Pitchen

Gaumennahterweiterung wenns auch ne Alternative gibt?

Hi Zusammen!

 

bin jetzt ne ganze Weile in diesem Forum unterwegs und habe viele Beiträge von euch gelesen, insbesondere über die GNE. Bin aber immer noch zwiegespalten, was diese OP angeht. Wollte deshalb mal prinzipiell fragen, wie ihr grundsätzlich zum Thema chirugische GNE steht. Würdet ihr euch grundsätzlich für eine chirugische GNE entscheiden wenns auch ne Alternative gibt, z.B. in Form von Zähne ziehen?

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Ja was soll es da für Alternativen geben? Eine GNE ist erforderlich, wenn der Oberkiefer zu schmal für den Unterkiefer ist. Wenn Zähne gezogen werden, dann ändert das ja nichts an der Breite des Oberkiefers. Oder willst du darauf hinaus, dass Platzmangel für die Zähne herrscht? Dann müsste man aber auch überlegen, ob nach der GNE der Unterkiefer noch passt oder, ob man auch den Unterkiefer verbreitern muss...

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ALso erstmal grundsätzlich immer eine konservative GNE als erstes versuchen, nach drei Tagen weißt du ob du unters Messer musst. Das alter spielt dabei keine Rolle,

der verknöcherungs Grad der Gaumennaht schreitet nicht so schnell vorran wie bei den Wachstumsfugen.

Ansonsten kann man natürlich Zähne ziehen, aber ist aus meiner Sicht bloß ein Kompromiss, weil man nicht die Ursache behandelt. manchmal verschlechtert sich dadurch die Ästhetik,

deshalb sollte dich der KFO ausführlich darüber beraten.

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Danke für die schnellen Antworten. Sorry, hab mich vielleicht ein wenig unklar ausgedrückt. Also ich stehe vor der Alternative (nach dem Vorschlag des Kieferchirugen) entweder den Oberkiefer durch die GNE breiter machen zu lassen oder im Unterkiefer sowohl den linken als auch den rechten Backenzahn ziehen zu lassen. Also entweder wird der OK auf den UK, oder der UK auf den OK abgestimmt.

 

Zu meiner Ausgangslage: Habe durch meine Zungenfehlstellung einen strukturell frontal weit offenen Biss sowie eine skelettal bedingte Okklusionsstörung mit frontalen Engpässen und partiellem Kreuzbiss im Seitenzahnbereich. Mein OK hat sich dadurch nach vorne verschoben.

 

Mein Gesicht ist ohnehin eher längich. Würde es sich also negativ auswirken, wenn ich mir im UK die Zähne ziehen lasse? Ich dachte, da ich bereits 29 bin, kommt nur eine operative GNE in Betracht? Jedenfalls ist danach (also ganz am Schluss) eine Bimax vorgesehen, selbstverständlich nach Ausformung der Zahnbögen mittels Spange. Mein KFO hat mir die Wahl überlassen. Und wie gesagt, der KFC hat laut seinem Befundbericht beide Behandlungsmethoden in Aussicht gestellt. Wenn ich mir die Beiträge hier im Forum so anschaue, favorisiert die Mehrheit wohl die GNE.

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Ich habe selber einen frontal skelettal offenen Biss und würde deshalb eine GNE favorisieren. Aber mach sie konservativ, obwohl du schon 29 bist könnte es klappen. 

Dieser Versuch dauert bloß drei Tage, dränge deinen KFO dazu!

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Mein Gesicht ist ohnehin eher längich. Würde es sich also negativ auswirken, wenn ich mir im UK die Zähne ziehen lasse? Ich dachte, da ich bereits 29 bin, kommt nur eine operative GNE in Betracht? Jedenfalls ist danach (also ganz am Schluss) eine Bimax vorgesehen, selbstverständlich nach Ausformung der Zahnbögen mittels Spange. Mein KFO hat mir die Wahl überlassen. Und wie gesagt, der KFC hat laut seinem Befundbericht beide Behandlungsmethoden in Aussicht gestellt. Wenn ich mir die Beiträge hier im Forum so anschaue, favorisiert die Mehrheit wohl die GNE.

 

die mehrheit hier hatte vermutlich diese wahl gar nicht. oft ist die einzige alternative zur GNE zähne im oberkiefer zu ziehen, und das hat viele nachteile, weil dadurch der zahnbogen im OK schmäler und vor allem weniger nach vorne ausgesprägt wird. und das kann man sehen.

 

wenn ich dich richtig verstehe müssten bei dir nur zähne im unterkiefer gezogen werden um den kreuzbiss zu beheben. diese probleme hat man im UK nicht. aber vielleicht andere? ich weiß es nicht. wenn dir deine ärzte die wahl lassen, dann red doch nochmal mit ihnen, dann sollen die dir auch erklären worin der unterschied im ergebnis liegt, damit du entscheiden kannst.

