sanne.85

GNE am 19.09.2013 im Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum bei Chefarzt Dr. med. Dr. med. dent. Carsten Dittes

Sooo endlich komme ich mal zu meinem OP-Bericht meiner GNE am 19.09.2013

 

 

18.09.2013 - Aufnahmetag:

 

Um 10 Uhr sollte ich mich auf der MKG-Station C11c melden. Vorher hieß es Parkplatzsuche, Nummer ziehen in der Patientenaufnahme Haus C Erdgeschoss und alle Angaben zur Person für die stationäre Aufnahme machen. Ich habe mich von meiner Mutti fahren lassen. Die war aufgeregter als ich selbst :biggrin:

 

Nach der erfolgten Aufnahme und der Anlage meines tollen Patientenarmbandes ging es dann wieder Richtung Station in das 2. OG. Dort war ich ja vorab schonmal, da ich das mit der Aufnahme nicht wusste. Zum Glück durfte ich aber meinen Koffer oben lassen und musste diesen nicht unnötig mitschleppen. Auch hatte ich keine Überweisung/Einweisung zur stationären Aufnahme dabei und das, obwohl ich telefonisch vorher extra nachgefragt hatte, weil mir ja so war, als bräuchte man diese. Nun ja es ging auch ohne. Fürs nächste Mal weiß ich es aber besser.

 

Angekommen auf Station um 9.30 Uhr hieß es erstmal platznehmen und warten. Meine Akte wurde angelegt und es musste mir noch ein Zimmer zugeteilt werden. Das ging dann alles sehr schnell und die Schwester war sehr nett. Sie meinte mein Bogen sei sehr leicht auszufüllen, da ich nicht rauche, nicht trinke, keine Drogen nehme. Ähm ist das sooo selten?

 

Ich bekam ein Einzelzimmer, ein Traum. Na ja jedenfalls bis zur nächsten Nacht, dann würde für eine Nacht ein Mädchen zu mir aufs Zimmer kommen. Was ich auch nicht schlecht fand. Da mir aber bereits prophezeit wurde, dass ich die erste Nacht auf Intensivstation, mit Katheter und allem was dazugehört, komme, werde ich davon eh nichts mitbekommen.

 

Meine Mutti verabschiedete sich nun langsam und ich sah ihr an, dass sie sich sehr viele Sorgen machte. Na ja ich werds überleben hab ich zu ihr gesagt, aber solche Sprüche ist sie von mir gewohnt :biggrin:

 

Heute stand mir noch ein kleiner Terminmarathon bevor:

 

 

1. Op-Vorgespräch/Aufklärungsgespräch:

 

Hier wurde mir nochmal der OP-Verlauf erklärt, meine Fragen beantwortet und natürlich - wie soll es auch anders sein -  auf die Risiken hingewiesen. Anschließend musste ich einen Fragebogen ausfüllen und unterschrieben zur Chefarztvisite am Nachmittag vorlegen.

 

 

2. Nasentest HNO:

 

Ich hasse HNO. Aber was solls. Ich ging also zur HNO-Abteilung und lies es über mich ergehen. Es wurden meine Luftströme in der Nase gemessen. Anschließend das Gleiche nochmal mit Nasentropfen (5 Minuten Wartezeit). Tat auch nicht weh und es war alles in bester Ordnung. Auch hier war die Wartezeit insgesamt gering und die Schwestern sehr nett. Mir wurde auch noch alles gute für die OP gewünscht.

 

 

3. Röntgen:

 

Im OP-Vorgespräch wurde angeordnet, dass nochmal eine akuelle Röntgenaufnahme gemacht wird, da die letzte vorliegende noch aus der Zeit vor meiner inzwischen erfolgten Weisheitszahn-OP stammte. Also ging ich runter zum Röntgen. Hier musste ich vielleicht, wenn es hoch kommt, 15 Minuten warten. War ok. Nach dem Röntgen ging es erst mal wieder aufs ZImmer.

 

 

4. Essen-Management:

 

Auf meinem Zimmer angekommen wartete auch schon die nette Dame zur Essenauswahl auf mich. Ja heute durfte ich noch voll zu langen, ab morgen Abend, wenn überhaupt, gibts passiertes. Die Auswahl stand zwischen süßer Milchsuppe und sämtlichen herzhaften Gemüsesuppen. Ich entschied mich morgens (nach der OP) für die Milchsuppe und Mittags und Abends für diverse Gemüsesuppen. Tee, Saft, Wasser etc. gab es alles ohne Ende im Flur. Kaffee war nach der OP erstmal noch Tabu.

