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Wurzelfüllung/überkronter Zahn/kieferorthopädische Behandlung

Hallo,

 

wie verhält sich ein wurzelgefüllter-überkronter also toter Zahn bei einer KFO-Bhdlg.und danach?

Ist dieser teilweise oder gänzlich ungeeignet für KFO, oder lockert der sich währenddessen und wird nie mehr richtig fest bzw. erleidet einen früheren Zahnverlust hierdurch.

Mfg, Peter

 

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Hallo Peter,

 

wurzelbehandelte Zähne sind kein Hinderungsgrund für eine kieferorthopädische Behandlung, wenn sie entzündungsfrei sind.

 

Ich selber hatte vor Beginn meiner (dritten) KFO-Behandlung drei tote Zähne. Zweien davon hat die Zahnspange überhaupt keine Probleme bereitet, locker sind sie auch nicht geworden. Mein KFO hatte mir auch vorher gesagt, tote Zähne seien kein Problem.

 

Der dritte hatte wohl noch eine Entzündung, die sich nach ca. vier Monaten mit Zahnspange sehr schmerzhaft bemerkbar machte. Dieser Backenzahn wurde dann sofort aus der Spange „ausgegliedert“, d.h. der Draht wurde um das entsprechende Bracket herumgebogen, sodass kein Druck darauf mehr ausgeübt wurde. Die Schmerzen ließen auch sofort stark nach.

 

Zum Glück stand der Zahn von Anfang an ganz gut und musste bis zum Schluss der KFO-Behandlung nicht mehr bewegt werden. Es gab dann noch eine Nachbehandlung der Wurzel und später eine Wurzelspitzenresektion. Leider ist er immer noch nicht ganz ruhig, ob er bleiben kann, wird sich sicherlich bald entscheiden.

 

Mit Kronen kenne ich mich nicht gut aus (meine toten Zähne haben nur Onlays), habe aber hier schon mehrfach gelesen, dass auch da Brackets aufgeklebt werden können. Allerdings halten sie wohl nicht so gut wie auf normalen Zähnen, sodass eventuell ab und zu mal nachgeklebt werden muss.

 

Ich hoffe, das hilft Dir schon etwas, es werden sich bestimmt auch noch andere melden.

 

LG, Iris

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Sehr nett von Dir mir zu antworten.

Bei meiner vergangenen KFO-Bhdlg., war es nicht möglich bzw. sie konnten es nicht, Attachments für die Invisalign-Schienen auf den Kronen zu befestigen.

Falls es Dich interessiert so im Allgemeinen, ich habe immer noch Zahnschmerzen an diversen Zähnen obwohl seit dem Abbruch 9 Wochen vergangen sind.

Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich mich nur noch KFO ganzheitlich behandeln lassen auch wenns seine Grenzen hat und es länger dauert.

 

Mfg,

Peter

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Kfo bei wurzelbehandelten und überkronten Zähnen?........das ist ein wichtige Frage, die ich mir zu Beginn meiner Behandlung auch gestellt habe.

 

Also, aus eigener Erfahrung und rückblickend auf nun fast 2,5 Jahre kfo kann ich auch antworten:  ohne Probleme machbar

 

Ich habe bis heute noch alle ersten Keramikbrackets auf den überkronten Zähnen und das sind einige! Zum kleben dieser Brackets wurde dazumal ein anderer Kleber verwendet, soweit ich mich noch erinnern kann.

Auch die Bewegung dieser Zähne war problemlos.

 

So, nun aber doch eine kleine Einschränkung: mein Kfo sagte mir jedoch, dass der Retainer nicht auf den Kronen hält. Er hätte schon gesehen, dass der Zahntechniker lingual eine kleine Nut für den Retainerdraht einfräst, aber dabei käme meistens großer Mist heraus, also er hat noch keine Arbeit gesehen die ihn überzeugt hätte. Deshalb bekomme ich nach der festen Spange für den OK für mindestens 2,5 bis 3 Jahre ein verblocktes Langzeitprovisorium für die 4 Schneidezähne und wenn alles wieder fest ist im Kiefer werden es dann Einzelkronen. Eine lose Spange für Nachts muss ich jedoch für immer tragen- das hat er mir schon zu Beginn prophezeit.In meinem Alter ist die Gefahr des Verschiebens einfach zu hoch.

 Im Uk sind´s alles Echte, da gibt es einen Retainer.

 

 

LG  Glencoe

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Hi!

 

WKB-Zahn:

Die Bewegung wurzelkanalbehandelter Zähne ist prinzipiell kein Problem, da der Nerv/"Innenleben" vom Zahn behandelt wurde, und der Zahnhalteapparat (außen) bei der KFO-Behandlung von Bedeutung ist. Im Zahnhalteapparat finden die relevanten Umbauvorgänge für die Zahnbewegung statt. Falls allerdings eine chronische, oft nicht schmerzende Entzündung zu sehen ist, sollte die WK-Füllung revidiert werden. Es kann auch sein, dass WKB-Zähne nach/während der KFO wieder anfangen zu schmerzen. Dann liegt es allerdings daran, dass immernoch Bakterien "unten waren", das Immunsystem diese allerdings bis dahin im Griff hatte. Dies ist allerdings nicht sehr häufig der Fall, vor allem, wenn die betroffenen Zähne einige Zeit nach der WKB ruhig waren.

 

Überkronte Zähne bewegen:

Kein Problem! Keramik-Kronen werden mit einer spez. Säure angeäzt, danach werden die Brackets mit einem Haftvermittler festgeklebt. (Nach dem Abnehmen der Brackets kann die Oberfläche der Keramik-Krone einen anderen Schimmer (nicht Farbe) haben, da die Politur die Oberfläche verändert.)

Kronen aus einer Legierung (NEM, Gold) können sandgestrahlt werden, danach werden die Brackets ebenfalls mit einem Haftvermittler festgeklebt.

Natürlich kann mal ein Bracket abfallen, meist halten sie aber mindestens genauso gut wie am Zahn selber.

 

 

Gruß!

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