Steffi.

Wie weit lose Zahnspange neu einstellen?

Hallo,

 

achja, man kommt doch immer wieder zu neuen Themen. ^_^

 

Am 23.9. habe ich meine feste Zahnspange rausbekommen und sollte ab da eine lose Zahnspange im UK und OK tragen. Die erste Zeit rund um die Uhr, was ich auch so gut wie es ging einhielt.

Danach beschränkt ich mich auf die Nacht (seit ca. 2 Wochen)

 

Nun ging die Zahnspange immer schwieriger rein, mittlerweile bekomme ich sie gar nicht mehr rein. Man kann mit dem Auge auch schon eine leicht verschiebung erkennen. :(

 

Mein nächster KFO Termin ist am 25.11., vielleicht bekomme ich Montag einen frühren Termin.

 

Aber wie stark kann die lose Zahnspange wieder neu eingestellt werden? Geht das überhaupt?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

-Werbung-

-Werbung-

Hallo,

 

achja, man kommt doch immer wieder zu neuen Themen. ^_^

 

Am 23.9. habe ich meine feste Zahnspange rausbekommen und sollte ab da eine lose Zahnspange im UK und OK tragen. Die erste Zeit rund um die Uhr, was ich auch so gut wie es ging einhielt.

Danach beschränkt ich mich auf die Nacht (seit ca. 2 Wochen)

 

Nun ging die Zahnspange immer schwieriger rein, mittlerweile bekomme ich sie gar nicht mehr rein. Man kann mit dem Auge auch schon eine leicht verschiebung erkennen. :(

 

Mein nächster KFO Termin ist am 25.11., vielleicht bekomme ich Montag einen frühren Termin.

 

Aber wie stark kann die lose Zahnspange wieder neu eingestellt werden? Geht das überhaupt?

 

Wie lange hattest du die Zahnspange rund um die Uhr an? Mindestens 4 Monate hätten es sein sollen. 

 

Was du jetzt machen kannst, ist die Schraube zurückzudrehen, bis sie wieder passt. Sollte keine Schraube dasein, oder nichtzurückdrehbar sein (z.B. da schon voll zurückgedreht) solltest du dich schnellstmöglich beim KFO melden! Sonst droht hier, dass deine Zähne ruckzuck wieder so stehen wie vor der Behandlung.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Es hängt von der Art der Spange aber auch von der Art und dem Ausmaß der Zahnbewegung ab, die seit dem Entfernen der festen Apparatur stattgefunden hat. Deshalb ist ein schneller Termin beim KFO eine gute Sache. Möglicherweise wäre ein Kleberetainer eine Möglichkeit, sowas in Zukunft zu vermeiden.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Dafür brauchst du keinen Termin. Du bist wie ein Schmerzpatient einzustufen. Du kannst versuchen die Spange reinzumachen so weit es eben geht und mit etwas Glück geben die Zähne nach (dauert ein paar Stunden) und sie rutscht rein. Das wäre der beste Weg. Man hätte dich aufklären müssen, dass schon beim ersten Anzeichen,dass man das Gefühl hat die Spange lässt sich schwerer eingliedern es ein Indiz ist die Spange weiterhin 24 Stunden zu tragen.

Gruß Norbert

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich drück dir die Daumen für einen schnellen Termin und schreib mal, wie das Problem gelöst wurde.

 

Ich bekomme ja auch am Freitag die feste Spange raus und aber erst am Dienstag meine lockere für Ok und Uk und mache mir jetzt schon so meine Gedanken, ob sich in der Zeit etwas verschieben kann.

 

Ich glaube, manche im Forum bekommen sie nämlich schon am selben Tag.

 

Was mein KFo auf jedenfall gleich reinklebt, ist der Retainer im UK.  Hach wirklich, immer neue Fragen.........  :483:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

So schwierig ist das gar nicht. Wenn Zähne bewegt werden entsteht spongiöser Knochen. Diese relativ weichen Knochenstrukturen können sich nur verfestigen also zu stabilem Knochen werden wenn der Zahn in einer stabilen Position gehalten wird (Beispiel: Knochenbruch-Gipsverband). Diese Umwandlung der Knochenstruktur dauert seine Zeit und diese kann sehr unterschiedlich sein. Vier Monate sollte schon der Zahn in einer stabilen Position gehalten werden. Wenn es trotzdem zu einem Rezidiv kommt, wurde versäumt myofunktionelle Ursachen zu therapieren und unphysiologische Kräfte wirken auf den Zahnapparat. Den Zähnen ist es egal ob der KFO Kräfte erzeugt oder zu große muskuläre Kräfte auf sie wirken, sie werden sich bewegen.