 

 

5. Narkose-Gespräch:

 

Mit meinem ausgefüllten Narkoseformular ging ich zur Sprechstunde mit der Narkoseärztin. Die Schwester bei der Anmeldung hatte glaub ich einen schlechten Tag, jedenfalls war es die erste und ich muss auch sagen einzige Schwester, welche absolut unfreundlich war. Dafür war die Ärztin umso netter. Meine erste Frage....ist hier im Krankenhaus schonmal jemand an einer Narkose gestorben oder während der OP aufgewacht? (Ja sorry, aber es war meine erste Narkose und OP :biggrin:) Vor der Narkose hatte ich unheimliche Angst. Die Ärztin versuchte mich aber zu beruhigen und beantwortete mir meine Fragen sehr genau und ehrlich. Ich fühlte mich gut aufgehoben. Leider wird sie meine Narkose nicht einleiten und überwachen. Wer das machen sollte, entschied sich erst an diesem Nachmittag.

 

 

6. Chefarzt-visite/Op-Gespräch:

 

Um 15 Uhr ging es dann zum Chefarzt. Ein sehr, sehr netter Mann. Und ich musste wieder feststellen, dass es die richtige Entscheidung war mich in Neubrandenburg operieren zu lassen. Er nahm sich die Zeit und guckte sich nochmal alles genau an. Ich fragte noch wie viele solche GNE OPs die Woche im Durchschnitt durchgeführt werden und ob jemals schonmal was schief ging :biggrin: Jede Woche mindestens 3-5. Und mit mir wird morgen noch jemand eine GNE haben. Es haben alle überlebt und keine Komplikationen. Das beruhigte mich. Meinen Fragebogen habe ich dann auch mit gutem Gewissen ausgefüllt und unterschrieben zurückgegeben.

 

Der restliche Tag verlief ruhig. Mein Freund kam Abends noch. Da bekam ich nochmal eine heulflash, weil ich solche Angst vor der Narkose hatte. Man muss sagen, dass ich vor der OP an sich echt keine bis ganz wenig Angst hatte, aber vor der Narkose... Die Nacht konnte ich aber trotzdem gut schlafen.

 

 

19.09.2013 - OP-Tag:

 

Um 6.30 Uhr ging die Tür auf und eine nette Schwester meinte schreien zu müssen....guten MORGEN, es ist Zeit aufzustehen....hallloooooo? Erstmal Fieber messen, was sich die Folgetage als Ritual herausstellen wird. Sie zog die Gardinen auf und sagte um 8 Uhr ist Abschlussvisite und dann gehts für sie um 10 Uhr in den OP. Also ziehen sie nachher schonmal das OP-Hemd an, alles andere bitte ausziehen, bis auf den Schlüpper :biggrin: danke, den durfte ich anbehalten.

 

Gesagt, getan. Nach dem Fieber messen ging ich ins Bad duschen, Zähne putzen, Haare machen usw. Um 7 Uhr war ich dann fertig. Die Schwester brachte mir dann noch eine LMA-Tablette, welche ich jedoch erst nach der Visite nehmen sollte.

 

Um 8 Uhr kamen dann die Herrschaften und sagte nochmal ihre ganzen Fachausdrücke, das die OP um 10 Uhr geplant ist und fragten nach meinem Wohlbefinden. Alles gut, bis auf die Angst vor der Narkose.

 

Um 8.30 Uhr schmiss ich mir dann die Tablette ein, vorher nochmal auf Toilette. Ich glaub so gegen 9 Uhr bin ich eingeschlafen.

