Katja123

Meine Albtraum KFO Odyssee

Meine Albtraum KFO Odyssee, die muss ich mir mal von der Seele reden. Sorry, dass sie so sehr lang geworden ist, aber ich bin so nieder geschlagen deswegen, was da schon jetzt seit Jahren passiert. Und einfach mal den Frust runter schreiben hilft.

 

 

Vor vier Jahren habe ich den großen Fehler gemacht zu einem Kieferorthopäden in Köln nähe Uniklinik zu gehen (den Namen nenne ich gerne via PM) und zu fragen, ob ich was wegen meines sehr lauten Kieferknackens machen muss.  Es knackte laut, aber sonst keine Beschwerden. Der KFO meinte dann, dass ich wohl Arthrose bekommen würde, wenn ich dagegen nichts machen würde und da würde nur eine KFO Behandlung helfen, da der Unterkiefer nach vorne müsste.  Physiotherapie wurde mit keinem Wort erwähnt. Eigentlich hatte mich schon als Teenager gegen eine feste Spange gesträubt und wollte jetzt in meinem Alter erst recht keine mehr. Er hatte mich dann aber Überzeugt, da ich auch Angst vor Arthrose hatte und die Behandlung sollte bei gutem Verlauf auch nur 9-12 Monate dauern und auch nur oben eine feste Spange. Erst bekam ich ein so eine Art großes Pendelum ( weiß nicht wie diese Apparatur heißt), um die nach innen gekippten Zähne wieder auf zu richten und Platz zu schaffen und dann nach ein paar Wochen oben die feste Zahnspange. Kurz danach meinte er dann, dass ich unten auch was machen müsste und ich bekam eine lose Spange um Platz zu schaffen.

 

Nach etwas über einem Jahr waren die Zähne zwar schön grade geworden, aber die Kiefergelenksbeschwerden waren viel schlimmer geworden und jetzt hatte ich einen Überbiss von ca. 8mm und das sah richtig schlimm aus. Und der Unterkiefer war auch kein Stück nach vorne gekommen. Die Zähne waren vor der Behandlung  nicht gerade, aber das hatte mich nicht gestört, aber der Überbiss sah aus wie bei Werner, der Comicfigur. Da der Arzt dann noch mal einen größeren Betrag für die Korrektur haben wollte, als ich bis schon jetzt bereits gezahlt hatte, habe ich dann versucht mir einen neuen Arzt zu suchen. Zudem mir auch  in der Praxis  dort geraten wurde mir lieber noch eine andere Meinung an zu hören.

 

Einen neuen Arzt zu finden war sehr schwierig, bin dann auch bei einigen gewesen. Wie es weiter gehen sollte, da hatte jeder eine andere Meinung, aber alle waren sich einige, dass die KFO Behandlung nicht nötig gewesen sei, um meine Kieferbeschwerden zu behandeln. Es hatte dann fast ein halbes gedauert, dann bin ich zu Dr. Reck in Pulheim gekommen. Dr. Reck ist ein sehr netter und kompetenter Arzt. Er hatte dann auch eine OP empfohlen,  damit der Überbiss korrigiert werden könnte auch die Kasse die Kosten übernehmen könnte. Der Chirurg meinte dann, dass ich erst eine Schiene zur Entspannung der Kiefermuskulatur bräuchte. Also wurde bei Dr. Reck erst mal auch nichts an den Zähnen weiter gemacht, sondern ich bekam erst mal eine Schiene. Beim Einsetzten sagte mir eine der Ärztinnin, dass ich noch kurz zum Einschleifen vorbei kommen sollte, wenn sie irgendwo drückte. Als ich dann noch vorbei gekommen bin, da sie an einer Seite etwas drückte, meinte die Ärztin dann, die Schiene wäre nicht richtig und ich bekam eine neue Schiene. Mit der neuen Schiene bin ich dann nicht zurecht gekommen, da sie die  Kiefermuskulatur eher aufbaute als entspannte. Die chirurgische Abteilung in Bonn meinte dann auch, dass es nicht die richtige Schiene sei

 

Leider hieß danach dann bei Dr. Reck, dass ich dann auch zur Kieferorthopädischen Weiterbehandlung  in die Uniklinik nach Bonn sollte, da man sich dort besser absprechen könnte zwischen der KFO Abteilung der chirurgischen Abteilung. Das wollte ich eigentlich nicht, da ich Dr. reck sehr gut fand, aber ich hatte keine Wahl. Also dann erst mal wieder auf einen neuen Termin in der KFO Abteilung der Uniklinik Bonn warten. 

 

Der Arzt dort, Dr. Wolf teilte mir dann erst mal mit, dass ich die feste Spange oben entfernt bekommen müsste und eine neue komplett neue von ihnen bekommen würde und ich müsste auf jeden Fall mit einer Behandlungszeit  von bis zu 3 Jahren rechnen. Das hatte mich dann richtig geschockt, da ich ja schon 1 ½ jetzt in Behandlung war. Total frustriert, da ich so unter feste Spange in meinem Alter als Singlefrau leide, dachte ich schon daran die Behandlung  ab zu brechen. Jetzt noch mal drei Jahre, das war echt schlimm, aber mit dem Überbiss und den verschlimmerten Kiefergelenksbeschwerden wollte ich auch nicht weiter rum laufen. Da ich mich aber daran erinnert hatte, dass Dr. Reck meinte, dass es eigentlich nur noch ein Jahr bei gutem Verlauf dauern würde, habe ich mich dann an den Chefarzt gewandt. Der hatte mir dann bestätigt, dass ich oben keine neue feste Spange bräuchte und ein Jahr Behandlungszeit durch aus hin kommen würde, da die Bögen ja schon gut ausgeformt sein.

