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Gast Merle

Halli hallo :)

Moin moin,

 

ich heiße Merle, bin 20 Jahre alt und komme aus dem schönen Norddeutschland :)

Ich bin schon länger in diesem Forum angemeldet und dachte mir, dass ich hier ja auch einmal ein bisschen aktiver werden könnte.. :)

Deshalb wollte ich mich einmal kurz vorstellen.

 

Zu meiner "Zahnspangengeschichte":

 

Ich habe mit ca. 15 Jahren das erste mal eine KFO-Praxis von innen gesehen.

Da hieß es dann gleich: Headgear und Bionator.

Na schön, ich hab's gemacht.

 

Irgenwann als ich 17 war hieß es dann aber plötzlich feste Spange und Knochenpins.

Ich dachte mir damals: "Ja ne is klar, ohne mich!" und habe die Behandlung abgebrochen.

Ganz ehrlich: Ich bereue es nicht.

 

Nun bin ich wie gesagt 20 Jahre alt und habe mich entschlossen, mich noch einmal behandeln zu lassen, aber diesmal ganzheitlich, sprich ohne feste Spangen etc.

Dafür mit Funktionskieferorthopädischen Geräten und mechanisch-aktiven Geräten.

Am Dienstag geht es nun endlich los!
Der ganze Spaß wird mich nun ca. 2-3 Jahre begleiten und um die 2400€ kosten.

 

Ich bin mit diesem Weg wahrscheinlich eher der Aussenseiter hier, aber ich gehe gerne mal andere Wege :)

Fall's irgendjemand noch fragen hat beantworte ich sie sehr gerne! :)

Viele liebe Grüße,

 

Merle

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Hi Merle,

 

ich hatte diesen Text in einem anderen Thread, in dem Du gepostet hattest, aber es passt viel besser zu Deinem eigenen. Und hier liest Du es wahrscheinlich auch eher ;)

 

Das hört sich ja spannend an! Wie funktioniert das denn ohne Spange? Ich kann mir da nicht so richtig etwas drunter vorstellen. Hast Du eine Kieferfehlstellung, die eine OP benötigt oder "nur" eine Zahnfehlstellung, wo man sanfter arbeiten kann?

 

Wie ist das Gefühl denn so? Behandlung müsste ja nun schon begonnen haben.

 

Liebe Grüße

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Hallo,

 

ja, du hattest recht, hier sehe ich deinen Post eher ;)

 

also da mein Heil-und Kostenplan ziemlich lang ist, versuche ich mal das Wichtigste abzutippen :)

 

Also ich habe eine Kieferfehlstellung, mit "Deckbisscharakter", sprich meine unteren Schneidezähne berühren fast den Gaumen.

Mein Überbiss beträgt ca. 1/2 Prämolarenbreite (3,5 mm?), auf der einen Seite mehr und auf der anderen weniger.

Meine Verzahnung (=herabgesetzte Kaufunktion)  ist nicht so toll und ich glaube, dass dadurch die Mittellinienverschiebung kommt (um ca. 1 1/2 mm).

Zudem habe ich im Schneidezahnbereich Engstände und dadurch einige verdrehte Zähne.

 

Ich habe aktuelle Bilder in einem anderen Forum gepostet, wenn du möchtest kannst du sie dir ja mal anschauen :)

 

http://zahnspange.siteboard.eu/f1t498-bilder-von-meiner-neuen-zahnspange-biognathor.html

 

Ich weiß nicht, ob ein konventionell arbeitender Kieferorthopäde eine Operation vorschlagen würde, da ich mich in diesem Bereich nicht auskenne und auch die Indikationen nicht kenne.

 

Wenn du noch Fragen hast, immer her damit! :)

 

Achso: Die Spange trägt sich recht angenehm. Da ich sie heute erst den zweiten Tag besitze sind meine Kiefermuskeln natürlich etwas "verwirrt", weil sie seit Jahren in der falschen Position verharrten und nun "nach vorne gezogen werden". Mein KFO hatte mir so etwas aber schon für die ersten Tage prophezeit ;)

Es ist aber sehr angenehm zu spüren, dass der Unterkiefer endlich in seiner richtigen Position liegt und sich dadurch entspannen kann.

