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Makenna92

Krankenkasse und Zahnspange ü18 ?

Hallo ihr Lieben!

 

 

Als ich vor ein paar Wochen meinen Kostenplan bekommen hab, war ich schon erstmal geschockt: knapp 6000 euro soll das ganze kosten! Mein KFO meinte dann, dass die Krankenkasse wohl nichts übernehmen wird (da ich schon 20 Jahre alt bin). Ich hab den Plan natürlich trotzdem hin geschickt und werde abwarten, was kommt.

 

In 2 Wochen hab ich meine GNE im Krankenhaus mit stationärem Aufenthalt. Jetzt meine Frage: MUSS die Krankenkasse die Behandlung der Zahnspange zahlen, wenn man eine OP benötigt? Wie ist das bei euch mit der Kostenübernahme? Zahlt euch die Krankenkasse die ganze Behandlung ? Ich kapier das ganze irgendwie nich so ganz :D

 

Freue mich über Antworten von euch! :)

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Hi,

 

Bei ner OP muss die KK den medizinisch notwendigen Teil bezahlen.

Also auch die Zahnspange mit klassischen Metallbrackets und so weiter.

Aber alles was darüber hinaus geht musst du dann bezahlen (kleinere oder Keramikbrackets, Invisalign, die Retainer und so Sachen halt)

20% des KK Anteils musst du aber vorstrecken und bekommst das dann am Ende der Behandlung aber wieder.

 

Ich bezahl z.b. für alle extra Leistungen rund 1500€.

 

lg Michael

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Danke für deine Antwort! :) interessant zu wissen, wie das bei anderen abläuft.

 

Ich hab mich für die Keramikbrackets entschieden, die werd ich dann selbst zahlen müssen.

Aber dass ich allein auf den 6000 Euro hocken bleib, ist dann sehr wahrscheinlich nicht der Fall?

Bin schon gespannt was da von meiner Krankenkasse zurück kommt :D

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Ja die KK schickt das zu einen ihrer Gutachter.
Wenn der das auch mit OP bewertet, dann kriegst du von der KK die zusage.

Aber wie viel die Keramickbrackets extra kosten musst du einfach mal dein KFO fragen.

Wird aber bestimmt nicht billig.

 

lg Michael

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Was ich nicht ganz verstehe, warum hat dein KFO den Kostenplan nicht zur KK geschickt? Wenn du jetzt schon deine GNE bekommst, dann wird die KK wohl nix bezahlen, da die erst ihr ok geben müssen bevor du die Behandlung starten kannst... 

 

War bei mir der Fall und bei den meisten hier im Forum auch. Mit dem Gutachter bei der KK dauert auch ne Weile, ich hatte Glück und habe nach knapp 4 Wochen die Zusage erhalten. Aber wie schon erwähnt alles vor der eigentlichen Behandlung! 

 

Und daß dein KFo sagt, daß die KK aufgrund deines Alters nix bezahlt, ist totaler Blödsinn!!! Wenn du eine Fehlstellung hast und ins KIG fällst, muß die KK das übernehmen. 

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Also ich bin von Anfang an davon ausgegangen, dass die Krankenkasse nichts bezahlt. Steht auch auf der Homepage von denen (da ü18). Aber dann hab ich im Internet gelesen, dass man bei ner OP von der KK unterstützt wird, und jetzt bin ich ziemlich durcheinander denn mein KFO hat ja was anderes behauptet :D

 

Wieso können die nach der GNE nichts mehr zahlen?

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Hallo Makenna,

 

ganz kurz, heute Abend kann ich länger schreiben: Bist Du aus Deutschland oder aus Österreich, dort wird es mit der Bezahlung sehr unterschiedlich behandelt?

 

Irene

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Ich bin aus Deutschland :)

Kenn mich überhaupt nich aus mit diesem ganzen Krankenkassen zeug und schöpfe schon ein wenig Hoffnung, wenn ich hier lese, dass bei manchen die KK was zahlt. In der Ausbildung lassen sich 6000 euro nich so einfach zahlen :(

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Wenn du eine Fehlstellung hast und ins KIG fällst, muß die KK das übernehmen. 