 

Also wieder einen neuen Termin gemacht und Dr. Wolf meinte dann bis zum Einsetzen der festen Spange unten bräuchte ich auch nicht mehr die lose Spange zu tragen. Da ich die lose Spange nicht mehr getragen habe, hatte sich dann ein Schneidezahn unten wieder etwas hinter einen anderen Schneidezahn geschoben und es war unten auch wieder recht eng geworden. Dr. Wolf meinte, dann aber, das wäre kein Problem, das würde man dann später wieder korrigieren. Dann endlich im August 2012 fing die Behandlung an. Und dann ging es auch alles recht schnell, die OP war bereits im Dezember und ist auch gut verlaufen und die Zähne passten nach der OP mit den Gummis auch sehr gut zusammen und der neue Biss war auch wirklich angenehm.

 

Dann ging es an die Feineinstellung. In der ganzen Zeit in der Behandlung von Dr. Wolf, der ja noch im Studium zum Kieferorthopäden ist (sorry, falls ich mich hier falsch ausgedrückt habe. Keine Ahnung, wie man genau die Zeit nennt, an dem Assistenzärzte noch Prüfungen haben), habe ich den Oberarzt nur ein einziges Mal gesehen, als er sich die Registrierung angesehen hat.  Bei der Feineinstellung habe ich dann Gummiketten gekommen, aber die anderen Gummis die von Kiefer zu Kiefer kamen, brauchte ich dann nicht mehr zu tragen. Der Schneidezahn unten, der schräg stand, war immer noch nicht korrigiert, obwohl ich danach schon zigmal nach gefragt habe.  Ein paar Zähne waren immer noch nicht richtig gerade, bzw., es gab auch noch kleinere Lücken. Irgendwann habe ich dann auch gemerkt, dass die Backenzähne wieder gar keinen Kontakt mehr hatten und ich nur noch auf den Schneidezähnen Kontakt hatte. Dr. Wolf meinte, aber das würde sich schon nach geben. Da der Chirurg meinte ich sollte mal zur Logopädin gehen, da etwas undeutlich sprach, habe ich dann Dr. Wolf darauf angesprochen,  der meinte aber ich sollte damit auf jeden Fall bis nach Behandlungsabschluss warten.

 

Dann hatte sich auch der Chefarzt meine Zähne einmal kurz angeschaut und meinte es müssten nur ein paar Minilücken geschlossen werden, aber dann könnten die festen Spangen schon raus. Nur leider hatte ich inzwischen immer mehr Probleme, weil ich nach wie vor keinen Kontakt auf den Backenzähne mehr hatte und  dadurch richtig Kopfschmerzen bekam. Beim nächsten Termin war Dr. Wolf aber nicht da und ich hatte ihn bei einer Vertretung.  Dieser habe ich auch mitgeteilt, dass ich Kopfschmerzen davon hätte, dass ich nur Kontakt auf den Schneidezähnen hatte. Diese meinte dann auch, dass sich das von alleine wieder geben würde. Und als ich sie auf den unteren Schneidezahn angesprochen habe, meinte sie, da wäre kein Platz mehr, den müsste man etwas abschleifen, um ihn gerade zu bekommen. Was mich wirklich geärgert hatte, da die Zähne ja unten gerade waren mit der losen Spange und er sich nur gedreht hatte, weil ich die lose Spange nicht mehr tragen sollte. Und damals war auch noch genügend Platz, um den Zahn wieder zu begradigen, aber Dr. Wolf meinte ja, er würde das in der Feineinstellung machen.

 

Als ich dann wieder ein Termin hatte, meinte er nur, er würde den Zahn er korrigieren. Er hat den Draht vier Mal wieder rein und raus gemacht und hin und her gebogen um die richtige Biegung zu finden, zur Korrektur. Der Draht ging jetzt auch nur noch von Eckzahn zu Eckzahn und ich sollte wieder Gummis einhängen, damit die Backenzähne wieder Kontakt bekommen würden. Auf meine Frage, ob die Backenzähne dann nicht wieder nach innen Kippen würden, hieß, dass man es mal kurz für 2 bis 3 Wochen machen könnte, so schnell würden die Zähne nicht kippen. Da mein Vertrauen nicht so groß zu Dr. Wolf war während der ganzen Behandlung  (es waren mehrere Kleinigkeiten) habe ich den Oberarzt gefragt, ob er sich das nicht auch mal anschauen könnte. Der hatte sich dann gar nicht angeschaut und meinte nur, wenn Dr. Wolf meinte, das sei richtig, dann wäre es schon richtig. In den zwei bis drei Wochen könnte nichts passieren. Der Schneidezahn unten ist auch in die falsche Richtung korrigiert wurden, es war jetzt schräger wie vorher. Aber wenigstens passten die Backenzähne nach ein paar Tagen wieder perfekt auf einander. Darüber war ich so froh, dass es mir egal war, dass der Schneidezahn unten noch schiefer war wie vorher.

