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Nadine1990

Eltern können keinen Mut zusprechen.

Hallo ihr Lieben,

 

ich hab nen rießiges Problem.

 

Mein Vater kann mir einfahc keinen Mut zusprechen, was die op angeht, was ziemlich blöd ist, schliesslich habe ich schon Angst genug :(

 

zu meinem Fall:

 

ich hab ne OK & UK Rücklage inkl. dadurch sehr warscheinlich ausgelöster schwerer Schlafapnoe, seitdem ich 12 Jahre alt bin (Kieferorthopädische fehlbehandlung)

 

ich bin nachts an ne manschien angeschlossen, hab somit meine komplette kindheit, jugend und auch jetzt mein junges-erwachsenen-alter nicht richtig ausleben können. jetzt sehe ich endlich ne chance, gesund zu werden, aber meine Eltern können mich nicht unterstützen. "Na, ob das alles so klappt. sei dir mal nicht so sicher !" weil ich mich deswegen shcon sehr vielen Operationen unterzogen hab, die nichts gebracht haben und die ich privat zahlen musste ..

 

Ein anderer Aspekt ist, ich habe noch keine Zusage der KK, nur die des Krankenhauses, dass die op von der KK übernommen wird, weil sie wirklich indiziert ist.. Die Zusagen des Krankenhauses hab ich auch per Email, unzwar zugenüge, jedoch zweifeln meine eltern immernoch und haben angst, dass doch noch ne riesen rechnung auf uns zukommt.

Ich soll am mittwoch (31.07.) nochmal ins krankenhaus, um die splinte anzuprobieren und dann sollte es eigentlich schonmal los gehen. Aber ich kann mich nicht freuen.


wie war das bei euch so? gibt es bei euch auch den fall, dass euch eure Freunde/verwandten versuchen, das ganze auszureden??

Ich meine, ich lasse mir nicht die brüste auf DD hochpushen, weil ich unzufrieden bin.. ich will gesund werden !


Liebste Grüße

 

 

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Taurige Geschichte eigentlich! Aber denk dran, es sind deine Eltern, und sie lieben dich sie werden mit Sicherheit auch nur wollen dass du endlich ein normales Leben führen kannst. Ich denke nicht dass die Situation für sie besonders leicht ist.

Ich kenne deine Eltern ja nicht aber angenommen die OP bringt nicht den gewünschten Erfolg haben sie ein tot unglückliches Kind daheim sitzen, welches so sehr gehofft hatte dass alles besser wird und all die Mühen umsonst war. 

 

Deine Eltern sind vielleicht einfach nur skeptisch und haben Angst dass du noch einmal enttäuscht wirst! Es sind eben auch nur Menschen. Und niemand wünscht seinem Kind so eine Krankheit. Und wahrscheinlich hat dein Vater genauso viel Angst wie du sie auch hast will es aber nicht zeigen weil Väter ja schließlich immer das starke Geschlecht in dem Leben von uns Töchtern sind. Eine OP hat immer gewisse Risiken! Meine Mutter war jetzt auch nicht das blühende Leben an Hoffnung, aber ich habs durchgezogen! Und das wirst du auch!

 

Und ich wünsch dir alles Glück der Welt dass der Plan aufgeht!!

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Hallo Nadine,

 

