Hallo,

 

bin 25 Jahre und habe ein riesen Problem bzw. benötige die Einschätzung eines Dritten. Bevor ich mein Problem schildere, hier kurz meine Vorgeschichte:

 

Ausgangslage: Unterentwicklung des Unterkiefers resultierend in einem sehr starken Überbiss und stark fliehendem Kinn

2008: 1. OP, Unterkiefervorverlagerung zur Korrektur des Überbisses (Überbiss hat sich mittlerweile wieder auf ca. 1 cm vergrößert)

2009: 2. OP, Kinnplastik durch simple Vorverlagerung (also ohne Beckenkamm o.ä.); Kinn dannach aber immernoch fliehend, aber deutliche Verbesserung des Profils

2010: 3. OP - die PROBLEM-OP -, (neuer, junger Arzt), erneute Kinnplastik, diesmal aber mit Beckenkamm; Entäuschung meinerseits: horizontale Position des Kinns unverändert, stattdesses vertikale Verlängerung des Kinns

Anfang diesen Jahres: 4. OP, Materialentnahme

 

Nun zu meinem Problem:

 

Seit der 2010er OP habe ich den Eindruck und da bin ich mir auch sehr sicher, dass meine Unterlippe nach unter "verrutscht" ist. D.h. im entspannten Zustand bedeckt meine Unterlippe gerade einmal - wenn überhaupt - die Hälfte meiner unteren Zahnreihe!

 

Wie man sich unschwer vorstellen kann, erschwert das den Lippenschluss ungemein (der Überbiss spielt da natürlich auch eine Rolle). Um meine untere Zahnreihe zu bedecken, muss ich die Unterlippe unnatürlich, unter Zuhilfenahme der Muskulatur, nach oben ziehen und da bin ich schon fast beim Maximum angekommen! Über die Operlippe kann ich meine Unterlippe jedenfalls nicht ziehen. Nach unten hin sieht die Sache natürlich anders aus: ich glaube soviel Zahnfleisch kann keiner zeigen ^^

 

Ich hatte die behandelnden Ärzte auf diese Problematik bereits vor meiner 4. OP hingewiesen, wurde aber irgendwie nicht richtig ernst genommen; die Narben sollten etwas gelockert werden: Verbesserung Fehlanzeige. Auch nach der OP habe ich nocheinmal nachgehakt, aber wieder keine klare Aussage. Mir wurde dann nach langem hin und her eingeräumt, dass man ggf. eine weitere OP durchführen könnte, bei der man die Kinnspitze abermals trennt und nach oben/vorne verschiebt - und das obwohl mir vor der Materialentnahme gesagt wurde, dass bei mir alles ausgereizt sei?! Hätte man mir das nicht vor der 4. OP anbieten können?! Da hätte man die Materialentnahme ja gleich damit verbinden können.

 

Ich bereue die 3. OP jedenfalls ungemein, aber nach der starken Verbesserung durch die 2. OP hatte ich mir halt soviel von einer weiteren Kinnplastik, somal mit Beckenkamm (!), versprochen :(

 

Was meint ihr/was ist euer Eindruck:

 

Ist es überhaupt möglich, dass aufgrund der Kinnverlängerung der Ansatz der Unterlippe "verrutscht" ist? Selbst mein Kieferorthopäde ist sich dahingehend nicht sicher. Hochziehen mit den Fingern bringt übrigens auch nicht viel, der Ansatz ist wie festgetackert (aber zumindest das sollte doch normal sein?).

 

Wie soll ich jetzt weiter verfahren? Mich nochmal in derselben Klinik vorstellen/bei einer anderen Klinik vorstellen; aber was ist dann eigentlich mit den zusätzlichen Kosten für die weiteren zwei (Materialentnahme nicht vergessen!) OPs? Meine Behandlung ist ja abgeschlossen. Ich weiß echt nicht so recht weiter.

 

Besten Dank im Voraus.

bearbeitet von CHTCHT

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eine vertikale kinnverlängerung kann - ganz allgemein gesprochen - den lippenschluss erschweren.

für weitere kommentare müsste ich wissen was jetzt eigentlich dein ziel ist. nur lippenschluss? weitere ästhetische verbesserung? hast du das foto vielleicht stark von unten und "aus der nähe" aufgenommen?

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"... was jetzt eigentlich dein ziel ist.": Also oberste Priorität hat für mich (jetzt) der korrekete Lippenschluss, der mir auch gelingt, aber nur wenn ich die Unterlippe - wie bereits geschildert - unter Anstrengung nach oben ziehe und quasi leicht ansauge. Mit meinem aktuellen Profil bin ich allerdings auch nicht so recht zufrieden; da ich jedoch (eigentlich) keine Lust/Kraft mehr auf zwei weitere OPs habe und die Ärzte ja auch bereits signalisiert haben, dass bei mir die Möglichkeiten ausgreizt sind (vorallem was den Überbiss und damit verbunden die Dehnung des Nerves angeht), habe ich mich damit aber mehr oder weniger arrangiert.

 

Die Sache mit der hängenden Unterlippe ist indes auch ersichtlich, wenn ich mir die Fotos nach den besagten OPs anschaue: Direkt nach der 1. und 2. OP alles super, von der unteren Zahnreihe nichts zu sehen, direkt nach 3. jedoch ist klar zu erkennen, dass die Lippe in der Mitte nach unten hängt und die Zähne nicht mehr bedeckt.

 

Das von mir angefügte Foto ist ganz normal aufgenommen...

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