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sanne.85

Erfahrungen/Berichte über MIMI - Minimalinvasive Methode der Implantologie

Hallo an alle Betroffenen und Interessierten :)

 

Ich beschäftige mich in letzter Zeit sehr mit dem Thema Implantate. Zu meiner Geschichte:

 

 

Vorgeschichte -

 

 

 

OP-Bericht GNE -

 

 

 

Auf Grund der nicht angelegten 2er im OK und der mittlerweile durchgeführten GNE ist nun genug Platz für Implante. Auch habe ich mir schon mehrere Meinungen über das Vorgehen eingeholt. Mit dem Ergebnis...es ist möglich und eine super Alternative zur Krone/Brücke.

 

Das ist auch für mich der absolute Horror. Meine gesunden 3er abschleifen zu lassen um sie dann mit Kronen/Brücken zur Wiederherstellung der 2er zu opfern. Ich bin also absolut für Implantate, auch wenn die Kosten an mir hängen bleiben :)

 

So nun zu meiner Frage...hat irgendjemand Erfahrungen mit dem MIMI-Verfahren?

 

Gerne würde ich Meinungen oder Erfahrungsberichte hierzu lesen. Konnte leider nicht viel dazu finden. Auch sonst ist das Thema Implantate oder ähnliche Geschichten (nicht angelegte Zähne, welche ersetzt werden sollen) durchaus erwünscht.

 

Danke schonmal :)

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Da findet sich gutgemachte und sehr umfangreiche Information darüber. Ich würde aber den Chirurgen fragen zu welchem Zeitpunkt, also während oder erst nach Abschluß der Behandlung, es empfehlenswert ist sich die Implantate setzen zu lassen.

www.zahnarztpraxis-saleh.de

Gruß Norbert

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So nun zu meiner Frage...hat irgendjemand Erfahrungen mit dem MIMI-Verfahren?

 

Gerne würde ich Meinungen oder Erfahrungsberichte hierzu lesen. Konnte leider nicht viel dazu finden. 

Warum wohl ? Wer braucht das und wozu ? Die Implantologie ist eine ausgereifte Technik wo sich kaum etwas verbessern lässt. Ausser vielleicht die Werbung.

Gerade im ästhetisch sensiblen Frontzahnbereich ist es wichtig ein gutes Ergebnis zu erzielen, da halte ich solche Randprojekte wie MIMI oder wie auch immer für unsinnig.

Wenn es günstiger sein soll gibt es auch die Adäsivbrücke zum Lückenschluß. Dafür müssen die Zähnen nicht geschliffen werden und wenn man die aus Keramik macht sieht das super aus.

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Das ist zwar nicht mein Thema aber aus eigener Erfahrung haben Implantate schon ihre Tücken. MIMI hat den Vorteil, dass sehr schnell mit Prothetik versorgt werden kann. Klassisch bleibt die Lücke sehr lange unversorgt und bei mir hat sich der Antagonist verlängert. Das Problem hat man im Frontzahnbereich zwar nicht aber was spricht dagegen mit dünneren Implantaten im Frontzahnbereich zu arbeiten für die geringeren Kräfte die auf die Frontzähne wirken sind diese ausreichend. Aber einer Adäsivbrücke würde ich im Frontzahnbereich auch den Vorzug geben das ist einfach unproblematischer zu reinigen.

Steve: Frage zur Keramik, ich habe gelesen diese altert und hat nach sechs Jahren nur noch 50% seiner Festigkeit.

Gruß Norbert

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Steve: Frage zur Keramik, ich habe gelesen diese altert und hat nach sechs Jahren nur noch 50% seiner 

 

 

Ich verwende für den Frontzahnbereich Camlog oder Straumann Implantate. Die gibt es auch in "dünn und lang" aber ich kann dann doch das oben drauf machen was ich will. Gerade im Frontzahnbereich haben wir eine Achsneigung des Implantats wo ich gerne

die Aufbauten aus Keramik selbst anfertige. Zusammen mit einer Vollkeramischen Krone ist das vom natürlichen Zahn kaum zu unterscheiden. Ein Metallkern wie bei diesem Mimidings da wirkt bei Lichteinfall leblos.

 

Welche Keramik altert ? Die der Keramikimplantate oder die der Adhäsivbrücke ? Bei letzterem haben wir einen Zirkonkern als Unterbau. Das hält ewig. 

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Steve: Gemeint ist Zirkon was ist von diesem Text zu halten?

