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Melanie0205

Unglücklich mit Kieferorthopäde...

Liebe Kieferorthopäden & Forum-Mitglieder, 

 

Wie bereits schon oben beschrieben bin ich total unzufrieden mit meinem Kieferorthopäden. Um zu erklären worum es geht, möchte ich gern kurz meine ganze Kieferorthopädische Geschichte erzählen. 

Nun, wie so viele habe ich mit ungefähr 8 meine Kieferorthopädische Behandlung begonnen, nachdem ich unglücklich auf einen meiner Schneidezähne im Oberkiefer gefallen bin, wobei ich mir bei dem rechten Einser auch gleich die Wurzel mit durchbrochen hatte (Wurzelspitzen Resektion mit 17). Meine Eltern hatten 3 verschiedene Kieferorthopäden mit mir abgeklappert. Der erste wollte mir eine Schiene einsetzen, da meinen Eltern diese Behandlung nicht zu sagte, gingen sie einer Empfehlung nach und entschieden sich somit für meinen derzeitigen Kieferorthopäden. Die Diagnose war, dass ich eine ''Muskuläre orofaziale Dysharmonie'' hatte zusätzlich zu einer Kieferfehlstellung und einem enormem Überbiss. Der Behandlungsplan sah damals wie folgt aus: Vorbehandlung mit diversen losen Zahnspangen (4 Stück), feste Zahnspange im OK & UK und zum Schluss das einsetzen von den Retainern im OK & UK. So im Laufe der Jahre war soweit alles Ordnungsgemäß. Mein Kieferfehlstellung wurde gerichtet und auch mein Überbiss hatte sich verringert. Jedoch ändert sich das, als ich vor knapp 4 Jahren im UK die feste Zahnspange bekam. Diese war anfangs nur lose im Mund und hatte die Funktion, dass mein rechter Eckzahn wachsen konnte. Dadurch hatten sich meine doch recht graden Zähne im UK so verschoben dass sie sich nun überlappen. Nach dem der Zahn völlig heraus gewachsen war, wurden keine weiteren Veränderung in meinem UK vorgenommen. In der zwischen Zeit hatte ich auch oben im OK (bei meiner größeren Baustelle) meine feste Zahnspange eingesetzt bekommen. Diese schloss meine vorhanden Lücken, wobei der Kieferorthopäde mir empfahl ein paar der Lücken zu behalten um die Beweglichkeit meines Kiefers nicht einzuschränken. (Ich entschied mich dagegen und habe trotz der Entscheidung für die Ästhetik und gegen die Funktion, keine Beschwerden!!) Außerdem richtete sich durch Verbindung mit dem UK die Kieferfehlstellung und brachte meinen UK noch weiter nach vorne. Durch jegliches Verzögern meines Kieferorthopäden durch unnötige Kontrolltermine, hatte ich meine Zahnspange im UK 4 Jahre & im OK 3 Jahre. (1 Jahr Verzögerung durch Auslandsaufenthalt.)

Nun hatte ich vor einer Woche morgens endlich meine Zahnspange im OK rausbekommen. Nachmittags musste ich wieder hin für die Lose Zahnspange, die man ja Nachts tragen soll, damit sich die Zähne nicht verschieben. Nach einer Woche, also heute, habe ich die Retainer reinbekommen. Auch im UK trotz fester Zahnspange! Bei Nachfrage, warum ich beides tragen muss, wurde mir immer wieder ausgewichen mit den Worten ''doppelte Sicherheit''. Nun habe ich in Foren gelesen dass dies eig. Schwachsinn ist, weil der Retainer und die feste Zahnspange sich entgegen wirken. Bei weiterer Nachfrage wann ich den im UK meine Zahnspange rauskriege, sagte man mir das es auf jeden fall noch ein halbes Jahr dauern würde. Nun bin ich total unzufrieden, dass ich 1. die Zahnspange aus unnötigen Zwecken noch tragen muss & 2. dass ich den Retainer tragen muss, der meine überlappen Zähne zusammen halten soll & das für die nächsten Jahre. Im OK ist soweit alles in Ordnung, nur die Sache mit dem UK stört mich doch gewaltig. Abbrechen kann ich die Behandlung leider nicht wegen Krankenkasse etc. Und einen Wechsel des Kieferorthopäden geht aufgrund der Krankenkasse auch nicht. Meine Angst ist jetzt dass ich später mit einem Retainer im UK rumlaufen muss, der schiefe Zähne (die um Ursprung gerade waren) rumlaufen muss. 

Meine Frage: Was kann ich machen?! Beim bemängeln der Behandlung, kommt immer die Antwort ''Das muss so sein.'' 

 

Vielen Dank im voraus und viele Grüße :)

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Die Aussage der Krankenkasse ist nicht wahr. Du hast jederzeit Recht auf freie Arztwahl, ergo du kannst den Arzt jederzeit wechseln. Das wichtige ist nur, dass du einen Arzt findest der dich übernimmt.

 

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Selbst wenn die KK sich erstmal weigert, so hast du immer ein recht auf eine Zweitmeinung und da greifen Miks Worte: Du musst einen Kfo finden der dich

 

a. begutachtet und

b. übernehmen würde.

 

Du kannst aber auch, wenn die KK sich komplett sperrt (hast du wegen einem Wechsel mal nachgefragt bei deiner KK?) ein Gutachten erstellen lassen (würde aber was kosten) oder dir rechtliche Hilfe in Form eines Anwalts holen.

 

Wie bescheuert ist es denn Zähne schief stehen zu lassen?! Hört sich sehr merkwürdig an.

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Hm, so ganz verstehe ich das nicht. Du hast ua einen festen geklebten Retainer über engstehenden Schneidezähnen im UK? Im OK auch, aber die Zähne stehen gerade und nicht lückig? Lose Retainer im O- u UK? Und noch die feste Klammer im UK? Wie war eigentlich diese feste Spange im UK, die nur lose war, befestigt, bzw wie funktionierte das? Kann mir das iwie nicht vorstellen. Was ich mir vorstellen könnte, reine Spekulation so, dass der Eckzahn neutral positioniert ist zum OK, aber eben zu Lasten der sich überlappenden Schneidezähne. Oder es fehlt einfach Platz, den der KFO nicht herstellen kann; Lücken schließen ist eben einfach als öffnen ...

Übrigens wurde mir auch einmal von einem, (einem einzigen!) KFO vorgeschlagen, über Engstände einen Retainer zu kleben, die anderen haben nur Unverständnis bekundet. Keine Aussicht, dass der auf Dauer halte und er erschwere zu den Engständen noch zusätzlich die Zahnpflege, kariöse und parodontale Probleme seien vorprogrammiert, von den Schwierigkeiten dann ggfs Flüllungen zu legen oder das Zahnfleisch zu behandeln, ganz abgesehen.

Hoffe, du findest einen anderen KFO, der bei dir Abhilfe schafft, und viel Glück!

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