Racoon

Ober-/Unterkiefer-OP am 28.09. im Marienhospital Stuttgart

Hallo!

Ich bin auf dieses Forum hier leider erst sehr knapp vor meinem Operationstermin aufmerksam geworden und habe die Zeit erstmal verbracht mit Lesen. Vielleicht erstmal zu mir - ich bin 25 Jahre alt und hatte abgesehen vom Entfernen der Weisheitszähne und nun der festen Spange seit 2 Jahren kaum Kontakt mit Kieferorthopäden oder -chirurgen (mit Ausnahme eines headgears vor gut 10 Jahren...).

Wegen meines offenen Bisses und der Tatsache, dass ich effektiv nur auf den hinteren Backenzähnen ordentlich kauen kann, steht mir eine Korrektur von Ober- und Unterkiefer bevor. Da ich Nachts mit den Zähnen knirsche (was der Grund dafür war, warum ich überhaupt auf Probleme gestoßen bin), ist eine Operation offensichtlich unausweichlich. Dazu gleich eine Frage - inwiefern macht sich dieses Verhalten (Knirschen) nach der Operation (im Hinblick auf Ruhigstellen der Kiefer) bemerkbar? Hat jemand von euch Erfahrungen damit? Ich habe vor 2 Jahren nachts eine Aufbissschiene getragen (um die Backenzähne trotz des Knirschens zu entlasten) - und diese im Zeitrahmen von 1-2 Monaten kleingekaut...

Hinzukommt, dass ich mit meinem Gesichtsprofil nicht wirklich zufrieden bin, und ähnlich wie Robert (http://www.progenica.net/forum/showthread.php?t=1385) den Unterkiefer "draußen" immer etwas nach vorne schiebe - aber das allein würde mich sicher nicht zu diesem Eingriff bewegen.

In einer für mich typischen, unbedarften (fast naiven) Art - ich bin bekennender Verdrängungskünstler - habe ich eure Erfahrungsberichte mit etwas Abstand gelesen aber schön langsam wird mir doch etwas mulmig. :-)

Ich bin sehr dankbar für die hilfreichen Informationen wie Tammys Packliste (http://www.progenica.net/forum/showpost.php?p=12039&postcount=9) und den zahlreichen Schilderungen wie das so abläuft (Gewichtsverlust, Schwellung etc.). Tipps wie "nicht zu früh hartes Zeug kauen" oder "nicht Schneuzen" von vornherein zu erfahren ist mit Sicherheit gut! Auch wenn so abschreckende Erzählungen wie die "odjie"ssee (http://www.progenica.net/forum/showthread.php?t=718 - an dieser Stelle auch noch alles, alles Gute und ich bin sehr sehr beeindruckt wie ihr das gemeistert habt!) nicht unbedingt aufbauen, so wird man sich doch der Risiken besser bewusst und macht sich ein paar mehr Gedanken!

Zum Verlauf meiner OP-Vorbereitungen bisher - ich habe die ersten Vortermine bei Prof. Dr.Dr. Wangerin bereits hinter mir - er machte auf mich einen sehr kompetenten (soweit ich als Laie das halt beurteilen kann...) und freundlichen Eindruck. Ich hatte das Gefühl, dass sie dort sehr bemüht waren, auf meine Fragen einzugehen und zu erklären was einem da bevorsteht. Prof. Wangerin meinte nach der ersten Begutachtung meines Bisses, ich könne meinem Kieferorthopäden einen Gruß ausrichten und das Ergebnis der Vorbehandlung sei "perfekt" - das fand ich dann schonmal gut zu hören. Nach dem "Fotoshooting", dem Röntgen und den doppelten Abdrücken für die OP-Simulation (von der ich bisher leider nicht viel gesehen habe - ich hoffe da kann ich bei meinem nächsten Termin noch etwas erfahren) wurde noch ein "facebow" angepasst - habe ich das richtig verstanden, dass dieser dem Einpassen des Splints nach der OP dient? Nun stehen mir laut Behandlungsplan "nur noch" die Splinteinprobe und Röntgenbilder (mal wieder...) bevor und dann kanns auch schon losgehen.