 

Liebe Grüße :)

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Merle:

 

Wenn deine Muskulatur durch das Gerät entlastet wird braucht sie sich nicht anzustrengen und wird auch nicht trainiert den Unterkiefer in dieser Possition halten zu können. Du kannst sehr dazu beitragen indem du deinen Unterkiefer auch ohne Gerät trainierst. Anfangs wirst du schon nach fünf Minuten schlapp machen. Muskelaufbau funktioniert langsam, also die Übung täglich minimal steigern. Wenn du das begleitend machst, kann ich mir schon vorstellen, dass das Projekt gelingt. Eine Frage an deinen KFO hätte ich noch. Wesentlich beim Bionator ist der Zungenbügel er soll die Zunge dazu erziehen sich physiologisch im OK aufzuhalten und das Gerät ausbalancieren. Wieso wird beim Biognathor darauf verzichtet? Wenn du deinen Behandler fragen könntest, die Begründung würde mich sehr interessieren. Oder wird parallel stattdessen MFT (Logopädie) gemacht.

 

Gruß Norbert

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Hallo Norbert,

danke für dein Interesse.

Soweit ich weiß ist der Biognathor (wie auch der Bionator) dafür da muskuläre Fehlfuntionen abzubauen und die richtige Funktionen zu erlernen.

Beispielsweise wird bei jedem Schluckvorgang die Muskulatur trainiert. Am meisten merke ich das, wenn ich längere Zeit mit der Spange im Mund geredet habe. Ich spüre meine Wangenmuskulatur dann deutlichst und sie ist richtig "erschöpft".

Entspannen tut sie sich in diesem Sinne also nicht. Was sich entspannt sind die Kiefergelenke, da die sich nun endlich in einer korrekten und dadurch entlasteten Position befinden und so sollte es ja auch sein.

Ich denke also, dass die Muskulatur umtrainiert wird, damit der Unterkiefer in der richtigen Position bleibt und nicht wieder nach hinten "rutscht" und richtige Kau- und Schluckvorgänge erlernt werden.

Eigentlich wollte mir mein KFO auch noch begleitende Physiotherapeutische Übungen nach Padovan zeigen, aber warum er das dann doch nicht gemacht hat, weiß ich nicht. Habe ich beim letzten Termin aber auch nicht mehr dran gedacht.

Zum Zungenbügel: Ich habe keine fehlerhafte Lage der Zunge, das ist also keine Baustelle bei mir. Sie ruht im Oberkiefer und drückt auch nicht gegen die Schneidezähne. Eine vernünftige Aussprache habe ich ebenfalls.

Ich weiß nicht, ob betroffene Erwachsene ansonsten eher einen Bionator erhalten. Könnte ich mir aber vorstellen.

Ich kann beim nächsten Besuch ja mal fragen. :)

Nach einigen Tagen mit dem Biognathor kann ich sagen, dass mein Unterkiefer schon jetzt ohne Spange eine deutliche "Tendenz nach vorne" zeigt und sich meine Kiefergelenksbeschwerden gebessert haben. Das freut mich sehr! :)

Ich hoffe, dass ich deine Fragen zu deiner Zufriedenheit beantworten konnte. :)

Viele Grüße,

Merle

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Merle:

 

Dein KFO hat dich jedenfalls gut aufgeklärt und es scheint ja auch zu funktionieren. Aber wenn es dir nichts ausmacht, mich würde schon die Begründung, den Zungenbügel wegzulassen, interessieren.

 

Hezliche Grüße

Norbert

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Hallo Merle,

 

ich komme auch aus dem schönen Norden, von der Ostsee! Hab mich als Kind immer gegen eine feste Zahnspange gewehrt, aber jetzt mit 21 doch zu einer "konventionellen" Behandlung entschlossen. Ich hoffe, du hast Erfolg mit deinen Geräten! Mich würd interessieren, wer dich auf die Idee gebracht hat - die Kieferorthopäden denken ja (meiner Erfahrung nach zumindest) meist eher geradeaus :).

