geka2403

Zahnspange und nächtliches Zähnekirschen

Hallo,

 

bald ist es soweit und ich bekomme meine inkognito. Die Abdrücke wurden am 26.09. gemacht. In der letzten Zeit knirsche ich wohl nachts ziemlich stark mit den Zähnen. Daher frage ich mich, ob es nicht erforderlich ist, gleichzeitg mit der Zahnspange eine "Knirscherschiene" zu bekommen. Hat jemand damit Erfahrungen oder weiß, ob das überhaupt möglich ist ? Sollte ich den KFO vor dem Einsetzen danach fragen oder genügt es, das beim Einsetztermin zu klären?

 

Würde mich freuen, wenn jemand eine Empfehlung hat   :446:

 

Liebe Grüsse

 

Geka 

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Knirsche auch Nachts mit den Zähnen, habe aufbisse bekommen. Die ich mir aber immer wieder runterknirsche kannst ja mal deinen KFO fragen bezüglich den Aufbissen, Knirscherschienen für Zahnspangen gibt es nicht habe mal was gelesen von einem Aqualizer oder wie das heißt, muss man aber im Internet bestellen lg

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Also ich trage eine Schiene nachts trotz Zahnspange, sie ist mit kleinen Drähhten zum besseren Halt versehen.

 

Lg

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Also ich trage eine Schiene nachts trotz Zahnspange, sie ist mit kleinen Drähhten zum besseren Halt versehen.

 

Lg

Achja? cool woher hast du die denn kann man die im Internet bestellen?!

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KFO sollte nur gemacht werden wenn keine CMD / MAP vorhanden ist. Knirscher sollten erst dieses Problem lösen, dann kann man an eine KFO denken. Dies wird von allen Dachverbänden empfohlen. Das Risiko ist extrem hoch, dass sich die Problematik während einer kieferorthopädischen Behandlung derartig verschlimmert und die Behandlung abgebrochen werden muss. Diese Fälle sind schwer bis gar nicht mehr behandelbar und enden meistens tragisch. KFO kann einen Kreuzbiss beseitigen wenn man annimmt, dass dieser ursächlich für eine CMD / MAP ist. Dafür braucht man kein Multiband. Dann kann man mit Schienen / MFT nach Kittel oder was auch immer die CMD / MAP therapieren. Man sollte wenigstens sechs Monate völlig schmerzfrei sein, dann ist eine KFO (das volle Programm) ohne großes Risiko zu verantworten.

Gruß Norbert

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KFO sollte nur gemacht werden wenn keine CMD / MAP vorhanden ist. Knirscher sollten erst dieses Problem lösen, dann kann man an eine KFO denken. Dies wird von allen Dachverbänden empfohlen. Das Risiko ist extrem hoch, dass sich die Problematik während einer kieferorthopädischen Behandlung derartig verschlimmert und die Behandlung abgebrochen werden muss. Diese Fälle sind schwer bis gar nicht mehr behandelbar und enden meistens tragisch. KFO kann einen Kreuzbiss beseitigen wenn man annimmt, dass dieser ursächlich für eine CMD / MAP ist. Dafür braucht man kein Multiband. Dann kann man mit Schienen / MFT nach Kittel oder was auch immer die CMD / MAP therapieren. Man sollte wenigstens sechs Monate völlig schmerzfrei sein, dann ist eine KFO (das volle Programm) ohne großes Risiko zu verantworten.

Gruß Norbert

Ich verstehe Deine Aussage sehr gut, aber wie willst Du bitte in ausgeprägte CMD Ruhe reinbringen, wenn der biss hinten und vorne nicht stimmt? Hätte ich nur einen Kreuzbiss hätte ich nie eine Kfo gemacht! aber leider habe ich einen starken Überbiss mit seitlichen offenen Biss. Da kann doch keine Schiene, Logo etc. mehr helfen!?

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KFO sollte nur gemacht werden wenn keine CMD / MAP vorhanden ist. Knirscher sollten erst dieses Problem lösen, dann kann man an eine KFO denken. Dies wird von allen Dachverbänden empfohlen. Das Risiko ist extrem hoch, dass sich die Problematik während einer kieferorthopädischen Behandlung derartig verschlimmert und die Behandlung abgebrochen werden muss. Diese Fälle sind schwer bis gar nicht mehr behandelbar und enden meistens tragisch. KFO kann einen Kreuzbiss beseitigen wenn man annimmt, dass dieser ursächlich für eine CMD / MAP ist. Dafür braucht man kein Multiband. Dann kann man mit Schienen / MFT nach Kittel oder was auch immer die CMD / MAP therapieren. Man sollte wenigstens sechs Monate völlig schmerzfrei sein, dann ist eine KFO (das volle Programm) ohne großes Risiko zu verantworten.