 

Plötzlich hieß es.....soooo dann werden wir sie mal in den OP schieben. Jetzt gehts los. Meine Frage...wie spät ist es? 14 Uhr wurde mir gesagt. Ich war so verpeilt von der Tablette, dass ich das in dem Moment gar nicht so mitgeschnitten hatte. Na ja nicht lange und ich lag schon im OP. Kurz auf die andere Liege rutschen. Tuch drüber. Rechts das Blutdruckmessgerät ran. Links die Kanüle. Fingerling drauf. Und Fragen über Fragen. Vorher hab ich mir noch gesagt, mit so einer Ablenktechnik brauchen sie mir gar nicht kommen...ja ja dank der Tablette war ich so glücklich, dass die wissen wollten wo ich arbeite, was ich mache. Mensch die interessieren sich aber für dich. Ha ha ist klar Susanne...kurz mal Sauerstoff geatmet. Dann gabs auch schon die erste Dosis und ich war weg....

 

Als ich das erste Mal - bewusst - meine Augen öffnete, war ich unterwegs in den Aufwachraum. Meine erste Frage....wie spät ist es? Gleich 17 Uhr. WAS??? 17 Uhr? Ich dachte es dauert nur eine Stunde. Ja, es ist alles gut. Das ist normal. Hmm ok. Im Aufwachraum angekommen wurde ich gleich an eine nette Schwester übergeben. Ich wurde gleich an alle Gerätschaften angeschlossen und gefragt, ob ich Schmerzen habe. Ich habe natürlich ja gesagt und gleich gabs ne Dosis. Als ich dann langsam mitbekam, dass da noch rund 9 andere Leute mit mir in Raum lagen und alle nach und nach von 3-4 Schwestern kontrolliert wurden, auch mit der Frage können sie ihre Füsse bewegen (War wohl das Zeichen, ob man schon bei Sinnen ist und auf Station kann). Entschloss ich mich sofort meine Beine aufrecht zu stellen. Auch gucke ich gleich, ob ich einen Katheter hatte :biggrin: Nein alles gut. Puh, was eine Erleichterung. Ich wollte auf Station, denn mein Freund hatte ich ja gesagt, dass meine OP um 10 Uhr ist und nicht erst um 14 Uhr. Der hatte bestimmt schon sturmgeklingelt. Als die Schwester wieder bei mir angekommen war, fragte ich, ob ich denn noch auf Intensivstation müsse.....Sie nur....Nein wieso das? Es ist alles super gelaufen, sie haben keine Schwellungen und können freiatmen. Sie kommen auf ihr Zimmer. Hat mein Freund schon angerufen? Sie sagte bestimmt auf Station, hier in der Aufwachstation nicht. Hmm ich musste noch etwas bleiben. Dann hörte ich, wie sie mit meiner Station telefonierte und sagte das ich hoch könne. Jippi! Promt wurde ich abgeholt und hoch in mein Zimmer geschoben. Die Schwester sagte mir dann, dass mein Freund schon bestimmt 6 mal versucht hat anzurufen. Ich nur....ja ok, dass ist meiner. Ist normal haha da war das gelächter groß.

 

Mein erster Gedanke....ich habe hunger und muss auf Toilette. Die Schwester meinte ich guck mal ob ich eine Suppe aufgetrieben krieg und auf Toilette nur ganz langsam. Warten Sie bis ich wieder da bin. Nicht das sie umkippen. Ja ist klar. Susanne und warten. Kaum war die Tür zu bin ich zur Toilette gestürmt. Ach war das schön. Und der nächste Blick in den Spiegel. Hmm gar nicht sooo schlimm. Eine kleine Minilücke und etwas anders als vorher, aber keine Schmerzen, keine Schwellungen. Super. Ab ins Bett.

 

Der restliche Abend war entspannt. Suppe. Mund spülen. Mein Freund brachte mir noch paar Zeitschriften etc. Wir gingen noch im KH spazieren. Dann wurde ich noch von meinem Freund geduscht :biggrin: Und es gab Akkus zum kühlen. Schmerz- und Antibiotikatropf. Und dann wurde auch schon geschlafen.

 

 

20.09.2013 - 1. Tag nach der OP:

 

Wie am Vortag - 6.30 Uhr GUTEN MORGEN, Fieber messen, Gardienen auf, die Putzfrau kam, es ging ins Bad, Frühstück (Milchsuppe) kam, danach wieder ins Bad, Schmerz- und Antibiotikatropf. Um 8 Uhr Visite auf dem Zimmer, 9 Uhr Chefvisite und Kontrolle im Behandlungszimmer. Der Flur war ab dem Tag morgens um die Zeit immer gut besucht.

 

Als ich dran kam wurden meine Nähte wurden kontrolliert und gereinigt. Alles schick.