Könnt ihr mir noch Tipps geben worauf ich bei der stationären Aufnahme und/oder vorher/danach evtl. noch explizit achten sollte? Ich werde vermutlich bis Samstag die Zeit im Krankenhaus erstmal "besucherlos" verbringen - und mir fallen momentan leider nur so "pragmatische" Fragen ein wie "gibt es dort die Möglichkeit, Wertgegenstände wie ein Notebook etc. sicher zu verwahren" und ähnliches. Mir fehlt es da leider (oder glücklicherweise?) an Krankenhauserfahrung und nun bin ich hin- und hergerissen zwischen "Mensch mach dir mal ordentlich Gedanken" und verdrängend "och das ist ja noch sooo lang hin" ;-)

Soviel mal von mir, ich freue mich auf eure Antworten,

viele Grüße,

Wolfgang

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Hallo Wolfgang,

mir steht am 02.November eine Bimax OP im Marienhospital bevor. Also kann ich dir von dem "Nachher" dieser OP nichts sagen. Aber ich war letztes Jahr im Otober dort wegen einer GNE, so daß ich dir zumindest sagen kann, dass man auf dem Zimmer im Schrank ein abschliessbares Fach hat für Wertsachen, in das auch ein Laptop passen sollte...

Ich weiß allerdings noch nicht wer mich operieren wird. Nur nicht Prof Wangerin (bin nicht privat versichert), aber auch die anderen Ärzte schienen zu wissen was sie tun...

Viele Grüße und ich drücke die daumen, dass alles gut geht,

Ulrike

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Hallo Ulrike,

das mit dem Schließfach ist schonmal gut zu wissen!

Mein erstes Beratungsgespräch habe ich mit "Dr. med. Dr. med. dent." Winfried Kretschmer geführt und ich habe auch von ihm einen guten Eindruck - du meintest ja im April, dass Herr Wangerin bei jedem Patienten bei der OP-Planung beteiligt ist, von dem her glaube ich das klappt dann auch wenns nicht "Chefsache" ist ;-)

zum weiteren Verlauf bisher: Nach meinem gestrigen Besuch wurde mir von Prof. Wangerin dann noch mitgeteilt dass ich jetzt nur noch einen Termin bei meinem Kieferorthopäden bräuchte, um so kleine Metallhaken zu befestigen, wo die Gummis für den Splint eingehängt werden. Das hat mir bis dato keiner gesagt (auch in dem von mir mal zitierten Behandlungsplan stand da nichts) - das lief dann alles etwas planlos obwohl ich ja "jetzt noch eine Woche bis zur OP" hätte (H.Wangerin). Das scheint wohl der normale Abstand zwischen letztem Termin und stationärer Aufnahme zu sein. Nachdem ich meinte ich würde übermorgen aufgenommen meinte er mit einem Augenzwinkern das bekäme ich schon hin. Alles in allem war das auch kein Problem heute früh - nur in dem Moment war ich etwas verdutzt :-)

Naja wird schon klappen - ich melde mich dann wohl in 10-14 Tagen wieder (ich fürchte eine "live-Berichterstattung" krieg ich nicht gebacken - das über die t-mobile Hotspots die da laut Prospekt rumhängen is mir zu teuer ;-) ) - machts gut,

Wolfgang

edit: Da fällt mir ein - evtl. kann ich danach ja endlich auch mal für Andere hilfreiche Beiträge schreiben.

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Hallo Wofgang,

bei Dr. Kretschmer war ich gestern zum ersten Termin "Set Up"... Er machte wirklich einen guten Eindruck. Bisher kannte ich ihn nicht.

Jetzt ist der Stand der Dineg so, dass der OK 6mm nach links und 5mm nach oben und UK über 10 mm nach vorne... ist doch ziemlich viel.. Naja... alles krumm und schief wie´s scheint :confused:

Dir wünsch ich jetzt viel Glück, dass alles gutgeht. Wird aber schon!

Liebe Grüße

Uli

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Hallo!

Nach 9 Tagen Krankenhausaufenthalt und einem Tag erholen daheim kann ich nun mal kurz berichten wie's so war. Alles in allem muss ich sagen - bis jetzt gings recht unproblematisch und schneller als ich mir das vorgestellt habe!

Die Internetsituation war etwas mager im Marienhospital (der t-mobile Hotspot war mir zu teuer und für einen "live-Bericht" am Terminal hab ich mich nicht so recht in der Lage gefühlt), deshalb meld ich mich jetzt erst wieder.

Abgesehen von etwas Hektik am Vorabend und am OP-Tag selbst (die letzten Informationen habe ich um 19:30 am Tag vor der OP bekommen, die Aufklärung über mögliche Risiken wurde von Herrn Wangerin süffisant kommentiert mit "da steht alles drin außer 'Kopf ab'" - womit er nicht ganz unrecht hatte ;-) ) ging die letzte Woche dank Schmerzmittel, Antibiotika und netter Betreuung recht passabel vorüber. Die Schwierigkeiten beim Essen sind aber immer noch vorhanden - bis heute habe ich in der Unterlippengegend kaum bis gar kein Gefühl aber das Kribbeln ab und zu macht mir Hoffnung dass sich das ändert. Rasieren ist in der Gegend auch eher nur im Blindflug möglich.