das Problem kenn ich, dass andere Menschen immer sehr skeptisch sind ob das alles so klappt wie es soll. Zum Beispiel hat meine Mutter bevor ich meine Zahnspange bekommen hab, auch gemeint, da muss man doch dann immer zum KFO rennen, weil die Brackets abfallen, und es tut ja so weh, und die Zahnpflege is ja dann so schwierig,... Aber bis jetzt ist noch nie ein Bracket abgefallen, weh tun tuts auch nicht sehr und mit der Zahnpflege hab ich auch keine großen Probleme.
Und wegen der Weisheitszahn-OP hat sie auch gemeint, das ist schon gar nicht so harmlos, da gibts Menschen die haben da schon bleibende Schäden davongetragen und das Essen und die Schmerzen und und und.... Es war aber letztendlich überhaupt nicht schlimm, mir hat nie wirklich groß was wehgetan, Essen konnte ich auch schon schnell wieder und bleibende Schäden hab ich auch nicht.
Gegen die Oberkiefer-OP die nächstes Jahr gemacht werden soll hat sie auch was, und mein Freund auch.. also war ich am Anfang schon ziemlich unentschlossen ob ich das auch wirklich machen soll, weil mir ja alle nur Argumente dagegen sagen. Ich hab mich dann aber doch dafür entschieden, weil ich glaube die Menschen die einen gern haben die übertreiben da immer ein bisschen. Gegen die anderen Sachen hatten sie schließlich auch was und da ist auch nix passiert.
Also meiner Meinung nach, sollte man das wenn man selbst davon überzeugt ist auch durchziehen und sich nciht von anderen verrückt machen lassen. Das schaffst du schon mit der OP!

LG Feuerblume

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Meine Mama war anfangs auch gar nicht begeistert und hat andauernd gesagt, ich solle mir das Ganze nochmal überlegen und weitere Meinungen einholen usw. Sie hatte einfach Angst um mich.

Aber auch sie hat mich dann sehr (!) unterstützt während der Zeit im Krankenhaus und danach.

 

Ich glaube deine Eltern möchten einfach nicht, dass du dir "falsche Hoffnungen" machst und dich wieder enttäuscht sehen wie vielleicht schon das ein oder andere mal nach anderen OPs...

Und natürlich ist so ein Anblick nach einer Bimax für eine Mama vielleicht auch nicht gerade so einfach - man sieht ja doch etwas - ähm mitgenommen (milde ausgedrückt) aus.

Deine Eltern meinen das sicher nicht böse!

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Die Kosten meiner Behandlung wird von der KK übernommen und meine Eltern waren auch am Zweifeln. Es soll eine GNE und Bimax durchgeführt werden, außerdem die Zähne durch eine feste Zahnspange gerichtet und eventuell nach der Bimax-OP eine Kinnplastik gemacht werden.

 

Es hört sich nicht nach einem Spaziergang an und die Behandlungsdauer ist auch sehr lang, aber meine Eltern konnten mir letzendlich ihren Segen aussprechen und Unterstützen mich dabei so gut es geht. Mein Vater hat mir gestanden (nach der GNE), dass er den Mut für so Etwas wahrscheinlich nicht aufbringen könnte. Und in meiner Familie hab' ich auch oft zu hören bekommen, ob es denn wirklich nötig sei. Es ist nun mal so, dass betroffene Menschen die Situation anders wahrnehmen und angehen. Jemand, der nicht darunter leidet, hat vielleicht nicht das Feingefühl oder vielleicht sogar Verständnis, aber verübeln sollte man es niemandem.

 

Vielleicht kannst du ja die Zu-/Absage der Krankenkasse abwarten. Werden die Kosten übernommen, so wär' automatisch der finanzielle Aspekt geklärt und deine Eltern würden vielleicht etwas anders an die Sache herangehen. Sie machen sich halt verständlicherweise sorgen, weil du bereits viele gescheiterte OP's hinter dich gebracht hast, für die du sogar selbst aufkommen musstest.

 

Ich find's jedenfalls super, dass du den Mut und den Willen hast etwas zu ändern. Ins Positive zu ändern. :)

 

Lieben Gruß

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ja, mein Vater hat unglaubliche Angst vor der Operation, hat er mir auch shcon gesagt..

 

ich z.B habe überlegt 3 wochen danach wieder arbeiten zu gehen, passt ihm gar nicht. er würde mich am liebsten für die nächsten 6 monate zuhause behalten. Aber ich bin nunmal nicht so.