 

Anschließend ging es nochmal zum Röntgen. Der restliche Tag war unspektakulär. Ich bekam noch Besuch, wie jeden Tag und es ging auch, wie jeden Tag raus an die frische Luft zum spazieren. Ach war das herrlich.

 

Auch hatte ich noch immer kaum Schwellungen, zum Glück! Konnte, wie immer, gut schlafen.

 

 

21.09.2013 - 2. Tag nach der OP:

 

Der Tagesablauf war der Gleich wie am Vortag, nur ohne Röntgen. Ich hatte noch immer keine Schmerzen, meine Schwellungen hielten sich in Grenzen. Aber die Langeweile war soooo schlimm. Trotz täglichen Besuch, der konnte ja auch nicht den ganzen Tag bleiben.

 

 

22.09.2013 - 3. Tag nach der OP-erster Drehtag:

 

Nun war ich ja schon etwas aufgeregt. Ob das wohl weh tut. Nach meiner OP bekam ich ein Tütchen mit einem Drehschlüssel und einem blauen Plastikstück wo eine Schraube drin hielt. Gut aufbewahren, dass brauchen wir noch. Ok und genau das musste ich jetzt täglich mit zur Kontrolle nehmen. Ich saß als auf dem Stuhl. erst wurden wieder meine Nähte kontrolliert und gereinigt. Sie sind in einem super Heilungsprozess. Sieht alles sehr gut aus. Dann wollen wir mal stellen....oh oh. Ich muss dazu sagen....auf dem Flur war eine Patientin, welche eine Woche vor mir die GNE hatte und als totale Angstpatientin täglich zur Klinik kam um ihre GNE-Schraube stellen zu lassen, da sie das Drehen wohl nur unter Schmerzmittel aushält und das alleine nicht hinbekommt. Da hatte ich noch mehr schiss vor bekommen. ABER es war überhaupt nicht schlimm. Ein leichtes Druckgefühl, keine Schmerz und unangenehm war es auch nicht. Die erste Drehung also gut überstanden. Ab jetzt jeden Tag eine viertel Umdrehung, also bis zur nächsten Farbe. (Meine Schraube hat drei Farbpunkte, auf jedem Drittel einen - blau, gelb, rot) so weiß ich immer wann die viertel Drehung geschafft ist.

 

 

23.09.2013 - 4. Tag nach der OP:

 

Es war alles normal...6.30 Uhr GUTEN MORGEN, Fieber messen, Gardienen auf, die Putzfrau kam, es ging ins Bad, Frühstück (jetzt gab es schon Weißbrot mit Leberwurst, Frischkäse etc.) kam, danach wieder ins Bad, Schmerz- und Antibiotikatropf fiel aus, da mir die Kanüle gezogen wurde. Es gab jetzt nur noch Schmerzmittel bei Bedarf in flüssiger Form. Das wurde mir aber zu jeder Mahlzeit bereitgestellt. Musste ich aber nur einmal in Anspruch nehmen, nicht weil ich Schmerzen hatte, sondern weil meine Mutti meinte ich solle das lieber nehmen ;) Um 8 Uhr Visite auf dem Zimmer, 9 Uhr Chefvisite und Kontrolle im Behandlungszimmer.

 

Meine Nähte waren so gut verheilt, dass sich nichts mehr entzünden konnte. Habe ja auch immer fleißig gespült. Es wurde wieder gestellt und vereinbart, dass ich ab morgen jeden Tag selber stelle. Kein Thema. Zur Kontrolle ging es immer zu meiner KFO in die Zahnklinik Greifswald. Der Arztbericht wird geschrieben und morgen darf ich nach Hause. JUHU! Zur Freunde des Tages ging es mit meinem Freund ins nächste Möbelhaus. Ich wollte raus und schnöckern.