Sind Keramikimplantate für MIMI® geeignet? Der Werkstoff, der in den letzten Jahren gerade in der Zahntechnik einen enormen Boom erfuhr, ist ‚Zirkon’, eigentlich Zirkoniumdioxid, ZrO2! Doch Vorsicht: Bereits in den 70er Jahren gab es Aluminiumoxid- Keramik- Implantate, die jedoch- auch nach Jahren- im Knochen fest verankert- durch Dauerbelastung im Knochen brachen bzw. frakturierten. Denn eins müssen Sie wissen: Im Gegensatz zu Metallen und Legierungen ‚altert’ Keramik! Zirkon verliert bereits nach sechs Jahren die Hälfte seiner Festigkeit und man hat in der Tat noch keine Langzeiterfahrungen mit Implantaten, die aus Zirkon bestehen. Deshalb raten viele Kollegen zur Vorsicht; aus werkstofftechnischer Sicht ist und bleibt steriles Titan Grad IV der biologisch- immunologisch- verträglichste und stabilste Werkstoff für Zahnimplantate, Stand 01.03.2011

Wenn da was dran ist, ist auch Prothetik aus Zirkon mit großen Fragezeichen zu versehen.

Gruß Norbert

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@ Steve: es geht mir nicht um das "günstige", sondern um die Heilungs- und Versorgungsdauer etc., welche beim MIMI-Verfahren wohl deutlich geringer ausfällt. Meine Frage war einfach, ob es damit schon Langzeiterfahrungen gibt, ob die "Haltbarkeit" und Qualität sich in den gemachten Aussagen bestätigt. Man will ja als Patient auch gerne wissen wofür man sich letztendlich entscheidet. Ich persönlich würde auch lieber mehr Geld ausgeben, wenn ich weiß, dass es sich lohnt. Denn es handelt sich ja bei mir um den Frontbereich und das sollte schon nahezu perfekt sein ;) Wiederrum heißt nicht immer teuer gleich besser. Deshalb meine Fragestellung.

 

@ norbert: danke für den Link.

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@ Steve: es geht mir nicht um das "günstige", sondern um die Heilungs- und Versorgungsdauer etc., welche beim MIMI-Verfahren wohl deutlich geringer ausfällt. Meine Frage war einfach, ob es damit schon Langzeiterfahrungen gibt, ob die "Haltbarkeit" und Qualität sich in den gemachten Aussagen bestätigt. 

Die Einheilzeit kann man nicht verkürzen ohne das Risiko eines Implantatverlustes stark zu erhöhen. Das ist so wie wenn du einen gebrochen Knochen zu schnell wieder belastest. Bei uns kommt nach frühestens 8 Wochen ein (belastungsfreies) Provisorium drauf und nach frühestens 12 Wochen die endgültige Versorgung. Dafür haben wir ca. eine 96%ige Erfolgsquote. Das hört sich nach viel an, aber heißt, dass trotzdem 4 von 100 rausfallen, warum auch immer.

Teurer heißt im Fall von Implantaten oft auch, dass die Ersatzteile lange vorgehalten werden. Hatte neulich eine Patientin die Ende der 80iger mit einem namhaften Implantat versorgt wurde auf das jetzt eine neue Krone drauf sollte. Da hat ein Anruf genügt um das Ersatzteil zu bekommen. Ich wage zu bezweifeln dass in 30 Jahren noch jemand was von Mimi weiß. Abgesehen davon wenn bei einem einteiligen Implantat was kaputt geht kannst du das Ding komplett aus dem Knochen rausbohren.

Würde ich mir nicht antun.

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Was passiert denn eigentlich nach einem Implantatverlust? Wie wird dann ein neues Implantat versucht, insbesondere wenn es im Frontbereich ist, wo das Knochenangebot sowieso sehr gering ist?

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Das kommt immer auf den möglichen Grund des Verlustes an. Wir haben in den 4%  :481: Verlust fast nur Raucher. Die zwar darüber aufgeklärt wurden, dass sie das während der Einheilzeit lassen sollen, sich aber nicht dran halten.

Und: Nein es wäre nicht sinnvoller bei Rauchern keine Implantate zu setzen, sind auch viele die sich dran halten (schon der Kosten wegen). Da hat es dann auch keinen Sinn nachzuimplantieren, das wird dann auch nicht besser.

 

Die wenigen anderen bekommen dann (in der Regel kostenfrei) ein neues Implantat wenn der Knochen das hergibt. Das ist sehr unterschiedlich - gerade in der Front.

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Und wenn der Knochen das nicht hergibt? Hat man da quasi nur einen Schuss frei und das wars dann, einziger Ausweg Brücke? Oder kann man hier mit Knochenaufbau o.ä. noch weitere Versuche starten?

 

Ich interessiere mich dafür, da ich nach meiner anstehenden kieferorthopädischen Behandlung wohl in der UK-Front ein Implantat bekommen soll, da bei mir nur drei der vier UK-Frontzähne angelegt waren. Und das Knochenangebot ist bei mir auch nicht sooo üppig.

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