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bimaxx

Michigan-Schiene

Gibt es die Michigan-Schiene oder eine ähnliche Schiene, die der Diagnostik zum Aufzeigen, der tatsächlich entspannten Lage des Unterkiefers dienen sollen) auch für Patienten, die eine Multibandapparatur tragen (sofern die Zahnbewegungen sich für eine bestimmte Zeit im Stillstand befinden)? Oder müssen alle Brackets entfernt werden, bevor es zum Einsatz einer solchen Schiene kommt?

 

 

 

 

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bimaxx:

 

Es ist nicht ungefährlich wenn unphysiologische Spannungen der Gesichtsmuskulatur auf Multibandapparaturen wirken. Desshalb wird empfohlen erst das Spannungsproblem zu lösen oder wenigstens zu reduzieren und dann eine Behandlung zu beginnen. Wird das Spannungsproblem erst durch die Behandlung ausgelöst ist es ein Indiz, dass an den Weichteilen vorbeibehandeld wird. Also Schiene und Multiband sollte man keinesfalls kombinieren. Bei Umbauprozessen sind die Knochenstruckturen diesen Kräften nicht gewachsen und die Schiene wirkt wie ein kieferorthopädisches Gerät und Fehlfunktionen werden praktisch eingebaut.

 

Gruß Norbert

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Nur ist es noch schimmer für den Unterkiefer, wenn der Patient eine Bimax-Op hatte und wenige Tage nach der Op der Oberkiefer nach hinten und zur Seite rutscht (nachdem der Oberkiefer operativ einseitig vorverlagert und rotiert wurde), dann hat der Patient danach sofort Probleme die Unterkiefer-Gelenke wieder in die eigentlich operierte Position/Gelenk-Pfanne zurück zu bringen/einzuparken, weil der verrutschte Oberkiefer aus der eigentlich operierten Postition verrutscht ist und somit den Unterkiefer lokal daran hindert, dass die Unterkiefergelenke auch vorallem auch lokal vertikal in ihre Gelenk-Pfannen hochrasten können. 

Sitzt der Patient dann vor dem Arzt und versucht sein Problem zu erklären, drückt der Arzt mit seiner Hand mal eben das Kinn, also Unterkiefer des Patienten mit voller Gewalt unter die verrutschte Postition des Oberkiefers und sagt: "so passt's doch", ohne zu beachten, dass er damit das rechte, stark abradierte Unterkiefergelenk in seine Arthrose-Postion zurckgeschickt. Wenn dann der Patient beteuert, dass doch der Oberkiefer verrutscht sei, entgegnet der Arzt : "sie haben einen Zwangbiss, so wie ichs ihnen grad gezeigt hab, ist's richtig."

 

Was also, wenn man diesem Patienten eine Michigan-Schiene einsetzt und sich nach einiger Zeit zeigt, dass der Unterkiefer tatsächlich nicht unter die Position des Oberkiefers will, aber gelichzeitig invitro ein anderer Arzt diesem Patienten nochmal das Kinn unter die Position des Oberkiefers drückt und sagt: "so passt's doch". Welche diagnostische Methode hat dann eher Recht?

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bimaxx:

 

Das lässt sich doch feststellen ob nach der OP ein Rezidiv entstanden ist? Bevor man am UK rum manipuliert (ich würde das nicht mit mir machen lassen) sollte überprüft werden ob ein Rezidiv entstanden ist, ist dem so muss der Chirurg das korrigieren (also noch eine OP). Macht man das nicht braucht man tatsächlich eine Michiganschiene die man 24 Stunden und auch zum Essen tragen muss. Dummerweise braucht man dafür einen fähigen Behandler der eine brauchbare Schiene macht.

 

Gruß Norbert

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Sitzt der Patient dann vor dem Arzt und versucht sein Problem zu erklären, drückt der Arzt mit seiner Hand mal eben das Kinn, also Unterkiefer des Patienten mit voller Gewalt unter die verrutschte Postition des Oberkiefers und sagt: "so passt's doch", ohne zu beachten, dass er damit das rechte, stark abradierte Unterkiefergelenk in seine Arthrose-Postion zurckgeschickt. Wenn dann der Patient beteuert, dass doch der Oberkiefer verrutscht sei, entgegnet der Arzt : "sie haben einen Zwangbiss, so wie ichs ihnen grad gezeigt hab, ist's richtig."

 

War das der KFC, der dich operiert hat? Hätte mir das verbeten und ihm auf die Finger gekopft! Ich weiss, leichter gesagt als getan, und wenn man es getan hat, steht man am Besten gleich auf und geht. Diskussionen unerwünscht, und selbst wenn sie stattfinden, unergiebig, nach einer solchen Situation. So, wie der Behandler es versucht darzustellen, hättest du also einen progenen Zwangsbiss?

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bimaxx:

 

Lasse dir von deiner Krankenkasse einen Gutachter nennen. Vielleicht hast du Glück und triffst auf einen der dich mit deinen Sorgen ernst nimmt und dir hilft deine Behandlung zu einem guten Ende zu führen. Zu wünschen wäre es dir.

 

Herzliche Grüße

Norbert

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