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Susi261177

Brechen Zähne ab durch die Zahnspange?

44 Beiträge in diesem Thema

Hallöchen ihr Lieben,

 

bei mir ist eine GNE geplant mit anschließender Zahnbogenausformung durch Spangen. Jetzt habe ich mich mit einer Freundin (sie ist Zahnarzthelferin) unterhalten, die meint, daß es nicht ohne ist, in einem höheren Alter (nicht mehr Teenager) eine Spange zu tragen. Grund sei es, daß man etwas was sich über Jahre hinaus so geformt hat, in dem Fall die schiefen Zähne, nicht in ein paar Monaten gerade biegen kann ohne ein gewisses Risiko, daß die Zahnhälse/der Zahnschmelz brechen könne. 

 

Das wirft jetzt wieder ein neues Bild auf meine bevorstehende Behandlung, weil ich jetzt ein wenig verunsichert bin. Kann es wirklich zum Zahnhalsbruch kommen, wenn die Brackets dann nach Abschluß der Behandlung entfernt werden? 

 

Grüssle Susi

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Was negatives kann immer eintreten aber davon darf man sich nicht beeinflussen lassen.

Denn es kann was passieren aber auch nicht ;)

 

Als mir die einzementierte GNE herausgehebelt, gerissen etc. wurde, dachte ich auch sowas können die Zähne gar nicht aushalten aber soweit ich sehen kann habe ich weder Risse oder andere Schäden davon getragen.

 

Und wenn selbst nen Gummibärchen nen Bracket in die Flucht schlagen kann, sollte sowas nicht die Regel sein.

Ein guter Kfo der 2-3 Jahre an einem schönen Ergebnis arbeitet hat bestimmt kein Interesse zum Finale hin die Zähne mit so etwas zu versauen!?

 

Ich denke da sollte es schon Methoden geben, die die Brackets sanft vom Zahn wegbekommen.

 

Frag doch mal die Leute in einem extra-Thread wie bei ihnen die Brackets abgenommen wurden :)

 

Du hast doch bald deinen Termin, die Frage kannst du dort dann auch stellen :)

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Danke für eure lieben Worte.

 

Meiner Freundin geht es aber nicht um das Abnehmen der Brackets, sondern um die Tatsache, daß die Zähne im Nachhinein, also wenn keine Spannung mehr drauf ist, brechen können und zwar von der Wurzel. Weil die Zähne ja in relativ kurzer Zeit verschoben werden. Sie verglich das mit Nägeln, die in Beton einzementiert werden... und wenn man diese dann in die andere Richtung bewegt, würde dann der Beton auch anfangen zu bröckeln...

 

Sie war total dagegen, daß man in unserem Alter noch Zahnspange benutzt... sie hat es ja gelernt usw.

 

Aber ich denke, wenn diese Gefahr so gravierend wäre, dann würden nicht soviele Menschen sich noch eine Spange einsetzen lassen. Jaaa und nun hab ich eh bald meinen Termin und werde den Doc löchern noch und nöcher :-D

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Sprich doch mal mit deinem KFO darüber, ich habe zb auch kurze Zahnwurzeln (durch eine früherer zu starke Behandlung) und daher werden meine Zähne nur mit leichtem Druck und Stück für Stück verschoben. Statt 6 Monate habe ich dadurch 12 Monate die Spange.

Ich kann mir vorstellen, dass das schon eine Gefahr ist was deine Freundin sagt, jedoch auch, dass man diese durch vorsichtige nicht zu starke Behandlung verringern kann.

Ich hab die incognito, und bin Echt zufrieden. Hat bis jetzt alles Super geklappt.

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Es ist egal in welchem Alter man es verschiebt, da der Prozess der selbe ist. Die Zahnwurzel baut sich in der Tat aufgrund des Druckes der Spange ab, aber das geschieht sowohl bei einem Teenager

als auch bei einem Erwachsenen, sonst würden sie sich gar nicht bewegen und man hätte nur schmerzen. Abbrechen tun sie gar nicht, dazu sind Zähne viel zu stabil.

Wenn der Druck aufhört zu wirken, dann baut sich die Zahnwurzel auf und festigt sich an ihrem Platz. Und Zahnarzthelfer wissen nicht soviel bescheid wie jemand der wirklich Zahnmedizin studiert hat.

Denn diese haben sich wirklich durch Literatur durch gefressen und wissen ganz genau darüber bescheid.

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Das denke ich mir nämlich auch. Klar mag das ein Risiko sein, wie bei allem was man am Körper verändern muss oder will... hab auch im Netz nix negatives gefunden von daher, wart ich ab und lass mich gut beraten.

