pommel

Überbiss (Overjet) mit Gummis statt OP korrigieren

28 Beiträge in diesem Thema

Ich bin ehrlich erstaunt, wieviele OPs hier durchgeführt werden! Ich frage mich, ob OPs vorgezogen werden, weil sie die Kassen bezahlen...?

 

Ich habe einen sogenannten Overjet von ca. 7mm. Nebst der lingualen Spange um die Fehlstellung des Engstandes zu beheben, wurden mir im Ok die 5-er Prämolare gezogen (wegen Engstand) und nun werden die Lücken mittels Gummizügen, gespannt an implantierten Minipins über den 6-ern und angeklebten Knöpfen an den Eckzähnen, geschlossen. Gleichzeitig werden alle 8 Zähne (1-4 auf jeder Seite) in der Front nach hinten gezogen. Die Molaren hinten dürfen dabe nicht bewegt werden, deshalb die Pins oberhalb der 6-er. So soll der Overjet auf 2mm Endresultat verringert werden.

 

Ich frage mich einfach, ob ich eine solche Ausnahme bin, dass ich keine OP brauche? Oder verwechsle ich da Grundlegendes?

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Hey,

Also.ich glaube es kommt auf denn Einzelfall und dem kfo/kfc an, sowie die Bereitschaft des pat. Bei mir z.b war ausgangslage 13mm und mir wurden zu Beginn die beiden Vierer in ok gezogen um wie bei dir ebenfalls die ok front zurückzuholen. Damit wollte mein kfo bewirken das denn nur der Uk vorgeholt werden muss. Letztendlich hat sich dadurch aber ein erhebliches Gummi-smeil von 9mm entwickelt so das denn doch eine bimax stattgefunden hat wobei der ok 6mm hoch gesetzt wurde und der Uk 7mm vorgeholt wurde.

Oftmals sagt man halt das Zähne ziehen sich schlecht auf das Gesicht auswirken kann die Lippen können schmaler werden oder eingefallen wie in meinen Fall ist ein Gummi-smeil erstanden. Sowie das je Bach Ausprägung Rezidiv rate erhöht ist. Aber trotzdem ist das ja nicht unmöglich

viele pat. Sind halt auch einfach nicht bereit dazu gesunde Zähne ziehen zulassen und entscheiden sich denn lieber für die op.

Alles gute für dich

LG sabi

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Hi Pommel

 

Wie ich deinem Profil entnehmen kann, kommst du auch aus der Schweiz :)

 

Ich würde schon sagen, dass es mit der Kostenübernahme zu tun hat. Wenn die Fehlstellung nicht so schwerwiegend ist, dass die IV die Kosten übernimmt, dann muss man in der Schweiz die ganze Behandlung selbst bezahlen. Summa summarum muss man dann für OP + Zahnspange schon mit 30'000 - 50'000 Franken rechnen. Und das ist eher das untere Limit.

Das können sich nun mal die Wenigsten leisten.

 

Die KK zahlt nur, wenn man ein IV Fall war und aus medizinischen Gründen nicht vor dem 20. Lebensjahr operiert werden konnte (IV zahlt nur bis zum 20. Lebensjahr). 

 

Ich wäre ein IV Fall gewesen, aber mein KFO zu Jugendzeiten hat die Unterlagen bei der IV nicht eingereicht, damit er meinen Eltern den teureren Privattarif verrechnen kann und hat verschwiegen, dass meine Fehlstellung so schwer ist, dass die ganze Behandlung von der IV übernommen werden würde. Ich hatte übrigens anfänglich einen Overjet von 12 mm der dann nach 5 Jahren Behandlung mit Monoblick, Herbstscharnier, Multiband etc. um schlappe 4 mm reduziert werden konnte. Endergebnis bei Behandlungsabschluss: 8 mm Overjet und negativer Overbite (Zähne des OKs kamen nicht über die des UKs) und inkompetenter Lippenschluss. Zähne gezogen wurden zum Glück keine! Er hat bestmöglich Dental kompensiert. Mehr war bei meiner skelettalen Lage nicht möglich. Aber er hätte eben auch die Option OP aufmerksam machen müssen und auch erwähnen müssen, dass ich ein IV Fall wäre.

