Progenius

Progenie - Ist hier noch irgendetwas machbar?

Hallo!

Ich bin 42 Jahre alt, hatte in meiner Jugend eine Zahnspange, und danach eigentlich keine Zahn-/Kieferbeschwerden, d.h. damals sah noch alles ganz normal aus. Dummerweise hat mein Unterkiefer offenbar nicht aufgehört weiter zu wachsen, was sich im Laufe der Zeit zu einer echten Progenie entwickelt hat, also genau wie auf Wikipedia beschrieben, mit vorstehendem Kinn, vorverlagertem Unterkiefer,  Zahnlücken vorne unten und auffällig kräftiger Unterlippe.

Hinweise lassen vermuten, dass das auch mit meiner Zunge zu tun hat (Vielleicht zu große Zunge? Ist Progenie immer auf die Zunge zurückzuführen?). Ich habe lange Zeit auf dem Bauch geschlafen, wobei die Zunge im Schlaf offenbar erhöhten Druck auf den Unterkiefer ausgeübt hat. Allerdings hab ich auch in Erinnerung, dass die Orthopädin, die damals für meine Zahnspange zuständig war, gegen Ende der Behandlung erwähnt hat, dass mein Unterkiefer stärker wachsen würde, als mein Oberkiefer, und ich deswegen nachts einen dehnbaren Riehmen vom Kinn hinter den Kopf tragen solle, was ich damals allerdings nicht ernst nahm.

Mittlerweile habe ich mir Schlaf in Seitenlage angewöhnt, und versuche die Zunge nicht mehr gegen den Unterkiefer zu drücken. Bei einem KFO war ich wegen diesem Problem bisher nicht.

Hier ein paar Fotos, wie das bei mir aussieht:

 

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Ist da noch irgendetwas machbar, oder muss ich mich damit abfinden?

LG, Rudi

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Ja, das kann man mit einer kieferorthopädischen/kieferchirurgischen Behandlung schon noch behandeln. Das Beste wäre es, wenn du einen Termin bei einem Kieferorthopäden in deiner Nähe ausmachst und dich beraten lässt. Sag am Telefon, dass du eine Kieferfehlstellung hast und dich deswegen mal beraten lassen möchtest.

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Nun gut, das erscheint schon mal positiv. Auf den Bildern sieht es auch nicht ganz so arg aus wie ich mich fühle.

 

Gibt es hier vielleicht jemanden, der an einem ähnlichen Problem litt, und eine Behandlung bereits hinter sich hat?

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Hallo Progenius,

 

ich gehöre zu den Leuten, die eine Behandlung wegen Progenie (beinah) hinter mir haben und bin auch in einem ähnlichen Alter. Bei mir war die Progenie nicht so ausgeprägt, aber ich geniesse es trotzdem, ganz normal abbeissen zu können. Und das ganze sieht definitiv so aus, als ob man mit einer kombiniert kieferchirurgischen-kieferorthopädischen Behandlung ein schönes, normales Ergebnis erreichen kann. Ich bin mir nicht sicher, inwieweit die Zunge ursächlich zum Wachstum beigetragen hat, aber ich würde vermuten, dass Deine Zunge an der Zahnlücke zwischen den unteren Vorderzähnen beteiligt ist. Bei mir sah es nämlich ähnlich, nur sehr viel übler aus und das was sicher auf den Zungendruck zurückzuführen, was ich aber mit Logopädie gut in den Griff bekommen habe, die Zunge ruht jetzt eigentlich immer im Oberkiefer. Auch sonst sehen Deine Zähne meinen sehr ähnlich, auch noch für das Alter relativ wenig Abnutzungsspuren an den Vorderzähnen.

 

Mache eine Termin beim KFO aus und lass Dich beraten, ich würde aber drauf achten, dass er/sie auch Erfahrung mit Erwachsenenbehandlung hat. So wie die Zähne aussehen, sollte die Behandlung auch von der KK übernommen werden (google mal nach KIG und Erwachsene, z.B. auf den Seiten der Techniker). Die Behandlung kann einem schon einiges abverlangen und gerade die Zeit nach der OP ist nicht wirklich angenehm, aber auch noch in reifem Alter gut überlebbar.