 

Liebe Grüße

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Hallo :-)

 

ich habe vor circa 1 1/2 Jahren angefangen mich über Kieferorthopädie bei Erwachsenen zu informieren, da ich mit meinen Zähnen unzufrieden bin und Kieferschmerzen habe.

Über meine Recherchen im Internet bin ich über die verschiedenen Arten (konventionell/ganzheitlich) gestolpert und habe mich näher mit diesen Themen auseinandergesetzt.

Ich habe mich wirklic seeehr viel iformiert und auch E-Mail-Kontakt mit einigen Personen hergestellt, um mögliche Behandler zu finden und erste "Ferndiagnosen" zu erhalten.

Ich muss sagen, dass ich sehr viele Vorgehensweisen der konventionellen Medizin in Frage stelle (manchmal auch zu sehr...)  und mir bei einigen Dingen schon besser alleine helfen konnte.

 

Auf jeden Fall habe ich nun einen sehr guten KFO gefunden, der so behandelt, wie ich es mir gewünscht habe :-)

(Ich habe zwischendurch mal überlegt zu einem konventionell arbeitenden KFO zu gehen und zu fragen, was der bei mir machen lassen würde....nur so rein interessehalber... :-) )

 

Ich möchte auch nicht alles schlechtreden, was in der konventionellen Kieferorthopädie gemacht wird, zumal ich kein KFO bin.

Ich bin oft von den Ergebnissen hier im Forum beeindruckt und finde es erstaunlich, wie sich die Zähne/der Kiefer verändern lassen.

Ich weiß auch nicht, ob meine Vorgehensweise für jeden geeignet wäre. Meine Fehlstellung ist bei Weitem nicht die gravierendste hier im Forum, aber ich denke, dass ich einen guten Weg gewählt habe, da für mich die FUNKTION des Kiefers sehr im Vordergrund steht, da ich Schmerzen habe und "alles irgendwie nicht zusammen passt".

Bis jetzt fühlt sich die Spange sehr gut an und, wie oben schon beschrieben, meine Schmerzen werden weniger.

Und natürlich freue mich mich ganz doll auf gerade Zähne!!! :-)

 

Darf ich fragen, was du für eine Fehlstellung hast?

Ich wünsche dir aber auf jeden Fall ganz viel Erfolg mit deiner festen Spange!!:-)

 

 

Viele Grüße,

 

Merle

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Hey :)

 

Wow, das klingt sehr zeitaufwändig, aber super, dass es sich am Ende gelohnt und du die richtige Behandlung für dich gefunden hast. Ist doch immer wieder erstaunlich, wie viele Möglichkeiten es gibt! Bekommst du auch irgendwas von der Krankenkasse bezahlt oder musst du alles selbst übernehmen?

 