Gruß Norbert

 

Das gleiche habe ich mir auch gerade überlegt. Ich habe auch eine CMD und die Zahnspange wird nun eingesetzt. Allerdings erst mal nur im Oberkiefer. Im unteren habe ich allerdings weiterhin meine Relaxationsschiene die ich zur Beseitigung/Verbesserung der CMD trage. Später wird diese dann nicht mehr in die Behandlung integriert wenn die Spange unten auch eingesetzt wird, dann arbeitet die KFO mit Aufbissen.

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Es macht einen Unterschied ob der Kieferorthopäde geziehlt funktionell Verbesserungen schaft um eine CMD- Behandlung zu erleichtern. Wenn eine falsche Zungenfuktion eine GNE notwendig macht dann ist es sehr sinnvoll der Zunge den notwendige Raum zu schaffen, dann sollte aber zuerst eine physiologische Zungenfunktion erlernt werden, bevor weiter behandelt wird. Oder er behandelt trotz erheblicher muskulärer Probleme sein übliches Konzept, das geht meistens nicht gut. CMD / MAP resultiert überwiegend aus funktionellen Abwegigkeiten diese sollten das primäre Behandlungsziel sein. Wenn man nur Zähne bewegt löst man damit alleine kein funktionelles Problem. Und im schlimmsten Fall wird die Problematik verstärkt, die KFO muss abgebrochen werden und wird dadurch sehr viel schwerer behandelbar. Ich kenne lediglich einen Fall der durch KFO geheilt wurde aber sehr viele Fälle die durch KFO zu Schwerstfällen wurden.

Gruß Norbert

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Komisch, dass hier dann aber den meisten mit kombinierter Behandlung geholfen werden konnte... ich habe z. B. erst durch die Fehlstellung nachts zugebissen (aber ohne schieben, also nur "halbes" Knirschen) - das ist nach der OP jetzt passé...

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Wenn man sehr aufmerksam die Berichte liest stelle zumindest ich fest, dass häufig das Habit noch vorhanden ist und nur vordergründig die Symptomatik verbessert wurde. Da sind die Gründe zu suchen wenn es Rezidive gibt oder zu weiteren Behandlungen kommt. Damit es dauerhaft und kausal eine Verbesserung wird ist es sehr wichtig die funktionellen Abwegigkeiten (Schluckmuster / Lippenschluss und Zungenlage) auch zu verbessern. Es ist möglich, dass nach einer aufwendigen kombinierten Behandlung sich spontan regelgerechte myofuntionelle Muster einstellen. Das sind Glücksfälle und sicher nicht die Regel.

Gruß Norbert

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Deswegen mache ich ja die Op, weil Schienen und Physio mir null geholfen haben, hat alles nur Geld gekostet!!!!!

 

Wegen der Schiene, die hat mir mein Kfo gemacht.

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Schlechte Angewohnheit. Mit einer Schiene gewöhnt man sich kein Habit ab. Physiotherapie ist zwar nützlich um die orthopädischen Begleiterscheinungen am übrigen Körper zu lindern aber zu einer Verbesserung myofunktioneller Ursachen hat Physiotherapie nichts beizutragen. Dafür ist ein gut ausgebildeter Logopäde zuständig. Leider ist das schwer vermittelbar, dass myofunktionelle Muster verantwortlich für die Problematik sind. Sowohl für die dentale und skelettale Fehlentwicklung als auch für die Schmerzproblemarik.

Gruß Norbert

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Schlechte Angewohnheit. Mit einer Schiene gewöhnt man sich kein Habit ab. Physiotherapie ist zwar nützlich um die orthopädischen Begleiterscheinungen am übrigen Körper zu lindern aber zu einer Verbesserung myofunktioneller Ursachen hat Physiotherspie nichts beizutragen. Dafür ist ein gut ausgebildeter Logopäde zuständig. Leider ist das schwer vermittelbar, dass myofunktionelle Muster verantwortlich für die Problematik sind. Sowohl für die dentale und skelettale Fehlentwicklung als auch für die Schmerzproblemarik.

Gruß Norbert

Danke, gebe ich Dir da vollkommen Recht!

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Bei mir ist es so, dass ich seit der GNE und dem Einsetzen der Zahnspange aufgehört habe, zu knirschen. Auch mein Kieferknacken ist erstmals seit mehr als 10 Jahren verschwunden.

 

Was mir geholfen hat, war parallel Physiotherapie - auch wegen der Mundöffnung und dem CMD.

 

Aber wie gesagt, meine CMD ist momentan so gut wie nicht spürbar, seit ich mit der Behandlung angefangen habe. Und ich habe mich anfangs auch öfter gefragt, ob das ohne Schiene funktionieren wird.

 

Ich kann definitiv sagen: Der Beginn der Behandlung hat im Hinblick auf CMD und die Knirscherei 100mal mehr gebracht, als sämtliche Schienen und Physiotherapie der letzten Jahre. Muss natürlich nicht so sein, aber bei mir ist das wirklich deutlich besser geworden.