 

Beim nächsten Termin heiß es dann, dass ich die Gummis nicht mehr tragen sollte und ich in 1 ½ Wochen die Spange raus käme. Es müsste jetzt auch schnell gehen, da die Drähte ja nur noch von Eckzahn zu Eckzahn drin waren. Nur leider war nach ein paar Tagen war der Kontakt der Backenzähne wieder komplett weg. Da ja weder der Chefarzt, noch der Oberarzt, noch Dr. Wolf noch die Vertretung sich zu dem mangelnden Backenzahnkontakt richtig geäußert hatten, wollte ich jetzt eine andere Meinung ein holen. Problem war nur, dass der Draht ja nur noch vorne drin war. Daher habe mich mit dem Oberarzt gesprochen, dass ich den Draht wieder rein haben möchte, da ich eine andere Meinung einholen wollte. Ich sollte ihn dann noch mal anrufen, da er das erst klären wollte. Als ich dann noch mal angerufen habe, hieß es ich solle vorbei kommen, um den Draht wieder rein zu bekommen.

 

 Also wieder von Köln nach Bonn gefahren und dann heiß es, dass der Draht nicht wieder kommen würde, aber man könnte mir die Spange jetzt raus machen. Damit war ich nicht einverstanden, da ich ja nur Kontakt auf den Schneidezähnen hatte.  Zudem gab es noch kleine Lücken, die Dr. Wolf noch mit dem Retainer schließen wollte, aber die neue Ärztin und der Oberarzt meinten beide, die könnte man nicht mehr schließen. Dann hieß es , ich sollte mir die Zweitmeinung anhören und dann entscheiden, ob ich wechseln möchte oder bei ihnen die Spange entfernen lassen wollte ohne jede weitere Korrektur. Aber den Draht könne man auf gar keinen Fall wieder rein machen, auch wenn noch einige Wochen dauern könnte bis zur Zweitmeinung.

 

Man konnte dabei zuschauen, wie sehr sich die Zähne dann wieder verschoben haben. Es sind größere Lücken entstanden und die Backenzähne sind wieder nach innen gekippt.

Ich hatte dann relativ schnell einen Termin bei einem KFO in Düsseldorf (der auch als Gutachter tätig ist), der direkt sagte, dass sich der Kontakt der Backenzähne nicht halten könnte, da meine Zunge die Zähne wieder aus einander drücken würde. Warum ich denn nicht in einer Logopädischen Behandlung sei?  Er meinte auch, dass man die Lücken ganz leicht wieder schließen könnte. Den Arzt fand ich sehr gut, nur wollte er mich leider nicht übernehmen, da es sich für ihn finanziell nicht lohnen würde.

 

Dann ein paar Wochen später hatte ich dann einen Termin bei Dr. Posselt, der war sehr nett und sagte auch direkt das gleich wie der Arzt in Düsseldorf, dass ich Probleme mit der Zunge hätte. Und auch sonst stimmt das mit dem Arzt in Düsseldorf überein. Und er würde mich auch weiter behandeln, worüber ich wirklich dankbar war, da es ja keinen finanziellen Anreiz für ihn gibt. Dann sollte ich in drei Wochen wieder einen Termin machen. Der Termin wurde dann leider von der Praxis abgesagt und ich bekam einen neuen erst 1 ½ Monate später. Heute war ich dann wieder dort. Während ich nach der OP mit den Gummis ja einen guten Kontakt und vor allem einen angenehmen Biss hatte, hat sich inzwischen bei den Zähnen einiges getan und nicht zum Guten. Der Ursprünglich Biss nach der OP ist schwierig zu halten und ich rutsche immer unbewusst wieder 1mm schräg nach hinten. Und dann stimmt auch die Mittellinie nicht mehr ganz, die ja extra während der Op korrigiert wurde. Die Zähne haben sich halt ohne den Draht wieder nach innen verschoben. 

 

Hätten die mich in der Uniklinik Bonn direkt zur Logopädie geschickt, dann hatte ich die feste Spange schon Mai loswerden könnte. Auf die kleinen Lücken, die sie nicht schließen wollten hatte ich dann gepfiffen. Oder hätten sie mir wenigstens wieder den Draht rein gemacht, dann hätte sich nicht wieder alles verschoben! Jetzt muss ich noch weiter damit rumlaufen, um die Lücken wieder zu schließen und habe einen schlechteren Biss als nach der OP, da das wohl nicht mehr korrigiert wird.

Den nächsten Termin habe ich wieder erst in vier Wochen und auch weiterhin keinen Draht in den Backenzähnen. 

Das die nach innen gekippten Backenzähne auch optisch schlechter aussehen ist jetzt nicht so relevant, aber auch ärgerlich nach fast vier Jahren feste Zahnspange.

