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Oberkiefer-Operationen und die Folgen

Zitat aus einem Sachverständigengutachten eines MKG-Chirurgen:

 

"Es ist zu betonen, dass die Positionierung des Oberkiefers eine besondere Herausforderung in der Dysgnathiechirurgie darstellt und selten exakt möglich ist. Fehlpositionierungen nach Oberkieferosteotomie sind häufige Folgen nach Dysgnathieoperationen."

 

Nur mal so, damit jeder weiß, worauf er sich da einlässt.

 

Hätte man mir das so vorher gesagt, hätte ich nie zugestimmt.

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Wenn ich sowas lese, dann krieg ich Gänsehaut.

 

Ich hab einen Informationsbogen schon zu Beginn der ganzen Behandlung bekommen in dem solche Risiken drinstehen. Den musste ich auch unterschreiben.

Sowohl beim OK als auch beim UK kann es vorkommen, dass er aus diversen Gründen nicht ganz an der richtigen Position sitzt nach der OP (lose Schrauben, Muskelzug etc.). Deshalb wird nachher ein Röntgen gemacht. Sollten das leider der Fall sein, werden die Kiefer sofort korrigiert.

 

Echt schlimm, dass manche Patienten nicht vollständig aufgeklärt werden :-(

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naja Begriffe wie "selten oder "häufig" sind ja keine spezifizierten Häufigkeitsangaben.... Wenn ich mich richtig erinnere heißt auf Beipackzetteln von Medikamenten "häufig", dass es bei 1 von 1000 Patienten vorkommt...

 

Aber er hat generell schon recht, dass die millimetergenaue Positionierung des Oberkiefers schwierig ist.

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Zitat aus einem Sachverständigengutachten eines MKG-Chirurgen:

 

"Es ist zu betonen, dass die Positionierung des Oberkiefers eine besondere Herausforderung in der Dysgnathiechirurgie darstellt und selten exakt möglich ist. Fehlpositionierungen nach Oberkieferosteotomie sind häufige Folgen nach Dysgnathieoperationen."

 

"häufig" ist im kontext nebenwirkungen definiert als > 1% der patienten. die aussage ist also wahrscheinlich richtig.

die frage bei dir ist doch keine abstrakte nebenwirkung, sondern wie häufig es ist dass es einer so daneben operiert und soviel knochen rausschleift, dass sich auch die reparatur schwierig gestaltet. hat das ein gegnerischer anwalt bzw. sein gutachter geschrieben?

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"häufig" ist im kontext nebenwirkungen definiert als > 1% der patienten. die aussage ist also wahrscheinlich richtig.

 

 

Und "selten" ist im Kontext Nebenwirkung definiert als: tritt in mehr als 0,01 Prozent und in weniger als 0,1 Prozent der Fälle auf, das heißt bei zwischen einem und zehn von 10 000 Behandelten.

 

Würde ja dann im Umkehrschluss bedeuten, dass eine exakte Positionierung des Oberkiefers zwischen ein und zehn mal bei 10.000 Patienten gelingt:

 

Zitat aus einem Sachverständigengutachten eines MKG-Chirurgen:

 

"Es ist zu betonen, dass die Positionierung des Oberkiefers eine besondere Herausforderung in der Dysgnathiechirurgie darstellt und selten exakt möglich ist. 

 

 

Wenn man mich als Statistikbeispiel nehmen würde, käme das hin ;-)

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@Butterfly123:

 

Sehr oft wird es glücklicherweise nicht vorkommen (hoffe ich mal :-)). Ich hab hier im Forum einen oder zwei Berichte gefunden als ich am Beginn der Behandlung mich hier informiert hab. Am nächsten Tag wurde am Röntgenbild festgestellt, dass der/die Kiefer nicht zu 100% passen. Das wurde dann korrigiert.

 

Laut meinen Unterlagen wird die Korrektur entweder in einer erneuten OP behoben oder mit lokaler Betäubung. Je nach Situation.

Ich find es gut, wenn man das schon zu Beginn der Behandlung gesagt bekommt.

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Hm, wenn dem so wäre bzw ist, hat sich der Sachverständige eigentlich auch dazu geäußert, warum, wenn der UK zu weit nach vorne verlagert wurde, nicht dieser korrigiert wurde, sondern der OK verlagert wurde?

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Sehr oft wird es glücklicherweise nicht vorkommen (hoffe ich mal :smile:). Ich hab hier im Forum einen oder zwei Berichte gefunden als ich am Beginn der Behandlung mich hier informiert hab. Am nächsten Tag wurde am Röntgenbild festgestellt, dass der/die Kiefer nicht zu 100% passen. Das wurde dann korrigiert.

 

 

Da gibt es aber hier schon noch ein paar mehr Berichte, man muss nur suchen. ;-)

 

Hier ist meiner:

 

 

 

 

Laut meinen Unterlagen wird die Korrektur entweder in einer erneuten OP behoben oder mit lokaler Betäubung

 

lol   :biggrin:

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wow...da hast du ja einiges hinter dir! Tut mir echt leid, dass da so viel schief gelaufen ist. :-(

 

Ich dachte, dass es dir bei dem Thread "nur" um die gängigen Risiken geht. Wenn z.B. eine Schraube locker ist, dann kann das leicht und schnell behoben werden (ob ich das dann bei vollem Bewußtsein d.h. ohne Narkose über mich ergehen lassen, wenn mir das passiert .... naja mal schauen ;-)). Aber wenn ich deinen Bericht lese, dann gehts ja gar nicht um solche "Kleinigkeiten", sondern um richtig schlimmer Fehler. Hoffentlich kann dir bald geholfen werden!

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yuffie, on 28 Aug 2013 - 09:30, said:snapback.png

 

lol   :biggrin:

 

das wird wirklich auch in lokaler betäubung mit dämmerschlaf gemacht.

wenn der OK noch nicht verheilt ist, ist das eine kurze OP, ohne säge und allem. ich würde mich trotzdem für vollnarkose entscheiden.

 

Und "selten" ist im Kontext Nebenwirkung definiert als: tritt in mehr als 0,01 Prozent und in weniger als 0,1 Prozent der Fälle auf, das heißt bei zwischen einem und zehn von 10 000 Behandelten.

 

deswegen meine frage, wer das geschrieben hat. denn eigentlicht sagt er nichts, außer dass es eine große bandbreite zwischen "exakt positioniert" und "fehlpositioniert" gibt.

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