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kpchen

orthotropics

Hallo! Hat jemand schon von "orthotropics" gehört? Die Geschichte mit dem fliehenden Kinn (Überbiss) ist anscheinend wegen der myofunktionellen Störung passiert. Das hat mir ja damals auch die Logopädin bestätigt. Genau das wird auch von "orthotropics" bestätigt. Falsches Schluckmuster, unteres Kinn entwickelt sich nicht etc.

Jetzt habe ich auch noch gelesen, dass sich selbst nach einer OP das Ganze wieder verschieben kann, wenn die myofunktionelle Störung nicht absolut behoben wurde. Hm. Hat jemand damit Erfahrung. Wahrscheinlich schon. Ich denke mal, es gibt hier einige, die nicht "richtig" schlucken.

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Aus einem anderen Beitrag:

"Mein Mann bzw. der Vater meiner Tochter hat ebenfalls Minignasthie (das wird in der Familie väterlicherseits vererbt). Bei ihm liegt die Zunge wie von "Süchtling" beschrieben in der Ruheposition im UK. Er hatte eine OP (UK und OK). Aber trotz Logopädie hat sich die OP nicht wirklich rentiert, da sich der UK im Laufe der Jahre wieder nach vorne geschoben hat."

Zusammenhänge gibt es schon, wie dieses Beispiel zeigt. Es ist aber sehr schwer bei Erwachsenen das Schluckmuster zu verbessern. Es geht, ist aber langwierig und mühsam. Wenn man das nicht ernst nimmt kann man sich tatsächlich eine OP schenken.

Bei Kindern die sich nicht regelgerecht entwickeln bestehen mit Sicherheit myofunktionelle Defizite und myofunktionelle Therapie (Logopäde) ist die beste Prophylaxe die man machen kann. Man kann nicht früh genug damit beginnen. Das wird nicht in jedem Fall eine KFO ersetzen aber sie ist auf jeden Fall leichter zu realisieren. Vorausgesetzt der Logopäde war erfolgreich.

Gruß Norbert

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Ich sehe das ähnlich wie Norbert, allein durch Prävention kann man sehr viel erreichen. Leider ist es bei uns Erwachsenen oft zu spät.

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Aus funktioneller Sicht sind Patienten mit offenen Bissen oder Progenien als Risikopatienten zu bewerten. Gerade bei ihnen ergibt sich daraus die Notwendigkeit einer intensiveren myofunktionellen und sprachheilpädaogischen Behandlung.

Die alleinige kieferorthopädische oder Logopädische Behandlung von Dysgnathien und orofazialen Dysfunktionen führt zu keinem positiven Ergebnis beider Störungen.

Quelle: Frau Dr. Dieckmann aus den Schlussfolgerungen ihrer Doktorarbeit

Leider wird dies von der Kieferorthopädie weitgehend ignoriert. Die viel zu häufig notwendigen Zweitbehandlungen könnten vermieden werden. Diese sind iatrogen verursacht. Da von nicht ausreichender Evidenz zu sprechen, ist als grober Behandlungsfehler zu bewerten.

mik schreibt:

"Ich sehe das ähnlich wie Norbert, allein durch Prävention kann man sehr viel erreichen. Leider ist es bei uns Erwachsenen oft zu spät."

Es ist zu spät eine sich entwickelnde Dysgnathie zu vermeiden, aber sicher nicht zu spät einen Logopäden aufzusuchen. Spielt man mit dem Gedanken sich behandeln zu lassen ist es sogar absolut notwendig, damit die Behandlung ein Erfolg wird.

Gruß Norbert

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