bimaxx

'(Un-)Freundlichkeit' der Ärzte

Welche negativen Erfahrungen habt ihr mit euren KFOs und MKGs gemacht bzw. welche Sätze von euren Ärzten haben euch bei Beratungsgesprächen usw. persönlich hart getroffen oder sogar direkt zum Heulen gebracht? Ich denke, gerade persönliche Beleidigungen gehen manchmal zu weit und können selbst bei nicht zart besaiteten Patienten schwere psychische Schäden hinterlassen. So sollte z.B. eingeführt werden, dass ein Arzt ggü. seinem Patienten eine vermeintlich große nase nicht als 'Kartoffelnase' bezeichnen sollte, da sich dieser dann schneller zu einer Korrektur seiner Nase verpflichtet fühlt..Mir fällt gerade kein anderes Beispiel ein, sorry. Es scheint, wie ich im Forum gelesen habe, tatsächlich ein paar Chirurgen zu geben, die diesbezüglich kein Blatt vor den Mund nehmen, was ich sehr schade finde.

 

 

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Von solchen Leuten würde ich mich halt auch einfach nicht operieren lassen. Persönlich als Patient habe ich von meinen behandelnden Ärzten noch nie so etwas gehört.

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Ich habe auch weder von.keinen kfo, kfc oder Hno irgendwelche komischen Sätze zu hören bekommen, sondern nur aufmunternde Worte.

Lg sabi

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Also obwohl ich ja nun nicht gerade die perfekte Zahnstellung, also eher das Gegenteil ;) habe, so hat mich nie ein Arzt beleidigt deswegen.

Klar wenn man zu einem ersten Beratungsgespräch geht, dann fühlt man sich in einer Fachtagung für Kfo-Zahnbezeichnungen und das hört sich vielleicht lieblos an aber die Amnanese ist eben fachmedizinisches Kauderwelch.

 

Selbst meine Zahnärzte verloren nie ein Wort über die Fehlstellungen, außer mal nachzufragen ob ich evtl. mal über eine Kfo-Behandlung nachdenken möchte.

Der Ton ist eben ausschlaggebend und bis jetzt war der immer höflich und respektvoll bis hin zur Fürsorglichkeit.

 

Ist mir jemand unsympathisch dann gehe ich nicht mehr dahin. Ich suche so lange bis ich einen kompetenten und netten Arzt (egal welche med. Fachrichtung) gefunden habe.

 

Hast du denn schon negative Erfahrungen machen müssen oder wie bist du auf das Thema gekomme?

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Mir ist es lieber, wenn Ärzte Klartext reden. Das mag zwar manchmal kränkend sein, aber hilft letztlich mehr.

Wenn mir mein Zahnarzt als Jugendlicher gesagt hätte, dass ich einen KFO aufsuchen soll, anstatt mich zu beruhigen, dass die Zahn-/Kieferfehlstellung nicht schlimm sei und Charakter verleiht, hätte ich viele Probleme nicht gehabt.

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Unfreundlichkeiten sind mir bei meinen Ärzten bis jetzt noch nie untergekommen. Zugegeben, mein KFO war nicht unbedingt einfühlsam, als er mit vor etwa einem Jahr klar machte, dass ich unbedingt eine OP bräuchte, da ich sonst ein großes Arthroserisiko auf mich nehmen würde. Das war natürlich wie ein Schlag ins Gesicht für mich, da mir meine Fehlstellung zuvor nie wirklich aufgefallen war, aber die KFOs werden schließlich dafür bezahlt, mit den Fakten rauszurücken. Alles zu beschönigen nutzt ja nichts und im Endeffekt konnte ich mich auch zur OP durchringen, was die einzig richtige Entscheidung war.

Selbstredent sollten die Ärzte bei der Aufklärung ihrer Patienten immer professionell bleiben und keinesfalls ausfallend werden, denn dass man dadurch das Vertrauen verliert ist klar. Wobei ich dazu sagen muss, dass mich seine Bemerkung "Du bekommst das Gesicht einer alten Frau, wenn du dich für die Kompromissbehandlung entscheidest." deutlich in die richtige Richtung getrieben hat. In den richtigen Situationen können solche Vergleiche also auch einen positiven Effekt haben.

Dass das aktuelle Gesicht eines Patienten nicht als "Pferdefresse" o.Ä. bezeichnet werden sollte ist natürlich klar.

