Dani84

Modell-OP Kosten

Hallo zusammen,

 

ich hatte im März meine Bimax und habe vor der OP die Modell Kosten in Höhe von EUR 1500,00 an meinen Chirurgen zahlen müssen.
Nachdem ich einigermaßen fit war, habe ich bei meiner Krankenkasse einen Antrag auf Erstattung schriftlich eingereicht.

Ich habe eine Absage erhalten. Lt. Krankenkasse bzw. lt. Aussage des Gutachters hätte ein normals Röntgenbild ausgereicht um die OP sinnvoll durchführen zu können.

Es handelt sich ausserdem um eine Privatvereinbarung, etc....

Mein KC hat bereits ein Schreiben an die Krankenkasse verfasst, warum eine Modell OP durchgeführt werden musste.

Ich möchte das eigentlich nicht auf mich sitzen lassen, ich habe 4 Wochen Zeit Einspruch zu erheben.

Was kann ich tun? Erneut meinen KC bitten ein Schreiben aufzusetzen? Kontakt mit der MDK aufzunehmen? Bei der Krankenkasse mit Kündigung drohen?

Ich weiß das es sich um das leidige Thema "Modell OP Kosten" handelt und schon x-mal darüber diskutiert wurde.

Würde mich trotzdem über Anregungen freuen.

Vielen Dank schon mal im voraus

 

LG

Dani

 

 

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Es ist leider wahr, dass man so eine OP ohne Splinte durchführen kann. Den Chirurgen, die ich kenne, ist das zu unsicher, was ich gut nachvollziehen kann, aber möglich ist es.

Das Problem ist, dass gesetzliche Krankenversicherungen Kostenbegrenzung betreiben müssen. Würden sie alles bezahlen, was Stand der Technik ist, z. B. auch Lingual-Brackets, müssten sie die Beiträge noch weiter erhöhen. Ich finde es oft, auch im Falle der Modell-OP, ärgerlich, wie die Grenzen gezogen werden, aber die Formel "medizinisch sinnvoll = erstattungsfähig" stimmt leider nicht.

Ungeachtet dessen kann man natürlich versuchen, die Kasse zu überzeugen.

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Hallo Dani84,

 

dazu habe vielleicht ich eine Idee:

Droh Deiner KK, zu kündigen, falls sie die Kosten nicht übernehmen. Die Behandlung mit Zahnspange, Bimax etc. war für die so teuer, dass sie Dich bestimmt gerne als Mitglied behalten wollen, damit das Geld nach und nach über Deine Beiträge wieder hereinkommt.

Da könnte es sich für die lohnen, Dir die Modell-OP (oder zumindest einen Teil davon) zu erstatten.

 

Dieser Tipp stammt nicht von mir, den habe ich hier im Forum mal irgendwo gelesen. Vielleicht wäre es einen Versuch wert.

 

LG, Iris

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Hallo Iris,

vielen Dank für die schnelle Antwort.

Ja, das habe ich auch schon gelesen und das werde ich auf jeden Fall versuchen

 

Lieben Dank!

Dani

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Hallo Dani84,

 

so jetzt schreib ich auchmal meinen Senf dazu. Ich hatte genau das selbe Problem wie du.

 

900 Euro Modell OP Kosten, keine Erstattung seitens der KK. Habe Einspruch erhoben und es ging nochmals zum Gutachter....--> wieder eine Absage mit der gleichen Begründung, dass die OP ja auch mit "normalen" Röntgenbilder durchgeführt werden könnte.