 

Ich habe mich dann mit 28 für eine operative Korrektur entschieden, obwohl ich die gesamten Kosten selbst übernehmen musste. Mich hat die Fehlstellung optisch gestört, ich hatte Probleme mit der Funktionalität, dem inkompetenten Lippenschluss und ständig Verspannungen in der Kiefermuskulatur. Ich hatte übrigens keine Chance bei der KK. Gibt leider auch schon Bundesgerichtsentscheide die immer zu Ungunsten der Patienten gefällt wurden. Ein mögliches Arthroserisiko ist in der Schweiz scheinbar kein Grund für eine Kostenübernahme. Und auch eine unvollständige Funktonalität nicht. Es wird dann so argumentiert: " Der Patient konnte ja 20 Jahre oder länger mit seiner Fehlstellung überleben, dann kann er es auch weitere 70 Jahre. Notfalls kann man sich ja flüssig ernähren, falls ihm mal alle Zähne ausfallen, oder er nicht mehr kauen kann...."  hahahaha...

 

Den Biss hätte man bei mir mit Ziehen der Prämolaren hinbekommen. Das ganze hätte sich aber negativ auf das Aussehen ausgewirkt und der Lippenschluss wäre auch nicht besser geworden. Bei mir war halt wirklich neben einem zu weit zurückliegenden UK auch praktisch kein Kinn vorhanden. Darum hatte ich selbst nach der Bimax (OK Impaktion/Verbreiterung/Rotation und UK VV) immer noch ein fliehendes Kinn.

 

Viele Fehlstellungen lassen sich dental kompensieren. Ob das Ergebnis dann stabil ist sei dahingestellt. Eine dentale Kompensation wirkt sich leider in vielen Fällen auch negativ auf das Aussehnen aus. Weil in Deutschland bei entsprechender Indikation die Kosten bei einer OP ganz übernommen werden (auch die Kosten für die Zahnspange) und ohne OP nicht, entscheiden sich die meisten natürlich für die OP. 

 

Ich denke mal, dass in der Schweiz kaum ein KFO den Vorschlag einer OP macht, weil sie wissen, dass die Kosten von der KK nicht übernommen werden und sich die meisten Patienten das ganze Prozedere einfach nicht leisten können! Und die KFO verdienen bei reiner dentaler Kompensation mehr, da die Behandlung kieferorthopädisch meist komplizierter und langwieriger ist ;)

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Kieferfehlstellungen durch Ziehen von Zähnen "korrigieren" macht man heute nicht mehr oft, da das Ergebnis weder aesthetisch, noch funktionell mit einer OP vergleichbar ist. Meistens haben die Leute, denen Zähne gezogen wurden später ein eingefallenes Gesicht und die mit Gummis korrigierten kiefer wandern wieder zurück.

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Wenn die "smiling line" missglückt ist (der schlmmste Fall ist wenn mann beim Lachen nur Zahnfleisch sieht) wurde die Behandlung schlicht sehr schlecht geplahnt. Wie gesagt die Weichteile werden gerne vergessen und limitieren die Kunst der Kieferorthopäden. Man kann sagen schlechte "smiling line" ist gleich schlechter Kieferorthopäde. Die Meinung von "gnarz" teile ich nicht, meistens ist das kieferorthopädisch gut zu lösen man muss es nur richtig machen. Das schließt nicht aus, dass es extrem Fälle gibt wo eine OP sinnvoll ist.

 

Gruß Norbert

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gnarz:

 

Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, hilft nur noch eine OP. Die Frage ist wo kommt dieses Unglück her. Die Natur bekommt sowas eher nicht hin. Trotzdem würde ich mich, wenn ich sonst keine Probleme hätte, deswegen nicht unters messer begeben.

 

Gruß Norbert

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Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, hilft nur noch eine OP. Die Frage ist wo kommt dieses Unglück her. Die Natur bekommt sowas eher nicht

 

 

 

im klartext: das geht nur bei kindern.

 

wobei die meisten sagittalen fehlstellungen schon mit zähne ziehen zu lösen wären. die frage ist, wie das dann aussieht. die regeln der KK sind da wirklich etwas absurd. die wirtschaftliche und notwendige behandlung per kieferorthopädie ist privatsache, aber die schönheits-OP ist kostenlos.

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relativ:

 

Dass sinnvolle Frühbehandlung nur noch unter erschwerten Bedingungen (selberzahlen) möglich ist, zeigt wie wirksam gute Lobbyarbeit ist (Dentalindustrie). Siehe dazu aktuelle KIG-Bestimmungen, habe ich nicht gemeint.