 

Irene

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Hallo Irene!

 

Ich habe gerade versucht, Deinen umfangreichen OP-Bericht zur Bimax zu lesen, musste aber beim 1. Tag nach der OP aufgeben. Kaum vorstellbar, eine 10-stündige Operation und die Folgewoche zu überleben! Ich muss wohl ein Weichei sein, aber ich hatte noch nie einen stationären Krankenhausaufenthalt. Jetzt gerade ist mir etwas mulmig im Bauch, obwohl ich ja auf Grund meiner Progenie eigentlich gar keine Beschwerden habe, und hiergegen auf die Schnelle auch keine Maßnahmen ergreifen wollte. Immerhin beschäftige ich mit dieser Thematik überhaupt erst seit gestern.

 

Wäre natürlich toll, wenn die KK die Kosten für eine solche Behandlung übernehmen würde. Ich werde wohl bei Gelegenheit mal zwecks Beratung einen KFO aufsuchen, oder gleich in der Ambuanz für Kieferorthopädie und chirurgischer Kieferorthopädie im Allgemeinen Krankenhaus der Stadt vorbei schauen.

 

Ich werde mich jetzt erst mal weiter in diese Sache einlesen. Über weitere Erfahrungsberichte von Leidensgenossen mit einem ähnlichen Problem würde ich mich freuen.

 

LG, Rudi

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Hallo Rudi,

 

die 10 Stunden bei mir sind definitiv die Ausnahme, aber ich bin zum einen ein Spezialist für Ungewöhnlich, normal läuft es bei mir in den seltesten Fällen und außerdem dürfte die Zeit auch teilweise dadurch bedingt gewesen sein, dass der OK voroperiert war und deshalb dort einiges mehr getan werden mußte als im Normalfall. Die normalen OP-Zeiten sind eher 1 - 2 Stunden pro Kiefer und wenn der OK geteilt wird, scheinen auch noch 1 - 2 Stunden dazuzukommen. Und ich hatte leider :-( auch schon vorher Übung mit KH-Aufenthalten und Operationen, wahrscheinlich war es für mich auch deshalb weniger traumatisch wie für jemanden, für den es der erste KH-Aufenthalt ist.

 

Andere Leute mit einer (ausgeprägten) Progenie, die aber momentan wenig aktiv bis gar nicht aktiv sind: rockverliebt, jeannie?, mimmi31, cityprinzess, schau mal nach deren Beiträgen. Es gibt aber auch noch mehr Leute. Frage mal bei Mush oder Marco nach dem Passwort für das Bilderforum, alle die obigen haben auch Bilder im Bilderforum.

 

Bei mir war die Funktionalität der Grund, ich hatte Probleme beim Abbeissen und Kauen. Klar hatte ich mich damit eingerichtet, aber ich geniesse es auch jetzt noch, dass ich ein Brötchen mit Belag essen kann und ich muss den Belag nicht mehr mit zwei Händen festhalten und trotzdem ist der Belag vor dem Brötchen fertig, weil man den eher abgerissen als abgebissen hat. Außerdem bleibt trotz meiner langen Nase jetzt weniger Nutella an der Nasenspitze hängen, weil ich ein Nutellabrötchen jetzt nach unten wegführe. Alles in gewissem Sinne Kleinigkeiten, aber in der Summe machen sie schon viel an Lebensqualität aus (und die optische Verbesserung als Zusatzbonus ist auch nicht zu verachten).

 

Zur Kostenübernahme: Ich hatte übersehen gehabt, dass Du aus Österreich kommst. Dort ist es etwas anderes als in Deutschland, ich glaube, die OP wird häufig übernommen, aber für die Zahnspange muß glaube ich ziemlich viel zugezahlt werden. Es gibt einen Faden "Op-Termin in Österreich", dort solltest Du genug Leute finden können, die Dir über das Prozedere in Österreich Auskunft geben können.

 

Liebe Grüße!

 

Irene

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Hallo Irene!

