Paranoia

Zu alt für Genehmigung?

27 Beiträge in diesem Thema

Wie sieht's aus, kann mein Antrag abgelehnt werden, da ich mit 40 / 41 schon zu alt bin..?

 

Könnte die KK, oder gar der Gutachter sagen:

"Hey, die Frau ist ihr Leben lang damit zurecht gekommen, sie wird den Rest ihres Lebens damit auch zurecht kommen...." ???  :481:

 

Ich lese hier von sooo vielen Usern, die in meinem Alter oder auch älter sind, gab es mit sowas mal Probleme?

 

 

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Hi Paranoia,

 

nein, da kann ich dich beruhigen :-) 

 

Solange du eine chirurgisch-kieferorthopädische Behandlung planst bzw. dein KFO und auch ins KIG fällst übernimmt die KK das auch. Das ist unabhängig vom Alter.

 

Was hast du denn für eine Kieferfehlstellung bzw. weißt du was bei dir gemacht werden soll?

 

LG Susi 

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Hi Susi,

 

 

danke für Deine Antwort!

 

Ich habe eine Progenie, Kl. III, Kreuzbiß, Kopfbiß, OK zu schmal....

Gemacht werden soll GNE, OK-VV, (evtl auch BIMAX), Lückenschließung im UK.

 

Also meinst Du, die können sich wirklich nicht querstellen..? :483:

 

 

LG!

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Also bei den Diagnosen sollte nix schiefgehen  :483:  aber man weiß ja nie ne? Wann ist der Antrag bei der KK eingereicht worden? Bei mir hat es 4 Wochen gedauert. 

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Also bei den Diagnosen sollte nix schiefgehen  :483:  aber man weiß ja nie ne? 

*schluck* :464:

Der Antrag ist noch gar nicht eingegangen.

 

Ich muß nächste Woche erstmal zum KC, damit er seine Meinung abgibt.

Dann danach, wird der Antrag fertig gemacht und eingereicht...

 

Hoffentlich klappt das dann dieses Jahr noch, diese Ungewißheit schafft mich..... :485:

Aber - Ihr kennt das ja..!

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Das wird schon alles gutgehen  :485: ich bin bloß immer der Überzeugung, auch wenn es ersichtlich ist und Gründe für die Behandlung mit eindeutiger Indikation vorliegen, sollte man nicht immer vom Besten ausgehen... daß eben alles bezahlt bzw. bewilligt wird. 

 

Ich fühle mit dir, habe genau das gleiche im Mai diesen Jahres durch. KFO und gleich Abdrücke gemacht, dann nächster Termin bei ihr und es stand fest, muß ne GNE u eventuell noch ne Bimax gemacht werden plus halt Brackets. Dann sollte ich beim KFC nen Termin machen, das hat schon über 8 Wochen gedauert. Dann hatte ich im Sommer noch Krankenkassenwechsel gehabt und meine KFO noch ihren Urlaub, also schickte sie den Antrag erst am 12.8. weg. Das ist nervig diese Ungewißheit, aber sie vergeht... irgendwie ;-) 

Ja und am 2.9. bekam ich meine Bewilligung, ich war total ausm Häuschen :-D muß mir auch jetzt immer mal wieder die Bewilligung anschauen um zu sehen, daß es auch Wirklichkeit ist... hihi...

 

Und nun sind es knapp noch 4 Wochen am 22.11. soweit daß die GNE gemacht wird! Habe dann 3 Monate auf diesen Termin gewartet... auch wenn es ewig dauert, es lohnt sich geduldig zu sein  :473:

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Ja, ich habe Deine Story mitverfolgt :-), das hat sich ganz schön hingezogen.

Schön, daß Deine GNE endlich in naher Zeit liegt.

 

Hoffentlich klappt das bei mir auch so "easy" :455:

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Bevor mein Antrag an die Kasse geschickt wurde, hatte ich meinen KFO gefragt, ob es hier für die Kasse so etwas wie einen Ermessensspielraum gibt. Die Antwort war sehr eindeutig: Das ist in den entsprechenden Gesetzen millimetergenau festgehalten, wie stark die Kieferfehlstellung mindestens sein muss, damit die Kasse zahlen *MUSS*. Ob die will oder nicht. Aber klar ist natürlich auch: Es hat schon Krankenkassen gegeben, die haben Leistungen verweigert, die sie dem Gesetz nach her hätten zahlen müssen.

In dem Fall sollte man vielleicht erstmal die Behandlung anfangen (um keine Zeit mehr zu verlieren) und erstmal in Vorleistung gehen. Dann Anwalt nehmen und ggf. klagen. Denke, wenn man erstmal anfängt, so scharf zu schießen, dürfte die Kasse einlenken, da den entsprechenden Sachbearbeitern klar sein dürfte, dass sie das nur verlieren können, und es für sie nur teurer wird (Anwaltskosten, Gerichtskosten, Gutachterkosten - alles schön in Rechnung stellen), je länger sie sich sträuben.