 

Gemeint war, dass häufig Kieferorthopäden das Kunststück fertig bringen die "smiling line" zu versauen und das muss nicht sein. Das wird bezahlt von den Kassen wenn es frühzeitig gemacht wird.

 

Gruß Norbert

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im klartext: das geht nur bei kindern.

 

wobei die meisten sagittalen fehlstellungen schon mit zähne ziehen zu lösen wären. die frage ist, wie das dann aussieht. die regeln der KK sind da wirklich etwas absurd. die wirtschaftliche und notwendige behandlung per kieferorthopädie ist privatsache, aber die schönheits-OP ist kostenlos.

 

Ich finde es durchaus begrüßenswert, dass die KK hier den teureren Weg wählt und den, oft unwissenenden, Patienten nicht aus Kostengründen eine "irreparable Hackfresse" verpasst.

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gnarz:

 

Skelettale Fehlentwicklungen die eine OP rechtfertigen sind in den meisten Fällen, zumindest wenn im Wachstum bereits eine KFO-Behandlung stattgefunden hat iatrogen verursacht. Es ist möglich wenn rechtzeitig reagiert wird Wachstum orthopädisch in regelgerechte Bahnen zu lenken. Fränkel hat es vorgemacht und ich kann es auch, man muss es nur wollen.

 

Ich würde schon das Verursacher Prinzip begrüßen und nicht die Allgemeinheit dafür haftbar machen.

 

Gruß Norbert

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Natürlich wird im Ideafall das Problem (Mundatmung etc.) bereits im Kindesalter erkannt und korrekt(!) behandelt. Leider ist dies aber nicht der Fall und, wie du richtig sagst, durch falsche KFO wird erst noch mehr Schaden angerichtet. Wenn der Zug, wie bei den meisten hier, leider schon mindestens 10 Jahre abgefahren ist, bietet meistens nur noch die OP ein menschenwürdiges Ergebnis.

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Dass es durch Extraktionen zu einem negativ beeinflussten Profil kommen kann, höre ich noch und noch in diesem Forum. Und ich muss jetzt mal dazu etwas sagen, die ich doch "Opfer" einer solchen Extraktionstherapie bin und demnach bald entstellt durch die Welt laufen muss:

 

Wie unterschiedlich die Kassenzahlungen für OPs in D und CH gehandhabt werden, wissen wir ja nun. Dazu sag ich besser nichts. Ich möchte ja politically correct bleiben.

 

Aber ich kann mir vorstellen, dass bei einem leichten Overjet ( bei mir 6 mm) und grossem Engstand (wie bei mir bei knapp 8 mm) die Extraktionen Sinn machen. Und ich kann mir in meinem Fall beim besten Willen nicht vorstellen, dass das nach hinten bringen der OK Front (um.... 6 mm ??) einen derart negativen Einfluss auf das Aussehen haben wird, wie hier so oft zitiert, geschweige denn,  dass es überhaupt auffällt. Ich würde mich deswegen jedenfalls auch nicht unter's Messer liefern deswegen. Bei schlimmeren Fällen ist das für mich nachvollziehbar. Ich zähle mich da aber nicht dazu. Und ob wirklich so viele schwere Fälle hier drinn dokumentiert sind, wie OPs verschrieben werden....? Kostenexplosion im Gesundheitswesen lässt grüssen!

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pommel:

 

Man sieht zwar nur den Mund aber der ist sehr sympathisch. Leider kann man Veränderungen nach hinten nicht simulieren. Bei einem Fall, die beiden einser Frontzähne im Oberkiefer waren stark nach hinten geneigt, habe ich wunderschön aus Prothesenzähnen die Frontzähne richtig gestellt sogar mit Halteelementen zum aufstecken. Die Patientin war unglücklich damit (ich fand auch sie wurde dadurch nicht hübscher) und hat von der Behandlung abstand genommen. Auf dem Fernröntgenbild kann man schon ein wenig das veränderte Profil simulieren und sehen wie sich die 6 mm auswirken. Ich würde bei Erwachsenen immer zu Kompromissbehandlungen tendieren also wie schaffe ich mit dem geringsten Aufwand eine Verbesserung. Also in diesem Fall nur 3 mm korrigieren, das wäre ästhetisch sicher unproblematisch und kaum zu bemerken. 6 mm werden sich schon bemerkbar machen hoffentlich geht das sympathische Lächeln dabei nicht verloren. Weniger ist oft mehr.