 

Mit Drohen wäre ich vorsichtig. Klar es stimmt schon, dass die KK will, dass du auch nach der ganzen Kiefergeschichte weiterhin deine Beiträge zu ihnen schiebst doch du musst auch bedenken, dass dich vermutlich eine andere KK nicht so einfach aufnimmst, wenn du mitten in einer so kostenintensiven Behandlung steckst. Hatte darüber ein sehr nettes und interessantes Gespräch mit einer Damen von einer anderen KK. Sie meinte, dass man mich schon aufnehmen würde, aber ich dann auf jeden Fall erstmal einige Zeit warten müsste bis meine Behandlung weitergeführt werden könnte und es auch noch nicht sicher sei, dass die bevorstehende Schritte (welche von meiner jetzigen KK übernommen werden) von der neuen erstattet werden. Du hättest dann wieder den ganzen Hickhack mit Gutachter, Wartezeit, blablabla....also überlegs dir gut.I

 

Ich beise nun eben in den sauren Apfel und bezahl die Modell OP Kosten selbst, da mir das meine Gesundheit auf jeden Fall Wert ist.

 

Falls du aber doch etwas anderes erreichst würde ich mich freuen von dir zu hören.

 

Viele Grüße Isy

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Hallo Isy,

danke für deine Antwort.

Ich bin morgen beim meinem KC, ich frag mal nach ob er mir einen Tipp geben könnte.

Aber ich habe mich damit schon abgefunden überhaupt was zu erreichen.

Ich melde mich sollte sich etwas neues ergeben.

 

LG

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...

 

Hatte darüber ein sehr nettes und interessantes Gespräch mit einer Damen von einer anderen KK. Sie meinte, dass man mich schon aufnehmen würde, aber ich dann auf jeden Fall erstmal einige Zeit warten müsste bis meine Behandlung weitergeführt werden könnte und es auch noch nicht sicher sei, dass die bevorstehende Schritte (welche von meiner jetzigen KK übernommen werden) von der neuen erstattet werden. Du hättest dann wieder den ganzen Hickhack mit Gutachter, Wartezeit, blablabla....also überlegs dir gut.I

 ...

 

ich bin während der Behandlung, zwei Monate vor der OP zu einer anderen KK gewechselt, weil ich mich von einem Arzt operieren lassen wollte, der an einer Privatklinik ist. Meine alte Kasse hatte sich quer gestellt was die OP betrifft, von meiner "neuen" Kasse wusste ich, dass die in dieser Hinsicht etwas entgegenkommender ist, und zuvor schon anderen gesetzlich Versicherten das OK gegeben hatte. 

Der Wechsel währen der Behandlung führt eigentlich nicht zu Problemen, es muss auch kein neuer Antrag auf Übernahme der Behandlung gestellt werden - das geht alles automatisch, die KK tauschen sich untereinander aus.

 

Was allerdings die Modell-OP betrifft, da dürfte man wohl bei jeder gesetzl. KK Schwierigkeiten haben - da dies so in der Formulierung nicht im Katalog der Kassen steht. Es liegt meist an den Chirurgen was und wie sie die Leistungen abrechnen - es gibt Chirurgen, die verzichten auf lukrative Mehreinnahmen, indem sie halt nur bei der KK, Röntgenbilder, Gipsabdruck und Splint angeben (der Splint wird ja anhand der Gipsmodelle geplant) und das wird auch von der Kasse übernommen. Mein Chirurg stellt die Kosten für die Modell-OP (3D-Planung etc.) dem Patienten halt nicht in Rechnung.

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Hallo zusammen,

heute ist der 13te, das habe ich gemerkt. Mein Auto ist leider kaputt gegangen und jetzt hab ich erst die Möglichkeit Ende nächste Woche einen Termin in der Klinik zu erhalten... Da ich aber bis zum Wochenende nur Zeit habe, Einspruch an die KK abzugeben ,versuche ich es nun selber ein Schreiben an die KK zu verfassen.

 

 

Was haltet Ihr davon:

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

im Bezug auf Ihr Schreiben vom 22.07.2013 möchte ich Sie erneut bitten zu prüfen, ob eine Kostenübernahme der digitalen Volumentomographie erstatten werden kann.

 

Gemäß Schreiben von Herr Dr. Dr. ....l vom 14.05.2013 war es MEDIZINISCH NOTWENDIG, ein DVT erstellen zu lassen. Hierunter sieht man auch klar, wie die Nerven verlaufen. Daher ist es für mich nicht verständlich warum der Gutachter die Begründung nicht nachvollziehen kann. Ein reines Röntgenbilder wäre hier nicht ausreichend gewesen um die Peration planmäßig duchführen zu können.

