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Simone

Wieviele Beratungstermine zahlt die Krankenkasse?

Hallo Ihr!

Wie Ihr ja vielleicht in meinem anderen thread mitbekommen habt, informiere ich mich derzeit intensiv über mein individuelles Störungsbild und die entsprechenden Behandlungsmöglichkeiten, bzw. auch, wo und von wem ich die nötigen Behandlungsschritte ausführen lassen würd (was ja nun nicht unerheblich ist).

Bisher war ich zu einem Termin beim KFO und zu einem bei einer Dysgnathisprechstunde, was kein Problem war (wg. der Kostenübernahme). Nun möchte ich zu einer weiteren Sprechstunde in einer anderen Klinik gehen und noch zusätzlich zu einem Kieferchirurgen, der hier in Nürnberg eine Praxis (mit Belegbetten im Krankenhaus) und einen sehr guten Ruf auf diesem Gebiet hat.

Solange keine weiteren Untersuchungen gemacht werden (Röntgenbilder liegen bereits vor) - kriege ich durch die Beratungstermine ein Problem mit meiner gesetzlichen Krankenkasse?!?

Ich könnte ja einfach mal anrufen und fragen, aber erstens ist die für mich zuständige Beraterin (geht nach Wohnort) mega-inkompetent und zweitens habe ich mich letzthin so mit ihr am Telefon gestritten, dass ich da wohl eher nicht mehr anrufen will :oops:

Könnt Ihr mit weiterhelfen?

Wäre Euch dankbar!

Liebe Grüße und guts Nächtle!

Simone

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Hallo Simone,

da hast Du ja eh Glück gehabt, daß Dir schon zwei Beratungstermine gezahlt wurden.

Ich war vor Behandlungsbeginn auch bei zwei verschiedenen Kfos, um mir zwei Meinungen einzuholen. Die haben mir beide schon bei der Anmeldung am Telefon gesagt, daß ich die Kosten selbst übernehmen muß. Bei einem hab ich 30 Euro gezahlt, bei der Kfo, bei der ich dann auch geblieben bin 60 Euro. Wo jetzt in der Untersuchungsmethode ein Unterschied von 30 Euro lag, kann ich auch nicht sagen.

Aber Du siehst ja: die Kosten für ein Beratungsgespräch halten sich in Grenzen. Selbst, wenn Du jetzt mal selbst zahlen müsstest. Ich glaube, es ist es auf alle Fälle wert, sich soviele Meinungen einzuholen, wie man braucht, um eine Entscheidung zu treffen. Schliesslich willst Du ja nur das Beste für Dich!

Viele Grüße,

sub

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So, todesmutig wie ich bin ;) , hab ich jetzt doch bei der Krankenkasse angerufen. Zum Glück war diesmal eine andere, wirklich sehr nette Beraterin dran!

Sie meinte, dass es durchaus O.K. wäre, mich bei mehreren Chirurgen vorzustellen, solange es nicht gleich 10 Stück sind. 3 hielt sie für durchaus vertretbar und verstand auch, dass ich meine Wahl sehr sorgfältig treffen möchte. Puh, Glück gehabt....

Aber es ist ja anscheinend doch krass, welche Unterschiede gemacht werden. Klar, einen Beratungstermin zahlt man schon mal, weil es ja echt wichtig ist, gut informiert zu sein, aber für mich als noch-nicht-Verdienende-und-von-Bafög-Lebende sind 30-60 Euro mal hier und mal dort nicht gerade wenig.

Sub, bei welcher Krankenkasse bist Du denn?

Liebe Grüße!

Simone

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Hi Simone,

ich bin bei der DAK. Wahrscheinlich war das auch etwas dumm von mir, vorher gar nicht nachzufragen. Ich hab halt den Kfos bzw. deren Sprechstundenhilfen vertaut und bin überhaupt nicht auf die Idee gekommen, daß es auch anders sein könnte. Die Rechnungen gingen dann direkt an mich. Ich denke mal, daß meine Krankenkasse die nie gesehen hat.

