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julia87

Probleme :-(

Hallo!

 

Heute bin ich wirklich schon frustriert. Vielleicht kann mich jemand aufbauen oder mir Rat geben?! Oder vielleicht geht es jemandem ähnlich wie mir?!

 

Seit der UKVV vor einem halben Jahr, habe ich eine andauernde Verspannung des M. masseter. Es wird mittlerweile anstatt besser,schlechter.

 

Bisher konnte mir keiner sagen, warum dies so ist. Es wurden nur ausweichende Antworten gegeben oder an ein anderes Fach (KFO,Zahnarzt;KFC) verwiesen.

 

Ich habe vor eineinhalb Wochen angefangen, diese Seite mit Kauen zu belasten. Die Vermutung meines Physiotherapeuten war nämlich, das ich aufgrund der Nichtbelastung dieser Seite (wollte vermeiden das der Muskel noch stärker ausgeprägt ist), sich die anderen Muskeln nicht aufbauen und dies zu meinem Problem führt.

 

Aber es wird nicht besser,eher schlechter.:-(

 

Das alleine würde mich noch gar nicht so belasten.

 

Wäre da nicht das Kiefergelenksproblem.

Auf der betroffenen Seite knackst und knistert es. Das Gelenk ruckelt beim Bewegen. Derzeit Gsd NOCH ohne Kiefersperre.

Ich kann mein Kiefer nur eingeschränkt auf die Seite bewegen. Es ist als würde da die Barriere "masseter" mir den Weg versperren. Auserdem tut es etwas weh.Genauso wenn ich den Mund weit aufmache.

 

Ich hatte vor der OP KEINERLEI Beschwerden.Und jetzt bin ich mit den Nerven dann wirklich schon fertig. Man wird so allein gelassen.:-(

 

WAs könnte der grund für mein Problem sein? Der Masseter der das Kiefergelenk reizt. Oder das Kiefergelenk der den Masseter antrainiert?

 

Ich trage derzeit noch beidseitig Gummis die den bereits fast vollständig geschlossenen Biss endkorrigieren.

 

Meine letzte Hoffnung ist die Entlastungsschiene die ich nach dem Entfernen der Zahnspange (ca.in 4Wochen) bekomme.

 

Sorry für den langen Text. :-(

 

Hoffentlich kann mir hier irgendwer Mut zusprechen......

 

Danke!

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Hallo Julia,

 

ich kann dich gut verstehen, ich hatte/ habe nach meiner OP auch probleme/ Schmerzen im Kiefergelenk.  Und es war egal was ich gemacht habe, es wurde nicht besser, eher schlechter. Mir konnte auch keiner sagen warum das so ist. Es war immer alles inordnung und jeder schickte mich woanders hin, sadass ich echt mehrere Ärzte durch hatte. Jetzt habe ich mittlweile eine Entlastungsschiene und es wird ganz langsam besser. Die Probleme sind nicht weg, aber sie sind erträglicher und das Essen klappt viel besser :)

Die Kiefergelenksprobleme kommen mir auch sehr bekannt vor. Die Seitbewegung geht immer noch nicht einwandfrei und die Mundöffnung ist auch ein wenig eingeschränkt. Aber ich kann mittlerweile gut mit leben ohne dass es mich großartig stört.

Eine Garantie dafür, dass es weg geht wollte mir aber trotzdem keiner geben. Ich bin gespannt wie es weiter geht. Ich hoffe zumindest das es nicht mehr wieder schlimmer wird.

Ich wünsche dir alles Gute und bin gespannt, was andere noch an Tipps haben. Vielleicht hilft es mir ja auch noch weiter :)

Liebe Grüße

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Hallo Julia,

 

erst einmal mein herzliches Beileid. Ich stelle mir so eine OP schon schlimm vor und wenn danach noch so massive Schmerzen auftreten... :(
 

Also ich habe schön öfters davon gelesen, dass Leute, die sich operieren haben lassen, danach ganz schlimme Kiefergelenksbeschwerden haben.

Kann es vielleicht sein, dass deine Muskulatur streikt? Also ich stelle mir das irgendwie ungünstig vor, wenn der Kiefer so "radikal" in eine neue Position gebacht wird.

Die Muskulatur kann ja gar nicht so schnell hinterher kommen.