 

 

24.09.2013 - 5. Tag nach der OP:

 

Heute war der Tag der Entlassung, was hab ich mich gefreut. Mein Freund wollte zu 10 Uhr kommen, dass sollte reichen, wenn um 9 Uhr die Abschlussuntersuchung ist. Dachte ich. Der Morgen verlief wie immer, also erspar ich mir und euch das jetzt mal... Bei der Abschlussuntersuchung wurde mir dann gesagt, dass es noch etwas dauert, da der Chefarzt den Bericht noch unterschreiben muss und eine Entlassung nicht vor 12 Uhr erfolgt. Naaaaa toll, also noch 2 Stunden rumsitzen und warten. Das war das erste und einzige Mal, dass ich genervt war. Mein Freund hatte in der Zeit in meinem Auftrag noch jeweils 2 Merci- und Milka-Dankeschön-Schachteln geholt. Ich wartete in meinem Zimmer. Es gab noch Mittag, was sich mein Freund schmecken lies :biggrin: und mein Bett wurde abgezogen und gereinigt. So, dass ich gesagt habe, wir warten auf dem Flur.

 

So endlich war es soweit. Um 12.30 Uhr durfte ich zum Entlassungsgepräch. Mir wurde der Brief für meine Kfo überreicht, alles Gute und ein Wiedersehen bis zur BIMAX gewünscht. Ich haben im Gegenzug den Ärzten die Schoki überreicht und mich auch nochmal herzlich bedankt. Fühlte mich echt jederzeit super aufgehoben und gut behandelt. Ein tolles Team. Auch im Schwesternzimmer machte ich nochmal halt und überreichte deren Schoki und sagte bis zur BIMAX in 6 Monaten.

 

 

FAZIT: Ich würde es immer wieder machen. Es war wirklich nicht halb so schlimm, wie ich es mir ausgemalt habe. Trotz der ganzen gelesenen Berichte. Es ist wirklich nicht schlimm und das meine ich ernst! Auch kann ich das Krankenhaus jedem wärmstens empfehlen!

 

 

Nachbehandlung

 

Anschließend ging es direkt in die Zahnklinik in Greifswald um den weiteren Verlauf zu besprechen, den Bericht zu übergeben und einen Termin bei meiner Kfo zu holen. Die hatte natürlich die nächsten 2 Wochen Urlaub.

So ging es zur Vertretung. Ich machte klar, dass ich selber drehe, sonst hätte ich ja jeden Tag hin müssen. Das war mir zu stressig. Wir vereinbarten Termine für einmal die Woche zur Kontrolle, ob es reicht oder weiter gedreht werden muss.

 

Danach ging es zu meiner Hausärztin, welche mich 2 1/2 Wochen krankgeschrieben hat. Na ja war mir nicht so passend, aber mein Chef ist das sehr umgänglich.

 

Am 30.09.2013 wurden mir die Fäden gezogen, was absolut AUA war. Aber es half ja nichts. Seit dem 18.10.2013 ist meine Stellzeit vorbei und meine Lücke riesig. Am 29.10.2013 habe ich einen Termin zum Feststellen des Distraktors und für einen Nasentest. Vorab gehts noch zu meiner Zahnärztin zur Zahnreinigung. Denn dank der ganzen Mundspülungen sind meine Zähne so verfärbt, dass ist echt unschön. Aber nicht mehr lange.

 

 

Schlusswort

 

Alles in allem war es nicht schlimm, ausgenommen das Fäden ziehen. Sorry für den langen Bericht, aber ich hoffe er kann dem Einen oder Anderen weiterhelfen. Bei Fragen nur zu. Bilder folgen im entsprechenen Theard. lg Susanne :375:

 

 

P.S. Man darf eindeutig zu wenig Smilies einfügen lol

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Hey Susanne,

 

echt super geschrieben dein Bericht :-) hast du auch eine knochengetragene GNE? 

 

Schön, daß du das ganze so gut überstanden hast. Meine erste Narkose ist es nicht, aber die erste im Kopfbereich. Bei mir kommen dann auch gleichzeitig die WHZ raus, gott sei dank nur zwei Stück ;-)

 

Stellst du auch Bilder rein? 

 

GLG Susi

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Glückwunsch zur OP! Dein Bericht ist meinem sehr ähnlich ohne besondere Vorkommnisse alles Super gelaufen! Da können wir ja froh sein, das alles so glatt gelaufen ist :) man stellt es sich echt viel schlimmer vor als es eigentlich ist!!

Weiterhin alles Gute!!

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Glückwunsch zur überstandenen OP! :)

 

Die GNE stellt man sich anhand der Bilder immer so schlimm vor, aber es ist halb so wild, da geb ich dir vollkommen recht.

 

Alles Gute weiterhin!