Die Schwellung nahm nach drei bis fünf Tagen recht stark ab, die Farbvielfalt insbesondere im Halsbereich dagegen nahm zu. Ich weiß nicht ob die Lymph-Drainage damit etwas zu tun hatte aber diese war auf jeden Fall sehr angenehm! Nach einigen Berichten hier im Forum war ich da zuerst etwas skeptisch aber die sanfte "Massage" tat wirklich gut.

Nach der Operation konnte ich den Unterkiefer schon wieder bewegen, ich hatte nur den Splint am Oberkiefer befestigt mit Drähten und der Unterkiefer wurde mit Gummis entgegen der Muskeln und Sehnen nach vorne und oben gezogen - Sprechen ging wider erwarten recht gut. Da der Oberkiefer bei mir bei der Operation in einem Teil bewegt und nicht gedrittelt wurde, wurde der Splint am Entlassungstag schon wieder entfernt was mich sehr positiv überrascht hatte. Jetzt darf ich zwar trotzdem einige Wochen lang nichts kauen, aber außer den Gummis und eventueller Schmerzen habe ich sonst kaum Bewegungseinschränkungen. Von Mundöffnungsübungen wurde mir auf Nachfrage abgeraten, da solle ich vor dem nächsten Kontrolltermin auf keinen Fall etwas unternehmen.

Je beweglicher die Lippen werden, umso mehr sehe ich von den Fäden im Mundraum. In welchem Zeitraum sollten die sich denn auflšsen? Ich trau mich gar nicht so recht mit der ZahnbŸrste an den Stellen zu putzen wo ich hinkomme in der Angst, an den abstehenden Fadenknoten zu ziehen und eventuell etwas aufzureißen :-(

Mein nächster Termin ist in 14 Tagen. Was ich bis jetzt sagen kann - so wie das (bis jetzt!) bei mir lief kann ich jedem, der vor der Entscheidung für oder gegen diese Operation steht, nur zuraten, diese durchführen zu lassen. Ich kann allerdings nicht abschätzen wie viele der "Zusatzservices" die ich genoss, auf die Privatversicherung zurückzuführen sind. So fand ich es zum Beispiel ausgesprochen nett, dass Herr Wangerin nach gelaufener Operation meine Eltern telefonisch vom Verlauf der OP in Kenntnis gesetzt hat, oder dass er mich, nachdem ich nach einem Tag auf Intermediate Care Station wieder auf der "normalen" Station war, besucht hat und mir "hoch und heilig versprochen" hat, den Nerv im Unterkiefer nicht erwischt zu haben.

Uli du hast dann noch 2-4 Wochen bis zum OP Termin, oder? Über 10 mm klingt wirklich nach viel, wenn ich das richtig in Errinnerung habe warens bei mir 6 oder maximal 8 (das sollte ich eigentlich wissen... *grübel*). Auch wenn ich bis jetzt noch das Gefühl habe, rechts minimal früher zusammenzubeißen als links so ist es verglichen zu vorher eine 1000%ige Verbesserung - ich schätze wenn die Kiefer bei dir nochmal weiter bewegt werden wirst du danach begeistert sein vom neuen "Beiß-Gefühl" ;-)

Viele Grüße und danke für deine Aufmunterung,

Wolfgang

PS: Röntgenbilder vorher und nacher wären noch ganz interessant, allerdings muss ich da erstmal rausfinden wie das funktioniert hier....

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Hallo Wolfgang,

wünsch dir weiterhin einen so guten Verlauf wie du bisher geschrieben hast. :D

Das macht Mut. Ich träume schon jetzt von OP...:neutral: Mir erscheint 1cm und das ganze andere hin- und hergeschiebe auch sehr viel. Nächste Woche FaceBow.

Wünsch Dir gute Besserung!!

Uli

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Hi Wolfgang,

auch ich wollt dir zu überstandenen OP gratulieren und wünsch dir ganz baldige Besserung wünschen!!! Jetzt gehts nur mehr bergauf, hatte zwar "nur" eine UK-Vorverlagerung (7mm) und Kinnplastik (6mm), aber mir gehts nachdem ich jetzt knapp 4 Wochen Post-OP schon sehr sehr gut!!!! Wenn man erstmal zu Hause ist wirds ganz schnell besser!! :D

Liebe Grüße

Dani

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Hallo Wolfgang,

auch von mir weiterhin so gute Besserung wie bisher. Freue mich dass du alles überstanden hast. Wie war die erste Nacht nach der OP? War dir doll übel und musstest Du Dich übergeben ??

