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ME im Katharinenhospital Stuttgart am 22.10.2013

Hi Zusammen,

ich hab den Eindruck bei mir lief die Metallentfernung ein wenig anders ab wie bei manch anderen, deswegen wollte ich euch Bericht zum Besten geben. Bei mir wurde die ganze Geschichte ambulant durchgeführt, d.h. ich durfte am selben Tag das Krankenhaus wieder verlassen. Bei mir wurde im Februar eine Bimax durchgeführt, im Unterkiefer jedoch nur auf der rechten Seite.

 

Letzten Dienstag war es dann soweit. Zwar war mein Zahnarzt der Meinung, man könnte die Platten auch drin lassen, jedoch hab ich mich dazu entschieden sie entfernen zu lassen. Auch hab ich aufgrund der Bimax immer noch taube Stellen und hoffe, das die ME eventuell nochmals einen Heilungsimpuls gibt.

 

Die OP war auf Donnerstag geplant, am Montag morgen erhielt ich jedoch einen Anruf, dass die OP spontan auf Dienstag (sprich der nächste Morgen) verschoben werden muss. Ziemlich lästig, da man das ja durchaus ein wenig in den Lebensablauf einplanen muss. Also am Dienstag um 13 Uhr hingefahren, in der Ambulanz gemeldet und wurde nach kurzer Wartezeit in den Vorbereitungsraum gebracht. Vorher gab es noch die berühmte Beruhigungstablette. Dort durfte ich mich entkleiden und in die OP Klamotten werfen. Meine Klamotten steckte ich in eine Tüte, welche in einen Spint kam. Diesen Schloss ich ab und steckte den Schlüssel in meine Hosentasche. Dann setze ich mich in den OP-Vorraum und wartete das ich abgeholt wurde.

 

Das Personal war an dem Tag einfach super freundlich. Ich wurde von einem Pfleger abgeholt und sollte mich auf das Bett legen. Dann das Übliche: Zugang am Handgelenk legen, Geräte anschließen, ekelhafte Nasentropfen reintropfen (da schüttelt es mich heute noch wenn ich da dran denke), doppelt und dreifaches checken das ich der richtige Patient bin und Befragung was bei mir gemacht wird. Fühlte mich gut aufgehoben, 2-3 Leute tänzelten um mich rum, unterhielten sich mit mir & es herrschte gute Stimmung. Dann ging es los: Ich bekam eine Sauerstoff Maske auf den Mund gedrückt, die Warnung dass jetzt das Narkosemittel eingespült wird und das mir wohl gleich kurz schwindelig werden wird. Wenige Sekunden später meldete ich, dass es wohl angekommen sei und dann setzt die Erinnerung aus ;)

 

Ich erwache in einen halben Dämmerzustand (neben mir war ein Kind ziemlich am schreien). Merke, dass an mir rumgefummelt wird, Blutdruck wird gemessen, ich helfe trotz Halbschlaf mit und hebe z.B. den Arm um den Leuten die Arbeit zu erleichtern. Werde dann irgendwann wacher und mache die Augen auf. Es sind einige Leute da, unter anderem auch die Ärztin, welche die OP durchgeführt hat. Ich frage, ob alles gut geklappt hat, was mir  bestätigt wird. Durfte danach noch ca. ne Stunde schlafen. War danach schon so fit das ich aufstehen und mir meine Klamotten anziehen konnte. Lief danach ein paar Minuten im Kreis um zu checken was der Kreislauf tut, aber es war alles in Ordnung. Anschließend wurde ich wieder runter in die Ambulanz gebracht und nach kurzer Wartezeit warf die Ärztin einen abschließenden Blick in den Mund und danach wurde ich direkt von meinem Vater abgeholt und machte mich auf den Heimweg.

 

Richtig, ich musste keine Nacht im Krankenhaus verbringen. Die ganze Geschichte war in ca. 4-5 Stunden erledigt. Bin nun dabei mich zuhause zu regenerieren. Bin jetzt bei Tag 3 Post-OP und die Schwellung hat (hoffentlich) ihr Maximum erreicht. Schmerzen sind erträglich, nur die Schwellung geht ein wenig die die Nerven. Mein Oberkiefer fühlt sich derzeit ein bisschen tauber an, aber das ist nach der OP denke ich ganz normal. Werde berichten wie sich das entwickelt falls Interesse besteht.