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Vielen Dank für euer Feedback :)

 

Genau es war eine knochengetragene GNE. Habe nur einen Metallstab (Schraube) im Oberkiefer. Soll hygienischer und stabiler sein und die Zähne sollen weniger belastet werden. Kann auch nichts schlechtes über dies Methode sagen. Bin froh, dass ich diese hatte. Und ja, ich werde auch noch Bilder reinstellen, wenn ich endlich mal dazu komme. Habe es mir aber vorgenommen, vielleicht morgen, am Feiertag :D

 

Gestern war ich wieder im KH in Neubrandenburg zum Einsetzen der Feststellschraube. Kurz und schmerzlos. In 2 Monaten wird mir dann der Distraktor unter örtlichen Betäubung ambulant entnommen. Und Ende November habe ich meinen nächsten Termin bei meiner Kfo in der Zahnklinik in Greifswald. Dann werden mir die OP-Bögen eingesetzt und die Lücke wieder geschlossen, wobei mir die 2er Lücken im Oberkiefer geschaffen werden für die künftigen Implantate.

 

Bin auf das Gespräch mit meiner Kfo gespannt, wie und wann die OP (BIMAX) nun ins Auge gefasst werden kann. Im Visier hatten mir Feburar/März 2014 :)

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Ja ich denke es haben beide Teile ihre Vor- und Nachteile. Aber ich denke auch, mit der knochengetragenen hat man weniger Zeugs im Mund und somit verfängt sich auch net soviel ;-) Du hast ja ganz schön lange gedreht, wie groß ist denn deine Lücke jetzt? Oder hat sie sich schon entschieden sich langsam zu schließen?

 

Bei mir aufn Infoblatt steht daß ich zweimal am Tag für 10 Tage drehen soll... so daß 6mm Öffnung erreicht werden. Größer soll es bei mir gar net sein, laut Doc. Na ich bin mal gespannt wie das alles wird :-)

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Meine Lücke wurde auf 8 mm gedreht. Ich habe dafür jeden Tag nur einmal gedreht und auch gut 5 Tage Pause gehabt, da ich immer den nächsten Termin zur Überprüfung bei der Zahnklinik abwarten musste. Das war der Nachteil am selber drehen, daher hat sich das alles etwas rausgezögert. Also man kann sagen, dass ich so gsehen auch nur 10 Tage gedeht habe. Aber man denkt am Anfang das ist ja gar nicht soooviel. Pah...ich find es schon krass wie groß die ist. Da passt ein ganzer Zahn rein :D Na ja geschlossen hat sich sich noch keinen Millimeter. Denke das wird sie auch nicht, solang kein neuer Draht drin ist. Aber Ende November ist es dann ja soweit. Und dann steht die nächste Hürde an, nämlich im OK die Lücken für die zweiter Plätze zu schaffen und den Rest der Zähne auf Position zu rücken. Bin gespannt wie lange das dauert. Aber erfahrungsgemäß schließen sich meine Lücken schnell und die Zähne wandern auch fein dahin, wo sie sollen ;)

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Soooo nun bin ich den Distraktor seit Freitag, den 31.01.2014 los :) ich wollte nochmal einen kurzen Einblick in die ambulante OP der Distraktorentfernung geben: Vorab....alles halb so schlimm ;)

 

31.01.2014 - 10 Uhr - Anreise im Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum in Neubrandenburg - Haus C - Patientenaufnahme

 

Dies bedeutete vorab Parkplatzsuche, in der Patientenaufnahme Kärtchen ziehen für die amulante Aufnahme und dann warten bis man aufgerufen bzw. die gezogene Nummer angezeigt wird. Das ging relativ fix. Als ich bei der netten Dame der Patientenaufnahme saß, glich diese nochmal meine Daten ab (Adresse, Telefonnummer, Kontaktperson etc.) Dann bekam ich die Patientenaufkleber und ab ging es in die MKG-Ambulanz.

 

10.20 Uhr - MKG-Ambulanz - Anmeldung

 

Die Anmeldung ging ganz problemlos. Kaum bog ich in den Flur der Ambulanz an, kam mir der Chefarzt entgegen und sagte "Ach Frau ..... ist ja auch schon da, dann kann es ja gleich losgehen". Aha dachte ich mir. Die Schwester meinte nur "Tja, sie sind hier bekannt wie ein bunter Hund" DANKE :D

Ich gab also meine Patientenaufkleber, meine Überweisung und meine Chipkarte ab und wurde dann gleich in den Warteraum für die OP geführt. Mein Papa begleitete mich, da ich mir nicht sicher war, ob ich nach der OP noch fahren kann und mein Freund leider auf Montage war.