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Hallo Sancho1980,

 

also in Vorkasse gehen, geht meinerseits überhaupt nicht... :481:

Und eine Rechtsschutzversicherung ebenfalls nicht.

 

Hört sich alles prima an, ist aber nicht machbar.....

 

Was passiert denn mit den Kassen, wenn sie zahlen müßten, es aber nicht tun?

Gibt es nicht auch Gesetze, die einem da weiterhelfen..?

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Hallo Paranoia,

 

also ich war 41 (fast 42), als der Antrag bei der KK eingereicht wurde, mit einer ähnlichen Diagnose und der Antrag war so was von ultraschnell bewilligt, das war sicher nicht zum Gutachter gegangen und ich glaube, ich hatte die Bewilligung, bevor der KC wirklich sein Gutachten geschrieben hat. Wegen des Alters würde ich mir bezüglich der Bewilligung wirklich keine Gedanken machen. Und falls sie sich doch quer stellt, Widerspruch einlegen und dann hier im Forum schlau machen, was bei anderen in ähnlichen Situationen geholfen hat. Ich habe aber generell den Eindruck, dass es bei einer Progenie deutlich schneller mit den Bewilligungen ist.

 

Liebe Grüße!

 

Irene

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Hi Irene, 

 

danke für Deine Antwort!

Damit machst Du mir wirklich Mut...  :383:

 

 

Wieso hast Du den Eindruck, daß die Bewilligung bei einer Progenie schneller geht..?

War das bei mehreren so..?

 

LG!

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Und ganz wichtig:

 

niemals eine Behandlung anfangen, wenn sie noch nicht genehmigt wurde.

Demnach auch nicht in Vorkasse gehen.

Das Geld ist erstens wahrscheinlich weg und zweitens kann sich die KK dann wirklich weigern zu zahlen.

 

Wenn ein negativer Bescheid kommt, dann immer einen Widerspruch einlegen. Aber bei eindeutiger Indikation sollte es gar nicht soweit kommen :)  .

 

Alles Gute

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Hallo Paranoia,

ich habe meine Behandlung auch erst mit 52 angefangen und eine Kostenübernahme von der KK erhalten.

Die Behandlung wird noch viel Geduld und Diziplin von dir abverlangen, also gewöhne dich schon mal langsam daran, und warte geduldig auf Nachricht von der Krankenkasse ;-)

Bleib aber am Ball und dränge drauf, dass KFC und KFO die Anträge schnellstens bei der KK einreichen.

An Ablehnung und Widerspruch solltest du zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht denken ;-)

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Danke für Eure Tipps!

 

Ich hoffe inständig, daß alles genehmigt wird, aber meine KK ist wohl (vom Hören/Sagen her) sehr "geizig".

In Vorkasse werde ich keinesfalls gehen! 

Wenn es wirklich ein Problem geben wird, werde ich auf jeden Fall Widerspruch einlegen..

 

Beruhigend zu lesen, daß es bei Euch "Älteren", geklappt hat!

 

 

Hilfe - Geduld ist so gar nicht meine Stärke... :461:

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Das wirst du lernen liebe Paranoia ;-) denn es ist erst der Anfang eines langen Weges...! Ich verstehe dich voll und ganz, als ich das erste bzw. zweite Mal bei meiner KFO war, wollte ich am liebsten sofort loslegen, gleich OP / Brackets usw. Aber ich denke daß nicht nur der Körper Zeit braucht sondern der Geist sich auch darauf einstellen muß und das geht net von heute auf Morgen  :485:

 

Es braucht alles seine Zeit, aber es lohnt sich in Geduld zu üben  :473:

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Hallo Paranoia,

 

eine Progenie hat den "Vorteil", dass es dort mit den KIGs eindeutig ist. Auf den Seiten der TK findest Du einige Infos dazu, wann bewilligt wird http://www.tk.de/tk/k/kieferorthopaedische-behandlung/kfo-erwachsene/446090 und http://www.tk.de/tk/kieferorthopaedische-behandlung/die-tk-uebernimmt-die-kosten/kig/446096 und im Prinzip, sobald die unteren Schneidezähne vor den oberen Zähnen sind, ist es eine schwere Kieferfehlungstellung und es muß übernommen werden. Bei einem Überbiss oder einem offenen Biss muss teilweise viel mehr um die mm gekämpft werden, bei einem Überbiss müssen es z.B. mehr als 6 mm sein.

 

Liebe Grüße!