Aber was viel schlimmer ist, dass auch die Kiefergelenksbeschwerden seit der Draht zum Teil draußen ist wieder schlimmer geworden sind.

Sie sind nicht mehr so schlimm wie zu Überbisszeiten aber auf jeden Fall schlimmer als vor der KFO Behandlung.

 

Ich könnte nur noch dauerhaft heulen…….. Wäre ich doch bloß nie zu diesem ersten KFO gegangen, dieser Dauerstress macht mich fix und fertig…. Manch einen stört vielleicht die Spange nicht, aber ich leide extrem darunter

 

Aber jetzt nach fast vier Jahren reicht es mir einfach, da liegen die Nerven einfach nur noch blank, besonders da es weder medizinisch Notwendig war, noch wollte ich unbedingt eine feste Spange, weil ich mit den Zähnen nicht zufrieden war. Und es waren halt ständig so Sachen wie, dass mal die Zähne was zu viel abgeschliffen wurden, weil da noch Zement von der Apparatur an den Zähne klebte. Dann wurde eine Keramikverblendung beschädigt, oder der Gaumen hatte sich entzündet weil beim Befestigen des Pendelum Zement unter die Gaumenplatte gekommen war. Und ich vier Mal zum Arzt gefahren bin, bis man entdeckt hatte, woran das lag. Die zwei Bänder um die Kronen haben sich beim ersten Arzt immer wieder gelöst und sind nach oben gerutscht, so dass sich das Zahnfleisch dort so stark entzündet hatte, dass die Bänder für eine Weile ganz entfernt werden mussten. In der Uniklinik wurden sie dann neu geklebt und halten seit dem einwandfrei. Und noch  vieles mehr.

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Katja:

 

Wie sind denn aktuell deine Gelenkschmerzen? Hast du dein Zungenproblem gelöst, oder bist du damit noch in Behandlung. Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben.

 

Gruß Norbert

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Schlimm genug das die, die vorbei behandlen nicht zur Rechenschaft gezogen werden können.

Denn man hat weder so viel Geduld noch Geld um den gerichtl. Weg zu gehen.

 

Die an der Uniklinik schienen ja wenig Lust gehabt zu haben auf ihre "Auszubildenden" zu achten und die Ergebnisse und Behandlung zu hinterfragen.

 

Ich hoffe du findest bald ein HappyEnd mit Backenzahnkontakt und allem anderen (Kieferprobleme beheben etc)

 

Alles Gute dir :)

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Bei zwei anderen Ärzten hatte ich oft Gummiketten bekommen, die nichts bewirkt hatten.

 

Liebe Katja,

 

ich greife mal diesen Satz heraus, kann aber ansonsten auch vieles an deinen Erfahrungen bestätigen. Leider ...

Bei mir war es der Chefarzt selbst, der nicht wusste, was er konnte und was er wollte (UK TÜ); im Gegensatz zu den Mitarbeiter/innen. Beispiel: Rotierte (um die Längsachse) Eckzähne im UK, die derotiert werden sollten, und Engstand. Brackets geklebt, wo Platz war - und das war im vorderen Drittel der Zähne (Bogen verhinderte also, dass die 3er sich drehen konnten) -, Knöpfchen lingual, und Gummiketten, oh - und kein Platz zum Derotieren, weil die 4er auch nicht ausreichend nach hinten verschoben worden waren. Dachte immer, was macht er, was macht der, da kann sich doch gar nichts bewegen ... Aber man ist ja Laie ... Der Typ hätte bis zum Bembemberlestag Gummiketten, und natürlich auch Bogen, einziehen können, ohne Aussicht darauf, dass sich die Eckzähne auch nur den Bruchteil eines Millimeters hätten bewegen können. Vorschläge von Mitarbeiter/innen wurden von ihm abgewiegelt: "Das brauchen wir nicht!" Der Typ wollte nicht, weil er nicht konnte und das wusste. Schlimme Erkenntnis und leider erst lange nach Abbruch der Behandlung.

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Hallo Katja,

 

was für eine Misere.

Ich hoffe wirklich, dass Deine Behandlung jetzt bei dem neuen KFO zu einem guten Ende gebracht werden kann. Toll, dass sich bereits erste Erfolge einstellen.

 

Hier im Forum habe ich jetzt schon mehrfach negative Beiträge über die Uniklinik Bonn gelesen, unter anderem von Dir und Dagmar.

Vor etwa zehn Jahren hatte ich mich dort in der KFO-Abteilung vorgestellt und man hatte mir zu einer Behandlung mit Spange und UKVV geraten. Da habe ich ja sogar Glück gehabt, dass meine Angst vor einer OP damals viel zu groß war, um die Behandlung zu beginnen...

 

Der Chefarzt der KFO-Abteilung, ist das nicht einer mit extrem schiefen Schneidezähnen? Den hatte ich auch kurz kennengelernt.

 

Schneidezahn beschleifen, unglaublich. Da dürfen sich die Studenten ja wohl mal so richtig austoben und an den Zähnen der Patienten herumexperimentieren?

Erinnere mich noch an den Kommentar meines damaligen Zahnarztes, der mich in diese Uniklinik geschickt hatte: "Da ist DAS Wissen der modernen Zahnmedizin."

