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I30R6

Die Sinnvollste Strategie

ich war beim schönheitschirurge vorwiegend wegen meiner nase, sekundär auch wegen meinem überbiss, der sagte mir das der oberkiefer die nasenform mitbestimmt und daher vor einer rhinoplatik eine kieferkorretur stattfinden müsste, er verwies mich zur mund kiefer chirurgieabteilung des örtlichen uniklinikums, ich hatte gehofft dort einen operationstermin für eine osteotomie sowohl des oberkiefers (überbis zurück) sowie des unterkiefers (leicht fliehenden kiefer markanter nach vorne verlagern) zu bekommen. der dortige chirurg meinte allderings das eine verlagerung der kiefer aus ästhetischen gründen erst nach einer begradigung der zähne erfolgen könnte und empfohl mir erst einmal einen kieferorthopäden aufzusuchen um die zähne begradigen zu lassen, oder vielleicht auch gleich den kiefer meinen ästhetischen bedürfnissen anzupassen um mir eine osteotomie zu ersparen. da ich nicht schon wieder an der falschen tür klopfen möchte, will ich hier gerne ein paar fragen geklärt haben.

 

besteht die möglichkeit bei einer spange nicht nur den überbiss zurück zu verlagern sondern auch den unterrkiefer vor zu verlagern bzw. alles etwas herabzusetzen?

 

wie siehts es mit zirkonium oxidimplantaten aus? könnte ich mir nicht spange und osteotomie ersparen wenn ich einfach alle zahnreihen sowohl oben wie auch unten durch implantate ersetzte und dadurch ein ideales ergebniss für zahnreihe und kiefer resultiert?

 

was empfehlt ihr?

 

also erst spange und dann osteotomie und vielleicht später implantate (da ich meine zahnfarbe auch nicht besonders finde)

 

oder...

 

nur spange und bei zufriedenstellendem ergebniss auf osteotomie verzichten

 

oder

 

nur implantate

 

 

grenzen wir den kostenfaktor sowie zeitaufwand aus und betrachten es erstmal unter den praktischen, qualitativen gesichtspunkten.

 

was wäre eure empfehlung und wieso?

 

ich nehme auch gerne empfehlungen für kieferorthopäden im raum schleswig holstein hamburg entgegen, da ich mir momentan noch keinen gesucht habe.

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Wenn du dich hier im Forum umsiehst, dann wirst du feststellen, dass viele hier eine Operation haben, bei der ein/beide Kiefer verlagert werden. Vor der Kieferop uss man eine Zahnspange tragen, die die Zähne so hinstellt, dass sie nach der Op aufeinander passen. Dass die Zähne richtig stehen ist wichtig, damit der Chirurg die Kiefer richtig platzieren kann. Also wäre der nächste Schritt, dass du einen Termin beim Kieferorthopäden machst und dich dort ausführlich beraten lässt.

 

Wenn bei dir der Unterkiefer zu weit hinten ist, dann wirkt sich das auch auf die Nase aus, sie erscheint dann größer.

 

Kein Zahnarzt wird dir alle Zähne ziehen und durch Implantate ersetzen, das ist Unfug, wenn deine Zähne gesund sind. Implantate können sich entzünden, locker werden, es sieht nicht so aus wie wenn du normale Zähne hast....

 

Also alles in alle würde ich dir von den dir genannten Möglichkeiten raten zum Kieferorthopäden zu gehen und dann dort eine Zahnspangenbehandlung zu beginnen und dann die Kieferop zu machen....

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Hallo I30R6,

 

wenn es nach mir ginge, würde ich die erste Variante nehmen.

Sie wie ich es kenne, werden die die Zähne bei Variante 1 so gestellt, dass sie nach der Bimax (Osteotomie von OK und UK) perfekt aufeinander passen.

Und der Chirurg hatte recht. Ich kenne bis jetzt keinen Patienten, der ohne Zahnspange eine Bimax bekam. Denn eine Bimax hat in erster Linie ja die Funktion, Kieferbeschwerden zu lindern bzw. vorzubeugen.