 

er hat angst, das weiß ich und verstehe ich auch vollkommen. aber wenn ichs nicht versuche, werde ich nie wissen, ob es geholfen hätte oder nicht.

Sogar mein Chef, KInderarzt, spricht mir mega Mut zu.. aber er ist halt nur mein chef und nicht mein Vater.

Ich hab nur wirklich momentan genug Angst.. morgen ist der letzte Besprechungstermin vor der op und mir geht es heute schon echt komisch dabei. 

Nur, es ist halt wirklich so, dass ich mir jetzt nicht die Brüste machen lasse.. oder sonst etwas. es hat bei mir NULL ästhetischen-Hintergrund.. nur gesundheitlichen. Er würde mir ja auch keine Hüft- oder Bein-op ausreden, wenn ich die nicht unbedingt bräuchte.


Es gibt 100 Statistiken, die belegen, dass eine bimax bei über 95% er patienten geholfen hat und er zweifelt trotzdem.
Eine andere sorge ist, dass sein einziges Kind nach 22 Jahren plötzlihc komplett verändert aussehen wird. aber vllt. ist genau DAS das gesicht, dass mir eigentlich mal gegeben werden sollte.


Ouh mann, ich brauche doh grade JETZT so seine unterstützung :(

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Ästhetik und Gesundheit liegen rein menschlich betrachtet eng beieinander, finde ich. Ist man selbst unzufrieden, hat es Folgen auf das "Seelenleben". Die Verarbeitung ist dann bei jedem Menschen unterschiedlich. Die Krankenkassen vertreten eine andere Sichtweise, aber das ist okay.

 

Wenn es bei dir hauptsächlich um die Gesundheit geht, dann solltest du dich darauf konzentrieren.

Trotz aller Ängste hilft es mir persönlich ungemein, daran zu denken, dass die heutige Medizin große Fortschritte gemacht hat.

Meine Cousine arbeitet als Krankenschwester in einem katholischen Hospital und sagt mir zur Beruhigung, dass man heutzutage keine Angst vor großen Schmerzen haben braucht, egal was für ein Eingriff gemacht wird. 

 

Klar hat man zeitnah vor wichtigen Entscheidungen und Eingriffen ein komisches Gefühl, aber das ist menschlich und hat jeder. Auch mir hat der Gedanke vor meiner Entscheidung geholfen: "Was ist, wenn ich jetzt doch lieber kneife und ich's später doch bereuen werde? Man wird ja nicht jünger und es wird zunehmend schwieriger."

 

Lass dir sagen, dass du nicht alleine bist und auch nicht alleine sein wirst.

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ich könnte optisch mit der Kieferfehlstellung leben. son bisschen Doppelkinn/Fliehkiss und dicke wängchen machen mir optisch jetzt nichts so viel.. ich mache nen riesigen Bogen um Fotos, insbesondere von der Seite, aber ich bin jetzt wegen der Optik nicht mega unglücklich.

 

ne größerer Psyschische sache ist halt diese Sache mit der Beantmungsmaschine. das nervt unmenschlich, da ich sie wirklich IMMER brauche. ich kann nicht 2 sekunden lang nen nickerchen machen. und das soll man mal nem Partner erklären - unmöglich.

 

ich hab sogar zu meinem vater gesagt "wenn ich diese Operation nicht mache, werde ich mit 30 warscheinlich wieder nachhause ziehen, weil ich mein Leben nicht auf die Reihe kriege!" hat ihn auch wenig überzeugt.
er findet die operation chlimmer, als die tatsache, dass ich mein ganzes leben eingeschränkt leben werde ..


Aber ich werds durchziehen. :) das steht fest.