Ich kenne ebenfalls ein 16-Jähriges Mädchen und einen 18- Jährigen Jungen, die eine Behandlung mit einer festen Spange hatten (der Junge zusätzlich noch eine nicht-operative GNE) und nun über Kiefergelenksknacken und Kieferschmerzen klagen, welche sie vorher nicht hatten.

 

Ich weiß nicht, ob dir das hilft, ob das eine Option für dich wäre:

Ich persönlich hatte auch lange Kiefergelenksbeschwerden und habe mich nun für eine ganzheitliche Behandlung meiner Kieferfehlstellung entschlossen.

Ich hatte auch Beschwerden, wie Knacken und Knirschen und nun ist es nach nur 4 Wochen DEUTLICH besser geworden und es hat sich sogar schon etwas an meiner Kieferstellung verändert :627:

Wenn du magst, kannst du ja mal in meinen entsprechenden Thread schauen.

Vielleicht wäre eine Bionator-Therapie o.Ä. auch etwas für dich, damit die Muskulatur sich langsam an die neue Position gewöhnen kann.

 

 

Das wäre das, was mir dazu einfällt. :)

 

Viele liebe Grüße,

 

Merle

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Hallo Julia,

 

ich habe mir lange überlegt, ob ich mich zu Deiner Problematik (u.a. Schließen des seitlich offenen Bisses sowie schmerzhafte Kau-/Kiefermuskulatur bzw. Probleme mit dem KG nach UKVV) äußern soll, denn das, was Du beschreibst, könnte 1:1 von mir stammen:

 

*Schmerzen, die sich über Wochen/Monate langsam aber sicher steigern

*eingeschränkte Mundöffnung/eingeschränkte Seitwärtsbewegung des UK/schiefe Mundöffnung

*Kauprobleme (als ob man zähe Schuhsohlen kauen müsste)

*Knacken, Knarzen, Krachen im Gelenk/abgehackte Ruckelbewegungen des UK

*das Gefühl, als ob das KG mit einem dicken Gummiband umwickelt sei, das kaum eine Bewegung zulässt

*druckdolente, brettharte Muskulatur/hoher Muskeltonus

* ...

 

Gar nicht so einfach, dieses Thema und schon gar nicht einfach, es mit drei Sätzen auf den Punkt zu bringen, nämlich die Behandlung einer CMD/MAP/Funktionsstörung oder wie auch immer Deine Behandler dazu sagen werden.

 

Mit das Schwierigste wird es sein, Behandler zu finden, die einen über einen langen Zeitraum begleiten und unterstützen. Und auch das Thema Finanzierung einer solchen Behandlung spielt eine gewichtige Rolle.

 

Zum Thema Schienen: Es gibt eine große Auswahl an Schienen, und es gibt eine große Auswahl an „Experten“ - nicht alles, was hier auf dem „CMD-Markt“ versprochen wird, kann gehalten werden. Tipp von meiner Seite: ortsnahe Behandler suchen, die Dich u.U. an Kollegen (mit einem entsprechenden Befund) weiterüberweisen, hilfreich ist es, wenn einer der Behandler zentral alles dokumentiert, was an Behandlungsschritten unternommen wird/wurde und auch als Ansprechpartner für Mitbehandler zur Verfügung steht.

 

Viel Glück für Deine weitere Behandlung.

 

Würmchen

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Hallo ihr Lieben!

 

Danke euch 1000mal für die schnellen Antworten!

 

Es tut gut ,damit nicht alleine zu sein. :-)

 

@Fohlie:  Ich hoffe wie gesagt auch seeehr, das mir eine Entlastungsschiene eine Erleichterung bringt, So wie bei dir. In welchem Zeitraum hat es sich bei dir gebessert? Reden wir hier von einigen Monaten oder vielen Monaten?

 

Und hast du jetzt deinen Behandler gefunden bei dem du dich gut aufgehoben fühlst? Ist es ein KFO ,...?

 

Machst  du sonst noch etwas dazu?

 

Hast du auch einen vergößerten M.masseter so wie ich?

 

Was hast du zur Diagnostik alles unternommen?MR,....