So ein Unsinn.

 

Viel Erfolg bei Deiner restlichen Behandlung.

 

LG, Iris

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Oje, was für eine Odyssee... aber leider weiß man ja vorher nie, an wen man gerät und ob der Arzt wirklich kompetent ist.

Das zieht sich ja eigentlich durch alle Berufsgruppen. Aber umso ärgerlicher, dass ja eigentlich alles nur viel schlimmer wurde.

Ich wünsche dir alles Gute.

Aber: Dass die Spange bis jetzt das Kennenlernen von Männern behindert hat, kann ich so nicht bestätigen.

Aber das ist vielleicht bei jedem anders.

LG Gesine

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Danke für eure tröstenden Worte. Ich bete auch nur noch, dass es bald endlich zu Ende geht. Habe seit Beginn der Behandlung auch ständig Apthen, was ich vorher auch nicht kannte. Was da alles seit Beginn der Behandlung passiert ist, kann man eigentlich nur noch mit Murphs Law erklären. Soviel Murks und Pech hinter einander hat nichts mehr mit Logik zu tun, habe hier gar nicht alles aufgezählt. Was das mich an Nerven gekostet hat, dieses ständige " was läuft denn jetzt wieder schief?". Bitte Daumen drücken, dass jetzt alles glatt geht und ich endlich bald die Spange rausbekomme mit einem guten Ergebnis.

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Tja, leider dauert diese bescheidene Odyssee immer noch an.

 

Das hat irgendwie alles nicht mehr mit Logik zu tun, soviel kann doch eigentlich gar nicht schief gehen. Habe inzwischen auch einen richtigen Hass auf die Uniklinik in Bonn.

 

Laufe jetzt schon seit Mai 2013 unnötig weiter mit der Zahnspange rum. Und die Zähne werden weiterhin ständig hin und her bewegt und oben die Schneidezähne fangen jetzt seit April ständig an zu wackeln. Die Zähne waren schön ausgeformt, der Kiefergelenksbeschwerden fast komplett weg und der Biss stimmte eigentlich auch gut. Nur dass ich immer die Zähne mit der Zunge ständig auseinander gedrückt habe, daher hatte ich halt keinen Kontakt mit den Backenzähnen. Keiner von den 4 Ärzten, weder Chefarzt, noch Oberarzt,Facharzt noch mein behandelnder Assistenzarzt konnt das diagnostizieren. Ich hätte nur für drei Wochen zur Logopäding gemusst. Statt dessen haben die mir den Bogen  teilweise entfernt und wollten ihn auch nicht mehr reinhängen. Die Zähne haben sich schön immer weite verschoben, der neue KFO meinte auch, er müsste den Bogen nicht rein machen. Nach dem er jetzt die Schneidezähne ständig von rechts nach links geschoben hat und jetzt auch schön nach hinten und die Backenzähne auch schön nach innen gekippt sind, ist das Ergebnis, dass ich immer noch keinen Kontakt mit den Backenzähne habe, da die alle unterschiedlich stehen. Und das obwohl ich mein Zingenproblem inzwischen voll in griff habe. Und der Biss hat sich nach hintern verlagert, so dass die Gelenksbeschwerden wieder so stark sind wie vor der Op. Bei dem Biss, den der neue KFo jetzt erreichen möchte hätte ich wieder 2 mm Treppe zwischen den oberen und unteren Schneidezähnen. Und optisch gefallen mir die Schneidezähne auch nicht mehr so gut. Der verdrehte Schneidezahn ist inzwischen auch wieder genauso verdreht wie vorher.

 

Ich könnte nur noch am laufenden Band kotzen. Nächste Woche habe ich meine 4 Jahre feste Zahnspange komplett. Dieser pure Wahnsinn muss doch mal ein Ende haben und zwar ein Ende, dass medizinisch und auch optisch korrekt ist.

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Hast du deinem neuen Kfo mal das geschildert was dich jetzt wieder stört und das du eher das Gefühl hast, dass du nur Rückschritte machst?

 

Wieso beschert er dir jetzt einen Überbiss obwohl du es schonmal fast richtig hattest?

 

Was sagt er zu den Gelenksbeschwerden?

 

Schafft er es überhaupt alles wieder in Relation zu bringen oder probiert er nur aus bei dir?

 

Hoffe für dich weiter, dass es am Ende doch noch klappt.

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Habe heute mit ihm genau besprochen was mich stört, da ist er auch sehr nett und er nimmt sich auch die Zeit, nur macht er dann was ganz anderes als was abgesprochen wurde. Und das Thema Kiefergelenksbeschwerden klammert er auch immer aus, als wäre das überhaupt nicht relevant. Spreche ihn eigentlich jedes mal darauf an, bekomme aber nie eine richtige Antwort dazu. Geht eher in die Richtung, mit einer KFo Bahndlung kann man da es nichts verbessern. Aber dass es durch die KFO Behandlung jetzt wieder schlimmer geworden ist, darauf wird nicht eingegangen. Aber durch die OP ist es ja wirklich besser geworden, auch wenn es nicht komplett weg war. Aber es hatte nicht mehr geschmerzt, was jetzt wieder immer mehr und mehr macht, umso mehr sich die Zähne verschieben.