 

Irene

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Hallo Paranoia,

 

nur Mut, das wird schon. Frag deinen KFO nach dem Behandlungsplan: (z.B. GNE-OP, 1 Jahr kieferorthp. Vorbereitungsbeh., danach UKVV-OP bzw. Bimax, danach 1 Jahr kieferorth. Nachbehandlung/Feineinstellung der Verzahnung. Ca. 1 Jahr nach Abschluss KFO-Beh. (wenn feste Spange= Multiband MTB raus) Metallentnahme ME beim Chriurgen.

Der KFO muss die OP mit auf dem Behandlungsplan angeben und reicht diesen dann bei der KK ein.

Der KFC erstellt einen Befundbericht ("kein Gutachten") Diagnose: z.B. Progenie und Kopfbiss (= Höcker beißt auf Höcker) mit vorgesehender Behandlung. Die KK macht Genehmigungsstempel + Datum drauf und schickt dir Genehmigungsschreiben über Übernahme der KFO-Kosten.

 

PS: Ohne OP müsstest du nach Vollendung des 18.Lj die KFO-Kosten zu 100 % selber tragen.

 

Ausnahme: Kombinierte kieferorthopädische und kieferchirurgische Behandlung:

Kieferfehlstellungen (Dysgnathie, schwere Kieferanomalie):

KIG 4 und KIG 5 = Wit´s-Wert muss 6mm sein (sagitale Abweichung in Reletation UK zum OK) = OP erforderlich, kieferorth. Beh. alleine reicht für ein gutes stabiles Behandlungsergebnis nicht aus.

Kasse übernimmt kassenärztliche Leistungen zu 80% und du zahlst 20% Eigenanteil. Die 20% Eigenanteil bekommst du nach Abschluß der kieferorth. Beh. von der KK zurückerstattet.

 

Alles was über die kassenärztlichen Leistungen hinausgeht, wie z.B. selbstligierende Brackets. linguale Kleberetrainer zur Vermeidung eines Rezidivs = frag deinen KFO, musst du "als Eigenleistungen" privat selber zahlen. Eigenleistungen bekommst du nicht von der KK zurückerstattet. Eigenleistungen nicht mit dem 20% Eigenanteil verwechseln!

 

Hattest du schon Erstberatungsgespräch beim KFC?

Röntgenbilder + Modelle sind Eigentum des Arztes (KFO). Anspruch auf Kopie der Röntgenbilder(OPG+ FRS-Analayse) hast du - diese kannst du zum KFC-Gespräch mitnehmen, falls diese beim KFC noch nicht vorliegen.

Kopien des KFC-Befundberichtes, Behandlungsplanes kannst du bei deinen Ärzten, bzw. wenn der Beh.plan bei der KK eingereicht wurde, auch bei deiner Krankenkasse anfordern.

 

Modell-OP:

ca. 1-2 Wo. vor der OP wird die OP am Modell (Gips-Gebissabdruck) simuliert und die Splints erstellt. Einige Kliniken stellen die Modell-OP 800-1000 € privat in Rechnung.

Bei den Unikliniken und städtischen Kliniken zahlt die KK auch die Modell-OP. Frag deinen KFC danach.

 

Falls Geduld nicht deine Stärke ist und du nicht warten möchtest:

Die meisten Krankenkassen haben ein (deutschlandweit) zuständiges "Servicecenter Kieferorthopädie". Ärzte-Service der KK: Bei medizinischen Fragen, lass dir die 0800/ Tel.-Nr. von deiner KK geben.

 

Bezgl. KK: Widerspruch kannst du innerhalb von 4 Wochen nach Auflage des Bescheides einlegen. Erst dann bei med. Grenzfällen gehen med. Unterlagen (Röntgenbilder) zum Gutachter (ein externer von der KK unabhängiger Arzt, KFO).

 

Viel Erfolg und viel Glück. :)

LG faith

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Hallo faith78,

 

 

vielen Dank für Deine ausführliche Antwort :smile:

Damit hast Du mir schonmal sehr mit weitergeholfen! Und ich bin wieder ein Stückchen schlauer...

 

 

Das Erstgespräch beim KFC habe ich in der kommenden Woche, ich bin schon sehr gespannt, was er dazu meint..?

 

Mein Behandlungsplan sieht in etwa so aus, wie Du ihn oben beschrieben hast..., außer, daß es entweder eine OKVV oder eine Bimax werden wird.

 

 

Ich hoffe so sehr, daß alles - ohne Probleme - den normalen Weg geht...

 

 

Nochmals, danke für Deine Mühe.. ;-)

 

 

LG!

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Hurra, mein Antrag wurde bewilligt! 

Der Bescheid kam nach knapp 3 Wochen, heute mit der Post :-)

Endlich kann es losgehen...

Ich freu mich  :483:

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Hallo Paranoia,

 

siehst Du, und mit 3 Wochen ging es ja auch relativ schnell, dann weißt Du, worauf Du Dich die nächsten Jahre freuen und teilweise auch verfluchen kannst.

 

Liebe Grüße!

 

Irene

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