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amy2009

Das Streben nach Perfektion

Hätte mal eine Frage an alle die bereits operiert sind:

Seit Ihr seit eurer OP mit eurem Aussehen rundum zufrieden od. fallen euch jetzt dafür andere Makel auf?

 

Eine Freundin von mir litt immer ziemlich unter ihrer Kieferfehlstellung. Nach ihrer Bimax hat sie beschlossen nun auch ihre Nase (die nach der OP sowie wunderschön war ) korrigieren zu lassen. Sie sagte damals, dass es auch mir so ergehen wird, wenn ich erst mal meine Kiefer-OP hinter mir hätte.

 

Nun zu mir: Ich hatte immer eine eher große Nase mit leichtem Höcker, leicht abstehende Ohren u. einen ziemlichen Überbiss (mein Seitenprofil war Horror *gg*).

Aber das einzige worunter ich wirklich gelitten habe, war die Kieferfehlstellung. Die Nase bzw. die Ohren waren ein „kleiner Makel“ mit dem ich zwar nicht glücklich war (und sogar über eine Korrektur nachgedacht habe), mich aber relativ gut arrangiert habe.

Das Hauptproblem war einfach die Kieferfehlstellung. Es gibt so gut wie keine Fotos von mir. Wenn man sich Weihnachtsfotos von den letzten Jahren anschaut, könnte man glatt glauben dass ich nie dabei war *gg*

 

Jetzt nach meiner Bimax, hat sich das Aussehen meiner Nase natürlich verändert. Sie ist kleiner, der Höcker fällt nicht mehr ganz so schlimm auf…. Aber eine schöne kleine Stupsnase kann man es auch nicht nennen.

Und jetzt denk ich mir wirklich wenn ich in den Spiegel schau: Wow du schaust richtig toll aus, außer die Ohren die stehen doch ein wenig ab u. die Nase im Seitenprofil schaut auch komisch aus.

 

Versteht mich nicht falsch, ich will mich diesbzgl. nicht freiwillig unters Messer legen. Also werde ich damit leben, vor allem weil ich mich nun wirklich ansehnlich finde.

Ich wollte lediglich Erfahrungen einholen wie es euch so geht. Ich hätte mir nie gedacht, dass ein Streben nach Perfektion für mich anscheinend wirklich einen hohen Stellenwert einnimmt (oder spielt meine Psyche mir hier einfach einen Streich ;) ) .

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Hallo amy2009 :473: ,

 

Mir geht es ähnlich. Ich habe auch eine eher große Nase mit Höcker, doch der Markel, der mir wirklich zu schaffen gemacht hat, war meine Kieferfehlstellung. Seit der OP gefalle ich mir auch deutlich besser. Ich gehe nun selbstbewusster durch's Leben und kann und will auch endlich mein Gesicht betonen (ein Pferdeschwanz mit meinem alten Profil war für mich wirklich unansehnlich).

Aber seit geraumer Zeit merke ich allmählich, dass ich immer mehr an meiner Nase auszusetzen habe. Manchmal denke ich mir: Ist doch gar nicht so schlimm! Die Nase hat Charakter und macht mich einmalig. Dann betrachte ich mich am nächsten Tag im Spiegel und denke mir: Also die Nase nimmt wirklich mein ganzes Gesicht ein. Total unweiblich und unattraktiv. Gerade erst vor ein paar Wochen kam mir die "Schnappsidee", mir doch einfach bei der ME die Nase operieren zu lassen, obwohl ich eher ein Gegner von "rein kosmetischen OPs" bin. Und da  selbst mein Bruder vor ein paar Tagen gemeint hat, er wolle 'ne neue Nase, denke ich natürlich des Öfteren darüber nach.

Doch eigentlich tief in mir drin weiß ich, dass ich eine weitere OP nicht machen möchte. Ein mir persönlich wichtiger Grund dafür ist, dass meine Nase eben auch an meine Kinder vererbt wird. Und welches Argument sollte ich denn als "Nasenoperierte" ( ;) ) meinem Kind entgegenbringen, das soooo unbedingt eine Nasenop möchte, weil es eine hässliche Nase hat und Mama ja auch 'ne Nasenoperation hat machen lassen?

 

Ich glaube, dass irgendwo jeder Mensch nach Perfektion strebt. Die einen finden sich mehr oder weniger gut mit ihren Markeln ab, manche freunden sich sogar mit ihren Markeln an, und die anderen kommen nie damit klar. Und bei diesen bilden sich dann am wahrscheinlichsten Minderwertigkeitskomplexe oder Ängste aus. Ich zumindest bin schonmal bei dem Schritt angekommen, meinen Markel zu tolerieren. Ob ich ihn irgendwann akzeptieren kann, hoffe ich natürlich sehr.