Ich hab schon als Kind einen extrem kleinen Kiefer gehabt, aus dem die Milchzähne nicht ausfallen wollten, während die bleibenden Zähne schon in zweiter Reihe wuchsen. Mir wurden dann die Milchzähne und vier bleibende entfernt und obwohl die KfO es nicht glauben wollte, haben sich die Zähne (nur!) durch eine lockere Spange recht gerade hingeschoben. Dann kam aber das eigentliche Problem: Mein unterer Backenzahn lag unter dem Zahnfleisch und wollte nicht hochwachsen. Zu dem Zeitpunkt hatte ich schon die Nase voll von Kieferorthopädie, insbesondere von meiner KfO, die ich nicht ausstehen konnte und wollte weder die OP, die nötig gewesen wäre, noch die feste Zahnspange, die ebenfalls nötig gewesen wäre, um den Zahn hochzuziehen. Der Chirurg hat damals gesagt, dass eine Freilegung nicht immer erfolgreich verlaufen würde und der Zahn evtl. auch noch von selbst wachsen würde. Also hab ich erst mal gar nichts gemacht :483: . Nur immer schön meinen Zahn motiviert und brav meine Spange getragen, um die Lücke freizuhalten - 8 Jahre lang, bis vor ein paar Monaten, als ich mich von einem anderen Chirurgen beraten ließ. Der meinte, die Chancen stünden bei etwa 80%, dass man den Zahn eingeordnet kriegt, aber je älter man wird, desto geringer werden sie. Also dachte ich: jetzt oder nie! Die OP ist jetzt drei Wochen her und ich hab allerlei Zeug im Mund! Die Spange geht nicht über den ganzen Kiefer, sondern es sind nur zwei Brackets und zwei Ringe unten über die vier Zähne und die Lücke, aus der der Zahn mit einer Kette rausgezogen wird (hoffentlich!). Die Kette hängt an einer Feder und die Feder ist an der festen Spange befestigt. Zusätzlich wurde mir noch eine Schraube eingebaut, die das Ganze stabilisiert, damit die anderen Zähne nicht wegkippen. Ich weiß nicht, ob man das jetzt versteht, ist irgendwie schwer, zu beschreiben^^. Zum Glück ist alles im Unterkiefer, sodass man von außen nichts sieht. Ich hoffe jetzt nur sehr, dass sich der Aufwand auch gelohnt hat und der doofe Zahn hochkommt! Bin im Nachhinein schon manchmal ins Zweifeln gekommen, ob ich mich richtig entschieden habe...gerade weil meine Unterlippe noch immer taub von der OP ist und die Kette scheuert. Der Schraube stand ich auch am Anfang komplett ablehnend gegenüber, hab dann aber auch keine wirkliche Alternative gefunden.

 

Ich hoffe sehr, dass deine Behandlung auch weiterhin Erfolge zeigt und du dich bald über schmerzfreie, gerade Zähne freuen kannst!!

 

Liebe Grüße

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Hallo :-)

 

Ohjeohjeohje, hört sich das bei dir kompliziert an :483:

Aber ich denke, dass ich es soweit verstanden habe :-)

Und ist das Problem jetzt "nur", dass der Zahn nicht raus kommt, oder hast du auch mit Kiefer-/und Zahnfehlstellungen zu kämpfen?

Und wie lange beibt der ganz "Krams" in deinem Mund? Also konnte das so etwa gesagt werden? Wirklich angenehm hört sich das ja irgendwie nicht an. :-(

 

Nein, meine Behandlung muss ich leider komplett selbst zahlen. :-(

Wenn ich mich unter's Messer legen würde, wahrscheinlich nicht, aber das kommt mir nicht in die Tüte.
Aber es sind ja "nur" 2400€, wenn ich hier die Zahlen bei manchen anderen Usern sehe ... !

 

Wird deine Behandlung bezahlt?

 

 

LG

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Huhu!

 

Nein, zum Glück hab ich keine Kieferfehlstellung und meine Zahnfehlstellungen wurden alle schon durch meine lockere Zahnspange reguliert und die verbliebenen kleineren "Schrägheiten" machen mir nichts aus. Das Problem war nur der Zahn und mir wurde gesagt, dass der da unten auf Dauer auch mal Probleme verursachen könnte. Außerdem müssen die Weisheitszähne raus, aber das wollte der KfC erst machen, wenn klar ist, dass der Zahn hochkommt, weil man sonst evtl. eine Zahnverschiebung machen könnte und den Weisheitszahn in die Lücke schiebt...Der KfO hat gesagt, dass es mindestens 1-2 Jahre dauern kann, der KfC war etwas optimistischer und meinte, höchstens 1 Jahr:D Ich hoffe mal, er behält Recht. Bis dahin muss der Krempel drin bleiben, der mich jetzt schon ziemlich nervt!

 

Ich weiß noch nicht genau, ob die Behandlung von der KK übernommen wird, das Urteil steht noch aus! Der Chirurg meinte, dass die eigentlich bezahlen müssten, weil eine medizinische Indikation plus chirurgischer Eingriff vorliegt, aber man weiß ja nie...Wären sonst auch etwa um die 2500€ für den KfO. Ja, du hast Recht, wenn ich sehe, wie manche Leute um die 5000€ selbst bezahlen müssen...Da sind wir ja noch ganz gut dran ;) Wie geht's bei dir mit den Schmerzen?

 

Liebe Grüße!

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