Danke, für all die Zusprüche :)

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Also ich kann nur von mir sprechen, aber meiner Mutter hat es irgendwann gut getan, dass ich mit der Faust auf den Tisch geschlagen habe und ziemlich wütend war. Ich habe gesagt, dass ich mir mit Sicherheit schöneres vorstellen kann, als diesen ganzen Kram mitzumachen und dass es mir einfach NULL hilft, wenn alle nur noch mehr Panik machen. Ich habe sie ziemlich angemotzt, dass ich keinen Nerv dazu habe, noch anderen Leuten einreden zu müssen, weshalb eine medizinisch indizierte Behandlung, die meine Probleme beenden kann, nun wirklich gemacht werden muss. Und dass ich mir jahrelang Kommentare zum meinen vorstehenden Zähnen anhören konnte und nun, wo ich es machen möchte, geht das Genöhle los.

 

Natürlich machen sich alle nur Sorgen. Aber es ist auch egoistisch, dem, der drinsteckt, noch mehr Stress zu machen. Ich bin da mittlerweile etwas rabiater geworden, es ist medizinisch notwendig und fertig. In meinen Augen erklärst du dich noch viel zu sehr (!) Du musst dich nicht rechtfertigen, weil du ohne Beatmungsmaschine (!) leben möchtest. Und du musst nicht erklären, was der Unterschied zu einer BrustOP ist, weil deine Behandlung notwendig mit deiner Lebensqualität und auch deiner Sicherheit zu tun hat, weil du nicht normal schlafen und atmen kannst.

 

Dein Fall ist mit Sicherheit extremer, als der vieler anderen, und dennoch lassen sich hier Leute mit deutlich "weniger" operieren. Das soll keine Bewertung sein, ich denke mir nur, wenn nicht du, wer dann?

 

Ich verstehe, dass Eltern Angst haben, dass sie Sorgen haben, ihr Kind bekäme etwas eingeredet, dass es am Ende schlimmer ist als vorher, dass man es nicht überlebt - aber meine Güte, die Sorgen hat man selbst doch auch, wenn man sich solchen OPs unterzieht. Und da erwarte ich einfach Zuspruch und Kraft und nicht noch, dass man runtergezogen und zusätzlich gestresst wird. Ich bin jedenfalls dazu übergegangen, nur noch zu sagen "Es ist medizinisch notwendig. Ich habe keine Wahl. Wenn ich es heute nicht mache, dann wird es sich deutlich verschlechtern. Es war kein einfacher Weg, sich dafür zu entscheiden." - und meistens hört dann das Gerede über ästhetische Aspekte und ähnlichen Unsinn auf. Wenn ich am Ende hübscher bin, meinetwegen, aber das für mich keine Erwägung. Die Leute haben keine Vorstellung davon, wie einschränkend ein "verkorkster" Schädel ist. Und da hängt nunmal der Rest dran, für den Rest des Lebens. Von daher ist doch jeder Tag, den man die Sache eher hinter sich hat, die Sache wert.

 

Lass dich nicht irritieren und rechtfertige dich nicht. So lange du das tust, werden die anderen auch unsicher sein und dich damit erneut anstecken. Das ist ein Teufelskreis. Wenn man selber die Sicherheit ausstrahlt, dass man keine Wahl hat und die OP machen wird, dann lernen auch die anderen, die Sache als unumstößlich wahrzunehmen - und dann darf man vielleicht auch mal auf Trost hoffen, wenn es einem schlecht geht. Bei mir war es dringend nötig, mal zu motzen und zu sagen "Mir gehts besch..eiden, ich muss ins Krankenhaus, und du jammerst mich noch zu? Unterstütz mich lieber, es ist schlimm genug!" Und dann ging irgendwo ein Denkprozess los, der darin endete, dass mich mancher Angehöriger heute bei jedem Treffen fragt, wies mir und dem Kiefer geht ;) Und selbst Omas oder Tanten sagen, "Naja, deine Mutter sagt, es muss sein, wir drücken alle Daumen!" Also nicht aufgeben, die anderen müssen auch lernen, mit dieser schwierigen Situation umzugehen. :)

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