 

Gruß Norbert

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Aber ich kann mir vorstellen, dass bei einem leichten Overjet ( bei mir 6 mm) und grossem Engstand (wie bei mir bei knapp 8 mm) die Extraktionen Sinn machen. Und ich kann mir in meinem Fall beim besten Willen nicht vorstellen, dass das nach hinten bringen der OK Front (um.... 6 mm ??) einen derart negativen Einfluss auf das Aussehen haben wird, wie hier so oft zitiert, geschweige denn,  dass es überhaupt auffällt.

 

inwiefern das negativ auffällt hängt vom vorherigen profil ab, aber man kann 6-8 mm unterschied sehr deutlich sehen. ein KFC hat mir fotos einer patientin gezeigt, bei der er eine extraktionsbehandlung per OK-VV, segmentdistraktion im UK und dann zahnimplantaten rückgängig macht.

behandlungsgrund war allein die ästhetik und ich konnte das schon verstehen bei ihr.

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Norbert Vogel

Ja, ich finde auch, dass es nicht 6 mm Retention sein müssten. Ich weiss nicht genau, wieviel die Retention insegsammt beträgt, die geplant ist. Aber bei einer Retention von nur 3 mm z.B. wären ja die Lücken nicht geschlossen (von den fehlenden 5-er) und das wäre dann ästhetisch auch wieder nicht schön. Das würde dann heissen, dass nur Implantate das Ergebnis noch beeinflussen könnten.

 

Mein Lächeln ist aufgrund der vorstehenden Eckzähnen auf dem Foto schief. Finde ich persönlich nicht so schön. Es ist jetzt viel schöner, wo die Zähne in Reih und Glied stehen.... Aber danke für die Blumen!

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Hallo Pommel,

 

ich kaue jetzt einmal wieder ... Für 1 mm Retraktion der Front werden 2 mm Platz gebraucht und die Prämolaren werden mit durchschnittlich 7 mm veranschlagt, sprich zur Korrektur von 6 mm Overjet würden 12 mm gebraucht. Gehe mal davon aus, dass der KFO beim Overjet die Ist-Werte angegeben hat, und 2 bis 4 mm regulär wären. Dann käme noch der Engstand hinzu ... Also würden die Lücken, wenn richtig vorgegangen, ausgefüllt sein, und der optische Punkt weg ... Aber schön, wenn man/frau sich um solche Gedanken machen kann ...

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Hallo Pommel :)

 

also die Lücken der 5er werden soweit von den vorderen genutzt bis diese gerade stehen und eine gute "Verzahnung" haben.

Den Rest der Lücke, die dann noch vorhanden ist, wird wahrscheinlich so geschlossen, dass die hinteren Zähne in die Lücke "rutschen".

Bei dem Profilbild von DieDiana sieht man den schön ausgeformten Bogen und sie hat trotzdem Restlücken von den extrahierten Zähnen. Der Lückenschluss muss, denke ich, von hinten erfolgen?!

 

Liebe Grüße

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Hallo Pommel,

 

ich kaue jetzt einmal wieder ... Für 1 mm Retraktion der Front werden 2 mm Platz gebraucht und die Prämolaren werden mit durchschnittlich 7 mm veranschlagt, sprich zur Korrektur von 6 mm Overjet würden 12 mm gebraucht. Gehe mal davon aus, dass der KFO beim Overjet die Ist-Werte angegeben hat, und 2 bis 4 mm regulär wären. Dann käme noch der Engstand hinzu ... Also würden die Lücken, wenn richtig vorgegangen, ausgefüllt sein, und der optische Punkt weg ... Aber schön, wenn man/frau sich um solche Gedanken machen kann ..

Weisst du, ich danke dir ja für's Wiederkäuen, aber ich schnalls leider immer noch nicht.. War noch nie ein Ass in Mathe... und sorry, dass meine Probleme für dich so trivial sind! Aber lautet die Rechnung nun: 14mm (Prämolare) - 12 mm (Retraktion) = 2 mm übrig für Engstand. Oder 14 mm - 8 mm (Retraktion da regulär 2 von 6 mm Overjet ) = 6 mm für Engstand? Aber es waren doch über 7 mm Engstand....? MMm! Und weshalb wird das optisch kein Problem sein? Wie meinst du das?

