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Katja123

Fragen zur ME: Röntgenbilder, Narkose und Retainer (lose Spange)

Hallo,

 

habe ein paar Fragen zur ME.

 

1. Wie oft wurde euer Kiefer nach der OP geröngt?

Bei mir wurde nur 2 Tage nach der OP geröngt und danach nie wieder. Jetzt habe ich bald meine ME und davor soll auch nicht noch mal geröngt werden? Aber wie kann man dann sicher sein, dass alles nach Plan verheilt ist? Wurde bei euch vor der ME noch mal zur Kontrolle geröngt?

 

 

2. Hat jemand hier die ME unter örtlicher Betäubung machen lassen und wie waren die Erfahrungen?

 

 

3. Und wie lange kann man nach der ME die lose Spange (Rertainer) nicht tragen? Oder stört die nicht, da die Wunden ja vorne sind?

 

 

 

 

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Hallo Katja,

 

bei mir wurde am Tag nach der Bimax geröngt, einmal zwischendurch, aber eher ungeplant, weil ich Schmerzen im Bereich einer Schraube hatte und dann ca. 2 Monate vor der ME, als es drum ging, den Termin für die ME festzulegen. Wie mir aber von verschiedenen KCs erklärt wurde, kann man aber auf einem normalen OPG gar nicht sehen, ob z.B. die LeFort-1-Ebene sauber verknöchert ist (hat etwas mit den Fokusierungsebenen des Röntgenstrahls zu tun). Ob es nach Plan verheilt ist, kann man sowieso am besten sehen, wenn alles offen ist und dann kann man auch noch drauf reagieren. Hoffentlich, ich habe nämlich von mehreren Fällen im Forum gelesen, bei denen Leute die ME hatten und es sich dann später anhand von DVTs bzw. CTs herausgestellt hat, dass es nicht sauber verknöchert ist, die KC aber nach den MEs nichts gesagt haben.

 

Erfahrungen zur ME unter örtlicher Betäubung findest Du hier: Ich hatte zwar meine ME am Sprunggelenk in örtlicher Betäubung und habe vorher klar gemacht, dass ich auch wirklich wach sein will und hätte am liebsten über das Tuch geschaut. Aber für meine ME kam für mich nur eine Vollnarkose in Frage, ich muss nicht mitbekommen, wie an meinem Gesicht geschraubt und geschliffen (es ist etwas Knochen abgetragen worden).

 

Meine losen Spangen hatte ich nach der ME im KH nur kurz drinnen um zu prüfen, ob sie noch passen oder sich schon etwas verschoben hat. Oben wäre es wahrscheinlich ohne Probleme gegangen, unten gehen die Narben jedoch bis zum letzten Backenzahn und gerade auf der linken Seite war es sehr unangenehm mit Schwellung und allem, die Spange wieder raus zupfriemeln. Nach dem KH habe ich für einige Tage die Spangen nur tagsüber für ca. 1 Stunde drinnen gehabt und ich glaube, nach ca. 10 Tagen habe ich die Spangen dann wieder ganz normal in der Nacht getragen.

 

Liebe Grüße!

 

Irene

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Hallo Irene,

 

danke dir für deine ausführliche Antwort. Kann man gar nicht auf einem Röntgenbild sehen, ob der Knochen wieder halbwegs zusammen gewachsen ist, oder kann man nicht sehen, wie sauber er zusammengewachsen ist? Wenn man erst bei der ME feststellt, ob es sauber verknöchert ist oder nicht, ist es eh zu spät, dann kann man ja auch nichts mehr machen.

Mir geht es auch darum, wie man feststellen kann, ob auch beide Bruchseiten wieder halbwegs geschlossen sind? Das müsste man doch mit einem normalen Röntgenbild feststellen, oder? Bei mir ist die OP 8 Monate her. Meine rechte Kinnseite fühlt sich gut an, aber auf meiner linken kann man noch richtig gut das Loch zwischen den Knochen fühlen. Aber eigentlich möchte ich die ME in 1 1/2 Monaten durchführen lassen. Habe aber vorher keine Kontrolluntersuchung mehr, sondern soll einfach wegen eines Termins für die ME anrufen.  Muss aber eh noch mal bei meinem KFC nachfragen, wegen der Narkose.