 

Sie möchten mich doch bestimmt gerne weiterhin als Mitglied behalten, damit das Geld nach und nach über meine Beiträge wieder herein kommt.

Daher würde es sich für Sie lohnen die Modell-OP oder zumindest einen Teil davon zu erstatten.

 

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Ich möchte hiermit versuchen die KK i-wie zu überzeugen.

Würde mich über Stellungsnahme sehr, sehr freuen bzw. auch über Änderungen etc.

 

Lieben Dank schon mal im voraus

Grüße

Dani

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Kurzes Update für alle Mitleidende die Probleme mit der gesetztlichen Krankasse haben bzglm Modell OP Kosten:

 

Nach 2 Schreiben gestellt an die KK habe ich leider die zweite Absagen erhalten,.

Grund: Gutachter der MDK hält es medizinisch nicht notwendig, es hätten normale Röntgenbilder auch ausgereicht.

Es handelt sich dabei auch nicht um Bestandteil der vertragszahnärztlichen Behandlung etc....

 

Jetzt bin ich am überlegen ob ich Widerspruch einlegen soll.

Habe heute schon mal mit einem Anwalt telefoniert, Chancen stehen 50/50

Bei einer Summe von 1.500,- bekomme ich Bauchschmerzen, wenn ich nur daran denke.

Lt. Anwalt wäre es sinnvoll gewesen vor der OP die KK einzuschalten, aber das ging dann doch alles so schnell und ich war mit der OP zu sehr beschäftigt.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht ob ich überhaupt Erfolg haben werde, ich bezweifle es....

 

Was meint Ihr?

 

LG

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Hallo Dani, 

ich hatte ebenfalls dieses Problem, dass die KK sich nicht an den Kosten für die Modell-op beteiligt hat.

Meine Unterlagen gingen auch bis zu einem Gutachter, ich hatte mir noch die Mühe gemacht, aus dem I-net fachspezifisch wissenschaftliche Erklärungen über die Notwendigkeit einer Modell-op herausgesucht.

-Funktionelle Aspekte bei der kombiniert kieferorthop.-chirurg. Behandlung skelettaler Dysgnathien nach dem Göttinger Konzept   von quintessenz Verlag( http://ipj.quintessenz.de)      als Erklärung dazugelegt, bin an der Uni-Klinik Göttingen operiert worden und musste trotzdem die Rechnung selbst bezahlen.     298 Euro wurden dafür von der Unikl. in Rechnung gestellt.

 

Begründung meiner KK: es gibt im Leistungskatalog keine Abrechnungsnummer für eine solche Maßnahme, selbst wenn sie es anteilmäßig übernehmen würden, müssten sie es ja irgendwie verbuchen können.

Meine nette zuständige Ansprechpartnerin hat versucht, mir zu helfen und hat dieses Schreiben bis zur " oberen Etage" geleitet....aber es war nichts zu machen.

 

Aus meinem Gefühl heraus      mit Kündigung drohen, weiß nicht ob das wirklich Eindruck macht.

 

Viel Glück 

 

Glencoe

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Hallo Dani84,

 

schade, dass du auch eine zweite Absage bekommen hast. Hatte eigentlich gehofft, dass es wenigsten bei manchen Leuten hier gutgeht und die KK sich wenigstens an den Kosten beteiligt.

Bei mir kam auch die Begründung.....bla bla bla es hätten auch "normale" Röntgenbilder ausgereicht. Ich kann nur nicht verstehen, wie die KK bei so vielen Überschüssen eine Behandlungsmethode nicht anerkennen und somit auch bezahlen, obwohl die Modell OP in diesem Umfang von so vielen Ärzten durchgeführt wird und ja auch zum Erfolg führt.

