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Schoggitiger

OP 7.08.2013

Hallo Zusammen

Ich hab die OP auch hinter mir und möchte euch davon berichten.

Das wurde gemacht: Unterkiefer zurück gesetzt, Oberkiefer vorgesetzt- die übrigen Knochen vom Unterkiefer wurden oben eingesetzt.

Am 7.8.13 am 6:45 im Spital einchecken und mich von meinem Mann verabschieden. Mir wurde das Zimmer gezeigt und ich musste mich umziehen. Die Tabletten standen auch bereit und danach ab ins Bett. Anscheinend hab ich schon leicht geschlafen als sie mich abholten. Ich weis nur noch das umsteigen auf den OP Tisch, legen des Venenzugangs, die liebe Narkoseärztin die mit mir über Urlaub und mein Geburtsdatum gesprochen hat während sie mir Nasentropfen verabreichte und mir gleichzeitig diese Runden Pflaster angeklebt wurden, das ging ja zu wie im Bienenstock, so viele Leute die was vorbereitet haben. Dann hiess es - so jetzt schlafen sie gut- und weg war ich.

Dann mach ich die Augen auf und die Narkoseärztin lächelt mich an- oh da wacht jemand auf und schon hab's wider Nasentropfen - die betäuben leicht. Ich bin zu früh aufgewacht, die waren gerade beim aufräumen. Dan merkte ich nur noch das sie mich ins Bett umfrachteten und Dan war ich wider weg.

Im Aufwachraum wachte ich Dan langsam auf, es war wahnsinnig hell. Ich hörte wie die Schwestern untereinander sprachen - du musst unbedingt dem Mann anrufen, der macht sich grosse sorgen!

Kein Wunder die OP dauerte 7 Stunden statt die geplanten 3-4.

Der Chirurg kam ans Bett und testete mein empfinden im Gesicht und rufte Dan gleich neben mir meinen Mann an. Er durfte mich kurz besuchen, musste Dan aber 2.5 Stunden warten bis sie mich auf die Bettenstation gebracht haben. In dieser Zeit haben die mich mit Insulin und div. Medikamenten versorgt.

Die Nacht war anstrengend, alle 2 Stunden kam jemand um nach mir zu schauen (was übrigens ein toller Service ist) haben mich mit Medis und Eisbeuteln versorgt.

8.8.13

Kontrolle beim Chirurgen mit Röntgenbild, er ist zufrieden.

Ernährung nur flüssig mit Schnabeltasse. Kühlung mit Coolpacks.

Viel Schlafen.

9.8.13

Kontrolle beim Chirurgen, neue Gummis und ausspülen.

Viel schlafen, Coolpacks. Die Schwellung ist heute am intensivsten.

Ernährung weiterhin flüssig.

Habe auf die Nacht eine Schmerzspritze bekommen.

10.8.13

Kontrolle vom Chirurgen, empfindungstest im Gesicht. Wurde vom Tropf befreit.

Mir wurde langsam übel- nur flüssige Kost.(habe in 5 Tagen Spital 5 Kg abgenommen). Bekam ein Joghurt- ein Hochgenuss und es ging sofort besser.

Weiterhin Coolpacks.

Übrigens die Medis musste ich von der OP an in Tablettenform einnehmen.

11.08.13

Ruhiger Tag. TV gucken. Coolpacks.

Neben Flüssignahrung zum ersten mal breiiger Reis bekommen- mhh lecker :-)

Die Schwellung hat etwas nachgelassen.

Es kribbelt überall, die Lippen sind trocken, schmerzen leicht, und ab und zu Nasenbluten. ( habe ein drei wöchiges Nies und schneuz Verbot).

12.08.13

Am morgen endlich Duschen, und erst noch alleine :-) danach überraschend eilig zum Chirurgen in die Kontrolle. Ausspülen - irgendwie war mir das alles zuviel und ich kippte kurz weg.

Er entliess mich aber am Nachmittag trotzdem. Auf wackligen Beinen und vom meinem Mann gestützt ging's nach Hause :-)

Von da 2-3 mal in der Woche zum Chirurgen in die Kontrolle. Ich habe etwas Mühe mit der Wundheilung und es musste mittlerweile auf der linken untere Seite 1x und auf der rechten Seite unten 2x genäht werden. Habe diese Nähte noch drin, am Montag muss ich wider in die Kontrolle.

Die Lippe ist noch ungewöhnlich geschwollen und zum Teil noch taub und sehr kribbelig.

Mit dem Schmerz ist es auszuhalten und die Ernährung basiert auf Joghurt, weichem Brot, weicher Käse, weiche Kartoffeln, alles was sich im Gaumen zerdrücken lässt.

Bin auch wider fitter und mag mich besser konzentrieren. Nur in Geduld muss ich mich nicht etwas üben.

Liebe Grüsse

Isabell

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Hallo Isabell,

 

Du hast ja oben das Insulin erwähnt, wie hat es denn insgesamt mit Deiner Diabetes geklappt? Haben die Probleme mit der Wundheilung mit dem Diabetes zu tun oder hast Du da einfach Pech gehabt, oder passt mein dummer Spruch, wenn man etwas nicht erklären kann: Es hängt von der Stellung des siebten Mondes um den Jupiter ab?

 

Gute Besserung, gutes Abschwellen!

 

Irene

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Hallo Irene

Mein Hausarzt hatte mich vorgewarnt das der Zucker während der OP steigen wird. Was auch geschah. Er ist von 5.6 über 11 gestiegen. Die haben mich so lange im Aufwachraum behalten bis der Wert unter 10 war. Dafür benötigte ich 2,5 Stunden und 2 Insulin Spritzen. Der Wert war nach zwei Tagen wider i.o. Sogar besser den je :-)

Der Chirurg ist der Meinung das die harzige Wundheilung am Diabetes liegt (liegen könnte, aber ich bin ja noch jung und gut eingestellt von den Werten her, darum glaube ich das eher weniger) und auch ein bisschen an der Spange (die verletzt mich an der einten stelle ein bisschen). Meine Mutter sagt immer wider - du hast schon immer länger gebraucht was Heilung betrifft.

Wahrscheinlich ist's von allem ein bisschen ;-)

Gestern war wider Kontrolle, die Linke untere Seite ist schön verheilt, hat aber die Fäden noch drin gelassen. Die untere rechte Seite hat wenig gebessert, eine kleine Öffnung ist Noch zu sehen, er hat alles so belassen und eine Haftpaste für diese Stelle mitgegeben. Am Donnerstag ist der nächste Termin, Daumen drücken das dann alles verheilt ist und die Fäden raus können.

Liebe Grüsse

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