Und erst dachte ich ja auch, daß ich die Behandlung selbst zahlen müsste. Erst, als ich dann von der kombinierten Kieferorthopädisch - chirurgischen Behandlung erfahren habe, wurde mir gesagt, daß es (ziemlich sicher) die Kasse zahlt. Die Bewilligung der DAK hatte ich dann auch wirklich schnell. Die haben mir auch einen Großteil der logopädischen Behandlung gezahlt, die vorher noch dran war. Ich habs halt einfach mal eingereicht. Hat geklappt... Daraus hab ich gelernt, daß man manchmal einfach dreist sein muß. Und wenn eine Kasse etwas ablehnt, lohnt es sich auf alle Fälle, erstmal Widerspruch einzulegen.

Viel Glück und liebe Grüße,

sub

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Hi Simone,

bei mir war es auch so, dass ich mir ja noch eine weitere Meinung einholen wollte, was ich heute ja auch getan habe.

Mir war das ganze mit den Kosten allerdings auch etwas zu ungewiß und daher habe ich die Krankenkasse angerufen. Dort hat man mir gesagt, dass ich selbstverständlich eine zweite und auch noch eine dritte Meinung einholen kann, um sicherzugehen. Lediglich die Praxisgebühr von 10 EUR muss man bei jedem neuen Arzt dann bezahlen. Aber ich finde das ist wirklich kein Beinbruch, wenn man hinterher weiß, woran man ist.

Grüßle Sylvi

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Hallo Simone,

ich hab gesehen, daß du aus Nürnberg kommst, daher würd ich dir empfehlen doch mal in der Uni-Klinik Erlangen nach zu fragen.

Ich war schon 2 x bei Dr. Keßler u. er war mir symphatisch. Er ist Oberarzt und er bzw. die Klinik scheint einen guten Ruf zu haben, da mich mein Zahnarzt von Niederbayern auf Erlangen verwiesen hat. Ich mußte für die Beratungen nur die Praxisgebühr bezahlen bzw. wenn du vom Zahnartz eine Überweisung hast, dann wird gar nix fällig.

Dr. Keßler antwortet auch immer super schnell auf e-mails und er sagte mir, daß er mind. 3 x die Woche Kiefer-OP's durchführt, also ich denke man ist dort gut aufgehoben.

Die anderen 2 KFO's wo ich diesmal war mußte ich auch keine Beratungsgebühr zahlen. Wahrscheinlich war das schon sehr von Vorteil, daß ein Chirug bereits eine Diagnose getroffen hat. Vorallem mußte ich in Erlangen auch nix für Gebißabdrücker oder Röntgenbilder zahlen. Also an deiner Stelle würd ich es dort versuchen.

Also viel Glück!

Biene

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Hallo Biene!

Danke für den Tipp!

In Erlangen war ich inzwischen schon. Dadurch, dass ich aufgrund meiner Ausbildung (Logopädin) dort öfters hospitieren war, kenne ich mich dort ein bißchen aus und hab auch schon mehrere Ärzte aus der Cirurgie "miterlebt" (an anderen Patienten).

Momentan liegt die ganze Sache bei mir eh auf Eis, da ich gerade mitten im Examen stecke.....

Liebe Grüße!

Simone

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Hallo Simone,

da du also Logopädin bist kannst du mir vielleicht sagen wieviel ca 1 St. beim Logopäden kostet u. ob Kasse gar nix dazu bezahlt?

War mal im Kindergarten beim Logopäden nur leider ist damals mein offener Biss nicht entdeckt worden. Offensichtlich ist mein offener Biss durch falsches Schluckverhalten entstanden. Ich hoff nun daß nach Beendigung der 2 jahr. Behandlung KFO /Chirugh nicht nochmals der Biss verändert. Ich mach mir daher Gedanken ob ich einen Logopäden aufsuchen sollte. Ist es richtig, daß die Zunge beim Schlucken am Gaumen sein sollte? Ich achte leider nur gelegentlich darauf, ob ich es wirklich mache. Es geht ja alles so unbewußt, denkst du daß man dieses Verhalten verändern kann, wenn man es schon über 20 Jahre angewendet hat? - Bin da im Zweifel

Was studierst du eigentlich? Viel Glück für die Examen!