 

Also optisch stört mich meine Progenie wenig, ich muss ja nicht mehr auf die Pirsch gehen, bin glücklich verheiratet, und meine Frau hat sich offenbar daran gewöhnt. Funktionell ist es auch belanglos, klar haben sich die Essgewohnheiten entsprechend geändert, wenn man wegen einem solchen Spalt zwischen UK und OK nicht mehr einfach so abbeissen kann. Alles in Allem würde ich das Problem trotzdem gerne Beheben lassen, es ist die Summe aller Dinge, die hier ausschlaggebend ist, aber um welchen Preis?

 

Die Gesamtheit von Aufwand, Schmerzen und Kosten muss ich mir da erst mal durch den Kopf gehen lassen, muss mir das auch erst ansehen, wie das mit der KK-Beteiligung hier bei uns in Ö aussieht.

 

Zumindest weiß ich nun, was es damit auf sich hat, dass ich kein Einzelfall von Mutant bin, und man zu einem KFO gehen kann, der das Problem auch kennt, man also nicht von Arzt zu Arzt geschickt wird. Mal sehen, wie es in der Sache weitergeht.

 

LG, Rudi

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Hallo!

Kaum zu glauben, dass mein Beitrag hier schon wieder so lange her ist. Also ich habe im Oktober 2014 mit einer festsitzenden Zahnspange die Behandlung begonnen, und in 3 Wochen wird operiert, oben und unten. Aktuell sieht das bei mir so aus:

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Laut Kieferchirurg soll die OP etwa 2 1/2 Stunden dauern, Aufnahme im KH am Montag, OP am Mittwoch, Entlassung am Montag danach. Die Anspannung ist schon groß, andererseits kann ich es kaum erwarten, es endlich hinter mir zu haben. Die letzten 16 Monate mit Zahnspange waren schon sehr langwierig. Mal hoffen, dass alles gut geht.

LG, Rudi

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Hey,

 

ist immer wieder schön von Leuten zu hören, welche in der Versenkung verschwunden waren. Die Zähne sehen ja schon super aus.

viel Glück bei der OP und alles Gute für die Genesung :-)

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Ja, der KFC war auch der Meinung, dass das schon sehr gut aussieht. Vor der OP selbst habe ich keine Angst, dennoch drehen sich alle Gedanken nur noch darum, jetzt wo sie keine 3 Wochen mehr entfernt ist. Beträchtlichen Bammel habe ich aber vor der Zeit nach der OP, keine Ahnung wie das dann zu schaffen ist. Ich habe mich ehrlich gesagt noch nicht getraut, die Erfahrungsberichte anderer hier zu lesen, werde aber versuchen, mich dazu noch durchzuringen, vielleicht gibt es mir ja ein Zeitgefühl für den Genesungsablauf.

Es wird mein allererster stationärer KH Aufenthalt überhaupt sein, ich glaube ich muss erst noch einen Pyjama kaufen...

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Also im bin seit Montag im KH, die OP war am Mittwoch. Laut KFC ist alles bestens verlaufen, er hat sogar meine Nasenscheidewand-Verkrümmung behoben. Das Kugelfisch-Kopf-Syndrom ist nicht weiter schlimm, aber ich kann seit der OP (auch mit Schlafmittel) einfach nicht mehr schlafen, da viel Blut und Schleim nach hinten Richtung Rachen rinnt, dort einen Pfropfen bildet, und ich dann beim Einnicken immer gleich wieder aufwache und das Gefühl habe, zu ersticken. In Rückenlage kann ich sowieso nicht schlafen, und auch in Seitenlage kommt halt immer wieder Blut aus der Nase. Dieses Nicht-Schlafen-Können ist ganz klar das Schlimmste an der ganzen Sache.

Ansonst werde ich gut mit Schmerzmittel versorgt, die Betreuung hier im KH ist echt erstklassig, die Schwestern sind alle sehr bemüht, das Essen ist auch richtig gut (verhungern werde ich jedenfalls nicht, mittags gibt es 4 verschiedene Suppen + Fruchtbrei + Flüssigpudding, abends genauso mit 3 Suppen, alles sehr lecker), und seit der Entlassung des Nachbarn am Mittwoch habe ich praktisch ein Einzelzimmer (und das ohne Zusatzversicherung). Hatte schon zwei angenehme Lymphdrainagen und benutze bei jeder Gelegenheit meine Kühlmaske. Plangemäß werde ich am Montag wieder entlassen.