Da ist es notwendig, einen perfekten Biss zu erzeugen, um ein bestmögliches Ergebnis zu bekommen.

Zu dem Nasenthema: In der Tat kann das Aussehen der Nase bei einer Bimax beeinflusst werden. Ich weiß zwar nicht, ob deine Nase zu lang, nach untengebogen oder wie auch immer ist, aber durch eine Vor- oder Rückverlagerung des OKs, bzw. Entfernen des Gummysmiles kann die Nase kürzer/länger bzw. stuppsiger wirken (ich spreche aus Erfahrung: Meine Nase wirkt durch die UK-Vorverlagerung (Bimax) kürzer).

Die Möglichkeit, den Überbiss mit der Spange zu mildern besteht, aber da ich nicht weiß, wie stark dein Überbiss ausgeprägt ist, kann ich dir nicht sagen, ob das in deinem Fall möglich umd sinnvoll ist. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass sich das Aussehen deiner Nase nur durch das Tragen einer Zahnspange (stark) verändert..

Und zu Variante 3: NIEMALS!  Nimm es nicht persönlich, aber ich würde mir niemals gesunde Zähne ziehen lassen, wenn es noch -aus meiner Sicht- besser Möglichkeiten geben würde. Außerdem ist mir so eine Variante gar nicht bekannt.

 

Ich persönlich bin eindeutig für Variante 1!!

 

LG Ami

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Variante 1 , Spange und OP

Dann hast du eine komplette Behandlung und machst keine halben Sachen!!

Alles gute für deine Entscheidung!

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Die Gedanken des Autors bereiten mir so ziemliche Bauchschmerzen... Ich frage mich, warum nur mir?

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Also mir bereiten seine Gedanken auch ziemliche Bauchschmerzen, nein, eher Kopfschmerzen! Die Idee sich alle Zähne ziehen zu lassen und durch Implantate zu ersetzen ist einfach nur absurd!

 

Ob Variante 1 (Spange + Osteotomie) oder Variante 2 (nur Spange) ist davon abhängig wie dir dein jetziges Profil (die Nase ausgeklammert) gefällt. Mit Variante 2 wird der offenbar bestehende skelettale Fehlbiss rein dental kompensiert. Das bedeutet, dass sich an der Lage des Unter- / Oberkiefer nichts ändert. Die Kompensation wird vermutlich so erfolgen, dass im Oberkiefer ev. 2 Zähne gezogen werden und die vorderen Zähne dann innerhalb des Knochen zurückbewegt werden. Der Kieferknochen ist ja dicker als ein Zahn und es gibt somit Spielraum nach vorne oder hinten. Zusätzlich werden ev. die Frontzähne des UKs etwas nach vorne gekippt.

Mit dieser Variante wird sich an deinem Profil nicht viel ändern, ausser dass die Zähne im OK weiter hinten stehen und du keinen Überbiss mehr hast. 

 

Variante 1 ist die kompletteste Behandlung. Wenn der Überbiss recht aufgeprägt ist und das Kinn fliehend, dann ist dies sicher die bessere Variante als Nr. 1. Ich würde mich nicht von der OP abschrecken lassen! So schlimm ist es nicht und es haben die meisten hier gut überstanden. Und da du auch eine Nasen-OP auf dich nehmen würdest, sollte die Kiefer-OP kein Problem sein. Eine Nasen-OP ist anspruchsvoller und risikoreicher als eine Kiefer-OP, auch wenn es für die meisten harmloser klingt. Und sie ist wahrscheinlich auch schmerzhafter.

 

Variante 3 ist einfach nur absurd!!!