 

Liebe Grüße

Ness

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Hallo,

 

ich habe da so durchaus meine Erfahrungen gemacht. Auf dem langen Weg zum richtigen KFO und Chirurg war das negative Highlight ein Chirurg in S******** (der mir im Vorhinein von meinem KFO als "der achtet vor Allem auf die Funktion und nicht so auf äußerlichen Schnickschnack" beschrieben bzw empfohlen wurde). Vorauszuschicken ist, dass ich einen offenen Biss habe und dieser nur operativ behoben werden kann. Ich kam mit meinem Röntgenbildern, Abdrücken und Fotos zu ihm, bevor ich mein Problem schildern konnte war das erste (und das ist nicht übertrieben) was er zu mir nach einem Blick auf mein Profil sagte: "Ach wissen Sie, das mit Ihrer Nase das können wir dann direkt mitmachen." Etwas irritiert wies ich darauf hin, dass ich ein Problem mit dem Kauen habe und ich deswegen hier sei, meine Nase hingegen überhaupt kein Thema sei, da sie zu mir gehöre und ich kein Interessedaran habe, sie zu verändern. Dann kam etwas wie "Naja ich mein ja nur, wenn wir dann schon mal dabei sind und den Unterkiefer vorzurren, dann Verschönern wir die Nase gleich dazu." Ich fragte ihn, was an meiner Nase ihm nicht passen würde, er erwiderte "ich hatte schon genug Frauen hier, die einen wesentlich kleineren Höcker als Sie hatten und diesen weghaben wollten..." So ging das noch eine Weile, auch nach mehrmaligem Hinweisen auf meine Röntgenbilder etc. und dass es mir recht wäre, wenn wir uns auf das Problem konzentrieren könnten weswegen ich hergekommen war ging er nicht wirklich darauf ein und sah sich die Bilder gar nicht erst an.

Ich bin ziemlich frustriert und entsetzt aus dem Laden raus und habe nur gehofft, dass der zweite Chirurg, der mir vom KFO eher als "Schönheitsfutzie" nahegelegt wurde, nicht solche Sprüche loslassen würde. Entgegen der Vorankündigung hat sich dieser dann auch glücklicherweise auf mein tatsächliches Problem konzentriert, so dass ich mich nun Anfang des Jahres dort operieren lassen werde.

 

Ich hoffe, dass solche Erlebnisse zur Seltenheit gehören und die meisten von uns mit einfühlsameren Ärzten zu tun haben, leider habe ich schon viel Mist gehört, auch wenn meine Fehlstellungen bei weitem nicht äußerlich entstellend sind sondern vielmehr ein funktionelles Problem besteht.

 

Liebe Grüße

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@notdecidedjet: Ich hoffe, du hast mehr Glück mit deinem jetzigen Arzt! Unglaublich, was für unsensible Menschen es gibt...So eine verstörende Erfahrung musste ich zum Glück noch nicht machen. Alles Gute für dich!

 

Meine erste Kieferorthopädin hat sich durch ihre Wortwahl nicht gerade beliebt gemacht...Ich erinnere mich z.B., dass sie bei einem Kontrolltermin plötzlich panisch wurde und sagte, "Oh, haben wir da den falschen Zahn gezogen?" Schön, wenn man als 12-Jährige merkt, dass der KfO keine Ahnung hat...:D Mir hat auch mal ein Zahnarzt etwas von Zähnen erzählt, die in die Eierstöcke wachsen, das fand ich mit 13 damals nicht so toll und wollte da nicht wieder hin. Und ich hab's als Kind gehasst, wenn die Ärzte nur mit meiner Mutter über mich gesprochen haben (vor allem so Sätze wie: "Sie wird jetzt langsam eitel"), während ich dabei saß, obwohl es schließlich um meinen Mund ging!

 

Liebste Grüße

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Persönlich würde ich da schon weniger von Unfreundlichkeit als von Unhöflichkeit sprechen. Nicht so zu Herzen nehmen, so Bemerkungen! Ich weiss, leichter gesagt als getan! Immer wieder interessant, was sich so auf dem (Jahr-)Markt KFO und KFC tummelt. Sry ...

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Beleidigt wurde ich noch nie beim Arzt oder habe bzgl. meines Aussehens einen kränkenden Spruch gehört. Vielmehr ist es mir schon passiert, dass manche Ärzte auf einem hohen Ross sitzen und sehr eingebildet sind. Dabei geben sie ziemlich deutlich zu verstehen, dass man zu warten hat, wenn man von ihnen behandelt werden will etc.

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Bei persönlichen Beleidigungen wäre ich ganz schnell wieder raus aus der Arztpraxis :-D. Einem Arzt, der etwas von seinem Fach versteht, sollte doch bewusst sein, dass es zwei relevante Bewertungsmaßstäbe gibt:

 

  1. Die Abweichung vom statistischen Normalmaß.
  2. Die subjektive Wahrnehmung des Patienten.

Subjektive Bewertungen des Arztes gehören in den Umgang mit dem Patienten überhaupt nicht rein. Wenn es eine Abweichung vom Normalmaß gibt, sollte der Arzt neutral darauf hinweisen, aber die Bewertung obliegt dem Patienten.

 

Mir ist aber auch noch kein Arzt begegnet, der das nicht verstanden hat. Zu mir waren immer alle freundlich und haben mein "schwaches Mittelgesicht" und meinen "deutlichen Unterbiss" auch so genannt ;-).

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Antwort auf die Frage im ersten Post: keine.

 

Und wenn mir ein Arzt unsympathisch ist oder Fragen nicht ausführlich genug beantworten würde, suche ich mir einen anderen. Das ist mir bisher aber (von Wohnortwechseln abgesehen) nur bei Gynäkologinnen passiert...

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