Heute Mittag hat der KFC bereits die Gummies entfernt, meine das wir das jetzt ohne versuchen. Heute, bevor ich es (erfolglos) mit einem Mittagsschläfchen versucht habe, war die Schwellung auch schon deutlich sichtbar weniger geworden, aber nach dem Hinlegen ist sie wieder voll zurück gekommen. Ist wohl noch nicht soweit, und laut Arzt ganz normal, ist ja auch erst der 2. Tag nach der OP.

Alles in allem bin ich echt froh, das endlich hinter mir zu haben, das lange Warten auf die OP ging halt gerade in den letzten Woche schon sehr auf die Nerven. Jetzt folgt der lange Weg der Genesung, aber das Schlimmste ist wohl überstanden, somit muss ich mir auch keine Sorgen mehr machen.

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Hallo Rudi. 

Herzlichen Glückwunsch zur überstandenen OP!

Wie geht es dir jetzt nach der OP? Wie war die Zeit im Krankenhaus? Ist alles gut verlaufen? 

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Bin auch 42 beginne am 28.04 meine Kieferorthopädische Behandlung

1)  bekomme oben KeramikBrackets und unten normale Brackets

2)  in 1 - 2 Monaten eine operative lnocjengetragene GNE.

3) in 2 Jahren eine Bimaxillaire Op

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Wahnsinn, schon wieder mehr als 4 Wochen seit der Bimax-OP. Die Zeit im KH war OK, siehe meinen Bericht oben. Soweit alles gut verlaufen, der KFC ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden, bis auf den Umstand, dass ich den Mund weiterhin nicht aufbekomme, siehe hier.

Die Schwellung hält sich im üblichen Rahmen, die Nase macht mir weiterhin zu schaffen (oft verstopft, ohne Schnäuzen oftmals eine Quälerei), ich werde zwar gut mit Brei und Suppen versorgt, aber man denkt halt ständig an richtiges Essen (ich bin bekennender Foodie).

Gummies benutze ich seit ein paar Tagen keine mehr, jetzt dreht sich erst einmal alles darum, den Mund wieder öffnen zu können. Ansonst gibt es vorerst nichts Neues zu berichten.

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Hallo Progenius,

ich hab exakt den gleichen Verlauf wie du damals. Hab als Jugendlicher eine Zahnspange gehabt und danach war alles perfekt. Doch danach ist auch plötzlich mein Unterkiefer weitergewachsen, ich denke auch wegen der Zunge, da diese bei mir auch immer an den Unterkiefer drückt. Liegt daran dass ich immer durch den Mund und nicht durch die Nase atme. Bin zwar erst 24, bin mir aber trotzdem sehr unsicher ob ich den Eingriff machen sollen.

Und jetzt zu meiner Frage: Hat bei dir der KFO oder KFC gesagt ob das Unterkiefer nach der OP trotzdem wieder wachsen könnte? Kann das passieren? Und würdest du die Behandlung wieder machen? 

 

Grüße

Zordiac

 

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vor 4 Stunden schrieb Zordiac:

ich hab exakt den gleichen Verlauf wie du damals. Hab als Jugendlicher eine Zahnspange gehabt und danach war alles perfekt. Doch danach ist auch plötzlich mein Unterkiefer weitergewachsen, ich denke auch wegen der Zunge, da diese bei mir auch immer an den Unterkiefer drückt. Liegt daran dass ich immer durch den Mund und nicht durch die Nase atme. Bin zwar erst 24, bin mir aber trotzdem sehr unsicher ob ich den Eingriff machen sollen.