 

Oleander

Nein, die Molaren dürfen nur minimal nach vorne kommen. SOVIEL weiss ich. ;-)

 

Ja, warum nur weiss man über seine eigene Behandlung nicht bescheid....? Wohl einfach, weil die Ärztin "welsch" ist (kommt aus der Westschweiz und spricht ursprünglich Französisch und schlechtes Deutsch), die Ärzte nie Zeit haben, oder ich nach der Behandlung nur noch flüchten will, weil ich jedesmal heilfroh bin, endlich raus zu kommen, oder weil ich zwischenzeitlich schlicht nicht mehr sprechen konnte, oder nur noch mit dämlichen Zischgeräuschen.... Oder alle diese Punkte zusammen, ergeben dann schon mal eine gewisse Resignation... Naivität.... Lethargie.... ich weiss es nicht *schäm*! :376:

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Hallo Pommel,

 

habe ich mich etwa im Ton vergriffen? *betreten* War echt nicht persönlich gemeint. Habe nur überlegt bzw. gerechnet, dass die Lücken auf jeden Fall ausgefüllt werden können.

Finde es immer wieder schlimm, wenn Pat. so wenig aufgeklärt werden.

 

Grüße

 

:473:

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DagmarW

Nene, dass die Lücken nicht ausgefüllt würden, war auch gar nicht meine Sorge/Thema, sondern dass dabei das Profil negativ leidet, DAS ist immer wieder Objekt zu vielen negativen Äusserungen betreffend dieser Extraktionsbehandlungen....

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Also bei Tanztina fehlen die 4er, DieDiana auch und bei mind. 2 anderen habe ich es auch gesehen/ gelesen und keiner hat sich bis jetzt dazu geäußert, dass ihr Profil gelitten hätte und/ oder sich verschlimmert hätte.

 

Ich lese es die Argumente der neg. Folgen auch in einigen Kommentaren aber es gibt bis jetzt keinen der es an einem konkreten Beispiel (für mich) belegen kann.

Kommt das erst später als Folge der Extraktion (im Alter?)?

 

Es scheinen doch recht viele in jungen Jahren die 4er gezogen bekommen zu haben bei der Erstbehandlung und trotzdem nicht unglücklich zu sein (abgesehen von wieder schiefen Zähnen etc.)

Oder ist es was anderes wenn man sie im Erwachsenenalter gezogen bekommt?

 

Mein Kfo sagte, nachdem ich meine Bedenken geäußert hatte, dass er sicherlich nicht will das man wie eine "alte" Frau danach aussieht und er deswegen die 5er nimmt. Ist wohl schonender?!

 

Hängt wahrscheinlich vom behandelnden Kfo ab.

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Ich denke, dass es sehr stark auf die Ausgangslage ankommt. 6 mm Overjet können komplett dental bedingt sein, kann aber auch rein skelettale Ursachen haben, oder eine Kombination von beidem. Kommt auch darauf an, ob der OK eher zu weit vorne ist (ist zwar selten) oder der UK zu gering ausgebildet ist (meistens der Fall). Manchmal entsteht der Overjet aber einfach auch wegen Platzmangel. Die Zähne stehen dann nach vorne und der Overjet wäre nicht da, oder viel geringer wenn die Zähne Platz hätten und nicht nach vorne geneigt wären. Und dann kommt es auch noch darauf an, wie das Kinn ausgebildet ist. Wenn der UK zu weit hinten ist und kein Kinn vorhanden ist, dann wird zwar der Biss passen mit der Extraktionsbehandlung, aber optisch wird es eher schlechter aussehen. Wenn das Profil jedoch einigermassen stimmt trotz Overjet, dann muss sich die Extraktion nicht negativ auswirken. 

 

Also wenn ich Dagmars Rechnung richtig verstehe, stehen durch die Extraktion der Prämolaren 14 mm zur Verfügung. 7 mm davon werden für den Platzmangel benötigt und die restlichen 7 können verwendet werden um die Front 3.5 mm nach hinten zu schieben. Dann bleibt ein leichter Overjet von 2.5 mm was eigentlich gut passt. Wenn die Front dann nur 3.5 mm weiter zurück kommt, hat es auch nicht so einen grossen Einfluss auf das Optische.

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