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Also wenn ich überlege, dass meine Brackets in knapp 3 Monaten meine Zähne schon nett verschoben haben

und ich den ersten, dünnsten Draht drin habe der auch noch bis Mitte August (nächster Termin)

drin bleibt evtl. auch länger? dann denke ich, dass es schon moderat ist für die Zähne.

 

Auch wenn die linke Seite sich gerade rächt und fies kälteempfindlich ist ;)

 

Jeder gute Kfo müsste wissen was er den Zähnen zumuten kann.

 

Bei einigen liest man das manche Zähne wieder ausgegliedert werden oder doch noch mal nen Bogen rückwärts genommen wird, weil die Zähne es noch nicht mitmachen wollten. Das hoffe ich, hat jeder Kfo im Blick.

 

Wünsche dir ein angenehmes informatives Gespräch demnächst :)

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Danke liebe Oleander! Sie ist halt kein Fachmann (meine Freundin) was das betrifft, auch wenn sie ausgebildet wurde als Zahnarzthelferin... keine Ahnung warum sie so dagegen ist, als wenn dann jedem die Zähne ausm Mund bröckeln/brechen würden so hat sie das dargestellt mit der Spange. Beziehungsweise, wenn sie nicht mehr im Mund ist und die Zähne fixiert... 

 

Nur noch 5 Tage und dann ist es ja soweit. Dachte ich frag halt mal hier nach ob das wirklich sein kann... das Abbrechen der Zähne/Wurzeln..

 

Schönen Abend  :374:

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Ich denke der Vergleich mit den Nägeln im Beton ist schon sehr schematisch. Die Zähne können sich ja im Gegensatz zu den Nägeln innerhalb ihres Wurzelbettes ja doch bis zu einem gewissen Punkt verschieben. Wenn man einen Nagel im Beton lockert fällt er irgendwann heraus weil der tote Beton ja keine Fähigkeit hat, wieder Festigkeit herzustellen.

 

Dieses Verschieben macht sich der KFO ja zu nutze und kann auch Zähne im "höheren" Alter noch verschieben. Bei uns alten ausgewachsenen dauert es vielleicht etwas länger, aber das dann deswegen alle Zähne zerbröckeln und brechen glaube ich nicht. Für den Fall das es doch Schäden gibt lassen die sich ja gut erkennen und der KFO kann eingreifen.

 

Das bei der KFO-Behandlung generell Schäden an den Zähnen/am Zahnfleisch oder dem Zahnschmelz entstehen kann steht ja in deinen Unterlagen und du unterschreibst diese ja auch in diesem Wissen. Aber wenn du den Fehlbiss so lässt wie er ist treten irgendwann auch Schäden auf, egal ob an den Zähnen selbst oder an den Kiefergelenken.

Mir ist das ja passiert. Anfang des Jahres, bevor ich die Behandlung angefangen habe, ist mir eines Tages einfach so einer meiner Zähne in 2 Hälften zerbrochen. Das war einer der hinteren der durch den Kreuzbiss so unglaublich schräg stand und immer die Fehlbelastung abgefangen hat. Und da sind noch keine Brackets dran ;)

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Ich denke auch, daß die Fehlbelastung, wenn sie nicht behoben wird Schäden hervorrufen wird. 

 

Die Unterlagen habe ich bisher noch nicht unterschrieben, nur einen Kostenvoranschlag wo Fotos, Abdrücke und Röntgen draufstehen. Wenn ich am Dienstag meinen Termin habe, und die Unterlagen vom KFC mitbekomme, dann soll ich bei meiner KFO anrufen und kurzfristig einen Termin machen. Dann gehts los *freu freu* 

 

Mittwoch habe ich bei meinem "normalen" ZA einen Termin zur Besprechung, den werde ich auch nochmal fragen, was er davon hält. 

 

Für mich steht auch außer Zweifel, wenn man das nicht machen könnte in unserem Alter, dann würde es die Medizin nicht anbieten. Außerdem will und kann ich so nicht mehr weiterleben, ich merke deutlich, daß sich mein Biss die letzten Jahre sehr verschlechtert hat, fängt beim Kauen an u hört beim Sprechen auf. 

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@Engelchen

 

also in meinen Unterlagen steht nix mit eventuellen Schäden oder negativen Folgen und mein Kfo hat sich diesbezüglich auch nie wirklich geäußert.

Selbst auf Nachfrage winkte er ab. Aber ich deute es mal so, dass er solche Schäden erst gar nicht aufkommen lässt und seine Behandlung dementsprechend plant.

 

@Susi

 

Ich finde es ja toll das sich deine Freundin mit dem Thema auseinandersetzt aber dir solche Schreckensbilder zu schildern? - nicht so nett.