Die Ursache für das weitere Kieferwachstum ist zumindest bei mir völlig ungewiss. Ob der mechanische Anreiz mit dem Anpressen der Zunge an die untere Zahnleiste während des Schlafs ausreicht, war ja bloß meine Vermutung. Aller Wahrscheinlichkeit nach war es bei mir doch genetisch bedingt, da die KFO meiner Jugendzahnspange damals schon anhand des Rontgenbildes sagen konnte, dass mein Unterkiefer stärker wächst. Vermutlich ist der Unterkiefer auch tatsächlich einfach durchgehend weiter gewachsen, ohne dass mir das aufgefallen wäre. Ich habe in meinen 20ern über Jahre hinweg völlig normal ausgehen, aufgefallen ist mit die Unregelmäßigkeit erst, als sich Lücken an den unteren vorderen Zähnen gebildet haben (dumm nur, dass mir nicht damals schon die Idee kam, sogleich einen KFO aufzusuchen). Mein Tipp also, gleich ab zum KFO.

vor 4 Stunden schrieb Zordiac:

Und jetzt zu meiner Frage: Hat bei dir der KFO oder KFC gesagt ob das Unterkiefer nach der OP trotzdem wieder wachsen könnte? Kann das passieren? Und würdest du die Behandlung wieder machen?

Dass der Unterkiefer nach der OP weiter wachsen könnte, war auch meine Sorge, aber sowohl KFO als auch KFC sind sich da einig, dass das bei mir nicht passieren wird. Irgendwann war mit dem Wachstum einfach Schluss, ansonst wäre der Unterkiefer auch nicht gleichmäßig weitergewachsen. Der KFC kann das sicherlich anhand Deiner Situation analysieren, mit 24 Jahren wäre denkbar, dass sich da noch etwas tut, das Wachstumszentrum lässt sich aber chirurgisch deaktivieren.

Wenn man bedenkt, wie viele Jahre man sich auf den unterschiedlichen Levels mit dieser Behandlung abquält, müsste man eigentlich sagen, dass man völlig verrückt sein muss, sich so etwas freiwillig anzutun. Ich würde sagen, je früher man sich der Tortur unterzieht, desto mehr Sinn ergibt es. Ich würde es aber trotzdem wieder auf mich nehmen, in der Hoffnung, irgendwann einmal wieder normal auszusehen und normal Essen zu können. Ein entscheidender Punkt war aber auch, dass die OP von der KK bezahlt wurde. Die Kosten für den KFO sind eh schon hoch genug, hätte ich die OP auch noch selbst bezahlen müssen, wäre die Entscheidung, ob es mir das wirklich wert ist, sicherlich schwieriger ausgefallen.

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Viel Dank für die schnelle Antwort Progenius.

KFO und KFC war ich alles schon, ich hab sogar schon einen OP Termin für die GNE. Also ein zurück gibts bei mir eigentlich eh nicht mehr. Haben aber auch beide gemeint dass es nicht mehr wachsen wird, aber bedenken hat man ja trotzdem.. 

Die Kosten waren bei mir eigentlich immer nebensächlich, weils da um meine Lebensqualität geht, und die ist mir jedes Geld wert. Ich möchte das einfach nur so schnell es geht hinter mich haben. Wird zwar eine harte Zeit, aber ich hoffe es lohnt sich hinterher und ich bereue es nicht.

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vor 31 Minuten schrieb Zordiac:

Wird zwar eine harte Zeit, aber ich hoffe es lohnt sich hinterher und ich bereue es nicht.

Das hoffe ich auch, und ja, es ist ein extrem langer und harter Weg. Ich liebe gutes Essen, mein Motto war immer, dass jede Mahlzeit zählt, und ich nicht einfach nur Nahrung in mich rein stopfe, sondern wegen dem Genuss esse. Das hört zum Teil schon mit der Zahnspange auf, und kommt mit der OP auf ungewisse Zeit völlig zum Erliegen. Schmerzen und Verzicht, darin bin ich nicht wirklich gut. Jetzt kämpfe ich ja mit besagter Kiefersperre, das trübt auch wieder die Zuversicht. Aber wie gesagt, ich würde es trotzdem wieder angehen, und Reue gibt es auch keine, irgendwann muss das Leid ja auch ein positives Ende finden.

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