 

Aber zum Beispiel haben sich durch das ganze hin  und her schieben, die Schneidezähne oben etwas gedreht, so dass die nicht mehr richtig neben einander standen, sondern beide etwas nach hinten gerutscht sind, der eine aber mehr. War jetzt nicht schlimm, wäre einem Gesprächspartner nie richtig aufgefallen, aber wenn man jemanden drauf aufmerksam gemacht hat, ist es dann aufgefallen, wenn man richtig hingegeschaut hat. Und das war halt nicht so wie ich zu ihm gekommen bin. Und er meinte heute, die Schneidezähne sähen super aus und die Spange könnte raus und den Rest würde mit der losen Zahnspange gemacht. Und erst als ich ganz lange darauf beharrt habe, dass die Schneidezähne doch nicht gerade wären hat er nach gegeben. Und da sie ja nach hinten gerutscht sind, sollten sie wieder nach vorne kommen. Das wollte er dann auch so machen. Sie stehen jetzt auch wieder gerade nebeneinander (die sind inwischen schon so locker, die verschieben sich innerhalb von wenigen Stunden), aber er hat die anderen noch ein Stück weiter nach hinten geholt, anstatt sie wieder nach vorne zu bringen. Dadurch hat der Unterkiefer wieder weniger Platz und rutsch wieder was nach hinten, was die Kiefergelenksbeschwerden halt wieder verschlechtert. Ich bin da wirklich ratlos inzwischen... Und wenn es vorher doch wirklich schon fast absolut perfekt war, warum soll ich mich jetzt nur noch mit 85% optischer Perfektheit zufrieden geben und es zu dem die Kiefergelenkssituation wieder verschlechtert?

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Hey, hast du jetzt eigentlich Kontakt mit den Backenzähnen oder nicht?
Wie siehts mit den Schmerzen aus: Das Gelenk knackt vermutlich? Hast du Muskelschmerzen, im Bereich des Kieferwinkels?

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Wie heißt dein Behandler, der leitende Oberarzt war mal Assistent bei uns in der Praxis. Wir waren sogar befreundet und er hat meinen Vortrag an der Uni-Bonn vermittelt. Aber seine Aussage "wir glauben nicht an Muskulatur" hat dazu geführt ihm die Freundschaft aufzukündigen und den Kontakt abzubrechen. Wenn man so denkt kann man unmöglich ein guter Kieferorthopäde sein und mit schlechten möchte ich nicht befreundet sein. Es würde mich aber nicht daran hindern ihm zu schreiben, wenn er es ist.

Gruß Norbert

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@ Norbert: Also diesem Oberarzt mache ich auch den eigentlichen Vorwurf. Der Assistenzarzt hatte ja nun einmal noch nicht soviel Erfahrung, als er mir ganz klar von einer logopädischen Behandlung vor Ende der kompletten KFObehandlung inkl. lose Zahnspange abriet. Er meinte die Zähne würden später schon von alleine wieder Kontakt bekommen. Der Kieferchirurg in der Uniklinik hatte mir mit zu einer logopädischen geraten und darauf hin hatte ich ja noch gefragt und mir wurde abgeraten. Der Chefarzt hatte ja erst gar nicht mir gesprochen als er sich für die endgültige Kontrolle meine Zähne angeschaut hat. Aber mit diesem Oberarzt hatte ich ja lange gesprochen, als ich ihn wegen des mangelden Kontaktes des Bisses angesprochen hatte. Der wollte sich da noch nicht einmal meine Zähne anschauen, er meinte nur, ich müßte vollkommenes blindes Vertrauen in den Arzt haben. Nur so würde ein gutes Behandlungsergebnis dabei raus kommen. Und ihm als Oberarzt ist es auch nicht aufgefallen, wie ich rede. Den anderen beiden Gutachter nach der Uniklink ist es ja direkt aufgefallen. Hätten sich der Oberarzt oder Chefarzt mal richtig darum gekümmert, wäre mir sehr viel erspart geblieben. Ich hab es nach schon 6 Stunden bei der Logopädin mit viel Übungen zu Hause geschaftt die Zunge in den Griff zu bekommen. Dann hätte ich wirklich ein schönes Ergebis und die Spange schon seit einem halben Jahr los.

 

@ Mik, nein ich habe immer noch keinen Kontakt zu den Backenzähnen,  da sich die Backenzähne inzwischen nach innen gedreht haben und auch nicht mehr richtig in einer Reihe stehen oben. Aber das soll ja mit der losen Spange gelöst werden. Die Schmerzen kommen beim Öffnen des Mundes wenn das Gelenk in der "Pfanne" verrutsch, das tut richtig weh. Das ist nicht wie beim Knie, das knackt ja auch schon mal, aber man fühlt da bei nichts. So was es ja auch vor der ganzen KFO Behandlung. Sehr lautes Knacken, aber komplett Schmerzfrei. Nach der Op habe ich zwar gespürt wie das Gelenk zurück rutsch, aber viel besser als jetzt oder vor der OP.