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Goriwyn:

Das ist nicht unlogisch. Durch die GNE wurde der notwendige Platz geschaffen für eine physiologische Zungenlage. Du gehörst zu den glücklichen wo sich spontan ein besseres Schluckmuster eingestellt hat. Die Zunge verhält sich adaptiv und was du als lästig empfunden hast, dass die Zunge gegen die Hydrax-Schraube drückt war der Reiz der die Zunge nach oben orrientiert hat. Vorher hat sich die Zunge überwiegend im UK aufgehalten. Das kann man mit Sicherheit sagen, das ist der Grund für die Wachstumshemmung deines Oberkiefers der nötige Wachstumsimpuls der Zunge hat gefehlt oder war zumindest nicht ausreichend. Das Schluckmuster war so unglücklich, das andere Muskelgruppen den Schluckvorgang unterstützen mussten. Das hat zu Spannungen geführt die das knirschen und die CMD / MAP Symptome ausgelöst haben. Ich würde um der Gefahr vorzubeugen, dass du wieder in dein altes über lange Jahre eingeschliffene Schluckmuster zurückfällst prophylaktisch myofunktionelle Therapie nach Kittel sehr empfehlen. Du brauchst unbedingt die Zunge im OK schon um einem Rezidv vorzubeugen. Das würde ich nicht dem Zufall überlassen.

Physiotherapie ist, wenn die funktionelle Ursache beseitigt ist, natürlich hilfreich um vorhandene Spannungen der Muskulatur zu lösen.

Gruß Norbert

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Wo muß denn die Zunge nun liegen? Oben richtig? Also meine liegt da immer und ich knirsche nur, wenn ich psychischen Stress habe... 

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Das habe ich an anderer Stelle dazu geschrieben. Schluckmuster sind sehr komplex alleine die Zunge zu betrachten ist nicht ausreichend. Es ist sehr sinnvoll einen Logopäden mit eizubeziehen.

Noch ein paar Informationen zum Thema.

Die Zunge liegt im hohen Gaumen und wird ohne Kraftaufwendung durch Adhäsion gehalten. Dabei sind die Lippen sanft geschlossen. Die Zähne haben dabei keinen Kontakt abgestützt durch die Zunge (die Zunge verhält sich adaptiv und ist relativ leicht zu erziehen). Sie sollten auf eine minimale Ruheschwebe achten. Speichern sie das auf ihren Rechner (Hirn).

ich hatte ein längeres Gespräch mit einer Logopädin. Sie arbeitet bei Kindern mit Autosuggestion. Das habe ich bei mir auch gemacht. Das Spiel funktioniert so. Kurz vor dem Einschlafen achtet man darauf, liegt meine Zunge brav im Gaumen, ist mein Mund entspannt geschlossen, halte ich eine minimale Ruheschwebe ein, stütze ich diese mit der Zunge ab und atme ich durch die Nase. Dann nimmt man sich vor, beim Aufwachen soll das auch so sein. Über diesen Gedanken schläft man ein. Probieren sie es aus.

Gruß Norbert

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Vielen Dank Norbert! Ich werde mal meine Zunge beobachten wenn ich im Bett bin. Meine Lippen kann ich nie sanft schließen, da muß ich immer ein gewisses Maß an Kraft anwenden, fühlt sich manchmal leicht verkrampft an... aber meine Zunge liegt immer im Gaumen. Auch schlafe ich mit geschlossenem Mund ein, ich mag es einfach nicht wenn mein Rachen kalt und trocken wird. Leider schnarche ich, und dadurch tendiere ich dann nachts oft zur Mundatmung...

 

Gruß Susi

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Susi261177:

Auf die Frage ob ein Antischnarchgerät oder ein Relaktor sinnvoll wäre, habe ich mit diesem Text geantwortet. Das soll jetzt keine Werbung sein. Diese aktuelle Anfrage und seine Antwort passt hier ganz gut rein und dürfte für "Susi261177" interessant sein.

eine Schnarcherschiene verhindert zuverlässig das Schnarchen. Kausal ist sie aber eher schädlich. Durch sie wird der Unterkiefer nach vorne gezwungen und damit die Zunge mitgenommen, sie kann nicht mehr nach hinten fallen was ursächlich für Schnarchen bis zur Schlafapnoe ist. Die Haltemuskulatur die bei gesunden auch im Schlaf den Unterkiefer in Position hält wird durch die Schnarchschiene zusätzlich geschwächt, sie hat nichts mehr zu tun. Das bedeutet ohne Schiene schnarchen sie vermehrt.

Schnarchen resultiert aus einem nicht regelgerechten Schluckmuster und einer unterentwickelten UK Haltefunktion der zuständigen Muskulatur. Beides wird durch den Relaktor als myofunktioneller Trainer verbessert. Durch den Relaktor und begleitend Logopädie verbessern sie kausal die Ursachen, er wird ihr Schnarchen nicht spektakulär verhindern aber sicher verbessern. Rückmeldungen von Patienten bestätigen das. Weitere Fragen beantworte ich gerne und danke für ihre Anfrage.

Gruß Norbert

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