Mir wäre ja so ein Dämmerschlaf am liebsten, besonders nach dem ich jetzt ein paar Erfahrungsberichte mit örtlicher Betäubung gelesen habe. Da kamen böse Erinnerungen an die Weißheitszahnentnahme mit örtlicher Betäubung wieder hoch. Die waren alle noch komplett im Kiefer und lagen schräg und sind auch beim Versuch der Entnahme abgebrochen, so dass sie raus „gesägt“ wurden. Das Gezerre und Geruckel war wirklich unangenehm. Und damals war man noch richtig geizig mit den Schmerzmitteln, das war eigentlich das aller Schlimmste, die üblen Schmerzen danach. Da ist man ja Gott sei Dank heute weiter und großzügig mit Schmerzmitteln. Mit der Vollnarkose bekommt man nichts mit von der OP und nachher hatte man auch kaum Schmerzen. Aber eine Vollnarkose ist aber auch ziemlich heftig, daher würde ich jetzt für die ME ein Dämmerschlaf favorisieren. Weniger belastend für den Körper und man bekommt trotzdem nichts mit.

 

Mich würde mal interessieren, warum das so wenig gemacht wird?

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Hallo Katja,

 

wegen der ME hat man nie wirklich Sicherheit. Ich hatte im Januar meine ME und extra vorher ein DVT gemacht. Darauf sah alles super aus. Als ich dann auf dem OP Tisch lag stellte sich heraus, dass der Oberkiefer federt und noch nicht fest ist. Die ME wurde dann im Oberkiefer nicht gemacht und die Platten blieben drin. Die ME hatte ich 11 Monate nach der Bimax. Der Arzt sagte mir auch, dass man auf einem DVT oder CT nie immer alles sehen kann. Gerade auch das, was direkt unter den Platten ist sieht man erst, wenn man den Oberkiefer freilegt.

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Hallo Lippi,

 

danke für deine Antwort. Mein KFC hatte mir gesagt, dass ich die ME am besten Ende des Jahres machen lassen soll. Die Op hatte ich Anfang Dezember.  Man ja immer sagt, dass die ME zwischen 6 bis 12 Monaten sein soll, aber nicht nach 12 MOnaten, da die Platten sonst zu sehr verwachsen sind. Daher würde ich es gerne Ende September machen lassen, da der Termin mir sehr gut passt, das wären dann 9 1/2 Monate Post op und fast Ende des Jahres. Aber jetzt habe ich doch bedenken, dass es vielleicht zu früh sein könnte, wenn ich links die Lücke noch gut fühlen kann und doch noch was länger warten sollte.

 

Wann hast du denn die Platten im Oberkiefer jetzt raus bekommen, oder sind die noch drin?

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Hi,

 

meine Platten sind noch drin. Im Oktober starten wir einen neuen Versuch. Diesmal plant man einen Knochenaufbau mit. Sollte also der Oberkiefer immer noch nicht fest sein, wird Knochen aus der Hüfte entnommen und eingepflanzt.

 

Ich habe durch meine vielen OPs einige KC's kennenlernen dürfen. Und ich habe sogar zwei erlebt, die ganz klar gesagt haben, dass sie bei ihren Patienten die Platten erst nach 1 Jahr, bei Patienten mit Re-OP sogar erst nach 1,5 Jahren rausnehmen oder sogar noch etwas später. Sie haben die Erfahrung gemacht, dass der Oberkiefer länger als der Unterkiefer braucht um sich zu verknöchern, was wohl an der Knochenstruktur liegt. Bei Patienten die eine Re-OP hatten oder vorher mal eine GNE soll es auch länger dauern. Man kann nicht die Uhr danach stellen und behaupten, dass bei jedem nach 6 Monaten alles verheilt ist. Auch wenn die meisten KC's dazu tendieren nach 6 Monaten regelhaft die ME durchzuführen. Wenn man hier immer wieder von Fällen liest wo es zu Problemen kam, scheint es für mich auch realistisch zu sein, dass man lieber länger abwartet. So ein Problem ist es auch nicht nach zwei Jahren die Platten rauszubekommen. Ich hatte meine ersten Platten 10 Jahre drin und hab sie im Zuge eine Re-Op erst entnommen bekommen.

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Hallo Katja,

 

zu den verschiedenen Arten von Narkose habe ich schon mal etwas geschrieben ( ). Das Gespräch mit dem Anästhesisten war im privaten Rahmen, nicht als Vorgespräch vor einer Narkose, so dass eben auch eher Anmerkungen bezüglich der Kosten fallen konnten.