"Ich glaube, manche im Forum bekommen sie nämlich schon am selben Tag."

Das ist ideal, aber länger als 24 Stunden sollte es keinesfalls dauern.

Gruß Norbert

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Das ist leider wieder ziemlich falsch.

Zunächst einmal besteht Knochen immer aus einer harten äußeren Schicht (Kortikalis) und einer weichen inneren (Spongiosa). Die Spongiosa ist immer da, ganz egal ob Zähne bewegt wurden oder nicht. Bestünde der Knochen nur aus Kortikalis, wäre er unnötig schwer und darüber hinaus schwierig zu durchbluten.

Wenn Zähne bewegt werden, kommt es tatsächlich zu Umbauvorgängen. In der Richtung, in die ein Zahn bewegt wird, muss Knochen ab-, hinter ihm neuer Knochen aufgebaut werden.

Die Vorstellung aber, man könne die Zähne und den Knochen irgendwie davon überzeugen, von selbst für immer in einer Position zu bleiben, ist schon lange überholt. Hier nur eine von vielen Studien zu dem Thema.

Natürlich ist es erforderlich, orofaziale Dyskinesien ("Fehlfunktionen" der Muskulatur) und Habits (Angewohnheiten wie z. B. das Kauen auf Fingernägeln oder Gegenständen) abzustellen, aber das allein reicht nicht. Zu Rezidiven kann es auch dann kommen, wenn die Zähne langsam bewegt und lange in Position gehalten wurden und keine Dyskinesien bestehen. Die Gefahr, dass das geschieht, wird zwar immer mit der Zeit kleiner, ist aber nicht bei jedem Menschen gleich groß und bei den meisten niemals ganz weg.

Einige meiner Patienten, bei denen ich eine Zweitbehandlung im Erwachsenenalter durchgeführt habe, sind solchen Geschichten aufgesessen, teilweise weil man es damals einfach nicht besser wusste.

 

Wer das nicht wahrhaben will, darf sich jetzt aufregen. Allen anderen empfehle ich, ihre Kleberetainer hin und wieder kontrollieren zu lassen und sich beim KFO zu melden wenn herausnehmbare Geräte auf einmal nicht mehr gut passen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Sie können es aber auch nicht lassen. Für Laien ist meine Erklärung völlig ausreichend. Also nach Bewegungen braucht es seine Zeit bis sich wieder die härtere Schicht (Kortikalis) bildet und dafür ist es Notwendig, dass der Zahn in einer Stabilen Position gehalten wird, das kann man als erste Retentionsphase bezeichnen. Wird in Einklang mit den Weichteilen behandelt bleibt das Ergebnis nach ausreichender Retention (zweite Retentionsphase ein bis zwei Jahre) stabil. Ist dem nicht so, gibt es dafür Gründe und die findet man bei Kieferorthopäden die funktionelle Zusammenhänge ignorieren. Das wiederlegen auch keine Studien in denen dieser Zusammenhang nicht hergestellt wird. Bringen sie eine Studie die genau diesen Zusammenhang untersucht. Die Doktorarbeit von Frau Dr. Dieckmann untersucht diesen Zusammenhang und die Ergebnisse sind eindeutig.

Eine KFO die funktionelle (myofunktionelle) Ursachen nicht therapiert erreicht keine zufriedenstellenden stabilen Ergebnisse. Ich warte immer noch auf einen Kommentar zu dieser aktuellen Doktorarbeit.

"Die alleinige kieferorthopädische oder Logopädische Behandlung von Dysgnathien und orofazialen Dysfunktionen führt zu keinem positiven Ergebnis beider Störungen."