 

Erstens muss genug Knochen da sein, damit die Metallstifte halten (ist nicht immer der Fall). Zweitens haben diese Implantate eine lange Einheilungszeit. Bei einem mehrteiligen Implantat ohne Sofortbelastung wird der Stift in den Knochen gebohrt und man lässt ihn dann mind. 3 Monate einheilen (je nach Knochendichte und individuellem Heilungsprozess). Die Krone ist in dieser Zeit noch nicht drauf und der Stift unter dem Zahnfleisch (das wird nach dem Einsetzen über dem Stift wieder zugenäht. Nach der Einheilungszeit wird  dann erst die Krone darauf geschraubt. Man kann auch ein Implantat mit Sofortbelastung machen. Das Risiko, dass es nicht einheilt und sich lockert ist dann aber grösser.

 

So, und du möchtest das Prozedere bei 28 Zähnen machen lassen? Viel Vergnügen ;)

Sei mir nicht böse, aber wenn du das einem Zahnarzt erzählst, dann hält er dich für komplett übergeschnappt!!! 

Implantate sind ja auch nicht risikolos. Es kann zu Infektionen kommen, die auch den Knochen betreffen können. Dadurch kann sich das Implantat dann lockern und rausfallen. Zudem baut sich dann meistens noch der Knochen ab, was das Einbringen eines neuen Implantates erschwert. Dann müsstest du zuerst wieder einen Knochenaufbau machen lassen etc. etc. etc.....

Und ich weiss ja nicht wie teuer so Implantate sind, aber in der Schweiz würdest du für 28 Einzelimplantate (die dir NIEMAND machen wird) ca. das 4 fache einer Osteotomie bezahlen. Und du hast vermutlich um einiges länger, öfters und mehr Schmerzen.....

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Hallo.

Ich schließe mich der Menge an.

Kurzer Einwand zu Berlino. Ich finde eine Nasen Op jetzt nicht vergleichbar mit dem Kiefer unabhängig ob einer oder beide. Bei der Nase habe ich mich an selben Abend noch entlassen lassen statt zwei Tage kh. Das einzigst wirklich unangenehme war das ziehen der tamponagen und der Nasensplint.

Liebe grüße und hoffe du findest ne gesunde für dich zufriedenstellend Lösung

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Die Gedanken des Autors bereiten mir so ziemliche Bauchschmerzen... Ich frage mich, warum nur mir?

 

 

Also mir bereiten seine Gedanken auch ziemliche Bauchschmerzen, nein, eher Kopfschmerzen! Die Idee sich alle Zähne ziehen zu lassen und durch Implantate zu ersetzen ist einfach nur absurd!

 

Variante 3 ist einfach nur absurd!!!

 

Erstens muss genug Knochen da sein, damit die Metallstifte halten (ist nicht immer der Fall). Zweitens haben diese Implantate eine lange Einheilungszeit. Bei einem mehrteiligen Implantat ohne Sofortbelastung wird der Stift in den Knochen gebohrt und man lässt ihn dann mind. 3 Monate einheilen (je nach Knochendichte und individuellem Heilungsprozess). Die Krone ist in dieser Zeit noch nicht drauf und der Stift unter dem Zahnfleisch (das wird nach dem Einsetzen über dem Stift wieder zugenäht. Nach der Einheilungszeit wird  dann erst die Krone darauf geschraubt. Man kann auch ein Implantat mit Sofortbelastung machen. Das Risiko, dass es nicht einheilt und sich lockert ist dann aber grösser.

 

So, und du möchtest das Prozedere bei 28 Zähnen machen lassen? Viel Vergnügen ;)

Sei mir nicht böse, aber wenn du das einem Zahnarzt erzählst, dann hält er dich für komplett übergeschnappt!!! 

Implantate sind ja auch nicht risikolos. Es kann zu Infektionen kommen, die auch den Knochen betreffen können. Dadurch kann sich das Implantat dann lockern und rausfallen. Zudem baut sich dann meistens noch der Knochen ab, was das Einbringen eines neuen Implantates erschwert. Dann müsstest du zuerst wieder einen Knochenaufbau machen lassen etc. etc. etc.....

Und ich weiss ja nicht wie teuer so Implantate sind, aber in der Schweiz würdest du für 28 Einzelimplantate (die dir NIEMAND machen wird) ca. das 4 fache einer Osteotomie bezahlen. Und du hast vermutlich um einiges länger, öfters und mehr Schmerzen.....