 

Aus einem anderen Gespräch mit einem Arzt (aber kein Anästhesist) im Bekanntenkreis würde ich schließen, dass durch die Art der Narkose bei einer Vollnarkose der Anästhesist aus steuern kann, wie schnell man nach der Narkose wirklich wach ist. Ich hatte zu ihm gemeint, dass ich es erstaunlich fand, dass ich nach meiner ME den ganzen Tag/Nachmittag wach war, während meine Zimmernachbarin, die nach mir operiert wurde, letztendlich den ganzen Nachmittag und die Nacht verschlafen hat. Da da machte er eben diese Anmerkung mit der Steuerung der Nachwirkungen der Narkose, was auch dazu passen würde, da meine Zimmernachbarin nach ihrer OP einen Spreizer im Mund hatte, der diesen offenhielt, so dass Verschlafen wahrscheinlich auch die beste Möglichkeit war.

 

Ich würde aber auch nicht unbedingt drauf wetten, dass Du im Dämmerschlaf gar nichts mitbekommst. Ich hatte eine Dämmerschlafnarkose, von der ich gar nichts mehr weiss. Bei der anderen war ich aber zwischendurch soweit wach, dass ich mich beschweren konnte, dass mir kalt sein (okay, nicht wirklich überraschend) und ich habe noch etwas mitbekommen, was ich als das Einpassen eines der transplantierten Knochenzylinder interpretieren würde. Am Sprunggelenk war mir das ziemlich egal, im Gesicht hätte ich es nicht so witzig gefunden.

 

Und zum Thema Datum der Metallentfernung: Wir hatte ja in letzter Zeit mehrfach Themen zum Zeitpunkt der Metallentfernung. Meine ersten Platten wurden nach etwas über 2 Jahren entfernt, der jetzige Satz nach fast 14 Monaten. Dabei hieß es von Anfang an, dass die Metallentfernung nach 12 Monaten sein wird, von 6 Monaten wie häufig hier im Forum war bei mir nie die Rede. Und dass ich so stark angeschwollen und auch wieder blau geworden bin, lag vor allem daran, dass bei mir noch Knochen im OK abgeschliffen wurde.

 

Von Problemen mit der Verknöcherung habe ich aber bisher vor allem im OK gelesen, wenn ich mich recht erinnere, ist bei Dir aber nur eine UK-VV gemacht worden, oder. Eine leichte Lücke/Delle kann ich bei mir auch im UK fühlen, aber mein KC hat mir gerade erst versichert, dass wirklich alles sauber verknöchert ist. Wenn Du Dir Bilder zu den UK-Schnittführungen anschaust, wird Du sehen, dass dabei eine Delle entsteht, außer es wurde nach Schlössmann operiert. Zusammenwachsen müssen aber Knochenteile direkt neben der Delle.

 

Liebe Grüße!

 

Irene

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Ach, das ist alles schon kompliziert. Umso länger ich darüber nach denke, komme ich von einer reinen örtlichen Betäubung immer mehr ab. Das Ganze bei vollem Bewusstsein mit zu bekommen ist schon recht traumatisch, aber eine Vollnarkose möchte ich aus verschiedenen Gründen nicht so gerne, daher fände ich halt den Dämmerschlaf am besten. Selbst wenn man da vielleicht etwas mitbekommt, ist doch was ganz anderes als wenn man komplett klar ist. Habe bis jetzt immer gut geschlafen beim Dämmerschlaf und bin erfrischt aufgewacht. Mal schauen was der KFC dazu sagt, der ist sehr gut und dem vertraue ich da auch.

 

Mit der ME dachte ich immer, das es 6-12 Monate sein, weil man es halt hier immer liest. Und Ende des Jahres, so wie es der KFC vorgeschlagen hat, passt mir halt nicht so gut aus terminlichen Gründen. Daher dachte ich, dass es dann etwas früher besser ist, als später, da sonst die Platten zu sehr mit dem Knochen verwachsen könnten. Aber wenn es zu früh ist, da dann die Heilung des Knochens nicht  abgeschlossen sein könnte, ist natürlich auch keine Option. Also auch hier wieder den KFC zu Rate ziehen.

 

Ja, hatte nur eine UK VV.  Hatte einer von euch das auch, dass man die Kiefer beim Mundöffnen nicht mehr gerade nach unten öffnet, sondern schräg nach unten? Ist mit jetzt bei der Logopädin aufgefallen, dass ich den Mund nicht mehr richtig gerade weit öffnen kann, sondern dass der Unterkiefer schräg nach links unten zieht.

 

Habe meine Röntgenbilder nur kurz gesehen, daran kann ich mich gar nicht mehr genau erinnern. Daher kann ich auch nicht sagen, ob die eine Seite vielleicht von Anfang an eine kleinere Delle hatte.

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