 

LG Ami

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Liebe ami!

Danke für deine Antwort. Habe auch darüber nachgedacht mir die Nase evtl bei der ME mitmachen zu lassen. Aber auf der anderen Seite möchte ich niemand sein, der dauernd mit sich.unzufrieden ist und überall herumschnipseln lässt gg.

Bei mir ist die op ja noch nicht lange her und das endgültige Ergebnis wird auch noch auf sich warten lassen. Wer weiß, viell bin ich im Endeffekt ja dann doch mit meinem neuen Ich zu 100% zufrieden ;-)

Aber ich finde es sehr interessant dass es auch anderen ähnlich geht.

Lg

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Meiner Meinung nach ist das Problem nicht deine Gesichtszüge, sondern tatsächlich nur die Psyche. Lässt du deine Nase und/oder Ohren noch machen, wird dir wieder was anderes auffallen, was dir nicht an dir gefällt. Außerdem sind die "Erfolgsraten" (ob die Patienten danach zufrieden sind oder nicht) bei NasenOPs sowieso relativ bescheiden. Das Problem ist einfach eine verzerrte Selbstwahrnehmung, geprägt natürlich auch durch die ganzen medialen Einflüsse, die wir heutzutage haben. Photoshop etc. machts möglich und lässt uns ständig nur in 100% makellose Gesichter blicken, klar, dass wir dann an uns selber etwas auszusetzen haben. Wer sich aber mal bewusst klar macht, dass viele Stars etc. in echt ohne Make Up und Photoshop oft weitaus weniger attraktiv als die Durchschnittsperson sind, tut sich auch leichter, selbst kleine Makel bei sich zu akzeptieren.

Ist nur meine persönliche Meinung, aber ich habe genau diese Erfahrung schon gemacht. Solange man nicht akzeptieren kann, kann man noch so viel versuchen zu ändern, es wird immer wieder auftauchen, wo auch immer. Also erst an der Psyche arbeiten, wenn gewisse Makel einfach so stark sind, dass man das Selbstvertrauen einfach nicht erreicht, um sie zu "kompensieren", dann ist es wohl sinnvoll sich unters Messer zu legen.

 

Und mal ganz abseits davon, hübsch zu sein wird als Glückskriterium völlig überbewertet. Schönheit ist immer vergänglich und subjektiv und wird einem auf Dauer niemals glücklich machen. Da muss man andere Bereiche seines Lebens anpacken.

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Hi Alpha!

 

Danke für deinen tollen Bericht. Da wirst du wohl recht haben.

Meine Makel stören mich jetzt nicht so, dass ich mich freiwillig unters Messer legen wollen würde. Aber dennoch ist mir jetzt nach der OP aufgefallen dass ich vermehrt etwas an anderen Körperteilen auszusetzen hab.

Aber da uns unser Körper ja grenzenlos viele Möglichkeiten zum herumschnipseln gibt, glaub ich auch, dass man dann immer wieder neue "Problemzonen" finden wird.

 

LG

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hi,

ja die liebe Nase!

Ich hab mir auch überlegt das sie bei der ME mitoperieren zu lassen, aber ich muss mittlerweile sagen: Absolut NEIN!!

Durch die Bimax-OP wirkt meine Nase vom Seitenprofil her nicht mehr so groß, der Höcker fällt weniger auf und von vorne is sie sowieso etwas breiter geworden und sie fühlt sich auch nicht mehr ganz so hart an.  Bei der Bimax wurden meine Nasenmuscheln verkleinert, dadurch bekomm ich endlich super Luft und muss beim Sport nicht immer durch den Mund atmen da ich sonst glaub ich erstick.

Außerdem gehört sie einfach zu mir - und eine Nasen-OP is doch wieder eine große Veränderung, 100% zufrieden bin ich auch nicht, aber um glücklich zu sein muss man einfach Kompromisse akzeptieren. ;-)

Weiters is mir das Risiko einfach zu groß .. ich bin so froh und meinen Chirurgen so dankbar das die Bimax-OP so rund gelaufen ist und das es mir gut geht (bis auf ein paar kleinere Wehwehchen ... *g*).

Lg

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Meine Makel stören mich jetzt nicht so, dass ich mich freiwillig unters Messer legen wollen würde. Aber dennoch ist mir jetzt nach der OP aufgefallen dass ich vermehrt etwas an anderen Körperteilen auszusetzen hab.

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