 

kann es sein, dass man trotz GNE nicht ins KIG fällt? Vielleicht is meine Fehlstellung nicht ganz so schlimm und deshalb hat mein KFO den Plan gar nicht erst an die Krankenkasse geschickt.

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Hi,

 

Wie die Einstufungen da genau sind weiß ich nicht, aber wenn der KFO da nichts genaueres dazu gesagt hat, würde ich einfach mal ne 2. Meinung einholen.

So per Internet können wir dir auch nicht weiterhelfen.

Und was ich von einigen KK so gehört hab, dass die inzwischen immer mehr Anträge aus verschiedenen Bereichen einfach Ablehnen (falls die Leute keinen Einspruch einlegen hat man ja geld gespart), würde ich auch noch lieber auf nr sicher gehen.

 

Also such dir einfach mal n 2. oder 3. KFO, wenn das da nicht klappt.

 

lg Michael

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Ich weiß nicht ob man nur wegen einer GNE nicht ins KIG fällt. Was steht denn bei dir als Diagnose im Plan von deinem KFO? 

 

Bei mir z.B. steht drinnen Laterognathie mit unilateralem Kreuzbiss rechts, OK Schmalkiefer, UK asymmetrischer Breitkiefer... ich falle dadurch ins KIG 4 !

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Ohje, bei der diagnose steht ziemlich viel

OK: asymmetrischer schmalkiefer, seitenungleiche mesiomigration der seitenzahnsegmente mit platzverlust, frontaler engstand... Usw.

UK: ausgeprägter frontaler engstand und hochstand, Unilateraler kreuzbiss links, frontolateral offener biss, und noch mehr, aber von ner einstufung bzw dem KIG steht nirgendwo was. Vermutlich lieg ich dann so weit unten, dass die KK nich verpflichtet is, was zu zahlen :/ obwohl der aufwand doch sehr hoch is

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Also normalerweise sollte dein Kieferorthopäde das schon wissen was wann bezahlt wird. Unter http://www.kfo-online.de/21/gkv_g.html gibt es so eine Tabelle welche Fehlstellung was für eine KIG Stufe bedeutet (ab Stufe 3 wird die kieferorthopädische Behandlung bezahlt wenn gleichzeitig noch eine Operation zur Behandlung der Fehlstellung notwendig ist; also wenn man über 18 Jahre alt ist). Aber normalerweise musst du dich damit nicht befassen (auch wenn es ganz nett zu wissen ist ;) da der Kieferorthopäde der Experte für solche Sachen ist.

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Aber anscheinend hat ihr "Experte" nicht soviel Ahnung? Also bei soviel Kram was bei dir gemacht werden muß, wäre es ein Unding, wenn du das alles selbst finanzierst!

 

Ist die GNE mit im Kostenplan schon drin Makenna? Wird der UK auch noch operiert?

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Also ich war noch bei zwei anderen KFO, bevor ich zu meinem jetzigen bin, die haben genau das gleiche gesagt :D dass ich alles selbst zahlen muss, war dann auch mehr oder weniger in ordnung für mich. allerdings hab ich dann gesehen dass hier bei fast allen die KK was beisteuert, deshalb bin ich etwas verunsichert :D ich werd einfach bei meiner KK anrufen, mit meinem KFO bin ich nämlich eig. recht zufrieden. die machen nich den eindruck, als hätten die davon keine ahnung.

 

ja da is kostenmäßig alles miteinberechnet. im unterkiefer wird "bloß" ein zahn gezogen, sonst zum glück nichts!

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Ohje, bei der diagnose steht ziemlich viel

OK: asymmetrischer schmalkiefer, seitenungleiche mesiomigration der seitenzahnsegmente mit platzverlust, frontaler engstand... Usw.