 

Ich wünsche dir weiterhin viel Glück auf deinem Weg und das es stetig noch besser wird und sich irgendwann komplett beruhigt!!!!!! :-)))

 

@merle:

 

Du bist ja noch wahnsinnig jung für so viel Kieferorthopädische Geschichten.Es ist echt schlimm wie sich das alles "zieht" und womit man schon so früh zu kämpfen hat. :-(

 

Danke dir für deinen Tipp! Ich habe mich heute Nachmittag ein bisschen schlau gemacht bzgl.des Bionators. Man kann ihn also wirklich auch für die reine Entlastung der Muskulatur und des Kiefergelenks verwenden. Zahnstellung ist bei mir ja soweit ok mittlerweile. Ausserdem würd bei mir da jetzt eh nix mehr weitergehn großartig weil ich ja schon ausgewachsen bin......

 

Ich bin durchaus neugierig und offen für alles,sofern es mir Erfolg verspricht. Ich werde meine KFO nächste Woche dazu befragen.Aber wie ich sie kenne,wird sie nicht viel dazu sagen. Wenn ich die Behandlung bei ihr fertig habe, wechsle ich defintiv den KFO!

 

Warum dauert die Behandlung drei Jahre? Wäre es nicht sinnnvoll ihn für lange Zeit zu belassen.....? Kenn mich ja noch immer net wirklich aus.....:-/ Aber ich werde sobald ich Zeit habe,genauer recherchieren!

 

Ahja: Derzeit habe ich keine schlimmen Schmerzen.Eher leichte.Aber sie verstärken sich. :-(

 

Das was mich so runterzieht ist der Punkt: Ich hatte vorher ÜBERHAUPT KEINE Probleme. Und sofort nach der Op, was doch den Problemen in späteren Jahren vorbeugen sollte,bekam ich sie. Also hab ich mir damit wirklich ein eigentor geschossen. :-(

 

Ich weiss nicht WAS da das Problem ist.....hat der Chirrug einen Fehler gemacht? Der KFO? ICh? Alleine eine konkrete Antwort wäre schon eine Erleichterung.Dann wüsste ich wenigstens wo ich ansetzen soll.

 

Ahja, und natürlich ist es für die Muskulatur eine Umstellung nach der OP. Meine Kiefer stehen jetzt optimal zueinander. Aber ich denke, nach 6Monaten sollten sie sich doch umgestellt haben! Und was mich stutzig macht: Ich habe nur Links die Probleme. Rechts ist alles super.

 

Danke auf alle Fälle jetzt schon mal für deinen Tipp!!!!!!:-)

 

@würmchen:

 

Ja, das trifts absolut! Leider :-(. Also bist du auch eine Betroffene. Des tut mir echt sowas von leid. :-((

 

Hattest du auch solche Probleme mit dem seitlich offenen Biss? Wie lange hat es bei dir gedauert bis es "zu" war? Was ist deine Vorgeschichte? Was genau wurde bei dir gemacht?

 

Und welche Behandler hast du jetzt?Welches Fachgebiet?KFO?

 

Ja, das IST das Schwierigste! Ich habe das Gefühl, keiner nimmt mich ernst.Jeder tut es nur ab. Weil es keiner konkret festmachen will oder kann.....

Es ist echt toal entmutigend. :-( Manchmal ist mir richtig zum Heulen zumute.

 

Hattest/hast du das Problem mit der Muskulatur/Kiefer auf beiden Seiten oder nur auf Einer?

 

Welche Schiene trägst du jetzt?Würde es eine normale Entlastungsschiene nicht auch tun?

 

Was ist die Ursache für die ganze Problematik bei dir? Weisst du da was? Stimmt dein Biss noch immer nicht ganz,...?

 

tut mir leid...ich habe sooo vile Fragen. Aber endlich kann ich mal mit Gleichgesinnten "sprechen"!!!!!

 

Vielen ,vielen lieben Dank!!!!

 

P.S. hoffe es ist nicht zu wirr geschrieben,bin schon etwas müde....

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Ahja...was haltet ihr von Botoxinjektionen in den M.masseter.Damit man ihn mal zum Abbau bewegt und damit auch das Kiefergelenk entlastet?

 

Hab ich mal wo gelesen.....

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Schonmal daran gedacht, dass du nachts mit den Zähnen presst? Dies würde den einseitgen Muskelaufbau gut erklären.

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Hallo mik,

 

ja daran habe ich schon oft gedacht. Aber eigentlich erscheint es mir grad nicht ganz logisch warum es denn dann nur einseitig sein sollte!?! Der Zahnkontakt ist mittlerweile ausgewogen und recht gleichmäßig.