 

Kfo´s haben eine normale Zahnarztausbildung und müssen sich danach noch 3-4 Jahre weiterbilden und mind. ein Jahr davon in einer Praxis oder Klinik gearbeitet haben, damit sie erlerntes Wissen und praktische Kentnisse vertiefen.

 

Also denke ich, dass ihr vielleicht gemeinsam euch ein wenig informiert und vielleicht ist

deine Freundin dann etwas positiver auf deine Entscheidung zu sprechen :)

 

Also gutes Gespräch! :)

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Hallo,

 

ich möchte dich auch beruhigen. Der Vergleich mit dem Nagel und Beton ist totaler Quatsch. Der Zahn ist nicht Felsenfest im Knochen verankert. Die Zahnwurzel ist mit dem Alveolarknocken durch feinste Bindegewebsfasern (Sharpey`sche Fasern) verbunden. Diese gehören zum "Zahnhalteapparat". Sonst könnte man nicht so einfach einen Zahn ziehen, sondern müsste man ihn regelmäßig rausfräsen oder...sprengen?


 

Wenn der Knochen in eine Richtung Druck bekommmt, dann baut sich Knochen ab. Gleichzeitig besteht ja nun Zug zur andenen Seite (durch die Fasern) und Knochen baut sich auf.

 

Man sollte allerdings die Behandlung schön langsam durchführen damit der Zahnhalteapparat nicht geschädigt wird, und genug Zeit zum Knochenumbau hat.

 

Deine Freundin müsste das als Zahnarzthelferin aber wissen....da fehlen mir die Worte........

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Mir fehlen da auch ein wenig die Worte... sie hat auch extrem empfindlich auf das Thema reagiert, als wenn es sie oder ihr Kind betrifft ^^ keine Ahnung. Habe ihr dann in Ruhe erklärt, warum ich das ganze durchziehen werde. Wie einige Menschen in unserem Umfeld ist sie eine, die negativ damit umgeht. Wenn mein Gespräch am Dienstag gut läuft, und dann auch das okay von der KK kommt, werde ich das durchziehen!!! Sie sieht meine Fehlstellung schon aber in ihren Augen muß da nix gemacht werden. Sie meinte auch, daß die KK mir das eh nicht bezahlen wird weil es ja keine extrem starke Fehlstellung ist. Aber da ein einseitiger Kreuzbiss definitiv in KIG 4 fällt, sehe ich das doch ein wenig anderst... 

 

Bald weiß ich mehr :-) 

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Hallo Susi,

 

hat der KFO bei dir schon eine Bimax angesprochen oder nur von einer GNE gesprochen ? Ich glaube es ist einfach so, dass wenn es keine Bimax (bzw. UKVV, UKRV, OKVV, OKRV) gibt, dass die Krankenkasse dann auch nichts zahlt.

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Hi Samsa,

 

meine KFO meinte, daß eventuell der UK dann noch angeglichen werden müsse, das würde man aber erst nach erfolgreicher GNE sehen, wie die Kiefer zueinander stehen. Also laut meiner KK-Seite fällt ein einseitiger Kreuzbiss ins KIG4 und wird somit erstattet... in meinem Bericht ist auch die Laterognathie angesprochen, das ist auch schon ein Grund daß ich alles bezahlt bekomme. Klar ich gehe jetzt nicht 100% davon aus, aber ich werde alles versuchen, mit Widerspruch ect. bevor ich aufgebe...

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Hallo Susi,

 

dass eine Kreuzbissbehandlung automatisch erstattet wird stimmt im Allgemeinen nicht. Wirklich ausschlaggebend für die Erstattung oder Nichterstattung bei einer KFO-Behandlung von Erwachsenen ist wirklich, ob ein chirurgischer Eingriff nötig ist oder nicht. Und eine GNE zählt da noch nicht als chirurgischer Eingriff. Gemeint sind wirklich UKVV, UKRV, OKVV, OKRV.

 

Zu beachten ist, dass die Kosten für eine kieferorthopädische Behandlung, die nach Beendigung des 18. Lebensjahres begonnen wird, von wenigen Ausnahmefällen abgesehen, von den Krankenkassen nicht übernommen werden können. Die Ausnahmen beschränken sich auf erwachsene Patienten mit schweren Kieferanomalien, die sich nur durch kombinierte kieferchirurgische und kieferorthopädische Maßnahmen erfolgreich korrigieren lassen.

.

Quelle: http://www.kzbv.de/was-zahlt-die-krankenkasse.157.de.html

 

Es würde mich wirklihc überraschen, wenn es bei dir ohne so einen Eingriff erstattet wird und es würde mich freuen, wenn du uns das mitteilen könntest :)

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Also ich habe einen beidseitigen Kreuzbiss, der wohl in KIG 3 fällt und bisher ist nur eine GNE geplant worden als chirurgischer EIngriff. Was im Behandlungsplan als weitere OP-Option steht kann ich dir nicht sagen. Aber ich habe die Behandlung über die Krankenkasse erstattet bekommen bzw habe gerade die GNE hinter mir.