Viele Grüße

Daniela

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Hallo Wolfgang !

Alles Gute zur überstandenen OP , du Glücklicher hast es hinter Dir.

Das hört sich bei Dir ja alles überstehbar an :wink: ,mach ein wenig Mut .

Aber sag mal, hab ich das richtig verstanden , Du hast selbstauflösende Fäden bekommen ?

Das hab ich bisher auch noch nie gehört, dachte die wären nicht stabil genug ( oder so) für solche Wunden ?!

Mir macht nämlich das Fäden ziehen immer etwas Angst, obwohl es bisher immer unbegründet war ,hat eigentlich nie weh getan, aber man weiß es ja auch nicht immer so genau vorher .... ( bin ein kleiner Angsthase ):oops:

Alles Gute weiterhin

viele Grüße

Jasna

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Erstmal vielen, vielen Dank für die Genesungswünsche :-)

Auch nach dem "harten Entzug" von Schmerzmitteln (hab am Entlassungstag im Krankenhaus die letzte Diclofenac geschluckt) kann ich eigentlich nicht klagen. Es zieht ab und zu und das Kribbeln rund um Unterlippe und Kinn ist etwas unangenehm, aber das ist nicht der Rede wert und vermutlich normal - wieder mal etwas, was ich mir schlimmer vorgestellt habe.

Uli, wenn du irgendwelche "speziellen" Fragen dazu hast, wie das im Marienhospital läuft kannst gern (auch per PN) fragen - insoweit die OPs vergleichbar sind und meine Errinnerungen mich nicht im Stich lassen ;-)

Daniela, nein mir war auf der Intermediate Care Station eigentlich gar nicht übel! Ich war ziemlich erschöpft und noch "auf Drogen", habe etwas geschwitzt und bin dank meines Bettnachbarn (dem es leider nicht so gut ging, der aber auch eine andere OP hinter sich hatte, Parkinsonkrank war und ca. alle 20 Minuten abgesaugt werden musste) alle 15 Minuten aufgewacht. Da ich jegliches Zeitgefühl verloren hatte (trotz der Uhr die an der Wand hing... im Nachinein betrachtet komisch wie wenig ich da mitbekommen habe), weiß ich nicht wann, aber ca. mittendrin konnte ich auch mal aufstehen zum Blase erleichtern (von dem Katheter während der OP habe ich nichts mitbekommen). Vom Ziehen der Magensonde habe ich eigentlich auch nur ein wenig Nasenbluten mitbekommen (das war aber auch nicht schlimm!), nichtmal dabei wurde mir schlecht.

Jasna, jo auf meine Nachfrage wann denn die Fäden gezogen würden meinte einer der Ärzte die würden nicht gezogen, die würden sich in einem bestimmten Zeitraum (den ich leider nicht mehr weiß - ich glaube es waren 6-8 Wochen aber sicher bin ich mir nicht, weiß da jemand mehr?) auflösen und nur, wenn sie vorher stören würden, würden sie explizit gezogen.

Ich melde mich spätestens nach dem nächsten Kontrolltermin in 2 Wochen (der gute Herr Wangerin ist ja im November dann erstmal im Urlaub...), schau vorher aber ab und zu hier rein :-)

viele Grüße,

Wolfgang

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So, das hat jetzt doch etwas länger gedauert bis zur "Rückmeldung". Mittlerweile sind 4 Wochen seit der OP vergangen. Der Doc meinte die Mittellinie sitzt perfekt, der Rest schien auch zu passen, und nachdem man mir für Rundumfotos mit so einer Plastikschiene den Mund etwas ausgeleihert hat, war ich auch schon wieder draußen.

Kauen ist immer noch (mindestens) 2 Wochen lang nicht, und mit Sport muss ich mich auch gedulden. Ich weiß momentan nicht was mich mehr nervt - die Ernährung oder die Bewegungslosigkeit. Aber ich vermute mal eher das Essen ;-)

Die Fäden fangen schön langsam an, sich in einen weißlichen Matsch zu verwandeln. Ich habe links und rechts jeweils nur einen Gummi, die ich 2x pro Woche wechseln soll. Nachdem ich die ersten Male immer ca 15 Minuten schwitzend und fluchend vor dem Spiegel stand, hab ichs mittlerweile dank ordentlichem Werkzeug in 2 Minuten raus. Ich habe 2 Wochen gebraucht um draufzukommen, dass so eine stumpfe abgewinkelte (Elektroniker-)Pinzette gut geeignet ist zum Ein- und Aushängen, aber aus Erfahrung wird man wohl klug..