 

Ich presse definitiv oft meine Kiefer zusammen.Auch tagsüber.Die blöden Gummis......

 

glg

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Julia87:

 

Bei deiner muskulären Situation sollte man nicht mit Gummis arbeiten. Dazu braucht man eine harmonische Muskulatur. Man kann davon ausgehen, dass damit eine rechts links asymmetrie eingebaut wird. Ich halte den Relaktor bei CMD / MAP für erfolgversprechender als die Schienenkonzepte der Funktionsdiagnostiker.

 

Gruß Norbert

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Hallo Julia,

 

ich versuche mal, Deine Fragen kurz und bündig zu beantworten. Es würde schon den Rahmen hier sprengen, wollte ich all das ausführen, was in den letzten 3 Jahren gemacht wurde (da ist so Einiges zusammengekommen).

 

  • Hattest du auch solche Probleme mit dem seitlich offenen Biss? Wie lange hat es bei dir gedauert bis es "zu" war? Was ist deine Vorgeschichte? Was genau wurde bei dir gemacht?

Rückblickend betrachtet, lautet die Antwort: „Ja, ich hatte erhebliche Probleme.“ Subjektiv vielleicht weniger mit dem offenen Biss als vielmehr generell mit dem Biss: ich hatte keinen definitiven Schlussbiss und meine beiden Zahnbögen nahm ich mehr als Fremdkörper als denn als eigene Zähne wahr (obwohl ich zum damaligen Zeitpunkt 27 Original-Zähne hatte - unbeschliffen und „ungekrönt“). Neben dem anstrengenden Kauen/Sprechen war mein größtes Problem Dauerschmerzen, die im ersten halben Jahr ziemlich heftig waren.

 

Nach einer 1 ¾ Jahren andauernden umfangreichen Schienentherapie wurde der seitlich offene Biss dann durch Teilkronen geschlossen und die UK-Zahnfront (wieder) aufgebaut - die war durch die ursprüngliche Zahnfehlstellung ziemlich (ungleichmäßig) abradiert gewesen. Und direkt im Anschluss an das Kleben der letzten Teilkrone war er wieder da: „mein“ Biss.

  

  • Und welche Behandler hast du jetzt?Welches Fachgebiet?KFO?

 Zurzeit „nur“ meinen ZA. Die KFO-Behandlung wurde im Sommer letzten Jahres nach 4 Jahren abgeschlossen. Ich hatte in den letzten 3 Jahren aber auch ein kpl. Jahr, in denen das „Behandlerboot“ deutlich voller war: Das „Ruderteam“ bestand da aus Haus-ZA, mitbehandelndem Zweit-ZA, KFO, Physiotherapeut und einem FA (der die manuelle Therapie am KG machte). Nicht unerwähnt lassen möchte ich einen Spezialisten der DGFDT, zu dem ich zwecks Differentialdiagnostik (DD) überwiesen wurde. Schmerzfreiheit gab’s durch ne ambulante (multimodale) Schmerztherapie und gelegentlich geht’s zum Chiropraktor.

 

 

  • Hattest/hast du das Problem mit der Muskulatur/Kiefer auf beiden Seiten oder nur auf Einer?

 Nur die re. Seite (DVo.R.) und auf dieser Seite ist die Muskulatur deutlich mehr betroffen als auf der li. Seite.

 

 

  • Welche Schiene trägst du jetzt?Würde es eine normale Entlastungsschiene nicht auch tun?

Zurzeit trage ich keine Schiene. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich bis zur Prothetik 4 unterschiedliche Schienen-Typen hatte (natürlich nacheinander bzw. nachts eine andere als die Schiene für tagsüber). Eine nach der Prothetik angefertigte Zentrikschiene habe ich dann noch ca. ½ Jahr getragen, bis ich diese dann tragetechnisch sukzessive mit dem von Norbert entwickelten Relaktor ausgetauscht habe - wie gesagt: zurzeit trage ich keine Schiene - und das klappt ganz gut.

  

  • Was ist die Ursache für die ganze Problematik bei dir? Weisst du da was? Stimmt dein Biss noch immer nicht ganz,...?