 

ca. 10.30 Uhr - ambulante OP

 

Nach dem Aufruf hieß es dann den grünen OP-Kittel, die Schuhüberzieher und das OP-Häupchen anziehen und einmal den Mund mit einer Spülung ausspülen. Als das erledigt war wurde ich aus dem Raum von einer netten Schwester abgeholt und durfte mich direkt auf den OP-Tisch legen. Ein bisschen Smal-Talk mit dem Chefarzt und schon wurden mir die zwei Spritzen im Gaumen verpasst. Ein leichter Druck baute sich beim einspritzen auf, aber es war auszuhalten. Danach bildet sich nach und nach immer deutlicher das Taubheitsgefühl. Was etwas unangenehm beim Schlucken war, da ich immer das Gefühl hatte ich verschlucke mich an meiner Zunge, da ich schon auf dem Rücken lag :D

 

Dann ging es los. Mund auf. Die Schwester saß mit dem Sauger bereit und der Chefarzt löste die Feststellschraube. Danach wurde der Distraktor wieder zurückgedreht, damit die Spannung nicht mehr so extrem ist und er sich leichter entnehmen lässt. Danach wurden rechts uns links Schnitte gesetzt um die verschraubten Platten freizulegen und schon kam der Schraubendreher zum Einsatz. Die Schrauben wurden entfernt und der Distraktor war raus :) Die Blutung hielt sich im Rahmen, hatte ich das Gefühl. Gemerkt habe ich gar nichts. Danach wurden die zwei Schnitte noch vernäht und schon war ich fertig. Ich setze mich aufrecht auf den OP-Tisch, die Schwester fuhr ihn wieder runter, damit ich nicht abstürze :D und der Chefarzt fragte mich noch, ob ich meinen Distraktor behalten will. KLAR :) Also gab es den als Andenken mit. Ich konnte mich im Nebenraum wieder vom Kittel usw. befreien und draußen bei meinem Papa platz nehmen. Der Chefarzt rief mich rein und übergab mir den Arztbericht nebst Schmerzmittel und Krankschreibung für einen Tag.

 

Danach ging es für meinen Papa noch in die Cafeteria und dann ab nach Hause :)

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Cool daß du es jetzt hinter dir hast :-) was ich gut finde, daß du extra in den OP dafür mußtest... Bei meiner Schraubenentnahme im Knie wurde das alles im Behandlungszimmer meines Orthopäden gemacht. Was ich davon halten sollte wollt ihr lieber nicht wissen... Es waren die schlimmsten Minuten die ich je im medizinischen Bereich erlebt habe! 

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Hi an alle :)

 

Ja es war wirklich ganz ok und harmonisch. Waren alle sehr nett und so hat man sich auch gut aufgehoben gefühlt. Vorallem erklärt der Chefarzt einem immer alles gleich, ohne groß nachfragen zu müssen. Ist auch nicht überall so, leider. Hab es auf jeden Fall bis jetzt nie bereut es gemacht zu haben ;)

 

Nächste Woche werden mir erstmal die Fäden gezogen, was sicher wieder eine Sekundensache ist. Dann werde ich mir noch einen neuen Termin bei meiner KFO holen, denn mein nächster wäre erst am 16.03.2014 und das ist mir doch etwas zu lange bis dahin. Ich habe im OK vom Einser zum Einser eine Gummikette, welche aber leider nur mäßig Zug bring. Ich möchte daher nochmal fragen, ob eine neue bzw. eine Drahtlösung eingesetzt werden kann. Denn man muss ja auch bedenken, dass im April/Mai diesen Jahres die BIMAX sein soll und bis dahin die Lücke zu sein muss und alle Zähne so gut wie auf ihren Platz sein sollen. Außerdem muss davor noch der Splint angefertigt werden und die Model-OP durchgeführt werden. Bin gespannt, ob wir das zeitlich schaffen. Ich hoffe. Will den Sommer genießen :D

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