UK: ausgeprägter frontaler engstand und hochstand, Unilateraler kreuzbiss links, frontolateral offener biss, und noch mehr, aber von ner einstufung bzw dem KIG steht nirgendwo was. Vermutlich lieg ich dann so weit unten, dass die KK nich verpflichtet is, was zu zahlen :/ obwohl der aufwand doch sehr hoch is

 

Also normalerweise sollte dein Kieferorthopäde das schon wissen was wann bezahlt wird. Unter http://www.kfo-online.de/21/gkv_g.html gibt es so eine Tabelle welche Fehlstellung was für eine KIG Stufe bedeutet (ab Stufe 3 wird die kieferorthopädische Behandlung bezahlt wenn gleichzeitig noch eine Operation zur Behandlung der Fehlstellung notwendig ist; also wenn man über 18 Jahre alt ist). Aber normalerweise musst du dich damit nicht befassen (auch wenn es ganz nett zu wissen ist ;) da der Kieferorthopäde der Experte für solche Sachen ist.

 

Hallo Makenna,

 

die Seiten der TK finde ich deutlich besser als die von smurf verlinkte, vor allem weil sich KIG 3 dort auf Behandlungen von Kindern bezieht.

 

http://www.tk.de/tk/k/kieferorthopaedische-behandlung/kfo-erwachsene/446090 erklärt genau, bei welchen Einteilungen übernommen wird, http://www.tk.de/tk/kieferorthopaedische-behandlung/die-tk-uebernimmt-die-kosten/kig/446096 ist die zugehörige KIG-Tabelle. Und Du schreibst etwas von einem unilateralen (einseitigen) Kreuzbiss, das ist K 4 und damit sollte sowohl der kieferchirurgische als auch der kieferorthopädische Anteil nach Genehmigung von der Kasse übernommen werden. Beim kieferorthopädischen Anteil zahlst Du erst einmal 20% selber, die Du nach erfolgreicher Beendigung der Behandlung wiederbekommst, sowie in den allermeisten Fällen noch Zusatzkosten für Brackets, etc.

 

Ich würde mich nochmals auf der Webseite Deiner KK umschauen, ob sich dort noch etwas zu Kieferorthopädie für Erwachsene findet und dann bei Deiner KK anrufen, sicherstellen, dass Du mit jemanden sprichst, der sich mit Kieferorthopädie für Erwachsene auskennt und sagen, dass Du Dich momentan verunsichert fühlst, weil die Aussagen Deines KFOs und Deiner Recherchen aus dem Internet nicht zusammen passen und Du das Gefühl hast, dass Dein KFO von Dir Geld will für etwas, dass eigentlich wenigstens (zum Teil) eine Kassenleistung sein sollte. Du sagst ja, dass Du schon etwas an die KK geschickt hast (wobei das normalerweise der KFO machen sollte) und was Du noch tun kannst. Außerdem würde ich fragen, wie es mit der GNE aussieht, ob Du damit warten sollst, bis das Genehmigungsverfahren durch ist oder ob Du den Termin einhalten kannst.

 

Liebe Grüße!

 

Irene

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Ich habe auch mal gehört / gelesen, dass eine GNE nicht ausreicht, um den chirurgischen Teil an der kombiniert kieferchirurgisch-orthopädischen Behandlung auszufüllen. Ich weiß insofern nicht, wo genau die Abgrenzung stattfindet, ab wann ein solche kombinierte Behandlung stattfindet - denn vereinfacht gesehen sind ja auch schon Zahnextraktionen und dergleichen chirurgische Eingriffe, lösen aber trotzdem häufig keine Kostentragungspflicht der gesetzlichen Krankenkassen aus. Trotzdem kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, dass die GNE nicht bezahlt wird. Operative Eingriffe werden doch eigentlich bei medizinischer Indikation grundsätzlich bezahlt, die Frage ist doch eher, ob die Zahnspangenbehandlung mit übernommen wird.

 

Bei mir war es zum Glück gleich klar, dass ich KIG5 bin und ich hatte zügig die Zusage. Es hieß aber glaube ich bei einem der Chirurgen auch, dass die Unterkiefervorverlagerung die OP wäre, auf die es für die Kostentragung ankomme und nicht die GNE.

 

Da würde ich nochmal nachhaken und ggf. noch eine Zweitmeinung einholen.