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Ich habe vor einem Monat auch die ME im Katharinenhospital durchführen lassen und es lief bei mir bis auf ein paar Kleinigkeiten haargenau so ab. Ich war sehr froh darüber, dass ich nach der OP nach Hause durfte. Dahoam isch es am scheenste:-)

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Hi, ich hatte meine ME auch am Dienstag in Heidelberg und war 2 Nächte dort. Eine hätte mir persönlich auch gereicht... schön, dass du gleich heim konntest! Bei mir scheint die Schwellung seit heute mittag schon minimal zurückzugehen.

*Fröhliches Abschwellen!*

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Hallo auch von mir,

habe mich lange nicht gemeldet, aber immer mal wieder mitgelesen und zu diesem Thea möchte ich einfach mal kurz was loswerden.

Bei mir war es vor mittlerweile 3 Jahren bei der ME ähnlich aber mit völlig anderen Erfahrungen.

 

Meine ME sollte montags sein. Gleich morgens um 7.30. In der Vorbesprechung meinte der Arzt dann, ich könnte die OP auch ambulant machen,

fand ich prima. Der Arzt sagte, bei einer ME könne man am gleichen Tag nach hause, vor allem wenn man gleich morgens dran ist und erst abends geht.  

Donnerstags vor der OP klingelt dann mein Telefon, die Uniklinik ist dran, sie hätten morgen, also am Freitag noch Platz, ob ich kommen könnte. Auf meine Nachfrage, ob ich gleich morgens dran bin und dann auch am gleichen Tag gehen kann, sagt man mir nur, jaja, alles wie gehabt.

 

Freitags bin ich um 6.30 in der Klinik, zieh meine OP Klamotten an und warte, und warte, und warte.......... frage nach... jaja, als nächstes..........jaja, das passt schon, sie können heute wieder gehen.......

operiert werde ich um 13.30, wach werde ich gegen 16 Uhr, um 17.30 auf die Tagesstation verlegt, ich habe ja nur eine Einweisung für die Tagesstation und nicht für die Klinik.

Um 18 Uhr kommt irgendjemand  (wohl ein Arzt?)vorbei, fragt, ob ich aufstehen kann, ob alles ok ist,

ja geht prima ;-), als ob ich das beurteilen könnte, egal ich ess einen Joghurt und um 19 holt mich mein Mann, nix wie raus, die Tagesstation macht zu, die werden ungeduldig.

 

Ich kann kaum bis zum Auto gehen, denke aber, geht schon, wer bleibt freiwillig im KH? und mal ehrlich, ich war noch nicht wirklich zurechnungsfähig. Auf der knapp einstündigen Heimfahrt wird mir schlecht, ich brech mitten auf der Autobahn Blut und sonst was, mein Mann ist recht hilflos, anhalten, umdrehen? Aber eigentlich haben wir es fast nachhause geschafft. Irgendwie komm ich heim und in mein Bett.

 

Meine Meinung. Ich hätte einfach noch die Nacht im KH bleiben sollen/müssen oder anders gesagt, die hätten mich nicht entlassen dürfen. Vielleicht wenn ich morgens operiert worden wäre. Aber bei einer OP von über einer Stunde jemanden 3 Stunden später zu entlassen, halte ich für fahrlässig. Ich habe mich zu hause ins Bett gelegt und geschlafen. Aber mein Mann war nicht wirklich begeistert. Er fand es nicht so toll, dass ich im Auto mehr oder weniger brechend zusammengebrochen bin und hat sich in dem Moment sehr hilflos und überfordert gefühlt. Die ME ist keine große Sache. Am Tag danach ist alles gut. Aber am gleichen Abend heim, bei einer OP am Nachmittag, also ich würde es nicht noch einmal tun..................... und mein Mann würde ich auch nicht wieder abholen.

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