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LeaMona

Zweck von Weisheitszahnentfernung???

Gibt es bei Euch im Forum jemand, 

 

der sich Weisheitszähne entfernen ließ und wirklich bestätigen kann, dass dies eine positive Veränderung für die Kiefer- oder Zahnfehlstellung gebracht hat.???

 

Ich stehe im Moment vor dieser Entscheidung, die Weisheitszähne ziehen zu lassen, damit dies einen positiven Effekt auf die Progenie (bzw. eigentliche Minignasthie) hat. 

 

Ich wäre für jede mitgeteilte Erfahrung dankbar. !!!

 

LeaMona

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Hi,

 

also ich habe am 22.11. meine GNE und dabei werden mir gleich die WHZ mit rausoperiert. Oben der müsste eh raus und unten den lass ich dann mit rausnehmen, wenn ich schonmal betäubt daliege ;-) 

Gott sei dank hab ich nur 2 :-D 

 

Was ich feststellen kann bevor die Dinger ja überhaupt gezogen werden, daß meine linke Seite da wo die guten Stücke sitzen, deutlich dicker ist als rechts. Ich denke schon, daß sich das ganze positiv beeinflussen wird wenn die draußen sind. Ist ja dann mehr Platz im Kiefer. 

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LeaMona,

 

was ist eigentlich als (weitere, außer WHZ-Entfernung-) Behandlung geplant für das Kind? Denke, so etwas kann man einfach nicht verallgemeinern ...

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Oft werden die WHZ entnommen, wenn bei Demjenigen eine OP geplant ist, da dort wo sie sitzen dann meist der Knochen durchtrennt wird. So können dann die Operateure (KC) besser arbeiten.

 

Bei manchen ist es aber nicht unbedingt notwendig, liegt aber auch an der Position wie die WHZ liegen.

 

Wenn zum Beispiel ein WHZ gut herauskommt und evtl einen verlorenen Backenzahn ersetzen kann oder man Lücken besser schließen kann wenn diese noch vorhanden sind, dann sollte über einen Erhalt nachgedacht werden.

 

Es gibt wohl Models die sich die WHZ und auch noch die letzten Backenzähne ziehen lassen, damit das Gesicht schmaler wirkt aber bei so einem Motiv sollte man wohl Abstand walten lassen.

 

Was würde bei dir denn gemacht werden und wie soll sich das Ziehen bei dir auswirken?

Soll nach hinten Platz geschaffen werden, so das man deine Progenie (ist sie nur durch die Zahnstellung vorhanden?) damit behebt?

 

Grüße

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Kiefer von der Seite

Kiefer von vorne

 

Es geht um unsere/meine Tochter, die eine sogenannte falsche Progenie, bzw. korrekt ausgedrückt eine Minignathie, hat. Die Schneidezähne im Oberkiefer stehen ca. 1 bis 1,5 Millimeter hinter den Schneidezähnen des Unterkiefers. Bevor der Oberkiefer durch eine feste Zahnspange (GNE) erweitert werden soll, hat uns ein Zahnarzt aus München (spezialisiert auf Kieferfehlstellungen und daraus resultierenden Wirbel- und Beckenfehlstellungen, vgl. Kurzfilm im Bayerischen Fernsehen) geraten, die Weisheitszähne ziehen zu lassen. Er hat das folgendermaßen begründet: nach Prof. Sadao Sato (Japan) würden die Weisheitszähne das Wachstum des/der Kiefer nach vorne vorantreiben, weil sie die Backenzähne nach vorne schieben/drücken würden und so den Kieferknochen wegen der Raumforderung zu mehr Wachstum anregen würden. 

 

Hat jemand von Euch irgendeine Erfahrung in dieser Richtung gemacht oder durchlebt oder hat jemand gegenteilige Erfahrungen?  Ich wäre Euch allen wirklich dankbar, wenn ihr hier eure Erfahrungen reinstellen könntet.

 

Danke auch an die bereits geposteten Mitteilungen zu diesem Thema!!!

 

Liebe Grüße

LeaMona 

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Die Weisheitszähne können schon die Ursache sein, die Betonung liegt aber auf können. Am häufigsten ist die Ursache von Kieferfehlstellungen erblich bedingt. Wenn im familiären Umfeld also weitere Personen einen zu schmalen/ zu weit hinten liegenden Oberkiefer haben, dann ist es höchstwahrscheinlich einfach die Veranlagung. Eine weitere Möglichkeit, dass Kieferfehlstellungen entstehen sind Myofunktionelle Störungen. Damit ist z.B. ein falsches Schluckmuster oder eine falsche Zungenruhelage gemeint. Evtl. solltet ihr mal einen Logopäden aufsuchen, der sich das mal anschaut. Die Zunge liegt normalerweise oben am Gaumen und übt auch einen gewissen Druck auf die Zähne des Oberkiefers aus, der den Oberkiefer zum wachsen anregt. Fehlt dieser Wachstumsreiz der Zunge, weil sie im Unterkiefer liegt, dann kann es passieren, dass sich der Oberkiefer zu wenig entwickelt. Oder wenn sie beim Schlucken mit der Zunge fälschlicherweise gegen die unteren Schneidezähne drückt, kann das einen Wachstumsreiz des Unterkiefers auslösen...

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Also mein UK ist zu klein und die WHZ sind im Kiefer im 45° Winkel gewachsen und haben somit meine Zähne zwar vorangeschoben, deswegen auch die schön schiefen Beißer aber das Wachstum haben die im Unterkiefer nicht wirklich dahingehend beeinflusst, dass dieser größer geworden ist. Eher im OK, da der einen sogenannten Distalbiss aufweist.