 

Davon ab würde ich auch gut aufpassen, dass ich bei der Krankenkasse wen erwische, der Ahnung hat. Ich war bei der TK im eigenen kieferorthopädischen Bereich und man hat mir dort erzählt, dass sie keinen Cent zahlen, erst, weil ich über 18 wäre, dann, weil solche OPs Schönheitsops wären, dann, weil ich eine Lingualspange möchte und jede Zusatzleistung die medizinische Indikation für alle OPs entfallen lässt und ich dann auch die OPs selbst zahlen müsste. So einen Mist habe ich selten gehört und trotzdem erstmal Rotz und Wasser geheult, weil mich das so runtergezogen hat. Also von daher der Rat, alle Infos mit Vorsicht zu genießen!

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Danke für eure super Antworten!!

 

Ich hab mich nochmal informiert, die GNE übernimmt komplett meine KK (also die OP selbst, den Krankenhausaufenthalt usw.).

Allerdings werde ich meinen KFO nochmal anrufen und da nachhaken, wie das bei mir mit der Indikationsgruppe aussieht. Ich hab den Verdacht, dass (trotz Kreuzbiss) die Zahnspange nur aus "kosmetischen" Gründen nötig wäre, weshalb die KK vermutlich die Kostenübernahme ablehnen würde. Aber ich bleib auf jedenfall dran und schreib euch, was sich dann ergeben hat!

 

Und danke Schokolädchen für die super Tabelle, die druck ich mir gleich mal aus und besprech das dann anhand von der Tabelle mit denen!

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Wenn eine GNE erfolgt, bedeutet das nahezu zwangsläufig, dass auch eine Zahnspange nötig ist. Kosmetische Gründe sind hier völlig nachrangig. Durch die GNE werden die beiden OK-Hälften auseinandergedrückt. Dass sie danach automatisch wieder zum UK passen wäre ein sehr großer Zufall. Faktisch kommt man also um die Zahnspange kaum herum.

Ich kenne nicht die Situation in allen Bundesländern, aber ich habe schon mitbekommen, dass mancherorts gesagt wird, dass eine bloße GNE für die Kostenübernahme nicht ausreicht. Dann muss es schon eine Umstellungsosteotomie sein, damit die Kasse zahlt.

Wie auch immer: Nachfragen schadet nicht.

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Ich denke das hat auch daß von Bundesland zu Bundesland andere Richtlinien gelten. Meine KFO sitzt in Lorsch, und da sie viele Patienten aus Baden-Würtemberg hat, meinte sie, daß die KK in BW da schon eher zu bereit sind eine GNE+Spange zu bezahlen, als z.B. in Hessen. Sie schickte das ganze trotzdem zur TK (zu der ich im Sommer erst gewechselt bin), dann kam es noch zum Gutachter und der bewilligte ohne weiteres meine Behandlung! Meine KFO war total überrascht, daß es doch so ohne weiteres bei mir übernommen wird. Liegt wohl aber auch daran, daß im HKP drinne steht, daß eine Bimax voraussichtlich nötig ist nach der GNE. 

 

Jedenfalls bin ich froh, daß alles nun langsam beginnt. Das ist das schönste Geburtstagsgeschenk was ich seit langem bekommen habe :-D auch wenn es noch 2 Monate hin ist bis zu meinem Geburtstag *grins* dann sitze ich aber schon mit meiner Flüssignahrung am Kaffeetisch und freu mich über jeden einzelnen Fortschritt!!!

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Schon merkwürdig, wie das ganze von den KK unterschiedlich gehandelt wird, und dass das von Bundesland zu Bundesland anders is, wusst ich nich :D Ich komme nämlich aus Baden-Württemberg.

Aber ich bin auf jedenfall froh, das Forum hier gefunden zu haben. Hilft einem schon enorm weiter, wenn es Leute gibt, die des Selbe durch machen und einem Tipps geben. Mal schauen was sich bei mir mit der KK ergibt.

 

Das is schön, ich wünsch dir ganz viel Erfolg für ein schönes Ergebnis nach deiner Behandlung :) dafür lohnt sich der ganze Stress und Aufwand auf jedenfall!

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