Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
want-and-will-laugh

Kopfschmerzen & Druck in den Ohren durch Zahnspange???

Hallo!

 

Seit 2 Tagen habe ich immer wieder ein unangenehmes Druckgefühl entlang des UK-Knochens bis zu den Ohren, auch  der beim Fliegen oder durch Tunnel fahren bekannte Ohrendruck kommt dazu. Und dazu dann auch Kopfschmerzen.

Am Samstag abend hat Paracetamol gut geholfen, gestern abend hatte ich nur Ibuprofen zu Hand was nicht ganz so toll gewirkt hat, aber es war zumindest besser.

Heute haben diese doofen Schmerzen nicht bis zum Abend gewartet und nerven mich in der Arbeit ...

 

Blöde Frage, aber kann das durch die Zahnspange kommen? Habe vor 2 Wochen neue Drähte im OK & UK bekommen.

Kennt ihr das, habt ihr das gehabt? Tipps, Tricks dagegen? Verschwindet das von alleine?

 

Danke schon mal für eure Antworten & einen schönen Montag wünsch ich euch!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

-Werbung-

-Werbung-

want-and-will-laugh:

ich habe was eventuell hilfreiches gefunden. Das auszuprobieren schadet nicht. Susanne Codoni Logopädische Praxis, das ist die Quelle. In deinem Fall ist das nur zu empfehlen, wenn du Watteröllchen zwischen die Zahnreihen legst. Tagsüber solltest du darauf achten, dass die Ruhelage eingehalten wird. Die Zunge liegt dabei (ohne Kraftaufwendung) im hohen Gaumen und stützt die Ruhelage ab.

Gruß Norbert Vogel

Das Pressen und Knirschen mit den

Zähnen wird in der Regel nur bei

Erwachsenen behandelt. Dazu wird

die Muskulatur abends so erschlafft

und entspannt, dass im Schlaf keine

Kraft zum Pressen oder Knirschen

bleibt.

Das Programm sollte 10-14 Tage

durchgehalten werden, damit der

Körper das neue Muster überneh-

men kann.

Warmes Bad:

Vor dem Schlafen

20-25 Minuten lang warm baden

und dazu etwas Entspannendes

trinken, z. B. ein Glas guten Wein,

einen warmen Tee usw.

Muskeln ermüden:

Die Backenzähne

werden 10 mal für 10 Sekunden

fest zusammengebissen. Evtl. kann

zusätzlich ein Stuhl hochgehalten

werden.

Wie bei den anderen Programmen

wird das Ziel im Unterbewusstsein

verankert, z. B. „Meine Zähne sind

die ganze Nacht locker geschlossen.“

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Das mit dem Tipp von Norbert mit den Watteröllchen ist absolut gut und empfehlenswert. Die Hintergründe erklärt auch ein kurzer Film aus dem BR-Fernsehen. 

 

http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/gesundheit/kieferfehlstellung-cmd-schmerzen-102.html

 

Bei meiner Tochter gingen die Kopfschmerzen und Schwindel ... soweit, dass sie mehrmals in Ohnmacht gefallen ist. Es lag wahrscheinlich daran, dass der damalige KO mit einem Damon-Bracket-System erst die rechte Seite im Oberkiefer behandelte und deswegen ein totales Ungleichgewicht im Druck auf Kiefer und Zähne sowie ein Kreuzbiss entstand. Informiere dich lieber nochmals bei deinem KO, ob er nicht zuviel des Guten an Druck aufgebaut hat. Man kann das Ganze auch langsamer angehen!!! Unsere jetztige Kieferorthopädin weiß von diesem Problemen und hat von sich aus vorgeschlagen, langsamer vorzugehen. Und mein Tip: Hartnäckig bleiben, denn mehrere Tage Schmerzmittel zu nehmen ist absolut schlecht für den Magen!!!

Good luck!!

LeaMona

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Vielen Dank euch zwein!!!

Es beruhigt mich ja schon zu wissen, dass es nicht Einbildung ist. :)

Werde die Ratschläge beherzigen und demnächst mit meiner KFO reden.

*klopfklopfaufholz* Heute ist es schon viel besser als die letzten Tage.

 

liebe grüße!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Die Watteröllchen braucht man in deiner Situation weil durch die KFO dein Biss nicht stimmt und du bei dieser Übung einzelne Zähne überlasten würdest. Im Film wird es falsch gemacht. Um den gewünschten Effekt zu erziehlen ist es sehr viel sinnvoller das Watteröllchen längs zwischen die Fontzähne zu stecken und mit den Zähnen fest zu halten. Dann richtet sich der Körper noch besser aus. Aber die vorgeschlagene Übung hat damit wenig zu tun, da geht es darum Triggerpunkte zu entkoppeln und diesen neuronalen Impuls zu verspannen aufzulösen. Das bringt Linderung ersetzt aber MFT nicht.

Der Film zeigt die klassische Herangehensweise der Zahnmedizin. Diese lehne ich ab. Schienen tragen nicht zur ursächlichen Lösung dieser Problematik bei. Zudem besteht ein großes Risiko bei diagnostischen Schienen. Häufig wird damit sogar das Problem verschlimmert. Es braucht sehr gute Behandler um dabei keine Fehler zu machen. Zudem ist es sehr teuer und nach der Schiene folgt eine aufwendige Prothetik.

Sehr viel sinnvoller ist kausal zu therapieren. Ein gesunder benutzt seine Zähne zum Essen und die übrige Zeit befindet sich der Unterkiefer in der Ruhelage. Jeder Gesunde hat eine zentrische Differenz nur er ist in der Lage das wunderbar zu kompensieren.

Die richtige Adresse ist der Logopäde (MFT) mit verbesserten tonischen Mustern (Zungenlage / Schluckmuster) kann man die Kompensationsfähigkeit wiedererlangen und damit das Problem kausal beseitigen. Und zwar Risiko frei, preiswert (Kassenleistung) aber mühsam und langwierig. Das ist Hilfe zur Selbsthife die sehr viel Mitarbeit erfordert und diese kann man nicht als Dienstleistung kaufen.

Gruß Norbert

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Jeder Gesunde hat eine zentrische Differenz nur er ist in der Lage das wunderbar zu kompensieren.

 

Die Kompensationsfähigkeit der Muskulatur hat wohl auch ihre Grenzen. Und meines Wissens nach sollte eine Differenz zwischen der (gesicherten) Schlussbissposition und der zentrischen Kondylenlage eher nicht vorhanden sein, wenn, dann nicht mehr als 0,5 bis 1 mm.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Nach meinen Erfahrungen spielt die Okklusion eine untergeordnete Rolle. Auch in der Zahnmedizin wird das zunehmend so gesehen. Man findet bei gesunden vergleichbare Zahnsituationen als bei CMD / MAP Schwerstfällen. Zugegeben die Mehrheit der Zahnmedizin ist nach wie vor auf die Okklusion fixiert (ist ja auch ein prima Geschäftsmodell). Da ich mich vorwiegend mit CMD / MAP Patienten beschäftige wird dabei die Wichtigkeit myofunktioneller Funktionen sehr eindrucksvoll auch empirisch bestädigt.

Gruß Norbert

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0