Bei Rotwein wäre ich z.B. sehr skeptisch. Wie ist das mit Cola?

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Die Frage ist nicht wie sich die Schienen verfärben, sondern in wieweit sich die Speisen/ Getränke auf den Zähnen niederlegen.

Wenn du mit denen was zucker-, säurehaltiges isst oder trinkst dann erhöhst du dein Kariesrisiko, da sich das Zeug ja eine Weile dann direkt auf den Zähnen befindet, bis man diese wieder rausnimmt und reinigt (+Reinigung der Zähne)

 

Aber das muss natürlich jeder selber wissen ob die Zahnhygiene ausreicht um keinen Karies zu riskieren.

Essen geht vielleicht aber gibt es dort nicht auch das Risiko für Beschädigungen/ Verbiegen der Schienen?

 

Auf jeden Fall - guten Einstieg damit :)

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Huhu,

 

Naja, dann hoffe, ich, dass es auch so ist. Finde das für Lite relativ viel Geld, wenn ich ehrlich. Ist auch ein ausgewiesener Platin-Arzt?

 

Essen tu ich echt selten damit. Aber es kam halt mal vor, dass es keine Gelegenheit gab, sie rauszunehmen. Ist aber nicht so ganz geil ;)

Trinken - Kaffee, ja. Auch alles andere. Rotwein mag ich aber eh nicht ;) Ich trinke alles dmait und spül gut mit Wasser nach und bei der nächsten Gelegenheit spül ich die Schienen ab und kau kurz Kaugummi oder putz meine Zähne.

Aber vebiegen tut sich da nix. Die sitzen ja bombenfest auf den Schienen. Ich beiße nachts auch arg fest zu (Quasi-Knirschen) und das passt alles.

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Ich bin zwar im Forum eigentlich nicht mehr wirklich aktiv, wollte mich aber mal wieder melden.

 

Mittlerweile bin ich bei Invisalign Schiene 9 angelangt. 

Was Invisalign angeht: Man gewöhnt sich dran. Es ist zwar elend lästig, aber wenn man seine Routine gefunden hat, kann man ganz gut damit leben, für eine Weile zumindest, bei mir ist es ja absehbar.

Die ersten zwei, drei Wochen hatte ich totale Probleme mit dem Sprechen, ich habe ziemlich gelispelt (andere sagen, es war nicht so schlimm, für mich klang es aber schlimm) - das verging aber und ist jetzt kein Problem mehr.

Viele die nicht wissen, dass ich Schienen tragem haben es bis heute nicht gemerkt. Ich finde allerdings die Attachments auf den oberen Eckzähnen ziemlich auffällig.

Die Schmerzen sind i.d.R. im Rahmen.

 

Mit dem Ergebnissen bin ich bislang sehr zufrieden. Meine Bissprobleme waren an Tag 3 weg (!!!) und sind seitdem behoben. Ich kann jetzt wieder normal kauen, darüber bin ich sehr glücklich.

Optisch hatte ich ja nicht so ein Problem, aber ich muss schon sagen, die Zahnbögen sehen jetzt schon deutlich schöner aus und da passiert auch noch was. Vom ClinCheck bin ich jedenfalls ganz begeistert und bisher hat sich auch alles nach Plan entwickelt. Ende Februar bin ich fertig und bekomme Kleberetainer und Vivera-Schienen.

 

Ich bin in einer Gemeinschaftspraxis und werde mittlerweile von einem anderen KFO (in dieser Praxis) behandelt. Der sagte, wenn ich mit dem Ergebnis zufrieden bin, sieht er keinen Grund für die OP, solange ich die Retainer trage.

 

Alles in allem bin ich ziemlich begeistert. Und ich bin sehr froh, dass ich mich gegen die OP entschieden habe.

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Freut mich von dir zu hören und das dein eingeschlagener Weg positiv verläuft :)

 

Wünsche dir weiterhin gute Erfolge und vor allem ein schönes Weihnachtsfest ;)

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