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berti

Nach Unterkiefer-OP Zunge zu kurz?

Hallo Leute,

 

ich habe eine auf den ersten Blick vielleicht etwas komisch anmutende Frage aber da sie mich wirklich beschäftigt, möchte ich mich an euch wenden. Es geht um Folgendes:

 

Ich hatte vor einiger Zeit eine Unterkiefer-OP, bei der mein UK einige Zentimeter nach vorne verschoben wurde. Soweit sogut. Ich habe jetzt nach der OP den Eindruck, dass ich meine Zunge nicht mehr so weit aus dem Mund strecken kann wie vor der OP. Selbst wenn ich meine Zunge maximal herausstrecken will, ist das meiner Meinung nach um einiges kürzer als es noch vor der OP möglich gewesen ist. Das wäre auch logisch, denn wenn der Unterkiefer nach vorne verschoben wird, die Zunge hingegen an der selben Position bleibt, dann ist es klar, dass man mit der Zunge nicht mehr so weit raus kommt.

 

Aber wie ist das eigentlich genau? Wird, wenn man den Unterkiefer nach vorne verschiebt, auch automatisch der Zungenansatz und die ganze Zunge mit nach vorne verschoben? Denn dann müsste ja alles beim alten bleiben, weil sich dann ja an der Position der Zunge verglichen mit der Position des Unterkiefers nichts verändert hätte. Oder bleibt die Zunge an ihrer Position und wird nicht mit nach vorne verschoben? Dann wäre es tatsächlich so, dass man mit der Zunge nicht mehr so weit raus kommt aus dem Mund.

 

Kann hier jemand etwas dazu sagen? Bzw. weiß hier jemand Bescheid wie das genau ist?

 

Liebe Grüße

berti

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Hi!

 

Also, da mir nach meiner Behandlung (in ca 1,5 - 2 Jahren) auch eine UKVV bevorsteht, hab ich schon mal meinen Kieferchirurgen gefragt, wie das genau geht: Was du beschreibst klingt für mich absolut logisch. Denn bei der OP bleibt der Zungenansatz an der genau gleichen Stelle. Streng genommen wird der Unterkiefer ja gar nicht "nach vorn geschoben", sondern er wird - technisch betrachtet - VERLÄNGERT. An sich auch logisch, denn das Problem mit dem fliehenden Kinn ist ja wohl nicht, dass der Unterkiefer zu weit hinten ansetzt, sondern dass er ganz einfach zu kurz ist.

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Hallo,

 

kann vielleicht noch jemand   Erfahrungen und Meinungen zu diesem Thema sagen? würd mich freuen...

 

Lg

berti

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halli hallo,

also meine ukvv ist jetzt knapp vier Wochen her. der Unterkiefer würde dabei um 5-6mm nach vorne verlagert.

trage noch einen Splint.

jetzt wo ich mich so langsam umgewöhnt habe,habe ich das Gefühl mit der Zunge ähnlich wie du es beschreibst.

die Zunge fühlt sich einfach "kürzer" an als vorher.

am Mittwoch habe ich wieder einen Termin beim KFC,versuche da mal dran zu denken und nachzufragen :)

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Hallo berti,

Den Gedanken hatte ich auch schon und finde es auch total logisch.

Bin jetzt 5 wochen post-op (uk-vv 8mm) und kann meine Zunge definitiv weniger weit rausstrecken als vorher, das weiss ich genau, weil ich ein paar Monate vor der op Logopädie hatte und nun die Übungen ein bisschen versucht habe zu machen, aber die meisten klappen nicht, weil die Zunge kürzer ist!

Natürlich ist sie auch noch halb gelähmt und steif, aber das allein kann es nicht sein.

Ich finde den Effekt positiv, da dann die Zunge auch nicht so stark gegen die Zähne drückt, vielleicht könnte man sich den retainer sparen, zumindest in manchen Fällen?!

Was meinen die anderen?

LG, bergfee

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Hallihallo :-)

Ich hatte letzten Mittwoch meine UKVV und bin doch sehr verwundert darüber, dass alle (zumindest wie ich es in vielen Beiträgen gelesen habe) einen Splint nach der OP tragen?!

Ich hatte meinen Kieferchirurgen darauf angesprochen, aus welchem Grund ich keinen Splint habe.. Meinte er .. Dass er diesen während der OP genutzt hat und wir es jetzt nur mit Gummis fixieren ?!

Ich habe jetzt rechts, links und vorne einen Gummi drin .. Mein KO hat die Woche Urlaub .. Und ich bin mir echt unsicher?! Nächsten Dienstag muss ich dann zum Fäden ziehen und Röntgen.

Zum Thema Zunge ... Die bleibt da wo sie war und kann auch nicht wie gewohnt rausgestreckt werden :-)

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Danke für eure Meinungen.

 

Also der allgemeine Tenor ist hier offenbar, dass die Zunge bei der UK-VV bleibt wo sie ist und nicht mit nach vorne wandert. Ist das nur euer persönlicher Eindruck oder hat hier jemand auch schon einen Arzt dazu befragt wie sich das tatsächlich verhält? Mich würde nämlich eine ärztliche Meinung dazu auch sehr interessieren, um das ganze auch wissenschaftlich fundiert zu haben sozusagen. Nur leider komme ich in nächster Zeit nicht zu einem Kieferchirurgen um ihn das fragen zu können, weil meine kieferorthopädische Behandlung schon seit längerer Zeit abgeschlossen ist. Wär also super, wenn jemand von euch den Kieferchirurgen bzw. Kieferorthopäden dazu befragen könnte und das dann hier postet, ist sicher auch für die Allgemeinheit interessant denke ich.

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Da die Zunge am Mundboden und der wiederum am Unterkiefer hängt, verschiebt sich das ganze "als Paket". Ob es zu diesem Thema wissenschaftliche Untersuchungen gibt, wage ich zu bezweifeln,

Ganz abgesehen davon - hat das irgendeine medizinische Relevanz?

LG, Filomena

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