Quelle: Frau Dr. Dieckmann aus den Schlussfolgerungen ihrer Doktorarbeit

Ich habe dem Fragesteller eine klare Orientierung und konkrete Antworten auf Fragen die in interessieren gegeben. Das kann man sicher so stehen lassen. Sie haben nichts besseres zu tun, als zu sagen das wäre alles ziemlich falsch und der Fragesteller ist so schlau wie vorher. Ihre Ansicht einer wunderbaren KFO teilen sicher viele Kieferorthopäden aber man sollte diesem Forum nicht vorenthalten, dass es auch nicht wenige gibt die da anderer Ansicht sind. Das bin nicht nur ich der solche Positionen vertritt.

Gruß Norbert

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Vielen Dank für die Antworten, aber solch eine Diskussion wollte ich nun eigentlich nicht hervorrufen. Also sei mal dahin gestellt wie, wann und warum sich Zähnen nun verschieben... ;-)

 

Nun... Ich hatte ja meinen KFO Termin, und ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll.

Meine Zähne haben sich eben nun mal, und gerade im UK sehr schnell (innerhalb 1-2 Wochen) verschoben. Ich habe auch damals den KFO darauf hingewiesen, da ich die selben Erfahrungen schon bei der ersten Spangen Pause hatte. Daraufhin empfahl er mir eine lockere Zahnspange im UK und OK, die man dann auch mal anpassen kann.

 

Nach einem kurzen Blick kam er heute zu der Antwort, die Zahnspange können wir nun nicht mehr anpassen.

Da ich damals mich geweigert habe den Oberkiefer abtrennen zu lassen (was auch bis dato nie in Frage kam),  und ab da lief die Behandlung unter Abgebrochen (20% Selbstbeteiligung) und somit übernimmt die Krankenkasse wohl keinerlei kosten mehr, nun auch nicht mehr eine Anpassung der losen Zahnspange.

 

Er bot mir an, die Zähne mit der losen Zahnspange wieder "gerade" zu machen, mit dem Geld aus eigener Tasche. (ca. 200€)

 

Jetzt mal ne Frage:

Kann ich mir eine neue lose Zahnspange auch woanders machen lassen? z.B. bei einem KFO um die Ecke, dem aber damals die Vorbereitung für die OP zu "schwer" war?

Oder kommen dann mehr Kosten auf mich zu?

 

und, wäre es bei meinen Zähnen nicht ratsamer auf einen Retainer zu greifen? Damals hat es meine Zähne um UK mehrere Jahre in der Position gehalten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich frage mich warum du nur so kurz die lose Spange über den Tag getragen hast?

 

Wenn du am 23.09. deine bekommen hast und gerade mal einen Monat 1 !/2 Monate später schon diese nur noch Nachts trägst, dann würde ich sagen dein Kfo hat dich miserabel beraten.

 

Ich weiss zum Beispiel, dass ich meine "Retensionsplatte" für mehrere Monate Tag- und Nachts tragen "darf", wenn nicht sogar bis zu einem Jahr und erst danach wird ausgeschlichen.

 

Was eine lose Spange bei einem anderen Kfo kosten wird? Die Frage ist, entstehen Mehrkosten weil der Fremd-Kfo die ganzen Unterlagen nicht hat. Was kosten neue Abdrücke etc.?

 

Falls du da mal angefragt hast, würden mich deine Ergebnisse interessieren.

 

Auf jeden Fall wünsche ich dir, dass alles wieder schnell reguliert werden kann.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo ihr hier,

 

ich wollte euch mal auf den aktuellen Stand bringen.

 

Ich hatte einen Termin bei meinem Zahnarzt der auch KFO ist und habe ihn gefragt, ob er mir eine neue lose Zahnspange machen würden. Darauf kam ein klares Nein.

 

Daraufhin bin ich zu meinem KFO. Dann der Schock! Ich kann nun 400 € zahlen, damit ich eine lose Zahnspange bekomme, damit sich meine Zähne nicht weiter verschieben, dazu kommen dann noch die 20 % Eigenbeteiligung der ganzen Behandlung.

 

 

Ich habe mir das alles so nicht vorgestellt. Manchmal bin ich so wütend auf mich, die ganzen Op's auf mich genommen zu haben. So etwas meinem Körper nervlich und körperlich angetan zu haben. Die 5 Operationen haben mich wirklich runtergezogen. Hätte es sich ja wirklich gelohnt, aber chaos im Mund ist gar kein Ausdruck.