 

Also erblich einen zu kleinen UK und um den Platzmangel im OK zu kompensieren, ist dieser etwas nach vorne gewachsen. Das kann wahrscheinlich auch umgekehrt mit dem UK passieren. Aber wie flo.89 schreibt, muss es nicht zwangsläufig so kommen.

 

Kommt eben auf die Umstände an.

Am besten holst du dir noch ein zwei Meinungen ein und kannst dann mit deiner Tochter entscheiden, wie ihr damit umgehen wollt.

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Hallo Möchtegern-Kieferchirurg, 

 

hat bei dir denn Logopädie etwas gebracht? 

 

Oder hat bei jemand anderem Logopädie wirklich geholfen?

 

Mein Mann bzw. der Vater meiner Tochter hat ebenfalls Minignasthie (das wird in der Familie väterlicherseits vererbt). Bei ihm liegt die Zunge wie von "Süchtling" beschrieben in der Ruheposition im UK. Er hatte eine OP (UK und OK). Aber trotz Logopädie hat sich die OP nicht wirklich rentiert, da sich der UK im Laufe der Jahre wieder nach vorne geschoben hat.

 

Deshalb glaube ich nicht wirklich daran, dass Logopädie (im Kieferbereich) wirklich etwas leisten kann. 

 

Wie ist das bei EUch?

 

Liebe Grüße

LeaMona

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Logopädie hat mit meinem Fall nichts zu tun, da ich keine Behandlung im Kindesalter hatte (ein paar Wochem zähle ich mal nicht zu einer Behandlung) und nun im Erwachsenenalter vor vollendeten Tatsachen stand bzw. stehe.

 

Da ich einen hohen Gaumen habe ist es für meine Zunge nicht ganz so einfach, sich an diesen zu "schmiegen" ;), meistens liegt sie so zw. Unterkiefer und Oberkiefer. Ob eine nicht perfekte Zungenlabge noch negative Auswirkungen haben könnte auf das spätere Endergebnis, wird mir mein Kfo noch erklären dürfen. ;)

 

Selbst wenn bei deiner Tochter die Logopädie nicht ausreicht um ein dauerhaftes Ergebnis zu erzielen, sondern vielleicht eher eine OP später oder so, dann kann sie aber vielleicht begleitend helfen?!

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In der Logopädie hat sich viel getan und bei myofunktioneller Therapie um die es hier geht gibt es inzwischen Konzepte die auch funktionieren wenn der Therapeut gut geschult ist. Auf der Homepage von Susanne Codoni findet sich sehr viel Information darüber. Myofunktionelle Therapie - Susanne Codoni Logopädische Praxis

Gruß Norbert

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Danke Norbert!!!!

 

Okay. Da scheint es wirklich mehr zu geben, als ich gedacht habe. Bisher hat uns kein KO darauf hingewiesen oder uns dazu geraten, unsere Tochter logopädisch behandeln zu lassen. Mein Mann, der "alte Hase" bzgl. Kiefer-OP, Zahnspange etc und auch logopädisch therapiert, hält bis jetzt diesbzgl. nicht sehr viel von Logopädie. Aber das sind neuere Ansätze.

 

Vielen Dank für die INFO!!

 

Damit wird wieder die Frage interessant, hat der Schnuller oder die Babyflasche die Kieferfehlstellung verursacht? Im Fall meiner Tochter kann ich eindeutig NEIN dazu sagen. Sie wurde von mir gestillt und das ziemlich lang, weil ich von der Problematik mit Kieferfehlstellung von meinem Mann wusste. Den Schnuller haben wir ihr mit 10 Monaten abgewöhnt. Also scheint die ganze Sache einfach vererbt zu sein. 

 

Danke Ihr Lieben für die Infos!

LeaMona

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Darüber wird gestritten, vererbt wird eher das unglückliche Zungenverhalten. Hätte man rechtzeitig im frühen Wachstum erfolgreich das Zungenverhalten und Schluckmuster verbessert wäre auch die skelettale und dentale Situation eine bessere. Liest man aufmerksam bei Condoni findet man sogar Bilder die das eindrucksvoll illustrieren. Es ist wohl beides aber auf tonische Funktionsmuster kann man Einfluss nehmen und eine ungünstige genetische Disposition damit korrigieren und sogar völlig ausgleichen. Die Initiative sollte von ihnen aus gehen, da müssen sie schon großes Glück haben wenn der Kiefreorthopäde MFT unterstützt.

"der alte Hase" ist ein wunderbares Beispiel, dass mechanisch zu Behandeln ohne die funktionellen Ursachen zu beseitigen, nicht sinnvoll ist. Es wäre auch kein Fehler auf seine alten Tage noch MFT zu machen. Diese Zungenfunktion erzeugt nicht nur einen prominenten UK sondern hat weitere Nebenwirkungen (Spannungsproblematik / Schnarchen). Er soll mal mit gutem Beispiel seiner Tochter vorangehen.

Gruß Norbert

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Ja, nochmals vielen Dank für die INFOS Norbert!

 

Ich hab jetzt angefangen herumzutelefonieren, um rauszufinden, welche Logopädiepraxen Myofunktionelle Therapie im Raum Pfaffenhofen oder Ingolstadt anbieten. 

 

Danke und liebe Grüße 

LeaMona

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