Machs gut

Biene

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Hallo

ich habe eine Frage.Ich war bei meinem Kieferorthopäde zur Beratung.Es wurde zwegs Diagnose und Kostenheilplan ,Röntgenbilder-Abdrücke und Fotos gemacht.Heute bekam ich dafür eine Rechnung von 391,-Euro.Meine Frage: Bezahlt das die Krankenkasse? Ich bin bei der Postbeamten Vers. .Ich habe die Rechnung erstmal eingeschickt zur KK. Bin ganz Verwirrt das die Rechnung so hoch ist.Ist das normal?

Gruß Marion1

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Hallo Marion1,

KFO-Behandlungsplan,Abdruck beider Kiefer,Fotographie,Modellauswertung,Fernröntgenauswertung,Ärztliches Honorar,Material-und Laborkosten kosteten bei mir ca. 160,00 Euro.Davon mußte ich 20% selber tragen,die ich aber nach Abschluß der Behandlung wieder bekomme.Bin bei der BKK versichert.Ruf doch mal bei deiner KK an.Ich finde 391,- Euro ziemlich heftig wenn man die mal eben so abdrücken soll.

lieben Gruß

Tanja

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Hallo,ja es ist ziemlich hoch,aber ich bin Tarif B .Das heißt die Ärzte dürfen höhere Sätze nehmen.Dann kann es mit 391,- Euro schon hinkommen.Wenn ich davon 20% zahlen soll,wäre es ok.Da ich aber evt.keine Behandlung machen lasse werde ich die 20% auch nicht wieder bekommen.

Gruß Marion1

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Hallo,habe heute Antwort von der Postbeamten bekommen.Also sie zahlen 341,- Euro von den 391,-.Den Rest müßte die zusatzversicherung bezahlen ,die tretet aber erst im Januar 06 bei mir ein.Aber das ist ok.Mit den 50,- Euro kann ich leben.Aber trotzdem zeige ich es mal meiner Kieferorthopädin,vielleicht erlässt sie mir ja die 50,- Euro.Mal sehen.

Gruß Marion1

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Hallo zusammen. Habe jetzt viel gelesen und hab da mal n dutzend Fragen :) Mein KFO hat gesagt ich muß alles selbst bezahlen, auch die OP. Und jetzt lese ich hier immer was von Kostenübernahme. Meine indiskrete Frage :oops: wie alt seid Ihr denn so?

Ich bin jetzt 30. Ich dachte immer es wird nur bei unter 18jährigen bezahlt :?:

Vielen Dank im voraus für eure Antworten. :D

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Hallo Andrea,

also ich bin 22 und ich musste nicht alles selbst zahlen schon gar nicht die OP.

Wenn eine kieferorthopädisch-chirurgische Behandlung bei dir notwendig ist dann sollte des die KK zahlen es sei denn du bist ein Grenzfall. Das heißt es gibt da so Richtlinien nach denen entschieden wird, ob solch eine kombinierte Behandlung wirklich Sinn macht. Wenn nur kieferorthopädisch behandelt wird dann musst du die Kosten übernehmen es sei denn du bist Privat versichert oder hast eine Zusatzversicherung.

Liebe Grüße die Planika

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vielen Dank für deine Antwort. Ich glaube ich bin so ein Grenzfall. Mein KFO hat gesagt ich muß auf jeden Fall operiert werden aber meine Stufe ist nur 6,5mm.

LG Andrea

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Vielen Dank für die Tabelle, ist sehr interssant. Ich hoffe nur sie ist noch aktuell das würde mir echt viel Geld sparen :D

Dann werd ich mal zu meiner Krankenkasse laufen und nachfragen :wink:

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