 

Und mir bereit diese Vorstellung auch noch Zahn- und Kieferschmerzen ...

Aber ganz so absurd oder ausschließlich ist diese Idee auch nicht. War selber bei einem übergeschnappten KFO (!), der meinte, unausnivellierte Zahnbögen könnte man doch einfach mit Kronen einebnen und aufrichten ... :485: ZA haben sich nur an die Stirn getippt ... Und natürlich habe ich im Umfeld auch noch ein paar durchgeknallte Flüstertüten, denen man so einen Unsinn auftischen kann ... Übrigens wurde ein ZA verurteilt, weil er einem Patieten auf dessen eigenen Wunsch sämtlich Zähne, die alle erhaltungswürdig, -fähig waren, entfernte ... Ein Zahn weniger ist schon einer zuviel ...

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@SabiMausii: Kommt auf die Komplexität und Umfang der Nasen OP an und der kann stark variieren! Die OP Dauer ist daher auch sehr variabel und kann von 1 h oder weniger bis mehrere Stunden dauern! Die OP kann ambulant durchgeführt werden, bei komplexeren und längeren Eingriffen bleibt man aber auch 1 Nacht oder länger im Spital.

 

Meine Kinn OPs erfolgten übrigens alle ambulant und die erste ist mit einer UK VV zu vergleichen, da der ganze Unterkieferrand abgetrennt wurde und versetzt wurde und nicht nur das Kinn. Ich ging ein paar Stunden nach der OP wieder nach Hause. Bei der Bimax blieb ich freiwillig 2 Nächte im Spital. Eine hätte aber auch gereicht. 

 

@Dagmar: Wie man als Zahnarzt auf so eine Idee kommen kann ist mir auch ein Rätsel. Alle Zähne zu überkronen ist ja noch harmloser als sich 28 Metallstifte in den Kochen bohren zu lassen. Beides ist aber eigentlich Körperverletzung und der Arzt wurde zu Recht verurteilt. Ein Arzt darf niemals am Patienten einen Eingriff vornehmen der ihm schadet oder mehr schadet als Nutzen bringt! 

 

Es gibt zB. Leute die leiden an einer psychischen Störung, so dass sie sich mit eigenen Gliedmassen nicht identifizieren können, diese als Fremdkörper ansehen und amputieren lassen wollen. Das darf ein Arzt aber nicht machen und genau so darf er nicht unbegrenzt Zähne ziehen die gesund sind.

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Dank euch allen für die zahlreichen Antworten und das recht eindeutige Ergebnis.

 

Vielleicht bin ich mit der Idee der Zahnimplantate etwas über das Ziel hinaus geschossen, wie dem auch sei, ich werde mich dann tatsächlich der gängigen Meinung anschließen und erst mal einen Kieferorthopäden aufsuchen mit der Erwartungshaltung an eine Spange als Vorlage einer eventuell anschließenden Bimax.

 

 

 

 Es gibt zB. Leute die leiden an einer psychischen Störung, so dass sie sich mit eigenen Gliedmassen nicht identifizieren können, diese als Fremdkörper ansehen und amputieren lassen wollen. Das darf ein Arzt aber nicht machen und genau so darf er nicht unbegrenzt Zähne ziehen die gesund sind.

 

 

 

Ja das nennt sich Körper-Integritäts-Identitäts-Störung (BIID (Body Integrity Identity Disorder))

 

Es gibt aber auch Ärzte die sich bewusst für eine Operation aussprechen, da es tatsächlich den Leidensdruck der Betroffenen verringern kann bzw. sich das Störungsbild beispielsweise nach Amputation komplett auflösen kann.

 

Bei den Zahnimplantaten hatte ich allerdings lediglich überlegt ob es nicht die praktischerer und effektivere Methode wäre, da war ich wohl schlecht Informiert^^

 

 

Gruß I30R6

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