 

Bei dem Ganzen spielt aber inzwischen auch wirklich Murphys Law mit. Was da alles da neben geht, ist einfach zuviel. Da ist wirklich einmal so der Wurm drin, da geht einfach alles daneben.

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Hallo Katja,

 

das sind ja alles keine tollen Neuigkeiten.

 

Sag mal, hat Dein jetziger KFO überhaupt ausreichend Erfahrung mit der Behandlung von Erwachsenen? Ist ja eine ganz andere Sache als bei Kindern, weil z.B. die Gelenke durch die Fehlstellung schon vorgeschädigt sind.

 

Habe auch gehört (von meinem Chirurgen), dass sich längst nicht alle KFOs gut mit Kiefergelenksproblemen auskennen. Seiner Aussage nach kann es mit solchen Problemen nach der OP kompliziert sein, den Biss richtig einzustellen. War bei mir so, hatte aber großes Glück mit meinem Behandler.

Dass Dein KFO diese Gelenksprobleme einfach ignoriert, finde ich ziemlich unmöglich. Wenn er selbst sich damit nicht auskennt, müsste er sich zumindest erkundigen oder Dir einen anderen Kollegen empfehlen.

 

Hatte mich vor ca. zehn Jahren auch mal in der Uniklinik Bonn vorgestellt. Dort lernte ich kurz einen Oberarzt kennen, der ziemlich schiefe Schneidezähne im Oberkiefer hatte ... ist er das?

 

Auf jeden Fall hoffe ich, dass sich da für Dich noch eine gute Lösung findet!

So etwas ist wirklich zermürbend.

 

LG, Iris

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Ob der Oberarzt selber schief Zähne hatte? Keine Ahnung, er ist aber glaube ich Grieche.

 

 

 

Nach der OP waren die Zähne von der UNiklinik ja so eingestellt, dass alles gut war mit dem Kiefer. Was wirklich Glück war, denn eine OP kann ja auch die Kieferbeschwerden verschlimmern, aber danach war alles gut, nicht komplett weg, aber viel besser.

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Hi Katja,

 

du, bei aller Euphorie für den neuen Kfo wäre ich vorsichtig. Verstehe das bitte nicht falsch, aber auf geklagte Probleme mit Kiefergelenk/en so wenig bzw gar nicht einzugehen, kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Wenn du Schäden im Gelenk hast, könnte es auch sein, dass du uU jeweils einen anderen Zusammenbiss hast, - und dann einfach die Zahnstellung/en zu verändern? Ich weiss nicht?

In Bezug auf die kfo Abtlg. der UK Bonn kann ich deine Erfahrungen nur bestätigen. Denke, dass das wie sonst auch am Leiter der Abtlg. liegt und den habe ich als einen Typen mit üblen, linken Praktiken erlebt, der zB versuchte, eine Bissnahme im Liegen vorzunehmen, bei einem seitlich rechts und links offenen Biss mit einer dünnen Wachsplatte, die normalerweise zusammengerollt und dann in "Hufeisenform" im Mund des Patienten platziert wird. Gehört wohl nicht viel Phantasie dazu, um sich vorzustellen, was da für eine Kieferrelation herauskommt, ... der UK kann sich nur nach hinten bewegen ... Wie vorteilhaft bei einer mesialen Bisslage ... und wie nachteilig für die Kiefergelenke, die gnadenlos nach hinten rutschen ..., was er übrigens noch versuchte zu verstärken, indem er mir gegen das Kinn drückte ... Und das Ganze, nachdem vor der kfo Behandlung der ZA mühsam und in Kleinarbeit, den UK vorgeholt hatte ...

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Hallo,

 

bei deinen Berichten wird es einem ja ganz Schwindelig (deinen Zähnen wohl auch) bei dem vielen hin und her. Es gibt so etwas wie einen "Verbraucherschutz" für Patienten. Das nennt sich "Unabhängige Patientenberatung" - einfach mal googeln - da gibt es unabhängige Gutachter und Rechtsvertreter für Gesundheitsfragen - soweit ich weiß kostet das auch nichts.

 

Ich habe auch Beschwerden und Arthrose mit Discusperforation im KG weil ich durch eine KFO-Behandlung einen retralen Zwangsbiss bekommen habe. Ich trage nun eine Schiene die den UK vor rutschen lässt. So ist es angenehm und so wird der Biß nach meiner OK VV eingestellt. Ich bekomme dann wahrscheinlich vor der OP schon Physiotherapie und Logopädie.

 

Grüße  :524:

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@Katja

 

Ich würde auch ähnlich wie Zahn31 das mit deinem Gelenk kontrollieren und vielleicht korrigieren lassen. Nach meinem Gefühl kann dir ein guter Zahnarzt, der sich mit der Funktionstherapie auskennt, helfen.

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mik:

Das ist nur bedingt zu empfehlen. Das muss ein Künstler sein und so viele gibt es davon nicht. Und diese haben ihren Preis der für den normalsterblichen in die Privatinsolvenz führt. Aber auch dann wird bestenfalls das Symptom behandelt und die kausalen Ursachen nur gestreift. Die Zahnmedizin denkt mechanisch und selbst Dr. Schöttl einer der führenden Funktionsdiagnostiker hat das mechanische Denken nicht überwunden obwohl er orthopädischen Zusammenhängen großes Gewicht gibt.