Mir tun immer wieder mal unterschiedliche einzelne Zähne weh - ist das normal? Obwohl ich mittlerweile den Mund weit genug aufbekomme, um mit einer Kinderzahnbürste halbwegs ordentlich Zähne putzen zu können, ist meine größte Sorge eigentlich dass ich nicht sauber genug putze...

Einige der Metall"flügelchen" an den Zähnen, wo Metallbänder der Spange rum sind, stehen nervig ab (die biegt es irgendwie alle 4-5 Wochen auf) - wisst ihr ob ich die selbst mit Druck von innen wieder an den Zahn pressen kann? Ich trau mich momentan nicht, um nicht zuviel Kraft auf die "Bruchstelle" zu bringen!

Grüße,

Wolfgang

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Hallo,

ich habe mich gerade erst angemeldet und mich interessiert vor allem eine Frage: wie lange muss man im Marienhospital auf einen Termin warten? Also als Kassenpatient :) In etwa?

Ich habe die OP vermutlich im Herbst. Danke schon mal.

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Hallo,

ich habe mich gerade erst angemeldet und mich interessiert vor allem eine Frage: wie lange muss man im Marienhospital auf einen Termin warten? Also als Kassenpatient :) In etwa?

Ich habe die OP vermutlich im Herbst. Danke schon mal.

Ich hatte am 6.1.2007 mein Erstberatungsgerspräch in Stuttgart. Dann musste ich am 14.2 zum Setup und Facebow und am 21.2 zur Splinteinprobe. Am 8.3 lag ich dann schon unter dem Messer. Also zwei Monate nach dem allerersten Termin.

Wenn deinen Zähne durch die Spange schon richtig sind, geht es da sehr schnell.

Und das war glaube ich auch ganz gut so. So hatte ich wenig Zeit für Zweifel und Angst, denn die zwei Monate sind wie im Flug vergangen.

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Okay, Frage Nr. 1.

Hast Du Antithrombosespritzen ("Bauchspritzen") bekommen?

Und wie ist das mit dieser Schwesternruf-Sprechanlage? Ich habe gehört, dass die erst mal nachfragen, was los ist - und mit Splint und so stelle ich mir das Spechen zumindest am Anfang eher schwierig vor. Hat das bei Dir trotzdem funktioniert, oder ist es auf den MKG-Stationen anders (dass sie zu den "versplinteten" Patienten gleich eine Schwester aufs Zimmer schicken, wenn sie klingeln?)

Danke und liebe Grüße, Anna

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hey,

ja, ich habe jeden morgen einer dieser spritzen bekommen. die sind aber wirklich sehr sehr harmlos, davor brauchst du keine angst zu haben!!

mit der sprechanlage ist es so:

du hast neben dir und auch auf der toilette und bad einen roten knopf(das weisst du ja sicherlich)und nachdem du den gedrückt hast, fragen sie schon durch die sprechanlage, was los ist und was du brauchst und erwarten eine antwort(es gibt ja auch patienten, die bereits nach der op schon ganz gut reden können, je nachdem was für eine art op es war...).ich konnte sehr schlecht reden und habe gerade in den ersten drei tagen einfach nur laute von mir gegegeb, die sind immer sofort gekommen, weil die schwestern auf der station ja wissen, dass die meisten patienten nicht viel rausbekommen und es aber meistens um die schmerzen geht. das hat alles gut funktioniert!keine sorge!;)

liebe grüße

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Hey Henny,

erstmal danke für die Antwort.

.ich konnte sehr schlecht reden und habe gerade in den ersten drei tagen einfach nur laute von mir gegegeb, die sind immer sofort gekommen, weil die schwestern auf der station ja wissen, dass die meisten patienten nicht viel rausbekommen und es aber meistens um die schmerzen geht. das hat alles gut funktioniert!keine sorge!;)

liebe grüße

Das ist gut. Ich hatte befürchtet, dass es problematisch wird, wenn man sich schlecht "verbal ausdrücken" kann.

Hast Du dann am Anfang aufgeschrieben, was Du sagen wolltest/Dich schriftlich verständigt?

Liebe Grüße, Anna

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Nur am ersten Tag habe ich aufgeschrieben, was ich wollte!dann habe ich versucht zu sprechen, ich habe zwar nur sehr undeutliches zeig genuschelt , aber man konnte mich einigermassen verstehen, aber du musst in den ersten tagen auch nicht viel reden. das erwartet keiner. meist werden dir fragen gestellt, wie : "haben sie schmerzen?brauchen sie etwas gegen die schemerzen?"dann musst du nur nicken oder mit dem kopf schütteln...das klappt alles ganz gut!;)

lg

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