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Ich würde nie Zähne opfern wenn es auch anders geht. Die werden nicht mehr und gerade beim offenen Biß sind die Übrigen stark belastet. 

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Aber was wäre denn die Folge wenn die konservative GNE nicht klappt? Habe von einigen Forumsmitglieder gelesen, bei denen das auch konservativ versucht wurde und es nicht funktioniert hat, und sich schlussendlich nur die Zähne verschoben haben aber an der Gaumennaht selbst nichts getan hat. Lässt sich der Verknöcherungsgrad der Gaumennaht auch irgendwie vorher feststellen, um nicht unnötig Kosten und Zeit zu verschwenden? Ist die konservative Methode schmerzhafter und langwieriger als die chirugische?

 

Mit dem Zähne ziehen habe ich ehrlich gesagt nicht so das Problem. Da ich meine Weisheitszähne noch alle habe, würden mir dann sogesehen ja keine fehlen, oder seht ihr das anders? Andererseits soll das Zähneziehen ja auch keine Kompromislösung sein, wenn mit der GNE tatsächlich der Ursache auf den Grund gegangen wird. Will natürlich auch ein möglichst effektives Ergebnis erzielen. Wird durch die GNE denn auch die kieferorthopädische Behandlungszeit verkürzt? Wie lange wart ihr denn arbeitsunfähig nach der OP?

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@ Longitude: Ich finde Deine Einstellung super, es erst mal konventionell zu versuchen!!!

Aber zahlt das die Krankenkasse?

Mir ist auch eine GNE angeraten worden wegen eines offenen Bisses aber die sprechen alle nur von chirurgisch...

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Ich hatte auch mehrere Meinungen, eine konservative GNE wurde mir bisher nie angeboten. Es gab nur die Alternative mit den Zähne ziehen. Zu dem Zeitpunkt hatte ich im Oberkiefer auch noch beide Weisheitszähne, aber trotzdem wollte ich keine gesunden Zähne opfern. Letzendlich ändert sich am Grundproblem, dem zu schmalen (und bei mir noch zu hohen Gaumen) Oberkiefer ja nichts wenn du nur die Zähne ziehst, die Substanz bleibt die gleiche.

 

Ich wollte das nicht und habe daher die chirurg. GNE gewählt, die aber bei mir ohne Auftrennung der mittleren Gaumennaht und Trennung des Nasenseptums ( was normalerweise in einer GNE gemacht wird) funktionierte. Das heißt, es wurde nur entlang der Le Fort I Linie die Knochen geschwächt und ich habe nun durch das Aufdrehen der Hyraxschraube die Oberkieferhälften verbreitert. Es wurde also an der eigentlichen Gaumennaht nicht manipuliert, quasi eine Mischung aus konservativ und chirurgisch.

 

Operiert wurde ich am 18.6 und gehe nun morgen 8.7 wieder arbeiten, also knapp 3 Wochen. Ich habe allerdings keinen normalen Bürojob, sondern eben auch mit körperl. Tätigkeit.

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Hmm, also mir hat ein KFC gesagt, es würde sehr oft klappen mit einer konservativen GNE (auch ohne Zähne ziehen!!!). Auch im höheren Alter (über 18 ;) )

Er hätte viele Fälle gesehen.

Deshalb war er sehr verwundert, dass mir das kein KFO angeboten hat.

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Interessant dass dir ein KFC so ehrlich es gesagt hat, da geht doch sein schönes Geld flötten.

Also: Wenn eine Kieferverlagerungsoperation notwendig ist und vorher deine Zahnbögen dazu ausgeformt werden müssen, bezahlt die Krankenkasse jeden Weg der zu diesem Ziel führt. Ich bin gesetzlich Krankenversichert selber über 18 und mir wurde die konservative GNE erfolgreich und kostenlos durchgeführt. Persönlich gesagt, war die konservative GNE überhaupt nicht schmerzlich gewesen, es gab immer  bei jedem Aufdrehen einen kleinen Zug entlang der Nase und einen leichten Druck an den befestigten Zähnen, der aber nach paar Sekunden nachließ. Beim fortgeschrittenen Stadium fing das Zahnfleisch leicht hinter den Schneidezähnen an zu brennen. Das ist normal, weil es nun mal auch gedehnt wird.

Normalerweise sollen aber die ersten paar Tage schon weh tun, weil die Gaumennaht noch zusammen ist und sich ein Druck gegen sie aufbaut. Sobald sie auseinander ist, lässt er sofort nach. Aber das weiß man spätestens nach drei Tagen, dann sieht man auch die typische Lücke zwischen den Schneidezähnen. Wenn es nicht klappen sollte, ist es kein Problem. Dann freut sich halt der Chirurg, dass er wen aufschlitzen darf. Die Zähne werden bei einer erfolglosen konservativen GNE nur dann beschädigt, wenn man meint über einen längeren Zeitraum es zu versuchen, dann wirkt es wie eine zu starke Zahnspange halt. Aber bei drei Tagen ist das gar kein Problem, höchstens schmerzen, die aber nicht größer wie bei einer Zahnspange die ersten Wochen sind. 