Schöttl denkt auch mechanisch, er weiß es nur nicht. Denn für ihn ist eine perfekte Mechanik notwendig für harmonische orthopädische Bedingungen. Für ihn steht nach wie vor Mechanik an erster Stelle. Orthopädische Maßnahmen (die er allerdinds sehr ernst nimmt und großen Wert darauf legt den Zusammenhang mit der Okklusion auch zu beweisen) werden auch bei ihm der Mechanik untergeordnet. Vorallem hat er die enorme Wichtigkeit myofunktioneller Zusammenhänge nicht erkannt. Die nicht ohne Grund auch "Vitalfunktionen" genannt werden. Diese sind neuronal primär gesteuert. Diese Funktionen versucht der Körper unbedingt sicherzustellen. Ohne Nahrungsaufnahme (Schlucken) und Sauerstoffversorgung (Atmen) ist man sehr schnell tot.

Um da die Okklusion für wichtiger zu halten als die Vitalfunktionen, muss man schon Zahnmediziner sein.

Folgt man den Studien von Frau Dr. Dieckmann, sollte die Mechanik den orthopädischen Zusammenhängen untergeornet werden. Durch meine Arbeit mit CMD / MAP Patienten wird das empirisch sehr eindrucksvoll bestätigt. Seit Jahren ist meine Hauptkritik, dass sich die Zahnmedizin als Lotse in der interdisziplinären Therapie bei CMD / MAP versteht. Das ist falsch und an der Problematik vorbeitherapiert. Orthopädische Zusammenhänge sind sehr viel wichtiger und diese sollten der Zahnmedizin übergeornet sein.

Erst durch invasive Maßnahmen der Zahnmedizin bei CMD / MAP entstehen Zahnsituationen die nicht mehr allein durch orthopädische Maßnahmen therapierbar sind. Würde man bei einer beginnenden CMD / MAP gleich zum Logopäden marschieren hätte diese Problematik längst nicht diese Ausmaße und kaum mehr therapierbare Schwerstfälle würden gar nicht erst entstehen.

 

Solange Logopädie ein medizinischer Hilfsberuf ist, wird sich an dieser für betroffene unglücklichen Situation auch nichts grundlegend ändern. Sie müsste akademisch aufgewertet werden und sollte auch zahnmedizinisch und kieferorthopädisch geschult sein um auf Augenhöhe mit den Zahnmedizinern zu sein.

Gruß Norbert

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Die Odyssee nimmt kein Ende. Inzwischen wurde ich entbändert. Und die Zähne haben sich trotz oder gerade mit dem nicht richtig passenden Retainer wieder verschoben, siehe Fotos. Aber laut behandelden Arzt hat sich da gar nichts veschoben, dass würde ich nur meinen! Und der Biss passt immer noch nicht. Die Zähne würden sich schon von alleine finden!?

 

Das erste Bild ist noch mit Spange, 2. Bild ist am Tag der Entbänderung.

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Könntest du mal versuchen den Winkel den du beim Entbänderungstag-Bild hast so zu treffen, dass man ein "Eins-zu-Eins-Bild" vergleichen kann.

 

Da der Winkel zum dritten Bild nicht so richtig stimmt, könnte es uns täuschen inwieweit deine Zähne verrückt sind oder nicht.

 

Aber an sich würden mich die Schneidezähne oben, die wirken schon etwas unregelmäßig im Gesamten und die leicht gedrehten Schneidezähne unten, stören.

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Sehr physiologisch war die Behandlung sicher nicht. Das Rezidiv im UK ist normal aber im OK (vorausgesetzt du hast die Geräte regelmäßig getragen) liegt das Rezidiv daran, dass das Gerät mangelhaft ist. Der Labialdraht sollte den Konturen der Frontzähne angepasst sein und so große Veränderungen nicht zulassen. Sehr viel irritierender finde ich aber die enorme Mittellinienverschiebung bei geöffnetem Mund, ich hoffe du hast beim Fotografieren nicht darauf geachtet den Mund nur vertikal zu öffnen. Du kannst das vor dem Spiegel kontrollieren in dem du deinen Schlussbiss betrachtest und auf die dentale Mittellinie achtest. Dann langsam den Mund öffnen, dann kann man sehen ob der Unterkiefer zur Seite ausweicht. Das sollte nicht sein.

Wichtig bei Retentionsgeräten ist die Okklusion darf durch sie nicht gestört werden. Es sieht nicht danach aus, dass das bei diesen Geräten der Fall ist.

 

Gruß Norbert

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Ja, das stimmt. Wenn ich den Mund öffne, bewegt er sich nicht gerade nach unten sondern nach links unten. Habe aber keine Beschwerden dadurch. Wieso ist das jetzt auch noch schlimm? Das ist durch die OP gekommen.

 

Aber da durch das Biss der nicht stimmt und der Schneidezahn oben zu weit zurück steht habe ich Beschwerden, denn da durch passt schiebt sich der Unterkiefer auch etwas zurück und daher ich verspanne den Kiefer.

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