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Warum ist eine GNE kein chirurgischer Eingriff??? Wenn ich doch zum KFC gehe ^^ mich beraten lasse und dann aufschnippeln lasse unter Narkose... 

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Das hat etwas mit den Kräften zu tun, sind diese zu groß können die Wurzelspitzen geschädigt werden. Bei CMD / MAP addieren sich die teilweise sehr heftigen muskulären Spannungen zu den durch den Bogen erzeugten Kräfte dazu und das Risiko einer Schädigung steigt. Sato biegt  Schlaufen zischen jeden Zahn in den Bogen um mit sehr kleinen Kräften zu arbeiten. Logischerweise sind bei Lingualtechnik die Gefahren etwas größer bedingt durch den kleineren Bogen wirken die Kräfte direkter auf den einzelnen Zahn.

 

Gruß Norbert

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Vielen Dank Norbert. Ich denke wie bei jeder OP können Folgeschäden entstehen, das wird man nie ganz ausschließen können...

 

@ Samsa: Meine Bewilligung habe ich Anfang September von der KK erhalten :-D

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Susi261177:

Sehe ich nicht so. Erst die Spannungsproblematik (CMD / MAP) beseitigen und dann eine KFO-Behandlung beginnen. Das weiß jeder Kieferorthopäde. Einer Turbobehandlung sind Grenzen (Kräfte) gesetzt. Wenn Schäden entstehen wurden vermeidbare Fehler gemacht.

Gruß Norbert

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Klar kann man das Vorbehandeln keine Frage. Doch genauso wie bei jeglichem Rezidiv, ist es halt ein Risiko was man eingeht. Ich werde meine KFO auf jeden Fall fragen, wie hoch dieses Risiko ist daß die Wurzeln geschädigt werden können.

 

Was ich meine, ist, daß bei jeder Art von Operation, gewisse Risiken vorhanden sind. Man kann diese minimalisieren, aber niemals ausschließen.

 

Gruß Susi

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@norbert:

 

Das hat etwas mit den Kräften zu tun, sind diese zu groß können die Wurzelspitzen geschädigt werden.

Ja, das stimmt.

 

Bei CMD / MAP addieren sich die teilweise sehr heftigen muskulären Spannungen zu den durch den Bogen erzeugten Kräfte dazu und das Risiko einer Schädigung steigt.

Das stimmt nicht. Bei CMD ist die Krafteinwirkung auf das Kiefergelenk relevant. Starre Bögen belasten dagegen Wurzeln, Knochen und Parodont. Sekundär kann das theoretisch Auswirkungen auf das Kiefergelenk haben, nämlich dann wenn sich die Zahnstelllung und damit die okklusale Abstützung ändert. Diese Auswirkungen können unabhängig von der Situation der Zähne und Wurzeln positiv oder negativ sein. Die Evidenzlage deutet darauf hin, dass diese Effekte gering und schwer fassbar sind.

 

Sato biegt  Schlaufen zischen jeden Zahn in den Bogen um mit sehr kleinen Kräften zu arbeiten.

Er könnte natürlich stattdessen auch einfach weichere Materialien als Stahl verwenden. Ich habe ihn mal danach gefragt. Die Antwort war: "Because we need sliding mechanics!". Das ist meiner Ansicht nach nicht überzeugend, da gerade die Loops Gleitmechaniken unmöglich machen. Sato hängt nun einmal an der alten Edgewise-Schule. Übrigens basiert die Sato-Technik auf dem exzessiven Einsatz von Gummizügen. Das dürfte den kraftreduzierenden Effekt der Loops mehr als neutralisieren.

 

Logischerweise sind bei Lingualtechnik die Gefahren etwas größer bedingt durch den kleineren Bogen wirken die Kräfte direkter auf den einzelnen Zahn.

Das würde stimmen wenn es nur Drähte aus einem Material und in einer Dimension gäbe. Dann wäre ein kleinerer Bogendurchmesser gleichbedeutend mit höheren Kräften. So ist es aber nicht. Man beginnt mit dünnen und weichen Drähten. Dadurch ist die Krafteinwirkung auch nicht größer als in der Bukkaltechnik.

 

Erst die Spannungsproblematik (CMD / MAP) beseitigen und dann eine KFO-Behandlung beginnen.

Ja, das würde ich auch empfehlen. Übrigens gab es vor einiger Zeit genau dazu eine Publikation im Zusammenhang mit der Lingualtechnik.

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