Adribielefeld

Offene Tuben im Ohr und Hörprobleme nach Bimax

Hallo zusammen,

 

ich hatte vor 5 Wochen meine Bimax, bei der mein Unterkiefer nach vorn und mein Oberkiefer hochgesetzt worden sind.

 

Die OP an sich ist gut verlaufen und ich konnte bereits nach 2,5 Wochen wieder arbeiten gehen (Bürojob). Inzwischen sehe ich auch schon wieder recht tageslichttauglich aus und wer nicht weiß, dass ich operiert worden bin und vor allem rechts und links von der Nase noch kleine Restschwellungen habe, könnte denken, mein Gesicht sei einfach ein wenig pummelig ;-)

 

Ein großes Problem hat sich aber knapp 1 Woche nach der OP eingestellt. ich höre meinen Atem ganz laut, spreche nasal und höre Außengeräusche total schlecht. Wenn ich mich hinlege, macht es nach einigen Sekunden "Klick" im Ohr und die Beschwerden verschwinden. Sobald ich wieder aufstehe, gleiches Phänomen andersherum.

 

Der Grund dafür ist anscheinend eine offene bzw. klaffende Tube im Ohr bzw. in meinem Fall auf beiden Ohren. (Wer mag, kann hier nachlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Klaffende_Tube)

 

Hauptgründe sind schneller Gewichtsverlust und Verspannungen im Kiefer. Mein Gewicht konnte ich recht gut halten, da ich von der GNE-OP vor 2 Jahren bereits einige Tricks kannte, wie man auch Flüssignahrung anreichern kann ;-) Scheint also an den Verspannungen zu liegen...

 

Nun meine Frage an euch:

 

Hatten auch noch andere diese Probleme nach einer Bimax? (Mein Kieferchirurg meinte, ich sei sein erster Fall...)

 

Wenn ja, wie lang hat es bei euch gedauert, bis es sich normalisiert hat?

 

Wurde es in irgendeiner Form behandelt?

 

Ich bin mittlerweile echt genervt, da ich ansonsten einen super Genesungsverlauf habe, aber durch diese offenen Tuben ziemlich eingeschränkt bin. Die Leute verstehen mich nicht richtig, ich spreche undeutlich und gerade beim Telefonieren hab ich dadurch extreme Schwierigkeiten.

 

Ich freue mich auf Antworten. Danke im Voraus!

 

LG

 

Adribielefeld

 

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Ohje das hört sich ja echt doof an :( mir besteht höchstwarscheinlich auch ne Bimax bevor und habe nun Angst das das bei mir auch so der Fall sein wird, habe das manchmal wie du beschrieben hast aber eher selten :( hoffe das das nicht auftritt nach der bimax :Ä( bin nämlich am ohr sehr sehr empfindlich was das betrifft :/

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Da musst du dir keine Sorgen machen. Das scheint bei mir wirklich eher ein Sonderfall bzw. die Ausnahme zu sein.

 

Wie gesagt, ansonsten war ich auch rundum zufrieden mit dem Heilungsprozess. :-)

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Hallo Adribielefeld,

 

Du schreibst ja, dass ein möglicher Grund auch Verspannungen im Kiefer sein können. Ist schon Physiotherapie versucht worden? Es gibt auch das Buch "Entspannungstraining für Kiefer, Nacken, Schulter von Heike Höfler (http://www.amazon.de/Entspannungstraining-f%C3%BCr-Kiefer-Nacken-Schultern/dp/383043541X/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1374825840&sr=1-1&keywords=h%C3%B6fler+heike , aber Dein lokaler Buchhändler kann es sicher auch besorgen), auf das schon mehrere Leute im Forum schwören.

 

Liebe Grüße und gute Besserung!

 

Irene

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Hallo zusammen,

 

hier mal ein Update:

 

Ich habe mir das Buch bestellt, danke für den Tipp!! Mein Kieferchirurg hat mir jetzt Physiotherapie verschrieben, die startet nächste Woche Mittwoch. Bisher hat sich leider noch keine Besserung eingestellt, so dass ich meine ganze Hoffnung jetzt auf die Physio setze.

 

LG

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Hi,

ich wollte mal fragen, ob sich bei dir schon was neues ergeben hat?

Bin nämlich selber auch eine "leidgeplagte".

Bei mir ist es zumindest so, dass ich sehr oft ein knacken in den ohren habe, z.b. beim sprechen oder schlucken. Ich kann diese knackgeräusche auch irgendwie selber erzeugen, ohne die kiefer zu bewegen. Das ist teilweose echt ziemlich nervig und hat bei mir irgendwann nach der op angefangen. Ich bin mir 100% ig sicher, dass es bei mir auch mit dem druckausgleich durch die eustachische röhre zu tun hat. Irgendwas stimmt da nicht mehr. Hoffentlich verschwindet das irgendwann wieder!

Ich hab aber auch vor, das nochmal beim hno arzt abchecken zu lassen...

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Hey,

 

damit wärst du der erste Fall, der mir außer meinem eigenen über den Weg gelaufen ist. Echt Mist oder? :-( Mich macht es wirklich wahnsinnig.

Wann war bei dir denn die OP? Ist es direkt danach aufgetreten?

 

ja das mit dem Knacken kenne ich auch. Teilweise hab ich das, wenn ich schlucke. Und genau wie du beschreibst, kann ich das auch irgendwie selbst erzeugen.  Das hat definitiv etwas damit zu tun.

Bei mir ist es gemischt. Vorgestern hatte ich bis auf 20 Minuten tatsächlich einen ganzen Tag Ruhe. Hatte schon gehofft, es geht nun endlich aufwärts. Gestern dann aber wieder das gleiche Spiel. Häufig wird es gegen Nachmittags/Abends besser.

 

Würde mich freuen, wenn du berichtest, was dein HNO gesagt hat!

 

Drück dir jedenfalls die Daumen, dass es besser wird!!

 

LG

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Hi,

meine op ist nun genau 5 monate her.

Vom hören her ist bei mir eigentlich alles relativ normal, es kommt mir allerdings so vor, als würde ich seit der op ein wenig nasal sprechen. Und in den letzten tagen war es auch so, dass ich mich selber so höre, als hätte ich leichten schnupfen....obwohl ich halt keinen habe.

Mich nervt dieser ganze mist auch tierisch!

Vielleicht hat es was mit der vertikalen ok verlagerung zu tun...ist nur so eine Überlegung, denn bei mir wurde der ok nach vorne verlagert, aber auch gekippt.

Ich wünsch dir auf jeden Fall auch baldige besserung!

und wenn ich beim hno arzt war, werde ich

berichten...

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Ach so...ich bin mir nocht sicher, wann das knacken angefangen hat. Ich meine aber, dass es nicht direlt nach der op da war.

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Hey,

 

schon 5 Monate?? Das macht nicht gerade Mut...meine Hoffnung war eigentlich, dass es mit der Zeit besser wird :_S

 

Warst du inzwischen schon beim HNO? Bin wirklich gespannt, was du gesagt bekommst.

LG

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Es gibt übrigens noch ein Buch "Übeltäter Kiefergelenk" von Kay Bartrow. Ich habe das und auch das Buch von Heike Höfle. Das vom Bartrow find ich einen Tick besser.

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Hallo,

 

ich hatte das gleiche Problem nach Kiefer-OP - offene Tuben, Klicken im Ohr, Druckgefühl, Hörverlust etc.

 

Und wir sind nicht allein - es gibt viele, die das gleiche Problem haben! Seltsamerweise wissen die MKG-Chirurgen nie was von anderen Fällen: Sowas hätten sie ja noch niiiieeee gehört (im Zusammenhang mit einer Kiefer-OP) und vom Kiefer können solche Probleme ja sowieso mal gar nicht kommen. Ein KC meinte sogar, dass sei eben "altersbedingte" Schwerhörigkeit - mit 38. Lustig, dass ausgerechnet ein KFO meinen Hörsturz dann innerhalb von 1 Woche "kuriert" hat ;-)

 

Vermutlich ist es bei den Klickgeräuschen aber das Gaumensegel, dass "Zuckungen" hat (nennt sich Myoklonien) -  z.B. aufgrund einer Kieferfehlstellung, Verspannung usw. Bei jeder dieser Zuckungen öffnet sich die Tube - oder bleibt sogar permanent offen. Schau dir mal selbst in den Rachen - bewegt sich das Gaumensegel ständig, ohne das du es willst?

 

Kannst du normal gähnen? Ist das Gaumensegel permanent verkrampft -  kann der Gähnvorgang evtl. auch gestört sein (bei mir war es so).

 

Habe dazu schon im Forum schon mehrmals was geschrieben, genaueres dazu hier:

 

 

 

oder hier:

 

 

oder auch hier:

 

 

 

 

Viele Grüße,

LDW

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Hallo zusammen,

 

nachdem nun bereits wieder einige Wochen vergangen sind, wollte ich mal einen Status abgeben.

 

Inzwischen hat mein Problem sich gebessert. Bis dahin war es allerdings noch eine ganz schöne Tortur. Ich hatte starke Kiefergelenksbeschwerden und nach wochenlangem Hin und Her hat man eine Kiefergelenksentzündung diagnostiziert (hatte ich bereits seit Wochen vermutet, aber egal..). Ich habe Cortison bekommen und nun bin ich fast schmerzfrei. Lediglich bei herzhaftem Gähnen hab ich noch ein Zwicken im Gelenk. Meine offenen Tuben haben sich relativ zeitgleich auch gebessert. Ich habe zwar immer noch dieses nervige Klacken beim Schlucken oder Gähnen und manchmal gehen die Tuben noch für ein paar Minuten morgens auf aber das ist schon ein riesiger Fortschritt im Vergleich zu vor 4 Wochen. Da hatte ich ja häufig den ganzen Tag die Tuben auf, was mich unheimlich beeinträchtigt hat.

 

Warum es jetzt endlich besser wird? Keine Ahnung... Vielleicht hat es mit dem Kiefergelenk zu tun, dass sich nun endlich beruhigt hat. Vielleicht mit der Physiotherapie?

 

Fakt ist, es bleibt eine Komplikation, mit der man ziemlich allein da steht. Ich hab natürlich immer ncoh Angst, dass es wieder schlimmer wird. Dies kann leider niemand garantieren.

 

Wie geht es denn den anderen Leidensgenossen und -genossinnen? Linna, wie sieht es bei dir aus?

 

LG

 

Adribielefeld

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Hi,

freut mich, dass es dir besser geht!

Bei mir hat sich nicht viel geändert. War mittlerweile bei 2 hno-ärzten, aber beide Male ist nichts rum gekommen. Deshalb hatte ich auch erstmal keine lust, mich nochmal zu melden. Naja, der eine arzt meinte, dass es wohl wahrscheinlich schon mit den tuben zu tun hat, wenn ich mich recht entsinne. Der andere meinte, dass es auf keinen Fall von den Ohren kommt. Begründung: die knackgeräusche kommen bei mir teilweise total schnell hintereinander ( ich kann sie ja auch selbst erzeugen). Aber wenn es aufgrund des druckausgleiches knackt, dann dauert es erst mal wieder ne weile, bis das trommelfell sich wieder umstülpt. Irgendwie so....

Ich denke, dass beide eigentlich keine ahnung haben, von dem, was da wirklich los ist. Das würde man auch wahrscheinlich nur herausfinden, wenn man dort hinein gucken könnte/würde. Ich bins mittlerweile aber auch echt leid, zu irgendwelchen ärzten zu rennen und mir dann irgendwelche vermutungen anzuhören. Denn vermutungen bringen mich nicht weiter...

Was wurde bei dir nochmal genau verschoben?

Ich denke eigentlich, dass es bei mir etwas mit der oberkieferkippung zu tun hat......

Morgen hab ich nochmal einen termon bei meinem kieferchirurgen. Mal schaun, ob sich da nochmal etwas ergiebt..... lg

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Hallo zusammen,

klinke mich auch mal in das Thema mit ein, da es mir ähnlich geht.

 

Meine Bimax ist jetzt genau 6 Monate her (2.3.16). Gestern habe ich meine Spange raus bekommen.

Ich habe eigentlich seit Anfang an Probleme mit dem Ohr/Druckausgleich. Kann es gar nicht genau beschreiben. Jedenfalls "ploppt" mein Ohr immer wieder auf, ich höre mich und Außengeräusche total laut. Wenn ich mir dann die Nase zuhalte und dabei einatme, die Ohren also "zu" mache und dann bewusst einen Druckausgleich mache, geht es meist wieder. Mir ist aufgefallen, dass ich das meist habe wenn ich unterwegs bin und viel laufe. Auch auf einem Konzert ist es mir aufgefallen, event. weil die Musik zu laut war!? Ich weiß es nicht...

Habe es beim KFC bereits angesprochen, er meinte es kann sein, dass eine Schraube/Platte auf die Belüftungsröhre drückt. Es kann also sein, dass es sich nach der ME gibt, ansonsten soll ich einen HNO aufsuchen, denn dann ist der KFC nicht mehr zuständig...toll...

Werde wohl trotzdem vor der ME einen HNO aufsuche, wobei ich mir nicht sooo viel Hoffnung mache, gerade nach euren Berichten.

Desweiteren habe ich rechts immernoch mit Muskelschmerzen zu kämpfen, mal besser mal schlechter, aber irgendwie immer da. Gehe fleißig 2x wöchentlich zur Physio, leider hält der Effekt nicht so lange an, und gerade wenn ich viel spreche wird's schlimmer und habe das Gefühl, dass es mehr verkrampft. Hoffe wirklich dass sich das alles noch gibt :(

 

Liebe Grüße

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