Eine konservative GNE läuft sogar schneller ab, da du im Gegensatz zu der chirurgischen nicht eine Woche wartest bis man sie richtig anfängt zu drehen, sondern man macht einfach weiter, falls man bemerkt hat, dass sie erfolgreich gewesen ist.

Das Ergebnis ist am Ende das selbe.

 

Bezüglich des Verknöcherungsgrade, es gab eine Studie die sowas festgestellt hat, dass die Gaumennaht eine längere Zeit weich bleibt trotz dem Abschluss der allgemeinen Wachstumsphase.

Ich weiß nicht, ob es eine Analyse gibt die sowas messen kann, aber bei drei Tagen Testzeit, ohne Folgen, wäre sowas sowieso Geldverschwendung.

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Hey Longitude,

 

klasse Antwort, danke Dir!!!

 

Also der KFC, der mir das gesagt hat, macht weder GNEs noch Umstellungen. Nicht mehr. Hat er früher natürlich.

Von daher verliert er auch kein Geld ;) Der verdient schon genug an mir, war bestimmt ein ganzer Urlaub.

 

Ich freue mich gerade wie blöde, dass ich die konservative GNE dann erst mal ausprobieren könnte! Wow, das wäre evtl. eine OP weniger!

Hab richtig dolle Schiss - gerade vor der GNE-OP; fast noch mehr als vor einer Umstellung. Meinen Schneidezähnen kommt keiner mehr zu nahe. 

Du hast mir mindestens den Tag gerettet.

 

Auch toll zu hören, dass es bei Dir nicht so schlimm war. Endlich mal wieder Hoffnung und was Positives!

 

 

Bezüglich des Verknöcherungsgrade, es gab eine Studie die sowas festgestellt hat, dass die Gaumennaht eine längere Zeit weich bleibt trotz dem Abschluss der allgemeinen Wachstumsphase.

Ich weiß nicht, ob es eine Analyse gibt die sowas messen kann, aber bei drei Tagen Testzeit, ohne Folgen, wäre sowas sowieso Geldverschwendung.

 

Damit meinst Du, dass man es nach 18 noch versuchen kann, richtig? Na, mit Mitte 20 finde ich, kann man das noch ausprobieren! :)

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Hallo , bei mir wurde die GNE auch konservativ gemacht. Mein KFO macht die GNE immer ohne OP. Auch wenn immer noch viele behaupten das es ohne OP nicht geht. Die Schmerzen waren nur an 3 Tagen etwas mehr, sonst auszuhalten. Nach 3 Wochen war alles vorbei. Dann hatte ich noch 5 Wochen die Hyraxschraube drinn. Seit 1 Woche hab ich jetzt den Stabilisierungsbogen und die Festespange drinn. Also Daumen hoch für die kons. GNE!!! LG

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Hallo , bei mir wurde die GNE auch konservativ gemacht. Mein KFO macht die GNE immer ohne OP. Auch wenn immer noch viele behaupten das es ohne OP nicht geht. Die Schmerzen waren nur an 3 Tagen etwas mehr, sonst auszuhalten. Nach 3 Wochen war alles vorbei. Dann hatte ich noch 5 Wochen die Hyraxschraube drinn. Seit 1 Woche hab ich jetzt den Stabilisierungsbogen und die Festespange drinn. Also Daumen hoch für die kons. GNE!!! LG

 

wie alt bist du? 22?

und er macht sie auch mit mitte-ende 20 noch konservativ?

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Juhu also ich 28 in ein paar Tagen 29 habe vor 3 Monaten auch ne konservative GNE gehabt und bei mir war nie das Thema entweder oder.

Mein Kfo macht sie wohl auch immer konservativ und es klappte so gut, dass er dachte nach einer Woche, ich hätte öfter gedreht als er mir gesagt hat ;)

Bei mir schmerzte es leider trotz Pillen enorm aber nach dem 4-5 Tag wurde es erträglicher, bin aber auch nen totales Weichei was mit Zähnen zu tun hat.

 

Bevor du die Gedanken daran verschwendest Zähne, vor allem gesunde ziehen zu lassen, probiere bitte erstmal diesen Weg, denn nichts ist ärgerlicher als 2 gesunde Beisserchen zu verlieren.

 

Da ich alles ohne OP machen lasse müssen trotz GNE 2 Zähne raus aber wenn bei dir die Zähne bleiben können mit der GNE, dann mach es ruhig.

 

Viel Erfolg dir!

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