In einem Fass den Tropfen ausfindig zu machen, der das Fass zum Überlaufen bringen wird, ist wohl ein treffender Vergleich. Behandlerseitig gab/gibt es da verschiedene Mutmaßungen. Ich weiß es nicht und ehrlich gesagt, ich will es heute auch nicht mehr wissen. Was nützt es, die Ursache zu kennen? Mir war und ist es wichtig, dass ich wieder richtig kauen kann und die Tatsache, dass ich sogar wieder schmerzfrei geworden bin, ist für mich ohnehin das Allergrößte.

 

Bezüglich der Frage, ob der Biss jetzt stimmt? Für mich „stimmt“ er; nachdem sich ein Teilrezidiv eingestellt hat, würde ich ihn jetzt nicht als Bilderbuchbiss bezeichnen, aber es ist „mein“ Biss.

 

 

  • Ahja...was haltet ihr von Botoxinjektionen in den M.masseter.Damit man ihn mal zum Abbau bewegt und damit auch das Kiefergelenk entlastet?

Hatte zwar keine Botoxinjektionen, allerdings über Monate wöchentliche TLA (Spritzen in die Kau-/Kiefermuskulatur und/oder in den Nacken-/Schulterbereich sowie ins Nervengeflecht der Halsaußenseite).

 

 

LG

Würmchen

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Hallo Julia,

 

ich habe die Schiene jetzt seit 6 Wochen. Also wie gesagt, es wird langsam besser, ich soll sie jetzt einfach mal weiter tragen. Das kann schon noch ein wenig dauern, bis die Probleme ganz weg sind.

Ich bin immer noch bei meinem Chirurgen im Uniklinikum Hamburg in Behandlung.

Ansonsten lockere ich meine Muskulatur, und versuche noch ein wenig an meiner Mundöffnung zu arbeiten.

Danke, ich wünsche dir auch alles Gute und das du bald auch wieder schmerzfrei bist.

 

Grüße

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Hallo Julia,

 

zu dem Problem mit dem Muskel kann ich nichts sagen, aber zum Gelenk:

 

Auch ich hatte nach meiner OP (UKVV und Kinnplastik) zunächst mehr Probleme als vorher.

Vor der OP hatte das linke Gelenk ca. 20 Jahre lang geknackt und geknirscht. Meine ersten beiden KFO-Behandlungen änderten daran nichts, weil sie das Problem (Unterkieferrücklage) nicht behoben haben. Schmerzen hatte ich allerdings nur ganz selten. Nur ab und zu das Gefühl, das Gelenk würde sich ausrenken.

 

Sechs Wochen nach der OP sollte ich dann wieder mit dem Kauen anfangen, was ganz schwierig war. Das Gelenk war sehr schmerzhaft und hatte kaum Kraft. Nach der OP hatte ich eine Mittellinienverschiebung (durch das Gelenk?) und musste deswegen und zum Schließen des noch leicht offenen Bisses ständig Gummis tragen. Kauen konnte ich fast nur Dinge wie weichgekochte Nudeln, ungetoastetes Toastbrot etc.

KFO und Chirurg sagten mir beide, dass sich das noch regeln würde, was ich fast nicht glauben konnte.

 

Vier Monate nach der OP wurde die Zahnspange entfernt, und ab dem Tag konnte ich natürlich keine Gummis mehr einhängen. Ca. eine Woche später konnte ich plötzlich Salat kauen! Ich konnte es selbst kaum glauben.

 

Die Spange ist jetzt seit über zwei Monaten draußen, und das Gelenk hat sich seitdem ständig verbessert. Die Schmerzen sind so gut wie weg, Knacken und Knirschen gibt es kaum noch, ich kann den Mund weiter öffnen und Kauen geht immer besser! Das Gelenk ist auch lange nicht mehr so empfindlich und ich kann es fast so gut bewegen wie vorher. Die Ärzte hatten also recht gehabt.

 

An Deiner Stelle würde ich die Entfernung der Spange abwarten und dann sehen, was passiert. Vielleicht ist das Gelenk einfach nur durch die ständigen Gummis gereizt. Es besteht Hoffnung, dass es besser wird!

Eine Entlastungsschiene ist bestimmt auch eine gute Idee. Ich habe eine einfache Schiene für nachts, die vielleicht auch etwas zur Besserung beigetragen hat.

 

Wünsche Deinem Gelenk (und natürlich Deinem Muskel) gute Besserung.

 

LG, Iris

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