Offener Biss, verschobene Mittelinie, schiefe Zähne, ein Kinn was "nur" akzeptabel ist und nen haufen Geld weniger. Nach 8 Jahren KFO Behandlung so ein Ergebniss, ist bitter, aber was will ich machen?

Genau, hoffen das ich im Lotto gewinne und dann von dem Geld mir die restlichen Operationen bezahlen B)

Aber wer weiß, vielleicht werde ich auch ohne Lottogewinn in 10-15 Jahren eine zweite Behandlungen beginnen, ausschließen würde ich nichts.

 

könnt ihr alles in Bilder sehen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich verstehe genau, wie du dich fühlst. Bin in einer ähnlichen Situation. Meine Zähne waren endlich gerade und ich hatte nach der OP einen guten Biss mit Gummis. Aber ohne Gummis keinen Kontakt mehr nach kurzer Zeit. Als Lösung wurden dann die Drähte in den Backenzähnen in der Unikklinik KFO Bonn entfernt, obwohl mir die Begründung dafür nicht klar war. Natürlich danach immer noch das gleiche Problem, mit Gummis super Kontakt, ohne gar kein Kontakt. Dann wollten sie aber trotzdem schon Entbändern, trotz noch immer bestehender Problematik. Daraufhin habe ich dann entschieden mir erst eine Zweitmeinung einzuholen. Den Draht wollten der Oberarzt der KFO in BOnn nicht wieder in die Backenzähne machen, obwohl ich bis zum Termin bei einem anderen KFO bis zu 3 Monaten warten mußte.

Ergebnis: Die ganzen Zähne haben sich wieder verschoben, auch die Schneidezähne, obwohl da vorne noch Drähte drin waren.Der neue KFO Dr. Posselt hatte die Ursache für den mangelnden KOntakt ohne GUmmis schnell gefunden. Bin dann zur Logopädin und dann war das Thema dann auch geklärt. Nur hat der neue KFo dann auch wieder keine Drähte in die Backenzähne gemacht, obwohl er erst gesagt hatte, dass er das machen würde. Daher paßte bei ein paar Zähnen der Biss nicht mehr. Das wollte er aber dann mit der losen Spange korrigieren. Die Schneidezähne waren dann wieder halbwegs gerade und dann wurde Entbändert und ich bekam oben unten einen losen Retainer rein. Nur paßten die beide leider nicht richtig, so dass ich die Zähne auch innerhalb von 3 Wochen wieder ohne verschoben habe, obwohl ich sie Spangen den ganzen Tag getragen habe.

 

Und er KFO meinte dann doch glatt, das sich da nichts verschoben hätte, da wäre noch alles gerade und die Platten würden ideal passen, obwohl das mit ein Blinder mit einem Krückstock sehen konnte, dass sich die Zähne verändert hatten.  Und er wollte das auch nicht korrigieren und auch generell nichts mehr machen auch nicht am Biss. Fotos dazu in einem anderen Thread von mir.

 

Jetzt bin ich auf der Suche nach einem KFO, der das wieder in Ordnung bringt.

 

War jetzt heute in der Uniklinik Köln und die meinten, um das alles in den perfekten Zustand zu bringen müßte ich mit ca. 5000 Euro rechnen und sie würden das auch nur als reine Privatbehandlung machen, dass heißt, dass man nichts von der Kasse dazu bekommt. Gehts noch????

 

Und das nach 4 1/4 Jahren KFO Behandlung.

 

Nachdem was ich mit den Unikliniken erlebt habe, wundert es nicht mehr, dass da draußen so viele miese Kfos unterwegs sind.

 

Jetzt muß ich einen KFO finden, der das wieder halbwegs wieder in Ordnung bringt und zwar endlich vernünftig und zwar zu Kosten, bei denen auch die Krankenkasse mitspielt. Und das ist ungefähr so wahrscheinlich wie ein sechser im Lotto.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Oh wow, was ihr hier erzählt ist ja so frustrierend! Ich drücke euch die Daumen das ihr eine Lösung findet!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden