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Bimax Clockwise am 14.06.13 bei Prof. Dr. Dr. Dr. Wangerin in der Paracelsusklinik Ruit

Heute ist der 28.07.2013 und mein Name ist Lisa.

 

Solltet ihr euch fragen wieso ich 6 Wochen post-op erst meinen Bericht schreibe dann hoffe ich, diejenigen unter euch die die OP bereits hinter sich haben verstehen mich sicherlich, ich habe so meine Zeit gebraucht :)

 

Vorab bevor Jemand meinen Bericht falsch deuten könnte. Prof. Wangerin und sein Team haben hervorragende Arbeit geleistet und ich fühlte mich bist auf kleinere Terminschwierigkeiten immer bestens betreut! 

 

Mag sein dass ich das ganze falsch verstanden hatte oder dass ich mich einfach zu wenig informiert hatte, aber ich dachte es wäre einfacher. Klar liest man so vereinzelt ein paar Berichte im Internet bevor man sich zu dieses OP entschließt aber auch ich hörte irgendwann damit auf zu lesen, da ich auf Grund der Euphorien in den Berichten irgendwann überzeugt war dass es gut ist!

 

Der Grund:

Zu meinem Problem an sich: auf Grund eines Fehlbisses fiel mir das Kauen von Tag zu Tag schwerer und das Knaxen meiner Gelenke war mittlerweile so laut geworden, dass ich mich kaum mehr traute wenn fremde Menschen am Tisch waren zu Essen. Früher oder später wären mir dann auf Grund des massiven Fehlbisses die Zähne ausgefallen und dafür fand ich mich mit 26 dann einfach doch zu jung. Jedoch mit meinem Äußeren war ich immer schon sehr zufrieden und hatte daher auch von Anfang an große Angst mich zu verändern.

 

Der Tag vor der OP:

Bereits am Tag vor der OP wurde ich auf Wunsch von Prof. Wangerin stationär aufgenommen, was mich eher wenig begeisterte. Da ich selbst in einem medizinischen Beruf tätig bin und mittlerweile auch verstanden hab das viele Mediziner wahre Künstler sind beugte ich mich brav dem Willen, und versuchte den Tag so gut es ging draußen zu verbringen und noch ein letztes mal so viel wie möglich zu rauchen :) Ich hätte die Zeit lieber mit Essen verbringen sollen, da das letzte was ich am Abend bekommen hatte ein Käsebrot war. Irgendwie wars eine ganz schön traurige Henkersmahlzeit aber das war mir an dem Abend auch irgendwie egal. Obwohl ich keine Schlafmittel bekommen hatte schlief ich an diesem Tag erstaunlich gut ein.

 

Der Tag der OP:

Ich wurde von der Krankenschwester (die auf Station übrigens auch alle sehr sehr nett und geduldig waren) geweckt und zum duschen geschickt! Nachdem ich das brav alles erledigt hatte und mich in meine sexy Overknees und Hemdchen geschmissen hatte gabs noch ein lecker Tablettchen und schwups hatte ich schon wieder geschlafen. Als ich in den OP geschoben wurde bin ich wieder aufgewacht, die Nervosität hielt sich also in Grenzen :). Und kaum war ich ein paar Meter weiter wurde ich auch schon schlafen gelegt. Soweit so gut! Hier endet der tolle Teil meiner Geschichte, denn als ich aufwachte hatte ich 2 venöse Zugänge, einen arteriellen Zugang, einen Blasenkatether, eine Magensonde, einen Splint und einen Sauerstoffschlauch in mir stecken und einer Kühlmaske auf dem Gesicht und lag auf der Intensivstation (was vorher zwar noch nicht ganz klar war, aber als Option angesprochen worden war da die OP relativ lang dauerte). Da mein Zimmernachbar auf der Intensivstation leider massivste Probleme hatte habe ich nach der OP mittags um 14 Uhr bis am nächsten Tag um 7 Uhr leider nicht geschlafen und war dementsprechend müde, erschöpft und fertig. Auf Grund einer Überdosierung des Morphiums meines allzu netten Pflegers auf der Intensivstation habe ich mich dann auf jeden Fall noch ein bisschen des Blutes in meinem Magen entleert und war einfach nur kaputt. TIPP 1: Klärt von Anfang an ab ob ihr Nasentropfen benutzen dürft oder nicht! Ich hab das nicht gemacht, habe dadurch auch keine bekommen (obwohl es laut Station in Ordnung gegangen wäre) und dachte ehrlich dass ich ersticken müsse. Die Nase is permanent so zu dass es ganz egal ist wie viel Liter Sauerstoff sie dir in die Nase ballern weil sowieso nichts ankommt. TIPP 2: nehmt euch eine Packung Taschentücher mit, am besten so wenig Lagen wie möglich damit sie hauchdünn sind, zum Naseputzen und Blutreste entfernen eignen die sich hervorragend.

 

Die Tage danach:

Insgesamt habe ich es nur 4 Tage im Krankenhaus ausgehalten und durfte dann nach kurzer Bettelei nach Hause :) sobald man mit den Infusionen durch ist gibt es im Krankenhaus nichts mehr was ihr nicht auch daheim machen könntet. Aber das muss Jeder für sich selbst entscheiden. Bei mir wars dann hauptsächlich morgens um 7 die klare Rinderbrühe die mich erst ins Bad und dann aus dem Krankenhaus getrieben hat :) TIPP 3: nehmt euch ein paar Puddings mit auf euer Zimmer ihr werdet sie brauchen. Getrunken hab ich auch sofort nach der OP wieder alles. Hab aber ehrlich gesagt auch gar nicht gefragt was ich darf und was nicht und habs einfach gemacht. Geschadet hat es auf jeden Fall nicht. Ich habe relativ früh aufgehört Schmerzmittel zu nehmen a, weil ich es meinem Körper nicht noch zusätzlich antun wollte und b, weil mein Magen ohne Essen auch nicht allzu gut damit klar gekommen ist. TIPP 4: meine Physio meinte dass man durchaus mit der Lymphdrainage schon im Krankenhaus anfangen kann und damit die Schwellung ein bisschen verhindert wird, wenn ihr also die Möglichkeit dazu habt dann nutzt die Gelegenheit, denn die Schwellung ist einfach auch unangenehm wie sau, auch wenn mir selbst die Schwestern sagten dass ich kaum Angeschwollen sei, hatte ich immer das Gefühl gleich zu platzen.

 

Die Tage daheim:

Die ersten Tage daheim waren der Horror! Ich hab mir im Juni die einzig schönen Tage ausgesucht und saß dann bei 35 Grad im Haus mit Kühlpacks in der Hand und hab gelitten wie ein Hund. Wollte man lachen hat es überall weh getan und wollte man heulen bekam man wieder keine Luft. Alles in allem waren die ersten 3 Wochen nach der OP einfach aus meiner Sicht der helle Wahnsinn. Vielen Dank an dieser Stelle auch an meine Freunde die es faszinierender Weise immernoch sind und an meine Mum die so mitgelitten hat aber mir absolut nicht helfen konnte.

TIPP 5: folgende Dinge könnt ihr zu euch nehmen wenn euch Pudding und Brei zum Hals raushängt: (auch mit Splint):

Hackbraten, nackte Bratwurst, seeeehr lang gekochte Nudeln, Eiersalat, Frischkäse und Weißwurst

Ich hab so viel in diesen Foren gesucht, bezüglich des Essens hab aber irgendwie nie irgendwas gefunden, was durchaus auch an mir liegen kann :)

 

5 Woche post-op:

Der Splint wurde endlich entfernt. Auch wenn ich immer noch ein Kauverbot habe und erst seit gestern langsam anfange den Kiefer zu dehnen und das ein oder andere Teil auch zu kauen, es war ein himmlisches Gefühl als der Splint endlich raus war! Den Tag werde ich wohl auch nie mehr vergessen! Angeschwollen bin ich immer noch ein bisschen und auch das ganze Gefühl ist noch nicht da, zum Beispiel spüre ich einen Teil meiner Lippen nicht mehr. Alles in allem habe ich jetzt zumindest das Gefühl dass es voran geht. Bis zu diesem Tag habe ich übrigens 7 Kilo in der ersten Woche verloren und halte das Gewicht jetzt mit den vielen Würstchen ganz gut :)

 

Mein Fazit:

Zu dem Zeitpunkt jetzt weiss ich nicht ob ich mich noch einmal für diese OP entscheiden würde, ich glaube dass es Menschen die unter Ihrem Äußeren leiden, vielleicht leichter fällt sich danach an irgendwas zu erfreuen aber wenn du gesund in ein Krankenhaus gehst und so wieder rauskommst und es für dich absolut keinen Mehrwert bringt in diesem Moment ist es schwierig nicht an seinem gesunden Menschenverstand zu zweifeln. Ich weiss dass ich meine beste Freundin gebeten hatte mich einfach nur zu überfahren damits schnell vorbei ist und ich halte mich wirklich nicht für einen besonders wehleidigen Menschen. Man sollte sich durchaus im Klaren darüber sein wie hart der Weg nach der OP ist und ob man ihn seelisch und körperlich bereit ist zu gehen, und das kann glaub ich nur Jeder für sich selbst beantworten. 

 

Ich hoffe dass ich dem Einen oder Anderen zumindest mit den paar Tipps helfen konnte und bedanke mich bei Allen die meinen Erfahrungsbericht überhaupt bis zum Ende durchgelesen haben ;)

 

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Heute ist der 28.07.2013 und mein Name ist Lisa.

 

...

TIPP 5: folgende Dinge könnt ihr zu euch nehmen wenn euch Pudding und Brei zum Hals raushängt: (auch mit Splint):

Hackbraten, nackte Bratwurst, seeeehr lang gekochte Nudeln, Eiersalat, Frischkäse und Weißwurst

Ich hab so viel in diesen Foren gesucht, bezüglich des Essens hab aber irgendwie nie irgendwas gefunden, was durchaus auch an mir liegen kann :)

 

...

 

Mein Fazit:

Zu dem Zeitpunkt jetzt weiss ich nicht ob ich mich noch einmal für diese OP entscheiden würde, ich glaube dass es Menschen die unter Ihrem Äußeren leiden, vielleicht leichter fällt sich danach an irgendwas zu erfreuen aber wenn du gesund in ein Krankenhaus gehst und so wieder rauskommst und es für dich absolut keinen Mehrwert bringt in diesem Moment ist es schwierig nicht an seinem gesunden Menschenverstand zu zweifeln. Ich weiss dass ich meine beste Freundin gebeten hatte mich einfach nur zu überfahren damits schnell vorbei ist und ich halte mich wirklich nicht für einen besonders wehleidigen Menschen. Man sollte sich durchaus im Klaren darüber sein wie hart der Weg nach der OP ist und ob man ihn seelisch und körperlich bereit ist zu gehen, und das kann glaub ich nur Jeder für sich selbst beantworten. 

 

Hallo Lisa,

 

zu Tipp5, liegt definitiv an Dir :-). Es gibt unter Kunterbunt! ganz oben den Rezeptefaden mit momentan 179 Rezepten, da ist eigentlich für jeden etwas mit dabei.

 

Aber Dein Fazit halte ich für wichtig, vor allem dass man bedenken soll, dass man gesund in die OP reingeht und doch ziemlich zerschlagen wieder rauskommt. Und dies z.B. auch mehr als bei orthopädischen und anderen Operationen, wo man meist vor der OP schon Schmerzen hat. Ich hatte bei mir den Vorteil, dass der optische Mehrwert für mich von Anfang an vorhanden war, aber ich geniesse jetzt auch definitiv die Verbesserung der Kaufunktion, auch wenn ich es gar nicht so wirklich nutze. Wart erst einmal ab, bis Du wieder kauen darfst, aber erwarte vom ersten richtigen Kauversuch nicht zu viel, auch die Muskel und Du selber müssen sich an das neue Gefühl gewöhnen. Zu Enttäuschung beim ersten richtigen Kauversuch gibt es im Forum einiges an Berichten, aber das normale Kauen kommt sehr schnell.

 

Bei meiner Bimax war von vorneherein klar, dass es eine Nacht auf der Zwischenintensiv gibt. Aber das mit der unruhigen Nacht kann ich vollkommen nachvollziehen, es ist erstaunlich, wie viel Unruhe herrschte, weil ständig irgendjemand etwas gebraucht hat und mir ging es dann doch so gut, dass es mich gestört hat. Ich bin auch mit Magensonde, Kühlmaske, Blasenkatheter, aber nur einem Zugang  aufgewacht, aber auch das war von vorneherein besprochen gewesen und die Magensonde wurde die ersten Tage auch zur Ernährung genutzt. Gab es in Ruit wirklich nur klare Brühe zum Frühstück? Das finde ich doch etwas wenig (mein Magen hätte das gleiche gemeint, wie man im OP-Bericht zu meiner Metallentfernung nachlesen kann).

 

Dir noch gute Besserung und weiteres Abschwellen!

 

Irene

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Hi.

Danke für den informativen Bericht und Glückwunsch zur überstandenen OP.

Was wurde denn bei dir genau gemacht?

Wurdest du vom Prof. persönlich operiert?

War das mit zusätzlichen Kosten verbunden?

Zu guter Letzt würde mich noch interessieren wie du auf Ruit gekommen bist.

Freue mich auf Antworten.

 

Mfg twoface

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Liebe Irene, 

 

ja ich hab auch nicht direkt hier im Forum danach gesucht sondern in Anderen, das Ganze hier hab ich sehr spät erst mitbekommen.

Ich muss sagen ich hab mich auch keinen einzigen Tag krank schreiben lassen da ich gerade mitten im Staatsexamen stecke und es für mich wichtig war weiterhin versichert zu sein, sollte beim Training was passieren. Ich glaub dass für mich die Entscheidung die richtige war nicht daheim zu bleiben, da ich die viele Zeit sicher zum leiden genutzt hätte :) Was mich total überfordet hatte war auch die Tatsache dass ich mit den Hunden mit denen ich zuvor immer 3-4 km am Tag laufen war keine 500 m mehr gekommen bin und dann kräftetechnisch einfach so am Ende war. Du denkst alles ist wie vorher, ist es aber definitiv nicht! Und wie schon erwähnt die ersten 3 Wochen wollten einfach nicht vorbei gehen!

 

Die Magensonde wurde bei mir zum Glück nach der Horrornacht auf  Intensiv gezogen, hatte einen mächtig hohen Blutdruck und empfand sie auch als äußerst störend... Es gab ab dem ersten Morgen einmal klare Brühe und einmal Cremesuppe und beides is morgens um halb 7 echt schwer zu schlucken wie ich fand :) Hab ich dann aber auch relativ schnell bleiben lassen. Die Schwestern haben dann zum Glück auch mit Pudding rausgerückt :)

 

 

Hi twoface,

 

Ja ich wurde vom Prof. operiert zumindest steht es so in meinem OP-Bericht und wurde so abgesprochen :D dabei war ich leider nicht aber ich geh schon mal davon aus dass es auch wirklich so gewesen ist :)

Da ich aus Ulm komme, war Ruit definitiv nicht der nächste Weg, aber ich bin auf Empfehlung meines behandelnden Kieferorthopäden dort hin. Ob es mehr gekostet hat als sonst, kann ich dir leider nicht sagen! Bin Privatversichert und auch wenn es so gewesen wäre, wäre es mir den finanziellen Kostenaufschlag wert gewesen. Geht ja um das Gesicht was man da so machen lässt und nicht um den Fuss :-P

 

Bei mir wurde gemacht: Mittelgesichts- und Untergesichtskonstruktion durch Verlagerung des OK und des UK im Sinne einer Clockwise-Rotation. Ausgleich der Gesichtsassymmetrie durch transvasale Kippung von Ober- und Unterkiefer in eine parallele Linie zur Bipolarlinie. Knochentransplantate mit Schraubenfixierung im OK.

OK-Mittellinie um 2 mm nach rechts, Frontzahnbereich 1 mm nach vorn, und 1mm kaudal. 

UK 5,75 mm kranial, mittig um 5mm kranial und links 4,25 kranial.

Zusächtliche Korrektur der Nase mit Kürzung des knöchernen und knorpligen Septums, Kürzung der Spina um 4mm.

 

Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen ;)

 

Und nochmals: Ruit und Prof. Wangerin bis auf die Intensivstation immer immer wieder gern (also natürlich nur rein theoretisch :D)

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Hallo Lisa!

 

Herzliche Gratulation zur überstandenen OP!

Ich kann so ziemlich alles in deinem Bericht unterschreiben und ich fühle mich auch so ähnlich wie du bzw. denke ich hatten wir ziemlich das gleiche gedacht, als wir unseren Bericht verfasst haben!

 

Auch ich hatte vorher kein gravierendes optisches Problem (außer im Profil ein fliehendes Kinn) und ich hoffe auch, dass mein jetziges Gesicht noch geschwollen ist und nicht so bleibt. Aber ja, jetzt ists eh zu spät :-)

 

Besonders dein Fazit finde ich sehr sehr wichtig, man kann das nicht oft genug sagen!

 

LG & Alles Gute weiterhin!

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Huhu liebe Magnolie,

 

Bin gleich mal auf der Suche nach deinem Bericht! JAAA so gehts mir auch, wenn das so bleibt dann bekomm ich auf jeden Fall nochmal ne kurze depressive Verstimmung! :D aber anscheinend kann man ja zum Endergebnis eh erst was sagen wenn die Schrauben auch alle wieder raus sind! Jetzt bleibt eh nur noch abwarten!

 

Was ich in meinem Bericht total vergessen habe und nachträglich noch ziemlich erwähnenswert finde, das Gefühl als die Nerven wieder aufgewacht sind war glaub ich der größte Stress in den Wochen. Das andauernde Stechen im kompletten Gesicht hat einen ja beinahe in den Wahnsinn getrieben!

 

Ich sehe gerade dass du auch noch frisch post-op bist! Dann weisst du ja genau wie es jetzt ist! 

Würdest du dich nochmal dazu entscheiden den Weg zu gehen?

 

Liebe Grüße Lisa

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Oh ja, ich bin ja auch noch am Kinn und an der Lippe taub aber gaaaanz langsam kribbelt da was. Und dann juckt das teilweise & kratzen spürt man ja nicht. Hmpf! Aber ja...

 

Hmm schwierig - kann ich noch nicht sagen weil ich wie gesagt nicht hoffe dass mein Gesicht so bleibt. Sollte DAS jetzt das Endergebnis sein, würde ich es wohl nicht nochmal machen, da ich einfach vorher gerade optisch kein großes Problem hatte. Ich muss mir dann auch immer wieder bewusst werden und einreden dass ich es ja aus gesundheitlichen Gründen gemacht habe.

Wie würdest du die Frage gerade beantworten?

 

Liebe Grüße :-)

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& PS: Ich habe meinen Bericht versucht so positiv wie möglich zu verfassen - wollte nämlich auch zu Beginn gar keinen verfassen und kann mich echt gut in deine Zeilen reindenken +g+ :-)

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Haha, ja so gehts mir auch! Rechte Seite Unterkiefer war wohl etwas problematisch und so fühlt sichs auch noch an :D hab mich aber mittlerweile dran gewöhnt dass mir fremde Menschen sagen dass mir da noch etwas Soße an der Lippe und am Kinn hängt :D

 

Ja ich hab auch sehr sehr lange drüber nachgedacht was zu schreiben, einerseits will ich niemandem Angst machen anderseits war das eben glaub ich genau die Info die mir gefehlt hatte um das ganze noch einmal zu überdenken! Meine KFO-Behandlung dauerte auf Grund eines hervorragenden Orthopäden glaub 4 Monate und ich war OP bereit... Zumindest aus seiner Sicht, ich hatte mich auf ein ganzes Jahr Spange eingestellt! Dazu kam mein Staatsexamen und die Entscheidung es noch in der Woche Pfingstferien zu machen da ich danach normaler Kassenpatient gewesen wäre und mir die Privatversicherung in diesem Fall deutlich lieber war. Also hatte ich innerhalb von 4 Wochen meinen Termin. Also Spange eingesetzt am 14.02.2013 OP am 14.06.2013, wie du siehst war da nicht mehr viel Zeit dazwischen  um drüber nachzudenken!

 

Jetzt wach ich morgens auf und denk mir nur What the fuuuck! Und wer ist das?! Vom Seitenprofil her habe ich immernoch abartig Ähnlichkeit mit einem Hamster. Ich wasch das Gesicht aber irgendwie ist es nicht meins! Ok es war davor ein klein wenig schief und anscheinend weniger harmonisch wie jetzt aber es war mein Gesicht mit dem ich 26 Jahre lang sehr gut leben konnte. Klar war es medizinisch notwendig und die anderen Optionen dass mir irgendwann die Zähne ausgefallen wären und ich nicht vernünftig kauen kann waren auch echt unschön aber im Moment bin ich keines Wegs bereit dazu zu sagen dass ich es jederzeit wieder machen würde.

Wenn ich nachmittags nach Hause gekommen bin, hab ich mich sofort ins Bett gelegt da mir der Tag viel zu anstrengend war und hab von dort aus ein bisschen Monster aus Loch Ness gespielt und gemeckert. Meine Freunde behaupten zwar bis Heute noch dass ich sehr umgänglich war aber ich glaub sie sagen das nur weil sie mich echt gern haben :D und nicht weils die Wahrheit ist. Die Schrauben werden bei mir auf jeden Fall auch wieder in Vollnarkose geholt und ich werde wieder 2 Tage stationär bleiben müssen, wenn das nur halb so lustig wird wie das letzte mal möcht ich sie gerne behalten :) müsste ich mich JETZT entscheiden würde ichs nicht mehr machen! Gut möglich dass sich meine Meinung dazu in den folgenden Monaten noch ändert aber jetzt definitiv nicht mehr

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Guten Morgen Lisa!

 

Oh ja, das mit dem ankleckern kenn ich auch nur zu gut! Ich wisch mir vorbeugend alle 10 Sekunden über die taube Stelle ... +augenroll+

 

Ich hab gelesen du warst nicht wirklich im Krankenstand, das ist heftig.

Ich war 6 Wochen zu Hause und das hab ich wirklich gebraucht, auch weil ich 10 Tage vor meinem Arbeitsbeginn eine Kieferhöhlenentzündung bekommen habe und die Tabletten um diese zu behandeln gar nicht vertragen habe. Aber ja, alles hinter mir! Oh ich versteh dich so gut, vor allem der seitliche Anblick macht mir auch zu schaffen! Aber mir kommt vor, es ist schon ganz ein bisserl besser geworden bei mir. Aber von "hübsch/lieblich" bin ich meilenweit entfernt!!

Und das mit dem Gesichtwaschen: Du sprichst mir aus der Seele! Ich mag mein Gesicht immer noch nicht eincremen weil es sich totaaaal komisch anfühlt. So halbtaub und iiiih - mag ich gar nicht! Das war aber von Anfang an so - ist schon ein bisschen besser geworden! Aber ich fahr mir immer noch nicht gerne ins Gesicht!

 

Das sind alles Sachen, die man glaub ich vor der OP in seinem "Wahn" überliest. Natürlich hab ich vorher gelesen, die Nase kann zu sein. Ich dachte mir "Na wenn das mein größtes Problem ist" und es war tatsächlich mein größtes Problem - weil man eben keine Vorstellung hat. Man liest diese ganzen Berichte hier aber trotzdem war zumindest ich - nicht gefasst!

 

Wie auch immer - liebe Lisa wir haben es hinter uns und es kann wirklich nur mehr bergauf gehen! Ein langer Weg aber wir schaffen das! :-)

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ne war nicht krankgeschrieben dann wär ich aber glaub auch hohl gedreht :D

für mich war Beschäftigung genau das richtige :)

 

Ja und die Tatsache dass man nicht Nase putzen darf, ich hatte immer panische Angst dass ich vielleicht niesen muss :D

 

Ja da hast du Recht und in einem Jahr lachen wir sicher schon über das Ganze

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