 

Ich für mich habe damals ja auch in den sauren Apfel gebissen, da es mir einfach viel viel wichtiger war, dass die OP 100% ordentlich durchgeführt wird.

 

Überlege dir gut ob du gegen die KK vorgesht du darfst nicht vergessen, dass du die Anwaltskosten teilweiße auch selbst tragen musst und ich denke auch dass es eine rießige Belastung für dich ist. Konzentriere dich lieber auf deine Heilung und deine ME, die ja sicherlich auch noch ansteht......Meiner Meninung nach ist doch die Gesundheit, dass was zählt.(obwohl ich die ganze Sache natürlich auch mega ärgerlich finde und ich auch schon wieder eine Wut bekomme wenn ich darüber nachdenke....)

 

Weiterhin alles Gute :)

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Komisch finde ich die unterschiedlichen Begründungen.. Bei mir hat die Kasse auch über den MDK ein Gutachten eingeholt. Darin steht, dass die Kosten für die Modell-OP bereits in dem Honorar der OP enthalten sind und nicht nochmal zusätzlich abgerechnet werden können. Außerdem steht da auch drin, dass es der Stand der Medizin ist und ohne Modell-OP nicht operiert wird.

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Was ich nicht verstehe, ich habe auch schon ein chirurgisches Set Up gemacht. Es wurde perfekt vorbehandelt und der Chirurg konnte sich an den. Zähnen orrientieren. Wir haben gemeinsam die OP an den Modellen simuliert. Das ist doch der Sinn einer Modell-OP. Aber hier liest man dauernd, dass anschließend Gummis eingehängt werden und nichts so richtig zusammenpasst. Wozu braucht man da eine Modell-OP, wahrscheinlich als Abrechnungspossition?

 

Gruß Norbert

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Manchmal kann aber nicht so " perfekt" vorbehandelt werden, zB. wenn Lücken für die Verlagerungsstrecke geschaffen werden müssen. So war es bei mir der Fall, ich hatte zu Behandlungsbeginn  li. Angle 2 und re.Angle 3. 

 

Auch wurde mein OK 5 mm impaktiert und somit autorotiert der UK mit. Deshalb ist nach OP der Biss seitlich leicht geöffnet und wird nun mit Gummis geschlossen und es finden sich zum Teil die Zähne selbst.

 

LG Glencoe

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Glencoe:

 

Beide brauchen das chirurgische Set Up, an ihm orientiert sich auch der Kieferorthopäde um richtig vorzubehandeln.

 

Gruß Norbert

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norbert:

 

Was meinst du jetzt mit dem chir. set up genau ?

 

Das bestimmen oder berechnen der Verlagerungsstrecke ?

 

Gruß Glencoe

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Glencoe:

 

Die Op wird komplett an den Modellen simuliert im dreidimensionalen Artikulator. Nur so wird für den Behandler sichtbar wie vorbehandelt werden muss. Das war spannend und hoch interessant damals. Man brauchte bei dieser Vorgehensweise keinen Splint, die Zähne wurden nach der OP direkt verschlüsselt. Wie man das heute macht habe ich keine Ahnung.

 

Gruß Norbert

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norbert:

 

wenn ich nicht so ganz falsch liege, sind  praktisch die Arbeitsschritte beim     set up  identisch mit denen bei der Modell-op. und OP-Simulation.

 

es ist also nur ein anderer Begriff dafür.

 

Nur wird das nicht VOR der op-vorbereitenden KFO mit der kompensierten Zahnstellung sondern erst nach Ausformung der Zahnbögen und dentalen Dekompensation gemacht.

 

Das ist die operative Planung. Intraoperativ wird ,denke ich ,immer ein( bei Bimax zwei Splinte) benötigt um das Kiefergelenk optimal in neutraler Position einzustellen und zu fixieren, bevor man den UK verlagert.

Der postop. Trainingssplint dient der muskulären Anpassung.

 

Denn ein OP-Fall wird immer anders KFO-technisch vorbehandelt als wenn keine OP erfolgt.

 

 

Gruß Glencoe

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